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Schließlich erwischt

Und ich war schon so stolz drauf, dieses mal bei der firmeninternen Erkältungsverteilung leer auszugehen. Gestern gings mir schon weniger gut und heute hänge ich endgültig in den Seilen. Morgen muß ich aufschließen, versuche dann aber meine Verweildauer in der Firma zu minimieren um mich an meinem freien Tag am Dienstag hoffentlich ausreichend zu regenerieren. Mal abgesehen davon, daß eigentlich die Pflanzen aus dem Treppenhaus geholt werden müssen, das Werkzeug von der Mäusebastelei wieder in den Keller gehört und ich auf den Dienstag zum wiederholten Male den Wohnungsputz verschoben habe.

Unkoordiniert

Neulich war Kälteeinbruch. Die Chilis vertragen Temperaturen unter 10°C nicht lange und mussten deshalb runter vom Balkon. Erst einmal ins Wohnzimmer, denn im sonst genutzten Treppenhaus hing ein Aushang, daß man es freiräumen soll, weil gemalert wird.

Wir waren vorsichtig und ließen den angekündigten Termin erst einmal verstreichen. Wie anhand der unpassenden Hausnummer auf dem Aushang zu erwarten, wurde nicht gestrichen. Auch die Nachbarn trugen nun frühlich ihre Pflanzen ins schützende Treppenhaus.

Nun hängt abermals der selbe Vordruck an der Tür. Diesmal mit der richtigen Hausnummer und einem neuen Termin versehen. Sieht so aus, als dürften wür die schweren Töpfe noch einmal zwei Stockwerke nach oben wuchten vor dem 27.10. Tolle Kommunikation.

Fade to green

Nachdem unter der brennenden Sonne Rot1 die vorherrschende Farbe an einem der Chilisträuche wurde, ist sie jetzt nur noch schwach vertreten. Eine große Salatschüssel voller Früchte verwandelte sich, entkernt, entstielt und handverlesen zusammen mit etwas Essig und Salz in ein Glas Soße, die als Grundstoff für etliche Soßen dienen wird. Denn so konzentriert kann man die pürierten Habaneros nur tropfenweise in großen Töpfen verwenden. Aber haltbar ist die Ernte somit. Wobei die grünen Früchte gereift nochmal die selbe Menge ergeben dürften.

  1. das Rot der Früchte []

Wenn Apu graue Haare kriegt…

… dann ist das meist eher Staub auf seiner Statuette. Damit fordert das Idol der braven Einzelhändler dann auf, endlich mal wieder Staub zu wischen. Oder generell seine Ecke hinterm Monitor zu reinigen. Fensterputzen nennt man das.

Auf der Suche nach den üblichen Putzutensilien1 stolperte ich dann über ein zweilagiges Tuch vom dm Drogeriemarkt, das ich wohl mal gekauft haben muß. Da es speziell zum Fensterputzen gedacht sein soll, probierte ich es mal. Und bin begeistert.

Einfach ein Eimerchen mich klarem Wasser und das Tuch. Mehr habe ich wirklich nicht gebraucht. Gut, ich habe nur Scheiben und Rahmen gewischt, aber die blaue Reinigungsseite schaffte spätestens auf dem dritten Wisch fast alles, während die (Kunst)Fensterlederseite das Wasser wieder streifenfrei aufnahm.

Ich glaube, Fensterputzen macht mir wieder mehr Spaß als in der letzten Zeit 😉

  1. grobes Microfasertuch für den heftigen Dreck, feines Microfasertuch zum Nachpolieren, Putzeimer, Spiritus []

Voodoo Chili

Sodele, für die neugierige Adaptiveverwandschaft endlich mal ein paar Bilder der hiesigen Gartenpracht. Alles von der selben Pflanze, der Habaneroverschnitt, der sich als letztes hier noch über den Winter gehalten hatte.

Der Chocolate Habanero geht es nicht ganz so gut. Sie wächst inzwischen wieder und blüht mehr und mehr. Nur fielen alle Blüten wohl unbefruchtet wieder ab. Ein paar Früchte konnte ich per Pinsel generieren, aber das ist verdammt aufwendig und nervt. Gestern habe ich jetzt mal die Pflanze vom Estragon weg zur anderen Chilipflanze gestellt. Vielleicht ist der Estragon ja auch so ein insektenvertreibendes Kraut… Grund könnte aber auch sein, daß die Blütenblätter hellgrün statt weiß gefärbt sind und so alles Viehzeug auf die ander Pflanze mit den weißen Blütenblättern fliegt. Mal sehen, ob es Früchte ohne Pinseln geben wird…

Frisch gebettet

Lange ist die eigentliche Vorgeschichte. Da wir beide doch ein mehr oder weniger großes Kreuzleiden haben, fiel irgendwann der Entschluß, das alte Bett mit der über 10 Jahre alten Futonmatratze zu entsorgen ersetzen. Entsorgen ist der falsche Ausdruck, denn wie bereits geschrieben steht das alte Bett seit Sonntag in der Pfalz, denn dort war Übernachten im bisherigen Kinderbett (!) meines Bruders einfach nicht mehr möglich.

