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Grobstaubplakette

Erst platzten in Frankreich die Verordnungen über die Mitführpflicht der Alkoholteströhrchen, dann die Sache mit dem reflektierenden Material auf der Kleidung. Man wähnte sich sicher, zumal bisher auch noch niemand sich drum gekümmert hatte, ob man die Aufkleber auf dem Helm hat. Inzwischen wurden laut Kundenaussagen schon Handschuhe kontrolliert, die in Frankreich seit etwa einem Jahr ein Prüfsiegel tragen müssen, damit man kein Knöllchen zu 68€ bekommt. Da eilte dann mein Gehorsam ein wenig voraus und ich ließ mir für sensationelle 4,80€ so eine Plakette zuschicken. Strasbourg soll ja auch so eine Umweltzone bekommen und wer wusste schon, ob die Autobahn durchs Stadtgebiet, von uns immer wieder mal genutzt, nicht auch plakettenpflichtig würde.

Und siehe da, ab morgen1 wird es wahr. Wegen Feinstaub, die Grobstaubproblematik für Offroader ist ja nach wie vor eine ganz andere. Inklusive Autobahn. Allerdings auch nur, wenn schon seit 5 Tagen die Meßwerte zu schlecht sind und der Luftnotstand ausgerufen wird. Steht im Detail aber auch alles hier. Ach ja, bitte die Plakette direkt beim französischen Staat beantragen. Inzwischen ist deren Seite sogar auch auf deutsch zu haben. Bitte nicht bei diversen Dienstleistern, die natürlich in Suchmaschinen weiter oben stehen. Oder eben leider auch auf der zuerst verlinkten Seite. Wenn die Plakette knapp 30€ kosten soll, zahlt man deutlich mehr, als nötig. Apropos viel zahlen: Louis hat neuerdings sogar einen Halter dafür.

Und noch was: Wir sind im letzten Urlaub quasi unbemerkt durch eine solche Zone2 gefahren. Scheint also nicht die deutsche Art der Beschilderung zu geben, sondern man muß es einfach wissen. Na danke. Da sind die 4,80€ ja gut angelegt.

  1. den Artikel hatte ich schon länger in der Mache, dann aber auf dieses Datum terminiert []
  2. Arve-Tal []

Habe fertig mit Urlaub

Es gab nicht viele Bilder zu sichten, und so war ich schnell quasi fertig. Der Reisebericht von Aosta 2017 steht. Dementsprechend sind die täglichen Blogbeiträge, so vorhanden, auch nachträglich bebildert. Viel Spaß!

Septmoncel

Tja, was gibt es zu heute zu schreiben? Vorneweg, das Wetter war prächtig, für unsere Klamotten schon eher auf der zu warmen Seite. Wieder gab es tolle Aussichten, aber halt auch Verbindungsstücke. Zur geplanten Route haben wir noch einen Schlenker spontan eingebaut und kamen so nur noch 10 Minuten zu früh an der Unterkunft hier an.

Unterwegs haben wir noch den fast perfekten Picknickplatz gefunden. Entlang der als schön angepriesenen Strecke gab es keine von den in Frankreich so typischen Sitzgruppen. An einem Abzweig war ein See als Touristenziel ausgeschildert und ich dachte mir, da muß es doch was geben Dem war so, mit Blick aufs Motorrad1, in der Sonne mit schöner Aussicht.

Und apropos Essen, das Abendessen hier war lecker.

Morgen geht es noch mal etwa 230km durchs Jura und im Bereich der Doubs weiter bis Montbeliard. Hotel wie gehabt auf dem Hinweg, damit ist am Samstag der Heimweg auch auf jeden Fall packbar. Und mal sehen, ob morgen Abend der Marrokaner ums Eck geöffnet hat.

Fazit: Fast rundum gelungen, der Tag. Vielleicht hätte man eine schönere Strecke als den Bonusbogen planen können, aber wäre dann das Picknick so toll geworden? Der kleine Orientierungsfehler war verzeihlich, zumal er die Ankunftszeit von „Viel zu früh“2 auf“Passt genau“ änderte.

250km in 7h13 abzüglich 2h Pausen.

  1. somit war kein Abrödeln und Abschließen nötig []
  2. was von Anfang an so angezeigt wurde []

La Clusaz

Ist das Ziel unserer heutigen Etappe gewesen. Wintersportort sozusagen am Wegesrand, um nicht an einem Tag über 300km fahren zu müssen. Und wenn ich mich recht erinnere, hatte auch die Verfügbarkeit unserer nächsten Unterkunft damit zu tum.

Aber zuerst hieß es Abschied nehmen von unserer Hauptunterkunft dieser Reise. Naja, was heißt Abschied. Gezahlt hatten wir bei der Ankunft und es hieß, wenn grad niemand da wäre, sollten wir den Schlüssel außen stecken lassen. Weitere Anweisungen gab es keine. Sonst gibt es ja bei Ferienwohnungen immer Dinge wie Müll raustragen1 und so. Klar, das Geschirr hatten wir gespült. Und eben weil niemand zu sehen war, brachen wir einfach auf. Wir waren auch früh dran. Jeder hatte vor sich hingekramt und irgendwann um halb neun waren wir quasi startklar. Ich hatte mit einem Start gegen 10 Uhr gerechnet, zumal wir ja nach dem mehrtägigen Aufenthalt erst mal wieder alles verpacken mussten. So zeigte das Navi beim Aufbruch eine geschätzte Ankunftszeit von kurz nach 12 Uhr an.

