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IKEA Teil eins

Gestern lief es etwas holprig, aber wir haben die nächste Ausbaustufe unseres Arbeitszimmers fast ein Jahr nach der Renovierung endlich umgesetzt.

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Winterwandern

Naja, das weiße Zeugs reichte nicht für Schneeschuhe, aber es machte Spaß, mal rauszukommen. Auch wenn ich wegen der leichten Erkältung lieber dringeblieben wäre. Oberhalb von Bad Urach verlief die Rundtour, da wir in der Nähe eh das Wochenende verbrachten. War insgesamt sehr nett. Tracks und SLR-Bilder sind noch nicht bearbeitet, wird die nächsten Tage auch Wichtigeres geben. Darum hier erst mal nur ein Mobilfoto.

Bremskraft

Gestern nutzte ich auch die Wartezeit, in der die Essigsäure den Kalk zersetzte, um am Rad endlich mal die Bremsbeläge zu wechseln. Hinten zumindest. Im Keller habe ich zwar noch einen Satz liegen gehabt, bestellte aber zwei Sätze nach in einer anderen Mischung. Statt Standard jetzt als dreifache Mischung u.a. für nasse Verhältnisse. Mal sehen, ob der mehr kann. Von dem gibt es leider kein Bild. Wohl aber von den alten, die belegen, daß der Tausch angeraten war und bei der Gelegenheit auch die Anlage nachjustiert werden musste. Sollte wieder bremsen, Probefahrt steht aus. Außerdem geht es heute aus Gründen mit den Falter zur Arbeit.

Gadget: Ribz-Tasche(n)

Mal ein wenig Werbung für ein Teil, das es so in der Form wohl nicht mehr gibt. Amazon findet noch Restposten und auf der eigenen Seite findet sich kein aktuelles Produkt. Das ist aber auch so ein typisches Teil, dessen Anwender begeistert sind und der Rest traut sich gar nicht erst, es auszuprobieren. Schade eigentlich. Ich zierte mich auch ein wenig.

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Gadget: Kühltasche von Decathlon

Letzten Sommer, nein, im Sommer letzten Jahres durfte ich die damals neuen Kühltaschen bei Decathlon bewundern. Quechua Icefresh Kompakt. Eine Kollegin kaufte sie in der großen Variante und ich durfte sie mir übers Wochenende mal asuleihen. Mit einer teifgefrorenen 1,5l Wasserflasche und einer kleineren musste sie im August ab Freitag nachmittag durchhalten. Montag morgens schwamm noch Eis in der Wasserflasche und es war kühl in der Tasche. Weiterlesen

Gadget: Helm

Nach vier Jahren und ca. 25000km schon wieder ein neuer Helm? Naja, auch hier kamen Gelegenheit und sich ankündigende Notwendigkeit zusammen. Beim Nishua wollte ich schon dieses Frühjahr Visier, Innenscheibe und Visiermechanik tauschen, da alles recht lömmelig geworden ist. Und irgendwie war er ja auch beim Plumps letztes Jahr dabei, auch wenn ich nicht glaube, daß er Bodenkontakt hatte.

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Grobstaubplakette

Erst platzten in Frankreich die Verordnungen über die Mitführpflicht der Alkoholteströhrchen, dann die Sache mit dem reflektierenden Material auf der Kleidung. Man wähnte sich sicher, zumal bisher auch noch niemand sich drum gekümmert hatte, ob man die Aufkleber auf dem Helm hat. Inzwischen wurden laut Kundenaussagen schon Handschuhe kontrolliert, die in Frankreich seit etwa einem Jahr ein Prüfsiegel tragen müssen, damit man kein Knöllchen zu 68€ bekommt. Da eilte dann mein Gehorsam ein wenig voraus und ich ließ mir für sensationelle 4,80€ so eine Plakette zuschicken. Strasbourg soll ja auch so eine Umweltzone bekommen und wer wusste schon, ob die Autobahn durchs Stadtgebiet, von uns immer wieder mal genutzt, nicht auch plakettenpflichtig würde.

Und siehe da, ab morgen1 wird es wahr. Wegen Feinstaub, die Grobstaubproblematik für Offroader ist ja nach wie vor eine ganz andere. Inklusive Autobahn. Allerdings auch nur, wenn schon seit 5 Tagen die Meßwerte zu schlecht sind und der Luftnotstand ausgerufen wird. Steht im Detail aber auch alles hier. Ach ja, bitte die Plakette direkt beim französischen Staat beantragen. Inzwischen ist deren Seite sogar auch auf deutsch zu haben. Bitte nicht bei diversen Dienstleistern, die natürlich in Suchmaschinen weiter oben stehen. Oder eben leider auch auf der zuerst verlinkten Seite. Wenn die Plakette knapp 30€ kosten soll, zahlt man deutlich mehr, als nötig. Apropos viel zahlen: Louis hat neuerdings sogar einen Halter dafür.

