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Heimwerkerkönig

Es geht voran im Arbeitszimmer. Heute haben wir den Rest der Tapete von der Wand geholt. Den Rolladenantrieb habe ich auch schon getauscht und wir haben den Rolladen bei der Gelegenheit gereinigt.

Jetzt muß nur noch gespachtelt, tapeziert und gestrichen werden, dann passt das bis März. Da im Urlaub soll dann der Boden neu gemacht werden.

Ernüchterung gestern im Baumarkt: Ein Elektroantrieb hätte kaum mehr gekostet als die neuen Umlenkgetriebe. Strom liegt direkt zwischen den Fenstern und ein Schalter gibt es für nen Zehner. Spätere Erweiterung auf Fernbedienung oder gar Smart Home wäre dann einfach gewesen ohne die Wand aufreißen zu müssen.

Vorsätze

Man sollte doch einfach mal ein paar Ziele niederschreiben, damit sie im Gedächtnis bleiben. Reihenfolge ohne Wertung.

  • Haushaltsbuch und Haushaltsdisziplin beibehalten. Aus Gründen.
  • Radfahren. 2016 wollte ich 20% mehr als 2015, d.h. 2400km statt 2000km. Geschafft habe ich selbst die 2000km knapp nicht. Aber zum Jahresende fand ich das Rezept. Darum: 2017 sollen es die 2400km werden. Heute stehen 15731km auf der Uhr.
  • Sport. Endlich die Schulter wieder beweglicher bekommen und dann auch mit entsprechender Umsicht wieder trainieren. In der zweiten Hälfte 2016 habe ich 5kg abgenommen, aber der Speckgürtel sieht unverändert aus. Das muß auch andersrum gehen.
  • Mehr Heimwerkern. Arbeitszimmer ist ja schon fix geplant, mehr, wenn das Spezialprojekt beendet ist.
  • Entrümpelung. Alles raus, was nicht benutzt wird. Alte Klamotten, die trotz oder wegen obigem Vorsatz eh nie mehr passen werden, Krempel, der nicht genutzt wird. Platz kann man immer brauchen, Ballast am Bein weniger und der Keller muß echt ein Mal umgegraben werden. Glücklicherweise hierfür wird ja jetzt nicht mehr jeder einzelne Urlaubstag zum Verreisen verwendet.
  • Mehr Fotografie im Alltag. Also nicht auf Reisen. Manchmal nehme ich ja mit der großen Kamera zwischen zwei Reisen praktisch kein Bild auf. Das ist auch mal ein Vorsatz für die Freizeit. Und eben auch besser, nicht nur mehr fotografieren.

Rad KW48

15567km gesamt, das sind 36km mehr als letzte Woche. Klarer Fall, Priorität hat auch die begonnene Renovierung des Arbeitszimmers. Dazu braucht Annettes Mobiltelefonanbieterwechsel mehr Aufmerksamkeit als geplant und irgendwie braucht alles andere Zeit.

Der Vollständigkeit halber der Saldo: 209km in zwei verbleibenden Wochen. Das wird wohl nix mehr.

Aktuelles…

Na, das mit den 60km diese Woche mit dem Rad sieht mau aus. Zäh gings los, bis ich mich aufrappeln konnte, gegessen hatte, mich immer noch um Versicherungen gekümmert habe1 und eigentlich im Laden vorbei wollte, um das neue Telefon abzuholen und ein wenig unterwegs einzukaufen. Hätte, hätte, Fahrradkette. Irgendwann setzte dann der Regen ein, der ungenannte, aber stets präsente Feind meiner Motivation. Bei 6°C erst recht kein Spaß. Also vertagt auf morgen, wenn ich eh für eine kurze Schicht ins Geschäft muß.

Dafür aber Zeit für sonstige Aktualitäten. In der Warteschleife schlummern schon ein paar weitere Urlaubsberichte, den heutigen Tag hatte ich dabei frei gelassen. Größtes Thema ist derzeit bei uns die Renovierung des Arbeitszimmers und oberen Flurs. Die Winkeltriebe der Rolläden müssen getauscht werden, weil sie nicht mehr richtig bremsen. Eine Wärmedämmung in den Kästen kann bei der Gelegenheit auch nicht schaden. Dann muß zumindest diese Wand neu tapeziert werden. Da ist der Tip der Nachbarn gut, es mal mit Vließtapete selbst zu versuchen. Streichen ist eh kein Thema, nur muß halt viel raus aus der Bude. Das Arbeitszimmer ist num mal das Zimmer, in dem am meisten rumsteht.

Bei der Gelegenheit fliegt endgültig der ganze Rennmauskram raus und den freiwerdenden Rollschrank wird künftig die Fritzbox und der Drucker unter anderem belegen. Auch der Rest meiner alten, größtenteils defekten2 Stereoanlage fliegt bei der Gelegenheit raus. Die Anschlußdose für den Telekommunikationsanschluß3 soll bei der Gelegenheit entsprechend umziehen und zuguterletzt der zweite Hauptgrund: Der alte, häßliche Teppichboden kommt weg.

