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Take me home, Deutsche Bahn…

In zehn Minuten sollte ich eigentlich in Karlsruhe sein. Eigentlich, aber in Hannover kamen wir erst mit einer halben Stunde Verspätung an, die wir nicht mehr einholen werden. Und der sonstige Tag?
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Platte Bahnansage

Die Bahn gestaltet ihre Ansagen gerade in Fernverkehrszügen gerne mal zweisprachig. Hier im Regionalexpress auch. Vor einer genuschelten und verrauschten Ansage auf (Hoch)deutsch gabs es eine glasklar zu verstehende auf Platt. Lokalkolorit!

Last Minute Reisen

Erster Eindruck von der Emder Filiale

Erster Eindruck von der Emder Filiale

Arbeiten war heute recht entspannt. Viel geplant und besprochen wurde, aber auch einiges gemacht. Ich bin nicht so ganz zufrieden mit meinem Ergebnis. D.h. mit dem Ergebnis an sich schon, aber nicht damit, nach wie wenig das ausieht im Vergleich zu anderen Ecken. Die drei Meter Pflegemittelregal1 waren vorher voll und hinterher auch wieder, also kein großer Unterschied. Nur daß es jetzt mal so richtig gut aussieht. Ganz wie das Castrolregal, dem ich heute Morgen noch den letzten Schliff verpasst habe.
Im Einkaufszentrum waren wir dann noch essen und kurz bummeln. Zeitlich sollte es sich für die Bahn ausgehen, aber dank zweierlei Fahrkartenautomaten, die angeblich beide ec- und Kreditkarten annehmen, aber die eine Variante eher die Geldkarte meinte, kam ich etwas knapp auf dem Bahsteig an. Der Zug fuhr gerade ein. Zwei Gleise weiter auf dem nächsten Bahnsteig, denn ich hatte auf dem Fahrplan bei dem stündlich verkehrenden Zug auf die falsche Stunde geschaut und er fährt eben nicht immer vom selben Gleis los. Warum auch immer, das versteht wohl nur die Bahn… Hat aber gerade noch so gereicht.

  1. zu je 5 Böden []

Mobile Arbeit erledigt

Ich bin ja mal wieder zu gut zu meiner Firma. Die Fahrtzeit ist ja bezahlte Arbeitszeit1, ebenso wie die Zeit, die ich für das Erstellen der POI-Daten unserer Filialen daheim aufwende. Und ich geh hin und nutze die Bahnfahrt und arbeite nebenbei an den Daten. 😉
Ging aber auch recht flott ohne störende Onlineverbindung. Zumindest nachdem ich begriffen hatte, daß es einfacher ist, den Tag zur Bildverlinkung einfach manuell in die gpx-Datei einzufügen statt mich weiter zu wundern, warum MapSource die Beschreibung des Wegpunktes sowohl in desc- als auch cmt-Tags einbettet. Beides auch noch mit total verhageltem Satz, unerwünschte Zeilenumbrüche sind da das mindeste. Ich werde auch künftig nicht mehr aus TTQV heraus jedesmal die Wegpunkte komplett exportieren2, sondern nur noch den neu hinzugekommenen Punkt. Texte verändern etc. kann ich auch direkt in der Datei, so viel XML beherrsche ich inzwischen. Eigentlich könnte ich sogar eine neue Filiale selbst direkt anlegen, aber da siegt dann doch die Bequemlichkeit.
Ärgerlich an der Sache ist sind noch ein wenig meine Sitznachbarn im ICE nach Köln. Die Dame zwischen Karlsruhe und Mannheim war so demonstrativ angefressen bei jeder noch so kleinen Bewegung meinerseits, daß ich mich nicht weiter traute und der Herr ab Mannheim so formatfüllend, daß ich an die mittlerweile gesichtete Steckdose zwischen den Sitzen nicht mehr herankam. Schade, im IC nach Emden fehlen mir jetzt zwei Stunden Akkulaufzeit3 und natürlich die Steckdose zum Nachtanken. Egal, dafür hat es reichlich Platz und nach dem Bloggen werde ich erst mal ausführlich vespern. Ich denke nicht, daß sich an meiner Kruschdelei im dünnbesiedelten Wagen jemand stören wird. Mails werden halt andermal verfasst.

  1. diesmal geht es bekanntermaßen für zwei Wochen nach Emden []
  2. war bisher ok so []
  3. der Akku wird nicht bis Emden durchhalten []

Umtriebiger Sonntag

Der Sonntag fing diesmal um Mitternacht an. Eigentlich kein Wunder. Mal davon abgesehen, daß wir wach waren und bei Freunden Star Trek geschaut haben. Entsprechend tief, fest und lange schliefen wir dann. Weiterlesen

Dahoam is dahoam

Geschafft. Der Flieger aus Manchester1 stand zwar noch ne Weile auf dem Vorfeld, durfte aber dann doch fast rechtzeitig starten, wo wir doch dank Rückenwind mit einer geringeren Reisezeit zu rechnen hatten und deshalb in der Priorität zurückgestuft worden waren. Weiterlesen

  1. von den Schotten in Inverness übrigens nicht wie erwartet „Männdschesder“, sondern eher „Manschsder“ ausgesprochen []

Jungputenalarm

Hühneralarm kann mans nicht nennen, denn selbst für ein fettes Huhn wäre mindestens eine der gerade in Hornberg zugestiegenen
Schwarzwaldkuriositäten zu voluminös. Schwer bepackt sind sie mit Plastikbechern; Martini, Prosecco und sonstigem Kram lassen sie sogleich den Korken knallen und füllen nicht nur sich, sondern auch das Fahrradabteil mit Fuselgeruch und dummem Geschwätz. Nicht nur, daß sie alterstechnisch ziemlich grenzwertig sein dürften für ihren Konsum, eine prahlt auch noch damit, daß sie mit dem von mir nicht identifizierbaren Flascheninhalt und einer Fanta sich für wenige Euro besinnungslos saufen kann. Tolle Leistung.