Die Suche nach dem neuen Bett inklusive Rost und Matratzen war eine lange Geschichte für sich. Nicht zuletzt, weil ich samstags kaum frei hatte, Annette aber ja unter der Woche arbeitet und so über lange Strecken keine Möglichkeit bestand für ein gemeinsames Probeliegen.

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Erlösung

Backups sind ja immer wieder so ein Thema. Man macht sie zu selten, zu ungeschickt und hätte gerne das richtige Backup dann, wenn mans braucht. Hat es aber nicht.

Backups vom eigentlichen System mache ich derzeit überhaupt nicht. Das muß halt zur Not neu installiert und konfiguriert werden. Wobei ich mir schon länger mal das Programm zulegen wollte, das mir Jochen sicher in den Kommentaren nochmal namentlich nennt. Das mit dem Backup von Muttis EEE-PC-Grundeinstellungen z.B.

Alltäglicher ist dafür das Sichern unwiederbringlicher Daten. Angefangen von meinen Text- und Tabellendokumenten (könnte man zur Not nochmal tippen), über gesammtelte Rezepte (kann man wieder suchen) unde digitale Rechnungen sowie Kontoauszüge (wird schon schwieriger) bis hin zu den selbstgemachten Fotos (nahezu unmöglich, die wiederherzustellen). Gerade bei den Bildern ist es aber so, daß große Datenmengen abgeglichen werden wollen, aber nur wenig tatsächlich verändert wurde. Ich meine damit nicht die neu hinzugekommenen Bilder, das wäre einfach. Nein, die nachbearbeiteten Bilder wollen ja auch gesichert werden. Und da ich da auch mal ganz alte Bilder in die Hand nehme, braucht es was automatisches.

Bisher wurstelte ich mich mit dem Kommandozeilentool Unison so durch. Die Laufzeiten waren aber abschreckend. „Mal sämtliche Bilder der S3IS abgleichen und zwischenzeitlich bearbeitete Bilder auf der externen Backupplatte durch die neue Version ersetzen“ konnte da schon gerne mal Stunden dauern. Ich war nah dran, einfach nur noch stumpf zu kopieren mit der Option, vorhandene Dateien im Zielordner zu überschreiben. Wäre auch kaum langsamer.

Doch was ist der Anlaß, der mich umtreibt, davon zu schreiben? Ich bin heute auf Puresync gestoßen. Einfach und genial. Momentan habe ich alle Syncs noch auf manuell stehen, aber ich könnte z.B. die Backups der Bilder auch automatisch starten, sobald die externe Platte angeschlossen ist. Oder den Abgleich mit der mobilen Platte, über die ich erwähnte Texte, Tabellen, Rezepte etc. mit dem Notebook austausche. Und das beste: Es ist (für Privatanwender) kostenlos und der Vergleich ist rattenschnell. Klar, das Kopieren von Dateienen macht es nicht schneller, aber die Prüfung auf Differenzen in meinen Bilderverzeichnissen dauerte gefühlte 10 Sekunden.

Nachtrag: So ganz einfach ist es wohl doch nicht. So habe ich einen Teil der Unterverzeichnisse aus „Eigene Dateien“ (Rezepte, Kontoauszüge, Downloads etc) auf dem SchreibtischPC mit einem neuen Ordner auf der externen Platte syncronisiert (lies: erst mal rüberkopiert, war ja leer). Diese Ordner (und eigentlich noch ein paar vom Laptop) wollte ich nun mit „Eigene Dateien“ auf dem Laptop syncen. Ziel: Inhalt der jeweiligen Unterordner ist auf beiden Rechnern gleich und zudem auf der externen Platte gesichert. Bisheriger Effekt: Puresync schmeißt Verzeichnisebenen durcheinander. Außerdem hatte ich mal etliche Dokumente aufs Laptop draufkopiert, die dadurch leider ein anderes Erstellungsdatum haben als auf dem SchreibtischPC und somit der externen Platte. Natürlich würde ich wenn auch bei gleichem Inhalt doch lieber das Originaldatum behalten als das, an dem ich alles aufs Laptop gezogen habe…

Betriebsamkeit

Schottland ist buchungstechnisch weitgehend erledigt. Nun muß ich nur noch die ganzen Daten, Adressen, Telefonnummern und Waypoints in PDA und GPS übertragen.

