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Erster Morgen auf See

Länger als halb sechs konnte ich mal wieder nicht schlafen. Was gut ist, dann gibt es nachher einen Sonnenaufgang zu bewundern.

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An Bord

So, dann tippe ich mal außer der Reihe zuerst den heutigen Tag runter. Von gestern werde ich auch noch erzählen.

Erste Überraschung: Vom italienischen Festland in Sichtweite weht immer wieder ein Fetzen Mobilnetz rüber. So ganz stimmt das also nicht mit den zwei Tagen Funkloch. Zumal ein Zwischstop in Barcelona ansteht, spätestens da gibt es Netz vom Festland. Außerdem einfach zu handhaben. Internet an Bord gibt es per WLAN für schlanke 10€ pro 300MB, aber keine Tricks mit schiffsinternen teuren Mobilfunkzellen. Roaming kann also erst mal an bleiben. Weiterlesen

Schweiz? Flach!

So ähnlich äußerte sich schon Obelix. Der hatte die meiste Zeit gepennt, wenn ich mich recht erinnere. Wir sind im Expressmodus durch die Schweiz, auf dem vignettierten Pfad. Und der führt gerne mal unter der Erde durch, am Gotthard dann auch mal 17km am Stück.

Doch zurück auf Anfang.

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Gadget: Kamerschnellverschluß

Begonnen am 14.05.2013

Sechs Jahre hat es also gedauert, aber das Haus verliert nichts. Nun denn Bilder sollten noch folgen. Und es sind inzwischen zwei von der Sorte. Doch der Reihe nach.

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Klarer sehen

… wie schnell man ist.

Kurzform: Obwohl genau betrachtet das Teil vom Aufbau geradezu nach tauschbarem Verschleißteil schreit, ist das Tachoglas meiner KTM angeblich nicht einzeln zu beziehen. Sagte mein Händler. Ich forschte und suchte und kam zu einer Teilenummer. Fragte, was es kosten solle. Und mein Händler bestellte ungefragt, aus reiner Neugier.

Ja, es ist genau das gesuchte Teil. Mit etwas über 60€ kein Schnäppchen, aber sein Geld wert und billiger als ein neuer Tacho allemal. Immerhin ist auch ne neue Dichtung mit dabei. Schaut selbst:


Anmerkung: Picasa mag ich ja nicht mehr verwenden, aber das mit dem Schriftzug „www.peterweller.de“ in der Ecke habe ich noch nicht raus und bir mir auch nicht sicher, ob ich alle Daten raus habe, die ich raus haben wollte. Ist aber auch nix Wildes hier.

Fundstück

Hatte im Frühjahr mal mit Vodafone so meine Probleme. Nachdem ich auf der Webseite nicht fündig geworden war und telefonisch nur Unvermögen rüberkam, ließ ich mich zu dieser grammatisch korrekten Suche hinreißen.


Kalle-Bilder

Wie angekündigt hier mal ein paar Bilder vom Rabenküken. Die Sony liegt mit dem 600er griffbereit auf dem Schuhschrank, aber die Höhepunkte des Familienlebens verpasst sie meist, weil wir einfach selber schauen.


Noch fertigere Wand

Ein paar verschlissene und (bzw. weil) nicht ganz geeignete Bohrer später hängen die 5 Haken an der Wand. In dem Zusammenhang merke ich schon mal an, daß die Beratungsqualität im Bauhaus so ihre Tücken hat. Das wird noch eine längere Geschichte. Feinsteinzeug bohren ist jedenfalls eine Wissenschaft für sich. Diamantbohrer ist das Lösungswort. Nur werden die Führungen für die nicht selbstzentrierenden Bohrer mit Saugnäpfen befestigt. Was auf unseren unebenen Fliesen nicht hilft. Nächstes Mal vielleicht mit Panzerband improvisieren, ist besser als nichts. Mit viel Wasser und irgendwann auch mal Mut zur Drehzahl lief es. Bewährt hat sich: Vorbohren mit dem 4er Keramikbohrer, dann mit den 6er Keramikbohrer so weit reinquälen, bis der Diamantbohrer etwas Führung hat. Abschließend den Gipskarton hinter dem Fliesenkleber mit dem Mehrzweckbohrer durchlöchern. Vier Bohrer für ein Loch…


Das Bild ist zugegeben schon älter. Da waren die Haken noch unbelastbar mit doppelseitigem Klebeband befestigt, um die Wirkung zu testen.

Peng

Der Moment, in dem man um die Milchglasabdeckung einer Lampe zu schätzen weiß, auch wenn sie etwa ein Drittel1 des Lichts des Leuchtmittels schluckt: Wenn man direkt danebensteht, es einen ordentlichen Schlag lässt und innerhalb einer Sekunde das Licht flackert und ausgeht. So geschehen im Abstellraum. Die Scherben prasselten gegen die Abdeckung. Das erste Mal, daß ich sowas erlebt habe. Ob es daran liegen kann, daß das Glas des Leuchtmittels die Metallplatte an der Lampenbasis berührte und somit ungleichmäßig abkühlte? Jedenfalls ist jetzt ein LED-Leuchtmittel drin und beim Einschalten wird es schlagartig hell.


  1. gefühlt []

Ruckzuck ist die Wand fertig

Mit etwas Verspätung fingen die Handwerker an, dann aber richtig flott. Kurz besprochen, daß die Fliesen nicht versetzt, sondern quasi kariert verlegt werden sollte während die Wand schon grundiert wurde. Während ich im Gästeklo hämmerte, hörte ich alsbald den Fliesenschneider ratschen und ruckzuck war die Wand voll. Eine Fliese haben sie verschnitten und somit blieb genau der eine nachbestellte Packen unbenutzt übrig.

Man war schon beim Verfugen, als ich näher an die Wand rantreten konnte und sah, daß der Fliesenleger eben kein Tischler ist. Das „Motiv“ der Fliesen sind Holzleisten wie bei der Wand einer Hütte. In Schindelkonstruktion, das heißt überlappend. Wie Dachziegeln. Und die Fliesen wurden nicht nur mehrheitlich so angeklebt, daß es genau verkehrt herum war. Nein, 7 der 24 Fliesen sind richtig herum. Klar, der Fliesenleger will das wiederkehrende Muster dadurch variieren. Naja, man sieht es nur aus der Nähe, aber wenn man es weiß, juckt es im Auge. „Nix ist selbstverständlich auf Baustelle“ vs. „Warum fragt ihr nicht?“ in der darauf folgenden kleinen Diskussion. Naja, man lernt nie aus.