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Hamsterbacken reloaded

Über den ursprünglichen Plan der Hamsterbacken hatte ich schon berichtet. Zumindest andeutungsweise. Geplant war, die Ortlieb Front Roller schnell mal an die Sturzbügel klipsen zu können. Nur das hierfür nötige Hilfsgestell müsste gegebenenfalls immer wieder weggeschraubt werden. Immerhin aber 2×12,5l wasserdichter zusätzlicher Stauraum für Urlaubsreisen, schwerpunktgünstig und wenig auftragend. Zwei Rückschläge gab es dann: Erstens passten die Schellen nicht zwischen Motorrad und die etwas windschiefen Sturzbügel, zweitens vibrierte sich das System, mit dem ich die Stangen an den Schellen befestigt hatte, bei anderer Verwendung1 mit weniger Last innerhalb eines Tages ab. Zurück zum Zeichenbrett, sozusagen.

Nächster Plan war , eine grob 8-förmige Schelle zu konstruieren, die in der Mitte mit ein oder zwei Schrauben zusammengeklemmt werden sollte. Mit 10mm2 und 28mm3 Durchmesser. Doch so richtig zum Suchen für einen Hersteller kam ich erst gar nicht. Wäre sicher eh nicht billig geworden als Kleinserie von 6 Stück.

Plan C reifte langsam: Unsere 08/15-Satteltaschen zum Firmenjubiläum. Passen erschreckend gut in die Form der Sturzbügel und lassen sich zumindest mit dem Klettgurt umständlich, aber brauchbar fixieren. Von den ursprünglich 50 aufgerufenen Euros will man mittlerweile nur noch 40. Unter Ausnutzung des Aktionsrabatts vom Wochenende verblieben noch 32€. So günstig müsste ich erst mal an die Schellen rankommen. Zumal so die inzwischen liebgewonnen Ortliebtaschen nicht mehr der Gefahr ausgesetzt sind, bei heftigen Schräglagen oder an irgendwelchen Felsbrocken Schaden zu nehmen. Weiterer Pluspunkt: Bei einem ersten Test ließ sich eine Tasche mittels der mitgelieferten Gurte und Steckschnallen innerhalb kürzester Zeit fixieren. Und ich würde sie eh im Urlaub dran lassen wollen, denn ihre fehlende Wasserdichtigkeit gleichen sie mit Innentaschen aus. So kann ich den Inhalt bequem rausholen und die Taschen dranlassen. Zudem laufen die Ortliebs dann nicht Gefahr, vom potentiellen Inhalt eingesaut zu werden. Gedacht sind die Taschen nämlich fürs Reservescottoil4, Motoröl und möglicherweise auch den Kocher oder zumindest dessen Sprit. Ach ja, die Taschen fassen auch je 15l und somit insgesamt 5l mehr als die Ortliebs.

Apropos Kocher. Mir kam eine gute Idee, wie man ein LensCase5 seitlich an der Verkleidung festmachen könnte, nur mit Hilfe zweier Gurte. Das hatte ich mal günstig ersteigert und in England für den Transport meines Kochers am Zusatzhalter eines Koffers verwendet. Sollte mir da mal ein zweites günstig zulaufen, könnte ich das mal weiter verfolgen.

Hier also noch mal die Abwägung zu den Louis-Taschen:

Pro:

  • Kein Zusatzhalter nötig
  • keine weiteren Kosten und Basteleien notwendig
  • preiswert
  • Angst vor Beschädigung und Verschmutzung geringer
  • 5l mehr Stauraum
  • zwei aufgesetzte Taschen für Kleinkram

Contra:

  • nicht ganz so schnell abnehmbar
  • nicht per se wasserdicht
  • nicht orange 😉

Bilder gibt es keine, ich hatte beim Test keine Kamera mit. Demnächst, versprochen!

  1. die Oregon-Halterung hatte ich auch so im Cockpit befestigt []
  2. Stange für die Taschen []
  3. Sturzbügel []
  4. Kettenschmiersystem []

Letzte Vorbereitungen – fast

Zumindest die KTM ist so weit reisefertig. Den doppelten Auslauf des Scottoilers und somit den ganzen Scottoiler habe ich nicht montiert, da ich den Schlauch doch zwischenzeitlich demontiert hatte und nicht dnach suchen wollte. Gerade auf Reisen ist es eh kein Problem, abends mal eben mit Spray zu fetten. Vom geringeren Platzbedarf des Schmiermittels abgesehen hilft mir der Öler eher im Alltag: Heimkommen von einer Besorgungsfahrt, Schmierung tut not, aber die zu kühlenden Einkäufe schmoren im Koffer und die Blase drückt – schwupps ist die Kette vergessen.

