Halbmaske

Das mit den billigen Masken von Lidl wird langsam echt unangenehm. Wieder hatte die Waschmaschine Probleme beim Abpumpen und dieses mal war es aufwändiger, das Wasser raus zu kriegen. Aber man kennt ja den Trick inzwischen und zum Vorschein kam wieder so eine Maske. Besser gesagt, die Hälfte davon. Heißt, daß noch mindestens eine Hälfte in der Maschine rumspukt. Und ja, ich bin lernfähig. Die Dinger haben sich angesammelt, bevor die erste davon Probleme machte.

Weiterlesen

Nochmal dicht

Knapp daneben, das Waschbecken im Gäste-WC wurde nicht abgedichtet. Dazu braucht es Material aus wieder eröffneten Baumärkten. Was allerdings schon im Haus war, waren die Ersatzteile für den Spülkasten.

Weiterlesen

Wohl doch ganz dicht!

Teilweiser Abschluß der nicht ganz so zufriedenstellenden Geschäftsbeziehung mit einem Möbelhaus in Pforzheim. Im Frühjahr hatten wir uns ja ein Waschbecken samt Unterschrank und einen neuen Spiegelschrank liefern und montieren lassen. Das ging wohl kommentarlos durchs damals brach liegende Blog.

Weiterlesen

Jalapenos

Im Frühjahr hatte ich mir ein Sträuchlkein gewünscht im Gartenmarkt. Doch gleichzeitig reif für ein paar gefüllte Schoten waren sie anfangs nicht, ich war unterwegs und so landeten sie vereinzelt wie normale Chilis im Essen. Jetzt musste aber irgendwie der ganze Rest weg und endlich hatte ich alles beisammen fürs Einkochen. Am Ende wurden aus drei Hand voll Schoten zwei kleine und ein großes Glas voller sauer eingelegter Ringe. In vier Wochen sind sie “reif”, also nach Frankfurt kann ich probieren. Bin gespannt.  

Weiterlesen

Fahrradbasteltag

Mir hatte es vor den anstehenden Arbeiten gegraut, weshalb ich im Februar die vorderen Zahnräder nicht getauscht hatte. Dabei ist das dann doch ein Klacks verglichen mit dem Aufwand, den ich hinten betrieben hatte. Da hatte ich ja auch noch gleich die Radlager auseinander genommen, gesäubert, neu gefettet und eingestellt. Mordsaufwand. Erschwernis heute: Dank viel Altpapier im Zählerraum1 und recht leerem Fahrradraum bastelte ich halt in letzterem, der aber komplett am anderen Ende des Ganges liegt. Da läuft man mal ein paar Meter. Merken: Werkzeugwagen endlich mal aus der Pfalz holen bzw. erst mal im Keller Platz dafür schaffen. Dafür gabs gute Lüftung. Die Schrauben der Kurbelgarnitur wehrten sich erst mal ordentlich, gingen mit etwas Kraft aber auf. Hoffentlich hilft die Montagepaste beim nächsten Demontieren. Hier kurz eine Erklärung für die nicht-Fahrradschraubenden: Die Hebel der Pedale2 werden auf einen leicht konischen Vierkant gesteckt. Eine Schraube drückt diese beim Anziehen dann so weit auf den Vierkant, daß das ordentlich klemmt. Dementsprechend braucht es bei der Demontage eine Abdrückschraube. Auch hier anfänglicher hoher Widerstand, aber lösbar. Die vorderen Zahnräder waren tatsächlich in einem erbärmlichen Zustand, einem Mix aus verschlissen und “mach ich nicht mehr sauber, kommen eh bald raus”. Und mir fiel auf, daß ich bei der neuen Kurbelgarnitur 5mm längere Hebel geordert hatte. Zwischenzeitlich vergessen, dabei war ich doch gespannt, wie sich das auswirkt. Übrigens war eine Demontage des Kettenschutzes völlig überflüssig. Pedale weg, Abdeckkappen raushebeln, Schrauben raus, Abdrücken, Reinigen und Schmieren, neue Teile dransetzen, neue Schrauben3 anziehen und Pedale wieder anschrauben. Stück Kuchen, wie der Angelsachse sagt. Das alles mit dem Fahrrad umgedreht auf dem Boden. Das Schaltwerk verlangte dann nach dem Montageständer und etwas Lauferei. Die Einstellung war erschreckend. Schraube gelöst, Umwerfer wieder so gedreht, daß er mit den Zahnräder in einer Flucht läuft, Schraube angezogen, alle Gänge mal durchgeschaltet und festgestellt, daß es keinen weiteren Handlungsbedarf mehr gibt. Schaltete sich schon lange nicht mehr so butterweich. Dann kam noch das Tern schnell ran. Da lief die Schaltung auch nicht mehr ganz so cremig. Motorradkettenfett aus der Tube ist am Fahrrad großer Mist. Verhärtet wie eine Kunststoffbeschichtung. Zahnräder und Kette hatte ich schon bearbeitet gehabt, heute fielen mir die Schaltröllchen auf. Da musste ich noch bei, bevor das Justieren Sinn hat. Mir wurde schon Bange, daß einzelne Zähne abgebrochen wären. Dann merkte ich, daß das die Originalform ist und die Spitzen der anderen Zähne purer Kettenfettdreck. Nach dem Ptzen lief die Schaltung schon besser, nach wenigen Drehunngen am Einsteller praktisch perfekt. Probefahrt gabs fürs große Rad dann in Form einer Einkaufstour. Alles wunderbar. Die Knarzgeräusche stammen übrigens nicht vom unauffälligen Tretlager, sondern von der einfachen Sattelfederung. Wenn ich mich jetzt noch bei der Gabel mal bemühen würde… der unserem Kellerkabuff am nächsten gelegene Gemeinschaftsraum, den ich gerne als temporäre Werkstatt nutze [↩]mal vereinfacht benannt [↩]mit integrierter Abdeckkappe [↩]

