Juli 2019
M D M D F S S
« Jun    
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031  

Archive

Kategorien

So still und leise…

… ist es hier plötzlich Schlag 22Uhr. Davor Livekonzert auf der Freilichtbühne gegenüber der Jugendherberge. Allerdings randaliern die Kinder in der Herberge1 noch ganz ordentlich. Deren Türenschlagen ist deutlich durchdringender als das Gröhlen der österreichischen und belgischen pubertierenden Jungs neulich abends.

Zum Geschäft. Notwendig war heute der Aufenthalt in der Filiale, weil ein Teil des Bodens grundgereinigt und versiegelt wurde. In einer prall gefüllten2 läßt man einfach keine firmenfremden Personen alleine und unbeaufsichtigt ein- und ausgehen. Jedenfalls ist der Hauptlaufweg ein Prachtstück. Sonst eine aufgemalte Rennstrecke, ist es hier in Hannover ein schlichter schwarzer Streifen aus PVC in Schieferoptik. Sieht spätestens seit der Versiegelung heute deutlich besser aus, als man sich das so bei der Beschreibung vorstellt.

Ich für meinen Teil wollte die letzte Palette schnell weghauen und dann beginnen, geschlossene Warengruppen wie Bremsbeläge, Auspuffdichtungen, Zündkerzen und Leuchtmittel zu sortieren. Klarer Fall von denkste! Zu guter allerletzt fand ich dann doch noch die Arschlochpalette. Das ist die Palette, in der sich praktisch nur Kleinkram befindet. Eine Europalette, ca. 190cm hoch. Kann man sich kaum vorstellen, wie viele verschiedene Artikel man da reindrücken kann. Highlight sind dann die kleineren Kartons, so in der Größe einer Luftfilter- oder Spiegelverpackung. Man denkt, man habe endlich mal mit einem Griff mehr als nur ein paar Kubikzentimeter der Palette verräumt, nur um festzustellen, daß dieser Karton im Karton abermals gefüllt ist Kleinkram aller Art. Sehr unterschiedlicher Art, was das Verräumen und somit die Laufwege angeht. Und dann doch wieder zu ähnlich. Zwei bis drei3 verschiedene Arten Zündkerzen, Schraubnippel und Glühlämpchen pro Kiste müssen dann doch sein. Damit man beim Sortieren ja lange braucht. Kurzum, auch diesmal beschäftigte mich diese Palette4 gut und gerne sechs Stunden. Und das ganz zum Schluß, wenn man das Licht am Tunnelende schon zu sehen glaubt, aber nur unendlich langsam drauf zukriechen kann.

Bis 16:30Uhr waren wir dann doch zugange. Ich wollte früh ins Bett, packte dann aber doch noch bis eben. Warum? Ich erwähnte doch das Open-Air-Konzert gegenüber, oder?

  1. vornehmlich norddeutsche Handballerinnen aller Altersklassen []
  2. nunja, es geht mehr rein, aber wir haben das Anfangssoll komplett drin []
  3. mindestens []
  4. ja, so eine taucht immer irgendwann mal auf []

Er lebt noch

Aber gerade so. Gestern gings mir richtig dreckig. So dreckig, daß ich nicht einmal richtigen Appetit hatte. Nach einem halbherzigen Frühstück gabs mittags nur noch eine Scheibe Brot und selbst die wollte nicht richtig runter. Doch nachdem ich früh und somit lange geschlafen und viel getrunken hatte, war auch der Anfall von Pseudoerkältung wieder rum. Heute vormittag drängte der Hunger, die vom Gebietsleiter bestellte Pizza schmeckte ganz brauchbar, aber bereits heute abend hält sich der Hunger wieder in Grenzen. Ein Sandwich reichte.