Auch vertagt ist der Wechsel des Vorderreifens. Selbst an der schwächsten Stelle sind noch satte 2,7mm Profil und die ertwartete Strecke wird eher andere Bereiche des Reifens mit Abrieb beaufschlagen. Dann kann der eher mit dem Hinterreifen nach England und vor Kroation weg.

Gemacht sind immerhin die hinteren Bremsbeläge. Wie elric1 schon sagte, ist da eher zu viel Bremsflüssigkeit im System. Mit reduzierter Menge ließen sich die Kolben doch noch etwas mehr reindrücken und schon passen die Beläge. Wunderbar.

Auch die scheppernde Seitenständerverbreiterung ist jetzt ordentlich verschraubt. Es bedurfte nur Ersatz für die murksigen Schrauben, dann konnte ich alles ordentlich anziehen.

Zuguterletzt noch etwas Blogtechnisches Ich werde die Kategorie „Bastelbutze“ für Schraubaktionen allgemein wiederbeleben. Die namensgebende Bastelbutze ist zwar längst dem Erdboden gleichgemacht2, aber es passt immer noch für Schraubereien aller Art und vielleicht gibt es irgendwann mal eine neue Bastelbutze. Vielleicht haben die Schwiegereltern ja Platz in ihrer Garage, wenn sie nach Karlsruhe ziehen. „Schatz, wir essen heute abend bei Deinen Leuten, Deine Mutter kocht und ich schraub vorher noch was…“ 😉

  1. wenn ich mich recht erinnere []
  2. Notiz an mich: Mal schauen, was auf dem gleichgemachten Boden inzwischen steht []

Kellerkind

Es tut sich was im Keller. Vor Wochen schon habe ich den Stoffschrank schon leicht versetzt und ein IVAR-Regal im Format 80x50cm in der Ecke untergebracht. Am Sonntag durfte ich zur Nachbesserung einer Telefonanlageninstallation spontan in die Pfalz und nahm dafür doch das Auto. Denn so konnte ich zu den von Muttern schon beigebrachten 14 Regalböden1 auch u.a. drei Seitenteile anschleppen. Heute morgen griff ich dann vom Nachbarn noch ein Seitenteil ab und los gings.

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  1. von denen 4 Stück zusammen mit zwei Seitenteilen vom Nachbarn besagtes Regal bilden []

13 Jahre und 19 Tage

Genau so lange war die GooF angemeldet. Am Stück, ohne Winterpausen oder so. Als gestern eine Mahnung ankam, weil ich durch die Umstellung von Outlook auf Android irgendwie die Aufgabe mit der Kfz-Steuer-Überweisung verbammelt hatte1, handelte ich. Sowieso war der Entschluß gefallen, daß die Kiste den von mir angepeilten Preis nur erzielen wird, wenn sie in Teilen wegkommt. Durch das Schließen der Butze wird sich das ein wenig verzögern, aber der Entschluß steht. Sie wird nie wieder fahren.

Mal ehrlich: Auch wenn ich jahrelang mit Dusel durch die HU gekommen war und ich nie Probleme damit hatte, so würde sie mit der Delle in der vorderen Felge wohl keine Plakette mehr bekommen. Zumal das bei der letzten HU erstmals aufgefallen und im Prüfbericht vermerkt wurde.

Also, wenn wer Teile von einer PC31 Bj 98 braucht: Bitte melden, bevor alles in die Bucht geht. Nur die Räder und alles, was man so zum Rangieren braucht, würde ich vorerst gerne dranlassen.

  1. Einzugsermächtigung fürs Finanzamt ist mir unheimlich, schlimm genug, daß die eine unwiderrufliche Einzugsermächtigung für mein Gehalt haben, bevor ichs bekomme []

Stinkbutze

Geplant war ursprünglich für diese Woche, die CBR verkaufsklar zu machen. Dank der vielen angesammelten Kleinbaustellen beschränkte ich mich dann auf fahr- und TÜV-bereit machen. Verkleidungspuzzle hübsch machen geht auch mal zwischendurch. Gestern Batterie befüllt und ans Ladegerät gehängt. Und geputzt. Beim Ausbau der alten Batterie fiel auf, daß die Ratten in der elterlichen Garage wohl auch im Staufach waren.