Oberstdorf-Meran ist immer noch eine Baustelle, immerhin komme ich gerade dazu, die nächste Ladung Bilder für die Mitwanderer hochzuladen. Blogeinträge und Reisebericht dazu? Fragt nicht wann.

Den Vorsatz, die überquellende Ablage Stück für Stück statt in einer nie stattfinden Riesenaktion abzuarbeiten werde ich heute noch nicht umsetzen. Dafür fehlt in Speisekammer, Kühlschrank und Gefrierfach jetzt alles, was deutlich abgelaufen ist. Ich werde wohl mit Annette zusammen die Richtlinie umsetzen müssen, nur noch Lebensmittel einzukaufen, für die man bereits ein Rezept hat oder eine andere konkrete, zeitnahe Verwendung.

Die Lampe im Bad ist nach Wochen gewechselt. Genauso wie der alltägliche Küchendienst Nebenkriegsschauplatz.

An meiner externen Festplatte (mit Akku und Kartenleser, ein wunderbares Backupmedium für Photos ohne Laptop) hatte ich versehentlich durch falsche Bepackung der Laptoptasche das Glas vom Display geschrottet. Das habe ich jetzt in langer Feinarbeit komplett entfernt. Das Display ist zwar jetzt ungeschützt, aber die Platte läuft noch.

Die Mäuse haben den streufreien kreppbedeckten Streifen beim Laufrad als neue Toilettenecke auserkoren. Das feucht-fleckige Papier samt der dutzenden von Kötteln ist im Mülleimer und neues Krepp im Terrarium. Den leeren Sandkanister habe ich gleich im Keller wieder gefüllt und dabei endlich mal den Rucksack wieder dort verstaut.

Abschließend habe ich dann noch die ganze Wohnung gesaugt und gewischt. Mal sehen, nachher mit dem Motorrad zum freundlichen BMW-Händler, die Schrauben für die Bremsscheibe abholen. Wenn alles klappt, gibts noch ein paar Aldi-Einkäufe bevor z.B. am Wochende der uns beiden gar nicht mal besser schmeckende Saft aus dem ScheckIn eingekauft wird.

Gartenpracht

Überfluß

Überfluß

Wenn ich rot bin, erde ich ein Gringokiller!

Wenn ich rot bin, erde ich ein Gringokiller!

Eine meiner beiden letzten Chilipflanzen. Der letzte Winter war ganz und gar ungnädig und hat bis auf eine Chocolate Habanero die ganzen Frischlinge dahingerafft. Und selbst die stand eine Weile auf der Kippe.

Star dieses Features ist jedoch mein aus Supermarktfrüchten gezogener pseudoHabanero. Nicht ganz so scharf, dafür aromatischer sidn seine Früchte. Der letzte Winter setzte auch ihm zu, ich musste ihn fast überall bis auf das bißchen Holz knapp über der Erde zurückschneiden. An seinem Tiefpunkt hatte er vielleicht noch 5 Blätter…

Aber der Bursche hat sich erholt und trägt gerade wie blöd. So voll wie auf dem linken Bild sind fast alle seine Zweige und die gut erreichbare Frucht rechts stellt ungefähr die untere Mittelklasse der Größe dar. Ich werde wohl doch vor Schottland noch einkochen müsen.

Drum and Brass

Mordsradau aus Richtung des KSC-Fanprojekts auf dem alten Flughafen. Dort wird getrommelt und geblasen, sozusagen ein Platzkonzert einer Marschkapelle. Oftmals beschränkt sich das Gebläse auf dam gemeinschaftliche Tuten des hoffentlich selben Tons, aber bitte ohne schnelle Wechsel. Das Schlagzeug hört sich dann schon etwas gekonnter an.

Zur Erhöhung des Trashfaktors spielt man jetzt nicht irgendwelche zur Besetzung passenden Stücke, sondern Adaptionen mehr oder weniger aktueller Popmusik. „Amadeus“ habe ich dann doch noch erkannt. Hätte man Falco bei der Beisetzung passend präpariert, könnte man mit seiner Rotationsenergie sicher halb Wien mit Strom versorgen. „I kissed a girl“ habe ich auch erkannt, der Rest klang pervers vertraut, aber ich konnte es nicht festnageln.

Hoher Trashfaktor insgesamt. Schade, daß die Nachbarn es nicht mitbekommen haben.