Weiterlesen

Hilfbereitschaft 2

In Kurzform: Landwirtschaftliche Betriebe sagen ab mit der Begründung, man wohne zu weit weg. Ok, welchen Weg ich auf mich nehme, habe ich für mich bei der Bewerbung entschieden, danke, daß ihr es besser wisst. Einzelhandel kam dank der inwischen besseren Schutzmaßnahmen wieder in Frage: Man ist überwältigt von der Hilfsbereitschaft und braucht erst mal keinen mehr. Gut, da waren andere einfach schneller. Eine zwischenzeitliche Anfrage der Industrie durch die Buschtrommel1 wurde auch wieder verworfen. Man will da lieber erst mal die Kurzarbeit mitnehmen und dann ggf. längerfristig einstellen. Aha. Na gut, meine Dienste als Hausdiener werden gerne und ausgiebig in Anspruch genommen, Steuer und Keller haben damit auch ihre Chance und nach dem Motorrad könnte ich auch mal sehen. Nachtrag: Und irgendwie bin ich zu alt für den Kram. Bewerbungsprozess bei einem Logistiker: Video aufnehmen, in dem man sich kurz vorstellt. So weit, so gut. Video auf Youtube hochladen – ich bin raus. Seltsame Zeiten. also sehr, sehr inoffiziell, bitte so verstehen! [↩]