Heute der Startversuch. Orgeln bis Sprit kommt, klar. Dann lieft sie schon, wenn auch umrundet und nicht auf allen Töpfen. Wahrscheinlich, weil ein Topf keinen Sprit bekam. Der plätscherte munter aus der Verkleidung.

Mist. Großzügig abstreuen und lüften, mehr konnte ich nicht machen. Wird wohl nichts diese Woche mit dem fahrbereiten Mopped. 🙁

Elefantenklopapier und die Stadtwerke

Gestern schon wollte ich meine bestellten Sachen im Laden bezahlen und mitnehmen zur Butze. Allerdings zog ich es vor, mit in der Mittagspause frisch geschnittenen Haaren und nach frühem Feierabend aufgenommenen Verbrecherfotos biometrischen Paßbildern Annette auf der Ausweisstelle Gesellschaft zu leisten. War eh ideal, sie hatte eine halbe Stunde warten müssen, bevor ich ankam und ich war der nächste nach ihr, kam als im zweiten Zimmer schon dran, bevor sie fertig war. Das lohnt die Hektik bei der Anfahrt. Wobei – ich wollte anrufen, doch bediente ich das Headset im falsch und bekam statt dessen The Doors auf die Ohren. Auch schön. Doch zum Thema. Weiterlesen

Ungebremst

Naja, nicht wirklich. Nur die vorderen 60%1. Im Detail… Weiterlesen

  1. geschätzt []

Geschraubsel

Nach all der Blogbastelei musste ich noch meine Hände an was materielles legen. Eigentlich wollte ich ja nur die neue RAM-Basis an die F schrauben. Das hätte ich auch vorm Haus machen können. Nur soll auch endlich mal die große Kiste in die Butze, die ich seit der Kiltgrillerei im Keller habe. Nur passt die dann doch zwar aufs Fahrrad, nicht aber auf die F. Zumindest nicht mit Topcase und das brauchte ich bei der Tour noch anderweitig. Weiterlesen

Gebastel an Mopped und Blog

Ersteres fand heute statt, letzteres in den vergangenen Wochen weniger. Irgendwie war ich nach dem Urlaub schreibtechnisch etwas ausgebrannt und zwischen den Grillvorbereitungen und der wenigen Arbeit hatte ich irgendwie keine Lust. Auch wenn einiges los war.

Bei der Grillparty verweise ich einfach auf Phils Bericht.

Vorher hatte ich noch relativ problemfrei die CBR von der elterlichen Garage in die Butze verfrachtet. Spätestens im Winter wird sie wieder auferstehen. Eher früher. Hoffentlich.

Heute habe ich dann noch ein wenig an der F gebastelt. Öl musste rein nach den üppigen Drehzahlen der letzten Tage. Eine Schraube der Frontverkleidung hatte sich gelockert und klapperte hinter der Scheibe rum. Kühlmittel fehlte auch ein wenig. Der Scottoiler musste auch gefüllt werden, hatte ich ihn irgendwie voll aufgedreht gelassen und so reichlich Öl auf Schwinge und Hauptständer verteilt. Benzin gabs recht günstig1 und mehr Luft gar kostenlos. Damit ist die F fit für die Fahrt morgen nach Kaiserslautern.

  1. 135,9ct []

Moppedbastelnachtrag

Fast zwei Monate ist es schon her, daß ich die gröbsten Arbeiten an der F fertig hatte und darüber flüchtig schrieb.

Hier als Nachklapp noch ein paar Bilder. Auch wenn die abgerissene Auspuffschraube immer noch nicht ersetzt ist, so bin ich immer mehr stolz auf die Art, wie ich den Scotty montiert habe. Als erstes mal zwei Detailaufnahmen, wie ich die Düse geschützt vom Kettenschutz elegant ans Kettenblatt herangeführt habe:

Und hier noch einmal eine Totale des Einbaus. Man erkennt, wie der Schlauch vom Vorratsbehälter1 zur Schwinge hinunterläuft und so das Einfedern2 ausgleichen kann.

Scotty total

Scotty total

Auf der Tour nach Hannover und zurück und allem dazwischen habe ich bei recht weit aufgedrehtem Regler auf ca. 1300km 2/3 des Vorrats verbraucht. 2000km sind also durchaus mit einer Füllung drin. Für weitere Strecken muß halt die Nachfüllflasche mit.

  1. an der Strebe des Kofferträgers []
  2. hier auf dem Hauptständer ist das Hinterrad in der Luft, also voll ausgefedert []
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