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Bye Bye Düsseldorf

Anderthalb Wochen Aufbau als Vorbereitung für einen Umzug gehen zu Ende. War mal wieder eine sehr interessante Zeit.

So viele Handwerker wie hier habe ich noch nie in einer Filiale gesehen. Hauptsächlich, weil ihr Werk getan sein sollte, bevor ich zum Einräumen der Ware anrücke. Hier zähle ich mal lieber nicht auf, was noch nicht fertig war. Anders herum: Verkaufsfläche, das KundenWC als einziges WC notdürftig, die Lagerflächen weitgehend und der Pausenraum. Na gut, da tropfte es von der Decke, als das KundenWC drüber undicht und damit für einige Zeit außer Betrieb war. Aber egal.

Einräumen ging flott. Ausräumen auch, irgendwer hat sich mein Wera Tool Check aus meiner Werkzeugtasche gegriffen, die im Personalraum rumlag. Mögen ihm seine Klöten zu Rosinengröße schrumpeln…

Über die erste Anreise schrieb ich ja, Rückreise und zweite Anreise mit je rund einer halben Stunde Verspätung im Rahmen. Endgültige Rückreise sieht bisher gut aus. Und morgen geht’s nach Oldenburg. Über Düsseldorf. Aber das ist eine andere Geschichte.

Flixbus

Kurze Zusammenfassung der heutigen Fahrt:

  • Pünktlicher als die Bahn ist er auch nicht. Und heute war da Arbeitskampf.
  • Das Klo war defekt. Das einzige Klo.
  • Selbst wenn das Klo nicht defekt gewesen wäre, wäre es platzmäßig eine Zumutung. Habe mal kurz reinsehen können.
  • Alleine das Aufstehen, um im Zug zum Klo zu gehen, hilft gegen dermaßen plattgesessenen Hintern.
  • Die Fahrt dauerte deutlich länger.
  • Der Koffer liegt im Keller und ist nicht greifbar.
  • Immerhin war die Fahrkarte günstig.

Ach ja, selbst die aufgezeichneten Ansagen für die Haltestellen waren durchweg auf Italienisch und Englisch. Krass.

Sänk ju for not treffeling wiss Deutsche Bahn.

Hach, es sollte so entspannt werden. Naja, nicht die Woche. Filialaufbau für Umzug in Düsseldorf. Aber wenigstens die Anfahrt.

Früh raus, in den Zug und bis Köln erst mal Ruhe haben. Kurzes zweites Stück nach Düsseldorf, mit der U-Bahn zur Filiale, Hotel in Laufweite.

Denkste. Wer den Artikel halbwegs aktuell liest, weiß, daß heute die EVG streikt und nach „vorraussichtlichen Behinderungen“ innerhalb kurzer Zeit ein kompletter Zusammenbruch des Fernverkehrs wurde. Bahn rät, morgen zu fahren, Chef1 fände das auch ok. Ich kein bißchen.

Guter Tip einer Kollegin: Flixbus. Unter anderem, die anderen Vorschläge sagten mir etwas weniger, sprich überhaupt nichts. Ich werde alt. So sitze ich hier gerade in dem bei der Abfahrt in Karlsruhe bereits um 25 Minuten verspäteten Seelenverkäufer und hoffe, daß keine weiteren Verspätungen dazu kommen.

Nicht, daß die Deutsche Bahn dafür bekannt wäre, daß Menschen auf der Suche nach einem entspannten Job dort ein Vermögen verdienen könnten. Aber allein bei der Warterei zeigte sich, wie die grün-orangen Busse funktionieren: Zulassung gerne mal im wohl billigeren Ausland. Selbst bei meinem aktuellen Bus mit deutscher Zulassung ist die Amtssprache mit dem Personal englisch und vom Personal untereinander italienisch. Alles klar.

Ganz aktuell genieße ich jetzt den Stau zwischen Kronau und Heidelberg. Bis 15 Uhr (statt 10Uhr) wollte ich in der Filiale sein. Inshallah!

  1. der temporäre vor Ort []

(R)untergekommen

Frisch abgereist muß ich doch mal meinen letzten Aufenthalt Resümee passieren lassen.

Weil wohl sonst nichts mehr verfügbar war, wurde mir von der Firma ein Einzelzimmer mit Gemeinschaftsdusche und GemeinschaftsWC gebucht. Gut, wer das macht, weiß normal, worauf er sich einlässt. Ich kann mit sowas im Zweifel auch leben. Wenngleich es angenehmer ist, ohne das Zimmer zu verlassen mal schnell aufs Klo zu gehen oder auch ohne schlechtes Gewissen mal länger dort zu verweilen. Egal. Was aber dann doch befremdlich ist, sind Zahnpastaspritzer und Haare, die die Tagesfrist überdauern. Da wurde selbst im F1 vor fünf Jahren häufiger gereinigt, wenn auch automatisiert.

Substandard ist dann auch, sämtliche der beiden1 schwer zugänglichen Steckdosen für Nachttischlampe und Fernseher zu belegen. Man braucht ja keinen Elektriker beauftragen, ein Verlängerungskabel mit Mehrfachsteckdose dran2 und eine Mehrfachsteckdose am Schreibtisch für zusammen 15€ reichen, schon kann man nachts problemlos sein Telefon laden und neben dem Kruschdeln am Laptop noch die Nachrichten laufen lassen. Wobei, die Bild- und Empfangsqualität des Fernsehers vergesse ich besser auch schnell wieder.

Was abschließend aber gar nicht geht ist die absichtlich getarnte Kamera im Gastraum des angegliederten Restaurants. Auch wenn der Tresen gleichzeitig Rezeption ist.

