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Kurz aus Colmar

War ein netter Tag gestern in der Frühlingssonne. Mittags eine Kleinigkeit auf der Terasse am alten Zollhaus, abends dann wie geplant libanesisch-syrisch. Das Hotel liegt ca. 1,5km außerhalb, da passte das auch mit dem Verdauungsspaziergang. Da Picasa hier unterwegs die RAW-Dateien der Kamera so schlecht in JPG umrechnet, gibt es vorab nur zwei Bilder.

Noch mal Nantes

15.07.2016 23:00

Heute hieß es Abschied nehmen von der Ferme des Pecheurs und unseren liebenswerten Gastgebern. Es fiel eh schon schwer, dazu kamen noch die traurigen Nachrichten aus Nizza, die allen aus Gemüt drückten. Außer vielleicht der Frohnatur Lucien, der sich nichts anmerken ließ.

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Kyriad Nantes Centre

Fange ich doch einfach mal mit dem aktuellsten an. Die letzte Nacht in Nantes war doch ein wenig speziell.

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Auf dem Heimweg

Mal wieder gemütlich im TGV. Bequem war auch wieder die Fahrkartenkontrolle: Kundenkarte vorzeigen, mit der man die Reise gebucht hat, und gut. Naja, auf dem Handy dann noch Annettes Ticket, denn die kann mal wieder unbekümmert schlafen. Beneidenswert. Positiv anzumerken ist auch, daß bisher im Zug außer grad eben in zwei langen Tunneln südlich von Paris durchgehend schnelles mobiles Internet vorhanden ist. Von solch Infrastruktur kann man in Deutschland träumen.

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Schönes Wetter

Jupp, das Wetter ist hier zu schön, um lange zu schreiben. Am Mittwoch hatten wir uns noch in Nantes etwas umgesehen, hauptsächlich im Schloß des Herzogs und im alten botanischen Garten. Letzterer liegt direkt am Bahnhof und so nutzten wir ihn auch gestern fürs Frühstück, als wir das Auto bereits „abgeholt“ hatten, aber noch auf dem Parkplatz stehen ließen. Dann Fahrt bis kurz hinter Vannes zur neuen Unterkunft. Auf dem Weg noch ein Abstecher zum Einkaufen und für eine einfache Wanderung. Trotz reichlich Sonnencreme gab es bei mir einige rote Stellen, während Annette mit einem unglücklich abgeschnittenen Zehennagel zu kämpfen hat.

Abends dann gabs Essen am alten Hafen von Vannes bzw. Port de St Goustan. Natürlich waren überall Fernseher aufgestellt, aber wir bekamen das Fußballspiel nur indirekt über das Gejubel mit. Immerhin braucht man sich jetzt als Deutscher sich nicht in Frankreich verstecken. Heute gehen wir bei Kaiserwetter alte Steine angucken. Morgen klappts dann hoffentlich mit dem zeitigen Aufbruch für Quiberon. Die dortige Wanderung an der wilden Küste führt nämlich von einem Bahnhof zum anderen und wir müssen uns mit dem spärlichen Fahrplan arrangieren.

Kurzer Zwischenstand aus Nantes

DBisher alles gut, auch wenn es bis gestern abend bedeckt, aber trocken war. Am Montag kamen wir nach einem ordentlichen Fußmarsch im Hotel an. Annette hatte die Straßenbahn abgelehnt, um nach dem langen Sitzen etwas Bewegung zu bekommen und durfte dann ihren Trolly über Kopfsteinpflaster bugsieren. Ich durfte feststellen, daß nach 2km die Reisetasche ganz gut auf den Rucksack drückt.

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TGV – immer wieder nett

Sogar das kleine Kind drei Reihen weiter ist recht ruhig und eher drollig plappernd als nervig. Das haben ja gestern die Erwachsenen nicht hinbekommen.

