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TomTom Frust

Ich hatte es neulich angedeutet, mein Rider war nochmal beim Service. Zum insgesamt dritten Mal. Der USB-Anschluss funktionierte nicht mehr und war auch relativ lose im Gehäuse. Über die Firmenzentrale zu TomTom verschickt kam er recht schnell wieder zurück. Doch repariert schien er nicht. Im Gegenteil, einmal angeschlossen blieb die USB-Buchse gleich am Stecker des Kabel stecken. Viel schlimmer jedoch: Sowohl die Deutschland-Österreich-Schweiz-Karte als auch die Westeuropakarte wurden nicht mehr als registriert anerkannt. Somit setzte ich einen gedämpft energischen Brief an TomTom auf.

Die dritte Einsendung geschah etwas hektisch, so vergaß ich, das Paket als Reklamation zu kennzeichnen. Das wiederum führte dazu, daß ich der Retourenabteilung nicht auf die Nerven gehen wollte und somit heute eher zufällig entdeckte, daß der Rider schon seit letztem Donnerstag wieder in der Filiale ist – aber da das mein freier Tag war, konnte man mich nicht direkt ansprechen und am Freitag war alles vergessen. Als ob die lieben Kollegen sonst meine Telefonnummer auch nicht kennen würden. Von einer kleinen Notiz am Spind ganz zu schweigen…

Wieder daheim die nächste Enttäuschung: Man hat in der Firmenzentrale, nicht bei TomTom den Rider umgetauscht. Dadurch waren meine Karten eigentlich immer noch nutzlos, denn sie müssten erneut registriert werden auf die neue Gerätenummer. Was aber ohne offiziellen Umtausch bei TomTom und entsprechender Retourennummer schwierig ist.
Jedoch hatte man in der Retourenabteilung aus ähnlichen Fällen der Vergangenheit gelernt und einfach neue Lizenznummern beigelegt. Naja, eine Lizenznummer, nur für D A CH.
Da werde ich mich wohl mal noch kümmern müssen…

Geschützt: Was ein Start

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Oooops

Heute war ich mal nicht auf der Besprechung im Laden. Sonst gehe ich sogar im Urlaub hin, wenn ich im Lande bin. Aber diese heute war außerordentlich anberaumt und ich war vorher bereits verabredet gewesen. Spätestens in der Vorweihnachtszeit treffen wir uns nochmal mit (Ex)Kollegen/Kolleginnen von Annette. Diese Verabredung ist gerade zuende.

Während wir in einer Gaststätte gemütlich zusammensassen hatte ich mehrfach einen Anruf weggedrückt, den ich ob der Vorwahl der VoIP-Nummer eines weiteren Freundes von Annette zuordnete. Gespeichert habe ich sie mangels Nutzung nicht, allerdings wunderte ich mich nicht darüber, daß er mich und nicht meine Holde anruft. Nungut, in der Vorweihnachtszeit werden ja gerne Lebenspartner bezüglich Geschenken ausgehorcht.

Eben kam mir dann eine andere Idee und ich rief vorsichtshalber zurück.

Volltreffer. Unsere Sicherheitsfirma.

Wollte nachfragen, warum unsere Alarmanlage nicht zur vereinbarten Zeit scharfgeschaltet war. Klar, die Sitzung war außerplanmäßig und natürlich hatte niemand die Sicherheit informiert. Inzwischen hätte sich aber mein Filialleiter gemeldet und alles wäre ok.

Mein Horroszenario: Es war niemand mehr im Laden (da wird zuerst angerufen) und es war vergessen worden, die Anlage scharfzuschalten. Mein Filiallleiter hat neuerdings kein Mobiltelefon mehr, so daß er erst zuhause einen Anruf bekommen hat und wieder in die Stadt fahren musste zum Scharfschalten.

Bin mal gespannt, was das gibt. Sicherheitsfirma abwimmeln kommt sicher nicht gut an.