Und noch was: Wir sind im letzten Urlaub quasi unbemerkt durch eine solche Zone2 gefahren. Scheint also nicht die deutsche Art der Beschilderung zu geben, sondern man muß es einfach wissen. Na danke. Da sind die 4,80€ ja gut angelegt.

  1. den Artikel hatte ich schon länger in der Mache, dann aber auf dieses Datum terminiert []
  2. Arve-Tal []

Septmoncel

Tja, was gibt es zu heute zu schreiben? Vorneweg, das Wetter war prächtig, für unsere Klamotten schon eher auf der zu warmen Seite. Wieder gab es tolle Aussichten, aber halt auch Verbindungsstücke. Zur geplanten Route haben wir noch einen Schlenker spontan eingebaut und kamen so nur noch 10 Minuten zu früh an der Unterkunft hier an.

Unterwegs haben wir noch den fast perfekten Picknickplatz gefunden. Entlang der als schön angepriesenen Strecke gab es keine von den in Frankreich so typischen Sitzgruppen. An einem Abzweig war ein See als Touristenziel ausgeschildert und ich dachte mir, da muß es doch was geben Dem war so, mit Blick aufs Motorrad1, in der Sonne mit schöner Aussicht.

Und apropos Essen, das Abendessen hier war lecker.

Morgen geht es noch mal etwa 230km durchs Jura und im Bereich der Doubs weiter bis Montbeliard. Hotel wie gehabt auf dem Hinweg, damit ist am Samstag der Heimweg auch auf jeden Fall packbar. Und mal sehen, ob morgen Abend der Marrokaner ums Eck geöffnet hat.

Fazit: Fast rundum gelungen, der Tag. Vielleicht hätte man eine schönere Strecke als den Bonusbogen planen können, aber wäre dann das Picknick so toll geworden? Der kleine Orientierungsfehler war verzeihlich, zumal er die Ankunftszeit von „Viel zu früh“2 auf“Passt genau“ änderte.

250km in 7h13 abzüglich 2h Pausen.

  1. somit war kein Abrödeln und Abschließen nötig []
  2. was von Anfang an so angezeigt wurde []

La Clusaz

Ist das Ziel unserer heutigen Etappe gewesen. Wintersportort sozusagen am Wegesrand, um nicht an einem Tag über 300km fahren zu müssen. Und wenn ich mich recht erinnere, hatte auch die Verfügbarkeit unserer nächsten Unterkunft damit zu tum.

Aber zuerst hieß es Abschied nehmen von unserer Hauptunterkunft dieser Reise. Naja, was heißt Abschied. Gezahlt hatten wir bei der Ankunft und es hieß, wenn grad niemand da wäre, sollten wir den Schlüssel außen stecken lassen. Weitere Anweisungen gab es keine. Sonst gibt es ja bei Ferienwohnungen immer Dinge wie Müll raustragen1 und so. Klar, das Geschirr hatten wir gespült. Und eben weil niemand zu sehen war, brachen wir einfach auf. Wir waren auch früh dran. Jeder hatte vor sich hingekramt und irgendwann um halb neun waren wir quasi startklar. Ich hatte mit einem Start gegen 10 Uhr gerechnet, zumal wir ja nach dem mehrtägigen Aufenthalt erst mal wieder alles verpacken mussten. So zeigte das Navi beim Aufbruch eine geschätzte Ankunftszeit von kurz nach 12 Uhr an.

Ich hatte es schon vergessen, aber wohl wegen der üppig zur Verfügung stehenden Zeit hatte ich die Anfahrt zum Kleinen Bernhard über den San Carlo geplant. Das ist der von neulich mit der Wanderung zum See. Vollbeladen wuchtete sich die KTM etwas schwerfälliger durch die Kehren, war aber ein gutes Einschwingen. Der St. Bernhard war dann ganz schön zu fahren und bot schöne Aussichten trotz der vielen Wolken. 9°C zeigte das Bordthermometer an seinem Tiefpunkt.