Weiterlesen

Hilfsbereitschaft

Ist allgemein so eine Sache. Ich bin nicht der Typ, der rumläuft und sich jedem aufdrängt. Aber auch einer, der selten nein sagt, wenn man ihn fragt. Wie ist das in der aktuellen Situation? Nun, die Sache mit den fehlenden Erntehelfern ging mir schon mal nahe und da hätte ich auch geholfen. Mittlerweile1 habe ich auch Stimmen von Landwirten gehört, die lieber auf dem Hof eine Gruppe Auswärtige bei Vollverpflegung kasernieren, als jeden Tag dutzende Städter, jeder aus seiner häuslichen Umgebung, in den Betrieb zu lassen. Höheres Infektionsrisiko, Lebensmittelhygiene, schon verständlich. Dennoch hatte ich mich auf der Seite des Maschinenrings umgeschaut und kaum Betriebe gefunden, die gesucht hätten. Seltsamerweise füllte sich die Seite nicht wie erwartet mit Betrieben, die suchen, sondern eher mit jobsuchenden “Freiwilligen”. Habe mich auch eingetragen, Resonanz bisher null. Aha. Im Einzelhandel aushelfen kommt für mich aus Gründen nicht in Frage. Was werden für Berufgruppen derzeit gelobt, weil sie so überlastet sind, aber man hört nicht, wo man helfen könnte, wenn man wollte. Medizinbereich? Hinfällig mangels Qualifikation. Landwirtschaft? Siehe oben, ausführlich. Kuriere, die Proben von Ärzten in Labore bringen? Angeblich überlastet, aber keine Anfragen irgendwo zu finden, dabei fände ich das ideal. Speditionsbereich? Fällt aus mangels Fahrerlaubnis. Nachtrag: Blutspenden ist auch hinfällig wegen Tumor in der Vergangenheit. Lebenslänglich. Und so weiter. Also, wenn jemand konkret weiß, wo es klemmt, ruhig anschreiben. In den Kommentaren oder an die bekannte Mailadresse2. Habe zwar genug zu tun, aber das hat in der Not auch Zeit.   das war noch vor dem Einreisestop [↩]Impressum [↩]

Weiterlesen

Sporteln

Der Haushalt und das Aufsaugen der ganzen Nachrichten zur Ausnahmesituation brauchen nicht so viel Zeit bzw. lassen sich etwas eigenmächtiger strukturieren, als gedacht. Und als vorgegebene Arbeitszeiten. Klo putzen kann man auch 10 Minuten später anfangen, später im Laden erscheinen ging halt nicht. Und so findet sich eher und leichter etwas Zeit. Meine Reha-Übungen für die Schulter werden häufiger gemacht, andere Muskeln werden seit einer Woche auch wieder rangenommen. Mit einem leichten Schmunzeln, wenn dieses Klischeebild aus Amifilmen durch den Kopf huscht, in dem Knastinsassen beim Hofgang Gewichte stemmen, um sich irgendwie zu beschäftigen. Jedenfalls hatte ich schon zu relativ sportfreien, weil noch leicht verschnupften Zeiten spontan 3kg verloren. Da wurde im Laden wohl doch zu viel nebenbei gesnackt, daheim sind die Essenszeiten strikter. Jetzt stabilisiert sich das Gewicht und an manchen Stellen sieht man auch wieder, warum. Im Positiven Sinne. Hat halt doch alles auch was Gutes…

Weiterlesen

Ab durch die Hecke

Oder lieber nicht, so reifte ein Plan im Winter in mir. Zu Situation: Die Straßenbahnhaltestelle liegt ungefähr auf Höhe der Mitte unseres Grundstückes. Was eigentlich unwichtig wäre, ginge man doch einfach wie bei Gebäuden den Gehweg entlang, biegt an der Straßenkreuzung ab und geht die Querstraße weiter nach Hause oder wohin auch immer. Eigentlich. In der Praxis kraxeln immer wieder Idioten über die Holzabsperrung, die der Eigentümer des Grundstücks direkt an der Straße1 errichtet hat und gelegentlich erneuert, reißen die damit im Laufe der Zeit ein und wenn somit der Damm wortwörtlich gebrochen ist, latschen Hinz und Kunz quer über den Rasen. Wie das endet, sieht man Gegenüber. Die Rinne ist so schnell nicht wieder wegzukriegen. Wegen 2-3 gesparten Metern Weg… Bei uns laufen noch genug Leute statt auf dem Gehweg am Kanalweg über den Privatweg auf der Nordseite der Gebäude. Da stört dann wenigstens nur noch der dabei achtlos weggeworfene Müll. Volkswohnung [↩]

Weiterlesen