Nachtrag: War alles viel harmloser. Sie haben es einmal im Laden probiert, aber direkt aufgelegt als der Anrufbeantworter abnahm statt den Leuten eine Chance zum Annehmen des Anrufs zu geben. Dann haben sie es eben drei Mal auf meinem Mobiltelefon und zweimal auf meiner Festnetznummer probiert. Das nannte sich dann „Wir konnten im Laden niemanden erreichen“. Ansonsten harmlos. Die Kollegen waren noch zugange gewesen und riefen vom Laden aus zurück.

Wühlkorb nonSupreme

Meine Wühlkorbaktion fand Anklang und ich habe einen „richtigen“ Wühlkorb freigeräumt bekommen. Der steht jetzt gegenüber der neuen Kasse im Bereich des Ein/Ausgangs und zieht dort die Blicke auf sich. Die Kollegen wühlen schon eifrig und versauen uns mit den Kleinstbeträgen den Bondurchschnitt.

Übrigens gibt es einige Restposten, die auch für den großen Wühlkorb zu sperrig sind. Faltstühle, Zelte etc. Wenn jemand was in der Art sucht, entjungfere ich das Blog mal im Bezug auf Werbung und biete an, bei mir nachzufragen.

Wühlkorb nonDeluxe

Ich habe eine neue Nebenbeschäftigung im Laden. Ausmisten. Leider nicht beim Personal, sondern bei der Ware.

Hintergrund: Früher bekamen wir zu Saisonende immer Listen mit Artikeln, die ausgelistet werden und ins Zentrallager zurückgeschickt werden sollen. Dort wurden sie dann per Versand oder über die Resterampe verramscht. Seit einigen Jahren aber nicht mehr. Dadurch sammelt sich einiges an Gerümpel im Lager, das manchmal nur noch symbolische Preise hat, in keinem Katalog und mangels Bestand im Zentrallager auch nicht im Internet beworben wird. Sprich keiner weiß, daß es den Kram überhaupt zu kaufen gibt. Zurückschicken ist nicht, da es in vielen Fällen günstiger wäre, den Kram einfach abzuschreiben und in die Tonne zu kloppen.

Da kommt mein Einsatz. Ich durchforste das Warenwirtschaftssystem nach Artikeln, die nicht mehr gelistet sind, aber noch im Bestand. Natürlich geht das nicht automatisiert. Die erste Fuhre habe ich jetzt mal zusammengekarrt und an auffälliger Stelle am Treppenaufgang in einem Einkaufskorb platziert.

Meine Devise: Je liebloser das aussieht, desto glaubwürdiger ist die Preisreduzierung. Wäre das schön drapiert, bliebe der Eindruck, daß da noch Marge drauf wäre. Das hier ist das Ergebnis:

Wuehlkorb

Wuehlkorb

Urlaubsreif

Quasi.

Das geht auf keine Kuhhaut mehr. Seit acht Uhr heute morgen wieder im Laden gewesen. Kassenelektronik weiter aufgebaut und vor allem die DSL-Anbindung zur Firmenzentrale wieder zum Laufen gebracht. Mein Filialleiter, seit Montag wieder aus dem Urlaub zurück, war heute trotz freiem Tag kurz da, um den Monatsabschluss zu machen. Aber irgendwie war es heute recht betriebsam.

Und ich habe den Bock meines Lebens geschossen. Nicht nur, daß ich bei einem Kassiervorgang statt dem Betrag (127,70€) die Bonnummer (7409) in das Kartenterminal eingegeben und somit nur 74,09€ abgebucht habe, nein, ich habe bei der Kontrolle der Belege nach dem Kassiervorgang das ganze auch noch brav abgehakt. Vertipper oder Zahlendreher kommen ja mal vor. Die bemerke ich dann spätestens bei der Kontrolle. So einmal im Jahr rutscht mir auch mal ein „x,90“ statt „x,95“ oder umgekehrt durch. Aber das… in neun Jahren noch nie vorgekommen.

Der Kassenabschluß war nicht nur deswegen reichlich verwirrend und langatmig. Vorm Abhauen noch beim Filialleiter telefonisch zu Kreuze gekrochen und jetzt ist erstmal langes Wochenende!