Auch sonst lief gestern noch alles ganz gut. Das Hotel war gegenüber vom Bahnhof schnell gefunden, wobei „gegenüber vom Bahnhof“ dank des geräumigen Vorplatzes ein weit gefasster Begriff ist. Auf dem Platz war dann auch noch ein Fest, bei dem wohl irgendein Bahnjubiläum gefeiert wurde und sich die verschiedenen, von Strasbourg aus erreichbaren Destinationen vorstellten und natürlich Werbung für sich machten. So war es wohl weniger ein schottischer als ein bretonischer Dudelsack, der zwischenzeitlich im ansonsten recht ruhigen Hotelzimmer zu hören war. Gut, später am Abend gab es da noch einige hupende Autos, aber das ist eine andere Geschichte.

Mit dem Essen war das noch so eine Sache. Es gab eine Flammkuchenempfehlung, aber die war (noch?) geschlossen. Das andere empfohlene Restaurant ohne elsässer Küche machte uns dann doch nicht an. Um die Ecke fanden wir jedoch die Karte vom Bistro M interessant. Nur war da noch quasi zu, draußen futterte an einem Tisch wohl die Belegschaft. Wir fügten unserer Tourirunde zu den Ponts Couverts also noch das Münster hinzu und stellten fest, daß die drumherum in den Restaurants aufgerufenen Preise gar nicht mal so touristisch übel sind. Unsere Wahlstand ja aber fest und etwas weg von der Masse gefällt uns eh besser. Was dann mal wieder hieß, daß weder Deutsch noch Englisch gesprochen wurde. So musste man sich auch zwei Tische weiter entsprechend weiterhelfen und das englisch parlierende Pärchen landete klischeemäßig beim Burger für ihn und dem Salat für sie. 🙂

Wir hatten insgesamt drei leckere Flammkuchen. Zwei traditionelle1 und einer mit Ziegenkäse und Honig. Kleiner grüner Salat für die Dame dazu, etwas Wasser, ein dunkles Bier, schon sind die Wellers satt und zufrieden. Auf dem Rückweg stolperten wir noch vor so manchem Großfernseher vorbei, auf dem die Franzosen dem Spiel ihrer Mannschaft gegen Island entgegenfieberten.  Wir ließen dann auch im Hotel den Fernseher nebenbei laufen. Duschen und startklar machen für den nächsten Tag war angesagt.

Heute morgen dann gab es ab 06:30 Uhr Frühstück, welches eh inklusive war. Passte genau zu unserer Abfahrt um 07:29 Uhr. Wir waren früh am Bahnhof, doch von den angekündigten Sicherheitskontrollen keine Spur. Im TGV ist es in der ersten Klasse erwartungsgemäß angenehm. Und so rollen wir ganz entspannt mit teilweise über 300km/h auf Nantes zu. Allemals besser, als zwei Tage im Auto zu sitzen.

  1. ein Mal ohne Zwiebeln []

Reisebericht Collioure

Irgendwo im fertiggestellten Reisebericht steht, daß ich durch die Verzögerung des Rückflugs um über einen Tag ja genug Zeit hatte, den Bericht quasi fertig zu machen. Naja, die Bilder hatte ich nicht und die zusammenfassenden Kommentare auch nicht. Und dann prompt vergessen, mich weiter drum zu kümmern. Gab es doch sogar erst noch die Normandie letzten Sommer aufzuarbeiten. Und Barcelona letztes Jahr ist noch gänzlich unverbildert. Doch jetzt geht erst mal der Urlaub in der Bretagne in die heiße Phase und für die Dolomiten heuer muß noch geplant und gebucht werden.

Bretagne 2016 fertig geplant

Naja, eigentlich schon länger. Heute konnte ich endlich mal die Reiseseite aktualisieren. Jetzt weiß wieder jeder, der das Kennwort kennt, wann wir wo stecken.

Was lange währt…

… wird irgendwann dann doch mal fertig. Der Bretagneurlaub 2016 wirft seine Schatten schon ganz gewaltig voraus und ich hab endlich den Urlaubsbericht vom letzten Sommer fertig. War eigentlich nicht mehr viel, musste nur mal gemacht werden. Sprich die letzten Beiträge noch chronologisch richtig einsortieren und die Zusammenfassung vervollständigen.

So, als nächstes mal die Vorschau für die Bretagne…

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