Lange wollten wir Laminat verlegen wie im Schlafzimmer, was dort dank der glatten Böden gut gelang. Aber der Aufwand an Werkzeug, speziell Säge, schreckte ab. In der Firma und bei Freunden tauchte dann ein neues Material auf: Vinyl, das wie Klicklaminat verlegt wird. Tolle Sache, zumal es sich mit einem einfachen Teppichmesser zuschneiden lässt. Da kann man auch mal abends und am Wochenende arbeiten. Die Farbe ist schon ausgesucht, im Prinzip warten wir auf den Startschuß.

Und da ist dann auch schon der Haken: Bis Ende Dezember sind die Dienstpläne geschrieben. Und da passt keine Renovierung rein. Meine Hoffnung wäre an sich der Januar, um mal von meinen knapp hundert Überstunden runterzukommen. Doch da kommt mit der neuen Filiale in Kempten eher ein Grund für weitere Überstunden auf mich zu. Ab Februar ist dann eigentlich wieder praktisch Saison. Zumindest genug, um nicht mehrere Tage hintereinander frei zu bekommen und zuverlässig so viel, um das Projekt durchzuziehen. Ganz schlimm wäre es, wenn mitten in der Bauphase die Saison losbrechen würde. Schaumermal.

  1. wir stellen gerade zwei Versicherungen um []
  2. die meisten Eingänge funktionieren nicht mehr []
  3. die zwei Drähte in Zeiten von ADSL und IP-Telefonie „Telefonanschluß“ zu nennen ist wohl überholt []

Klirrende Nächte

Nein, es ist nicht die Kälte. Sondern die Verwunderung darüber, daß am Glascontainer am End der Straße groß dransteht, daß man nach 19Uhr nichts mehr einwerfen soll. Wegen Ruhestörung und so. Und dann anderthalb Stunden nach dieser Frist laut klirrend und scheppernd1 der Container geleert wird. Naja, zum Glück nicht der Regelfall. Da schiebt wohl jemand nach dem Feiertag Überstunden.

Nachtrag 07.11.: Am Morgen wurde der Container erneut geleert. Da fragt man sich, wie legal die Leerung an diesem Abend war. Rohstoffdiebstahl?

  1. der Container wird per Kran über die Ladefläche gehoben und dann unten aufgeklappt, sind gut und gerne 2m Fallhöhe []

In trockenen Tüchern

Ab 1. November läuft der Vetrag, seit 5. Oktober ist der Stellplatz leer und seit heute habe ich die Schlüssel. Was heißt, seit vorhin steht die KTM nicht mehr im Nieselregen. Alles weitere andermal.

Trockenbau

So nennt man das wohl, wenn ohne Mörtel und Putz mit Rigipsplatten und Holzrahmen gebaut wird. So wie unsere Zwischendecke. Heute wurde die von unten aufgerissen wegen dem Wasserschaden. Der dann wohl kleiner ist, als befürchtet. Somit setzt sich der Bericht vom Donnerstag fort. Weiterlesen

Feuchte Bude

Der Vorfall vom Samstag wird noch einiges nach sich ziehen. Mehr als nur Tapete ankleben und drüberstreichen.

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Plitsch Platsch

Diese Tropfgeräusche bilden den vorläufigen Abschluß der Geschichte. Sehr vorläufig. Weiterlesen

Rauchfreie Zone

Natürlich hatten wir pünktlich zum Termin, an dem die Geräte verpflichtend installiert sein mussten, hier Rauchmelder.Jaja. Aber jetzt wird die Rauch1freiheit der Wohnung richtig elegant überwacht.

Aber es musste dann doch was ordentliches her. 10 Jahre Batterielaufzeit, also kein Wechsel mehr bis zum Ende der Lebenszeit des Detektors. Bequemerweise habe ich gleich auch Magnethalter installiert. So kann man die Melder leicht von der Decke holen, wenn mal was ist. Was aber auch selten nötig sein wird, denn testen kann man auch mit einem Besenstiel vom Boden aus. Die Testtaste ist unten und groß. Abgesichert ist jetzt der Flur, falls es aus der Küche mal kokelt. Wohnzimmer als Teil des Fluchtwegs und möglicher Schlafraum ebenso. Natürlich auch das Treppenhaus als Teil des Fluchtwegs und selbstverständlich das Schlafzimmer.

Aber apropos Fluchtweg. Es gibt nur einen, die Wohnungstür raus über den Laubengang und das Treppenhaus runter. Doch genau letzteres wäre die Falle, würde es unter uns brennen. Der Vergleich mit der Rettungsstrategie von Freunden in ähnlicher baulicher Situation ergab, daß meine ersten Gedanken nicht so falsch sein dürften: Raus auf den Balkon, da ist frische Luft. Und hoffentlich bald die Feuerwehr da, um einen runter zu pflücken. Und mit etwas Mumm in den Knochen könnte man um die Trennwand zur Nachbarin umkraxeln und ggf. im Nachbarhaus die Treppe runter. Ganz streng genommen wäre es sinnvoll, vom Schlafzimmer unter Vermeidung der Treppe in der Wohnung zum Balkon runter zu kommen. Und vielleicht sogar ohne fremde Hilfe vom Balkon runter auf den Rasen. An der Stelle erscheint es plötzlich sehr sinnvoll, den Kletterkram nicht im Keller zu bunkern, sondern im Schlafzimmer zu verstauen. Fehlt nur noch sheldonmäßig die regelmäßige Rettungsübung. Wenn man es so weit treiben möchte. 😉

  1. bzw. Kohlenmonoxid []