Wobei, vielleicht schaue ich morgen kurz im Laden vorbei. Zwei Kollegen sind dumm rumgestanden, ließen sich zu nichts bewegen, denn „der Laden ist doch top!“. Ja, bis auf die drei Kisten Kleinkram zum Auszeichnen. Hätte sie die dreiviertel Stunde beschäftigt. Ich glaube, ich muß mal ordentlichst laut werden.

Aber dann… nächste Woche ab Dienstag erst arbeiten, nur von 9 bis 15 Uhr, dann zwei Wochen frei. Überstundenabbau. Nicht alle, grad mal die Hälfte. Das würde auch der Arzt verschreiben.

Neuer Tresen, Teil 2

Heute wurde er dann aufgebaut. Relativ unspektakulär, alles, da waren Profis am Werk. Sogar eine zu kurz gefertigte Kunstmarmorplatte liessen die Ladenbauer vor Ort neu fertigen.

Nur der Elektriker bekleckerte sich nicht mit Ruhm. Scheinbar ging eine Besprechung bei ihm unter und so kam er ohne die Steckdosen, die er im Tresen montieren sollte und nur mit der Zeit, drei Adern von der vorher verlegten Abzweigdose am vermeintlich komplett vorinstallierten Tresen anzuklemmen. Steckdosenbeschaffung und Montage dauerte dann etwas und somit war die Feierabendszeit schnell erreicht. Immerhin haben wir nun Saft für alles bis auf die zweite Kasse. Die soll am Freitag verkabelt werden. Na danke.

Fragt sich nur, wie man den vielen neuen Platz nutzt. Irgendwie findet keiner, was er sucht und legt dann ein eigenes Plätzchen an für etwas, das bereits woanders abgelegt wurde. Klingt unverständlich. Ok, Beispiel: Jemand findet keine Notizzettel, legt also Notizzettel aus dem Lager in Schublade 1. Der nächste, der keine Zettel findet, legt sich welche in Schublade 2. Und so weiter. Zeit für ein definiertes Konzept und am besten mit Beschriftung.

Neuer Kassentresen

Uff, endlich geschafft für heute.

Vorbereitenderweise haben wir schon im Laufe des Tages Stück für Stück den alten Kassentresen weggebaut. Am Ende stand nur noch die eine Kasse beim Server mit ebendiesem, das Telefon/Fax und sonst nix mehr.

Während ich mit einem Kollegen aus Hamburg erst noch fein säuberlich die Verkabelung aus den Tresenresten rausoperierte bzw. provisorisch verdrahtete, haben die Kollegen schonmal den Resttresen kleingehauen. Eine Kasse, Server etc. ist bereits wieder auf einem Biertisch aufgebaut und betriebsbereit. Nur will aus irgendeinem Grund keine DSL-Verbindung zustandekommen. Das Link-Lämpchen leuchtet, untereinander können die PCs auch, nur zur Firmenzentrale hin läuft nichts. Aber erstmal zweitrangig, wichtig ist, daß im neuen Tresen alles funktionieren wird.

Der Tag hört nicht auf

Noch ein Anruf der Kollegin. Nachdem sie gemäß Anleitung des Elektrikers die entsprechenden Schalter im neuen Schrank ausgeschaltet hat, ist in Teilen des Ladens noch die Beleuchtung an. Da kann ich jetzt auch nicht helfen. In den Nebenräumen, die fast ausschließlich betroffen sind, gibt es aber noch konventionelle Lichtschalter. Ich habe ihr mal unterstellt, daß sie die bedienen kann.

Ich will nur noch schlafen…

Hört der Tag denn nicht auf?

Ich will endlich schlafen. Anruf meiner Lieblingskollegin. Sie hat den Kassenabschluss vergeigt. 1000€ Differenz durch Fehleingabe. Dankeschön. Da poppt doch ein fettes Fenster mit einem Warnhinweis hoch und der Frage, ob man wirklich abschliessen will.