Etwas davon wünschten wir uns schon bald wieder. Bourg-St-Maurice, erster größerer Ort im Tal. Bereits am Paß fing der Himmel an, blau zu werden und die Aussichten auf Vanoise und Tarentaise2 waren fantastisch. Und genauso unglaublich, was das Thermometer nach dem kurzen Tank- und Boxenstop bei der Abfahrt3 anzeigte: 33°C, bestes Sommerwetter.

Oben am Cormet de Roselend zog es sich wieder etwas zu, doch nach der Staumauer war wieder eitelster Sonnenschein. Auch wenn der Franzose hier keine Picknickbänkchen aufgebaut hat, war Brotzeit auf den Steinen unterhalb des Parkplatzes Richtung Seeufer angesagt. Bei Sonne und bester Aussicht. Annette versuchte gar ein Verdauungsschläfchen, Zeit hatten wir ja.

Und die vertüddelten wir mit Absicht dann auf einem weiteren Schleife am Doron entlang, über den4 Forclaz und zurück durch die Gorge de l’Arby. War jetzt nicht so ganz der Bringer, aber zumindest letztere schön flott zu fahren. Fantastisch dann aber wieder der Ausblick auf die Aravis-Kette. Durchquert wurde sie mittels des gleichnamiges Passes, an dessen Ende La Clusaz liegt. Einchecken etwas vor der üblichen Zeit5, Duschen und ab ins Städtchen. Außerhalb der Skisaison, speziell wenn mit Wandern auch nix mehr los ist, ist hier der Hund begraben. Restaurants geschlossen, auch das vom Hotel, das offen haben sollte. Zwei Steinwürfe vom Hotel weg wurde uns was empfohlen. Ganz leckere regionale Küche, aber auch nicht billig. Wein habe ich gleich mal weggelassen und auch nicht nach Hauswein gefragt, ansonsten ging der Schoppen bei 17€ los.

Zurück Richtung Hotel fiel uns auf, daß sich um unser semilegal auf einem breiten Gehweg abgestellten Motorrad sich noch 6 weitere geschart hatten. Alles Offenburger. Bin mal gespannt auf morgen früh, immerhin frühstücken wir ja nicht. Auch ist es durch den Zulauf etwas lauter im Hotel geworden, die Wände sind doch etwas dünn. Wobei die pausenlos plappernde Stimmer eher italienisch klingt.

Fazit: Geniale Tour, die wir bei offenem Iseran zum Teil auch auf der Hinfahrt schon hätten haben können. Unterkunft zweckmäßig.

182km in 6h19, davon 3h05 Pausen.

  1. scheiterte hier am unbekannten Zielort []
  2. so heißen die Gebirgszüge wohl []
  3. gut, in der Sonne (!) geparkt []
  4. es gibt aber wohl zwei in der Gegend []
  5. 15:30Uhr []

Lac Place Moulin

Auf jeden Fall lohnenswert. Im Motorradreisebericht war das Ziel angegeben und die Strecke lohnt sich auf jeden Fall zu fahren. Die von uns dank Tip vom Touristenbüro hinzugefügte Wanderung zum offenen Rifugio am anderen Ende des Sees war keine große Herausforderung. 5km einfache Strecke auf einem geschotterten Wirtschaftsweg.

Am Ziel gabs Mittagessen. Gemischter Salat und jeweils Pasta1 Bolognese. Die Nudeln waren leider etwas sehr al dente, aber dennoch gut und vor allem warm. Denn heute wollte die Sonne wieder kam rauskommen und Wolken verhingen den Blick auf die umliegenden Berge.

Zurück am Parkplatz machten wir erst noch einen Falltest mit Annettes doch zu lässig über den Spiegel gehängtem Helm. Naja, es braucht wohl ein neues Visier, die Kratzer könnten nerven. Gemütlich das Tal runtergerollt, noch schnell im Supermarkt Abendbrot eingeholt und zurück zur Unterkunft. Derzeit läuft noch die Waschmaschine und nach dem Abendessen werde ich mal packen, was schon gepackt werden kann.

Morgen dann wie geplant über den kleinen St. Bernhard nach Frankreich rüber, am Lac de Roselend vorbei bis nach La Clusaz, einem Skidorf. Dort sollte es bei der Hotel- und Restaurantdichte auch Abendessen geben.

Fazit: Man kann auch aus mittelprächtigem Wetter was machen. Rumsitzen und entspannen geht auch daheim…

75km gefahren in 1h55, Wanderung 9,6km in 4h, wovon 1h10 Mittagspause abgehen.

  1. entpuppten sich als Spirelli []
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