Gearbeitet haben wir auch. Leider habe ich mich viel zu sehr mit Nebenschauplätzen beschäftigen müssen. So kommts, daß noch nicht alle Technikware ausgepackt ist1 und auch die Sortierung nur sehr grob ist. Morgen dürfen wir Handwerker nebenbei beaufsichtigen, da wird des die erste größere Sortieraktion geben. Bremsbeläge und Zündkerzen sind zumindest reichlich vorhanden. Aber der Rest der letzten und demotivierendsten Palette muß zuerst ja auch noch ausgepackt werden. Bis zum Dienstag will ich das Lager spätestens schick haben, dann hätte ich noch zwei Tage, um in der SB zu helfen. Freitag soll ich nämlich bis nach Hamburg weiterfahren, um in der Akademie2 eine Schulung für Kommunikationssysteme mit auszuarbeiten. Hätte aber den Vorteil, daß ich Samstag nicht ab Hannover heimwärts fahren müsste, sondern mit über 100km Vorsprung schon ab Paderborn starten könnte. Die dortige Firmenwohnung ist frei und könnte am Freitag nachmittag von mir angesteuert werden. Klingt cool. Daß ich mal mit dem Mopped nach Hamburg komme, hätt ich nie gedacht. Naja, mit der CBR war ich ja schon mal nah genug dran. Auf dem Rückweg über die Dosenbahn von Rostock. Aber das ist eine andere Geschichte.

Nachtrag: Hier noch ein Bild der Jugendherberge. Da ist das Viererzimmer doch gleich erträglicher, oder?

Jugendherberge Hannover

  1. gestern kamen die letzten Paletten an []
  2. louisinterne Weiterbildungsabteilung []

Zwischenbericht Hannover

Boah, schon ein wenig stressig hier. Und auch wieder nicht. Gruppendynamik halt. Doch der Reihe nach. Weiterlesen

Erste Nacht Hannover

So, das wäre überstanden. Die beiden Kollegen, mit denen ich die 4er-Stube teile, habe ich gestern abend im der Jugendherberge angegliederten „Backpackers Inn“ beim Bierchen1 kennengelernt.

Allgemeines Weckerklingeln war für 7 Uhr vereinbart, aber kurz vor halb hielt ich es im Bett nicht mehr aus. Das ist das Gute an der Jugendherberge im Vergleich zu der doppelt belegten Ferienwohnung letztes Jahr: Man kann einfach raus aus dem Zimmerchen in die großzügig dimensionierten Gemeinschaftsräume. Und so tippe ich hier im Foyer…

  1. so viel also zum beim Einchecken verkündeten Alkoholverbot im Gebäude []

In aller Kürze

Bin derzeit für zwei Wochen in Hannover. Arbeit natürlich. Diverse Berichte von der vergangenen Woche werden nachgereicht. Unterwegs aufarbeiten ging nicht, weil ich endlich mal wieder mit dem Krad angereist bin. War klasse. Später mehr.

Geschützt: Schlag auf Schlag

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anschauen zu können, bitte das Passwort eingeben:

Sowas von mobil…

… bin ich gerade. Eine Stunde Aufenthalt im Stuttgarter Hauptbahnhof! Irgendwie hatte ich mich verlesen. An 19:56Uhr, ab 20:59Uhr sind ja grad mal drei Minuten zum Umsteigen, oder?

Oder doch eher eine Stunde, um im Burger King den Smoky BBQ Burger zu testen, in der kalten1 Bahnhofshalle am „Außentisch“ in Sichtweite des Rads2 zu schnattern und die gebuchte Wochenflat im UMTS-Netz hier mal zu nutzen. Wobei es bis über 500kbit auch stellenweise unterwegs im Zug gab. Kann man sich dran gewöhnen…

In der Firma läuft alles so weit. Eine Kollegin hat der Ehrgeiz gepackt und ich denke sie ist auch so weit, um den Rest des Techniklagers zu verräumen und jenes zurechtzurücke, ich habe zwei Themenshops zuende gebracht und übernahm mal wieder die Flaggenparade. Fast alleine. Bis auf das aufstellen der drei Masten, da halfen mir Kollegen.

Weniger gut läuft es beim Geocaching. Heute morgen bin ich extra noch ein wenig den See entlang geradelt, um ein vermeintlich leichtes Cache zu heben. Nix. War auch zu viel los. Zwei liegen quasi am Radweg vom Bahnhof zur Filiale, da muß ich noch mal bei. Bei einem halbwegs flüchtigen Blick war aber an keinem auch nur eine Spur auszumachen.

Naja. Akku fast leer, Buch aufgelesen, mal sehen, wie der Abend bis Karlsruhe noch weitergeht.