Immer das selbe

Stundenlang haben wir uns heute mit Kleinkrams beschäftigt, weil die Ware nicht bei kam. DHL verpfuscht uns da regelmäßig die Planung. 14 Paletten erreichten uns dann nach etlichen Stunden Kurzarbeit so gegen 14:00 Uhr. Anlieferungstermin ist normalerweise zwischen 09:00 Uhr und 11:00 Uhr. Wofür wir ja auch zahlen. Ebenfalls zahlen wir offiziell ja auch für die Anlieferung mit Ladebordwand. In Villingen wäre deren Fehlen aber nicht so schlimm, weil wir immerhin eine Laderampe am Wareneingang haben. Wäre, wenn DHL nicht mit einer Wechselbrücke angerückt wäre, d.h. im Prinzip ein leeres LKW-Chassis, auf das ein Container gestellt wird. Die Konstruktion ist dann einige Zentimeter höher und passt so nicht an unsere Laderampe. Glücklicherweise war der Gabelstapler noch nicht abgeholt und ein Kollege traute sich zu, ihn zu bedienen. Langsam aber immerhin konnten wir so abladen und endlich mit
der Arbeit beginnen. Jedoch war bis auf zweieinhalb Paletten mit Klamotten der gesamte Inhalt nur Helme. Tolle Wurst, im Laden gings
nicht weiter und ich war um 17:00 Uhr schon in Versuchung, den Heimweg anzutreten. Doch der Filialleiter konnte mich dann doch noch bis kurz vor 19:00 Uhr beschäftigen. Das reichte dann für entspanntes Umziehen, Fahrrad Beladen und zum Bahnhof Radeln. Das Reisezentrum schloß schon um 19:00 Uhr, aber dafür spuckte der Automat ein BW-Single-Ticket für 19€ statt der 24,65€ (inkl. Firmenrabatt) der Hinfahrt aus. Jenes gilt auch erst ab 09:00 Uhr.
Apropos BW, also diesmal Bundeswehr und nicht Baden-Württemberg: Sehr kurios eine Begegnung am Bahnhof. Zwei Uniformierte und zwei in Zivil, die aber offensichtlich auch gerade aus der Kaserne gekommen sind. Letztere unterhielten sich (und unterhalten sich um Zug grad noch) mit der Selbstverständlichkeit eines Muttersprachlers auf Russisch. Oder was ähnliches, das für mich so klingt. Sehr befremdlich, irgendwie.
Ach ja, das Mittagessen war übrigens lecker und der Kellner sehr aufmerksam beim Dönerpizzapastamann nebenan. Das Tagesessen war
Dönerteller, ein üppiger Berg Fleisch mit etwas Salat und Pommes auf gar nicht mal so kleinem Geschirr.

Fahrradkarte nachgelöst

Toller Bahnservice. Ich kann die fehlende Fahrradkarte im Zug nachlösen. Die man mir am Donnerstag am Schalter nicht verkaufen wollte, auch auf Nachfrage, mit dem Kommentar „Das ist Regionalverkehr, da kann man nicht reservieren, da kostest das Fahrrad aber auch nix!“. Naja, zumindest zwischen 09:00 Uhr und 06:00 Uhr. Jetzt, vor 09:00 Uhr, schon. Immerhin ohne Aufschlag. Ein weiterer toller Service ihrer Bahn. Torfnasen, deppate!

Neue KVV-Dienstanweisung?

So langsam glaube ich an Absicht. Echt jetzt.

Die Situation: Kleine verkehrberuhigte Straße (Kronenstr. für Ortskundige) kreuzt Fußgängerzone bzw. Straßenbahnhauptstrecke (Kaiserstr.) Von Norden kommend ist links neben der Kreuzung eine Haltestelle, an welcher morgens im Berufsverkehr immer eine Bahn steht lauert. Dito rechts von der Kreuzung, wobei diese Bahn darauf harrt, daß die Haltestelle für sie von der vorrausfahrenden Bahn geräumt wird.

Klar, wenn eine der Bahnen losfährt, oder? Ja, genau dann, wenn man als querender Radler gerade noch eine Vollbremsung hinlegen kann, um nicht unter unzählige tonnenschwer belastete Räder zu kommen. Und es fährt auch nur eine. Die andere fährt prinzipiell dann erst los, wenn die Kreuzung schon fast wieder frei ist. Blockierdauermaximierung, ganz eindeutig. Verdächtig machen sich die Kutscher der gelben Blechwürste jedoch durch ihren Blick. Sie schauen nach beiden Seiten, sehen den Radler, der als erstes queren wird, fixieren ihn mit festem Blick – und warten. Wie beschrieben bis kurz vorm Point of no return. Und das soll dann nicht massiv nach Absicht stinken? Hasenfußrennen zwischen David und Goliath?