  1. plus Staubsaugersteckdose am Lichtschalter neben der Tür []
  2. statt der Euroverlängerung für die Lampe []

Sieg Faltrad

Panne für die Bahn. Gleich beide Türen im einzigen Wagen des Regionalexpress mit Fahrradabteil sind defekt. Man kommt nicht wirklich mit Rad rein. Sitze jetzt mit zusammengefalteten Rad im normalen Abteil. Pah!

Bin übrigens für zwei Tage in Reutlingen.

Noch mehr junges Federvieh

Gesehen hatte ich den kleinen Spatz schon heute morgen beim Aufschließen. Eigentlich nicht ungewöhnlich. Junge Sperlinge verlassen das Nest, bevor sie flügge sind und werden noch ein paar Tage von den Eltern am Boden gefüttert. In einer strauchlosen Innenstadt aber irgendwie nicht die beste Idee.

Das dachte sich auch der kleine Spatz und versteckte sich. Im Laden, neben der Tür, hinter der Palette mit dem Altölfaß. Und piepte da vor sich hin, weil die Eltern sich da wohl nicht hin trauten. Also raus mit dem Racker. Der fand das aber nicht witzig und schimpfte rum, daß der sprichwörtliche Rohrspatz dagegen kleinlaut wirkt. Doch gemeinsam mit der Kollegin wurde der Federball dann freigelegt und freigesetzt. In einer Astgabel auf dem Baum vorm Laden. Hoffentlich half es, denn der Kleine verstummte dann plötzlich, während Mutti wild tschilpte. Aber da musste ich heim.

Gedanken zum Zusatzverkauf

Ich nenne es lieber Ergänzungsangebot. Machen wir bei uns in der Firma. Und ich sehe es als Kundenservice.

Man kennt es auch als Klischee und belächelt es. Wenn im Schuhladen an der Kasse noch schnell die evtl. etwas teurere Schuhcreme „untergejubelt“ werden soll. Kann ich auch nicht leiden. Gegenbeispiel, das ich gerne heranziehe: Wer bei einer klassischen Säurebatterie nicht die notwendige Säure anbietet, verarscht den Kunden und lässt ihn zwei Mal in den Laden fahren.

Warum ich das alte, wiederkehrende Thema hier kurz aufgreife? Annette hat sich ein Bild rahmen lassen und vor etwas über einer Woche abgeholt. Ich darf jetzt zum Baumarkt radeln und vorher ausmessen, welche Haken in die Ösen am Rahmen passen. „Haben Sie passende Haken zum Aufhängen?“ Einfache Frage und selbst ich Knauserer hätte da nen Euro mehr ausgegeben als anderswo. Schnell und leicht verdientes Geld, wenn man zumindest ein wenig ökonomisch orientiert ist. Und serviceorientiert. Ein Kunde weniger, dem das Wort „inkompetent“ im Kopf rumspukt.

Denkt also dran, wenn ich das nächste Mal darauf hinweise, daß so eine Funktionsjacke mit einem guten Imprägnierer zusammen viel besser funktioniert. Denn ich geh jetzt erst mal ne Stunde Radeln. Zum Baumarkt.

Ungewiss in den Urlaub

Sonntag soll es losgehen und noch ist so vieles unwägbar.

  • Wetter. Trocken könnte es werden, wenn auch nicht immer. Aber kühl. Annette liebäugelt damit, den Motorradurlaub mit dem Auto durchzuziehen. Ganz toller Plan, sollte och einiges an Offroadstrecken dabei sein. Wäre irgendwie wie in den Europapark fahren, aber sich dann die ganzen Fahrgeschäfte nur anzusehen statt mitzufahren.
  • Netbook im Service. Seit 30.08. liegt das bei denen rum. „In Bearbeitung“ heißt es, auch auf Nachfrage. Inzwischen glaube ich langsam dran, daß diese ganze Tablet/Convertible-Geschichte mit Touchscreen und ohne Festplatte generell wenig taugt, wenn man nicht 4-stellig zahlen will. Kurzum: Routen unterwegs neu planen wird wohl ausfallen.
  • Die Mastercard zickt noch rum.
  • Gepäck. Wir wollen auch noch wandern und uns warm anziehen. Sollte aber klappen.
  • Reisezeit. Einmal heißt es, ich bekomme den 2.10. noch frei, derzeit steht wieder alles in den Sternen.

Wird schon.

Offenburg

Nachher geht es los. Erster offiziell offener Tag. Die letzten beiden Tage hatten wir schon nicht mehr alle Kunden abgewiesen, sondern prinzipiell offen gehabt, mussten aber immer wieder phasenweise schließen. Und nicht bis 20Uhr offen halten. Heute aber… Weiterlesen

Hamburg fertig

War eine sehr ergiebige Runde in der Firmenzentrale. Und so Sneak Previews auf das geplante Sortiment sind auch schick. Aber es ging ja quasi schon um das Sortiemnt danach. Gastgeberisch war auch alles klasse. Die Firmenwohnung ist klasse, wir wurden begrillt, in der Kantine lecker versorgt, abends amtlich ausgeführt und der Kühlschrank der Wohnung1 war gut bestückt. Kann man so wieder machen. Da tut der „verlorengegangene“ Feiertag kaum weh.

Mal schauen, ob ich dran denke. Aber wenn im Sortiment Produkte auftauchen, die auf meinem Mist gewachsen sind, dann werde ich das hier wohl kaum verheimlichen. 😉

  1. Maxi-Minibar halal []