  1. und zugigen []
  2. mit den Packtaschen dran []

Frühsport

In Bregenz hat es den nächstgelegenen Hofer. Interessanterweise ist das Ufer des Bodensees gar nicht so eben, wie man denken möchte. Klartext: Von Lochau nach Bregenz geht es bergab, zurück zur Filiale entsprechend bergauf. Mist. Außerdem ist die Radwegbeschilderung in Österreich manchmal etwas sporadisch und sackgassenbehaftet.

Im Laden lief es ganz gut. So gut sogar, daß heute frühzeitig Feierabend ausgerufen wurde. Ich blieb aber noch, bis abgeschlossen wurde. Bin ja morgen recht früh weg…

Quickie im kleinen Grenzverkehr

Die Pension, in der ich untergebracht bin, liegt gerade so auf der österreichischen Seite der Grenze. Blöd fürs Flatratetelefonieren, daß von Deutschland ins Ausland nicht geht. Aber immerhin wie erwähnt nah genug an Deutschland zum Telefonieren per Mobiltelefon und für mobiles Internet zumindest per GPRS.

Und auch der Aldi1 ist näher als der Hofer2. Um gute 3km, 2,2km statt 5,2km. Drum habe ich mich heute morgen dort versorgt und es gab gewohntes statt österreichisches. Nundenn, nicht alles ist gewohnt. Hackbällchen mit Nudeln in Tomatensoße aus der Dose ist nicht gerade mein übliches Mittagessen. Allerdings habe ich mir die Frage nach der im Zimmer offerierten Halbpension verkniffen nach dem doch etwas spährlichen Frühstück. Ansonsten kann ich über die Unterkunft nicht klagen. Alles da, was man braucht, kein unnötiger Schnickschnack oder Platz. Passt schon.

Arbeitstechnisch kann ich heute nichts spezielles vermelden. Allzu oft wurde ich durch Fragen der Kollegen unterbrochen, habe mehr delegiert und organisiert als selbst gearbeitet. Aber es läuft…

Brotzeit vor Fernseher und Laptop beenden den Tag…

  1. auf deutscher Seite []
  2. quasi das selbe in Österreich []

Lochau revisited

So, heute ging es wieder nach Lochau. Ich hatte es nicht erläutert: Letzte Woche war ich in Karlsruhe, da mein Filialleiter Urlaub hatte und ich sollte ihn mit vertreten. Zumal seine Stellvertreterin zwei Tage auf Schulung war.

Fünf Minuten früher als letztes Mal sollte es heute losgehen. Ich leistete mir1 die Verbindung per IC. Nur ein Mal umsteigen und eine halbe Stunde Zeitersparnis war mir das wert. So lernte ich dann auch mal das Fahrradabteil eines ICs kennen. Gut zugänglich, aber nicht gerade riesig. Und am Ende des Zuges. Pikanterweise ist der einzige reservierte2 Fahrradstellplatz genau der direkt bei der Tür zum Großraumabteil, die dadurch teilweise blockiert wurde.

Passenderweise ist der Umsteigebahnhof Stuttgart ein Kopfbahnhof, was den Weg zum nächsten Gleis maximiert. Ging aber trotzdem problemlos dank des modernen Materials beim IRE. Der hatte dann trotz Orkan gestern nur deswegen 5min Verspätung, weil er einen verspäteten ICE vorbeigelassen hat.

Die Radfahrt zur Filiale war bei sonnigem Wetter eigentlich ganz nett. Nur daß heute mehr Verkehr unterwegs war als letztes Mal und damit auch die Idioten. Zwei Mal beinahe abgeräumt werden auf weniger als 10km ist nicht lustig.

Im Laden wuselte es regelrecht von neuen Mitarbeitern. Ansonsten nichts Besonderes.

Als Unterkunft gabs dann doch nicht das Ibis in Bregenz. Stattdessen eine Pension nur wenige hundert Meter vom Laden weg. Quasi direkt auf der Grenze, das ehemalige Zollhäuschen ist direkt vorm Fenster. Das Zimmer ist klein, aber brauchbar. Immerhin hat es hier GPRS vom Heimatnetz mit guten 40kbit/s. Da habe ich mir dann doch mal die Wochenflatrate gegönnt.

Morgen früh gehts dann auch erst mal zum Aldi auf der deutschen Seite. Die mitgebrachten Vorräte gehen aus und in Österreich schließen die Läden, bevor wir Feierabend machen und auch für die deutschen Läden wirds knapp.

  1. d.h. ich ließ die Firma es sich leisten []
  2. obligat []