Ich hatte es schon vergessen, aber wohl wegen der üppig zur Verfügung stehenden Zeit hatte ich die Anfahrt zum Kleinen Bernhard über den San Carlo geplant. Das ist der von neulich mit der Wanderung zum See. Vollbeladen wuchtete sich die KTM etwas schwerfälliger durch die Kehren, war aber ein gutes Einschwingen. Der St. Bernhard war dann ganz schön zu fahren und bot schöne Aussichten trotz der vielen Wolken. 9°C zeigte das Bordthermometer an seinem Tiefpunkt.

Etwas davon wünschten wir uns schon bald wieder. Bourg-St-Maurice, erster größerer Ort im Tal. Bereits am Paß fing der Himmel an, blau zu werden und die Aussichten auf Vanoise und Tarentaise2 waren fantastisch. Und genauso unglaublich, was das Thermometer nach dem kurzen Tank- und Boxenstop bei der Abfahrt3 anzeigte: 33°C, bestes Sommerwetter.

Oben am Cormet de Roselend zog es sich wieder etwas zu, doch nach der Staumauer war wieder eitelster Sonnenschein. Auch wenn der Franzose hier keine Picknickbänkchen aufgebaut hat, war Brotzeit auf den Steinen unterhalb des Parkplatzes Richtung Seeufer angesagt. Bei Sonne und bester Aussicht. Annette versuchte gar ein Verdauungsschläfchen, Zeit hatten wir ja.

Und die vertüddelten wir mit Absicht dann auf einem weiteren Schleife am Doron entlang, über den4 Forclaz und zurück durch die Gorge de l’Arby. War jetzt nicht so ganz der Bringer, aber zumindest letztere schön flott zu fahren. Fantastisch dann aber wieder der Ausblick auf die Aravis-Kette. Durchquert wurde sie mittels des gleichnamiges Passes, an dessen Ende La Clusaz liegt. Einchecken etwas vor der üblichen Zeit5, Duschen und ab ins Städtchen. Außerhalb der Skisaison, speziell wenn mit Wandern auch nix mehr los ist, ist hier der Hund begraben. Restaurants geschlossen, auch das vom Hotel, das offen haben sollte. Zwei Steinwürfe vom Hotel weg wurde uns was empfohlen. Ganz leckere regionale Küche, aber auch nicht billig. Wein habe ich gleich mal weggelassen und auch nicht nach Hauswein gefragt, ansonsten ging der Schoppen bei 17€ los.

Zurück Richtung Hotel fiel uns auf, daß sich um unser semilegal auf einem breiten Gehweg abgestellten Motorrad sich noch 6 weitere geschart hatten. Alles Offenburger. Bin mal gespannt auf morgen früh, immerhin frühstücken wir ja nicht. Auch ist es durch den Zulauf etwas lauter im Hotel geworden, die Wände sind doch etwas dünn. Wobei die pausenlos plappernde Stimmer eher italienisch klingt.

Fazit: Geniale Tour, die wir bei offenem Iseran zum Teil auch auf der Hinfahrt schon hätten haben können. Unterkunft zweckmäßig.

182km in 6h19, davon 3h05 Pausen.

  1. scheiterte hier am unbekannten Zielort []
  2. so heißen die Gebirgszüge wohl []
  3. gut, in der Sonne (!) geparkt []
  4. es gibt aber wohl zwei in der Gegend []
  5. 15:30Uhr []

Umgeplant

Tolle Sache so ohne Laptop, das wird morgen beim Navigieren spannend. Bin aber auch selbst schuld.

Da beobachte ich die Wetterprognose der Etappenziele und denke nicht an den Weg dazwischen. Zum Beispiel, daß morgen mit dem Col d’Iseran einer der höchsten Alpenpässe anstünde. Coole Sache an sich, endlich den mal in der Sammlung abzuhaken. Doch nicht bei der Witterung. Tageshöchsttemperatur -4°, das  wäre zu cool. Vertagt, eher verjährt, sozusagen.

Alternativroute geplant, ob des Umwegs auch mautpflichtige Autobahnen in Kauf nehmend. Für die kommende Nacht ist ein Hotel am Lac de Mont Cenis1 gebucht. Zwar stornierbar, aber so ganz reiße ich die Planung nicht um.

Hoffentlich ist die Aussicht wenigstens schön. Den Lac de Roselend gibt es ja noch mal auf em Rückweg. Und die schöne Strecke östlich des Lac d’Annecy will ich auch mitnehmen, Alternativstrecke erst ab Albertville. Schaumermal.

  1. mit Nachtfrost, aber tagsüber leichten Plusgraden []

Col de la Faucille

Oder so. Kurz zum heutigen Tag: Bei Pieselwetter in Mömpelgard aufgebrochen. Kleine Schauer oder Niesel gab es immer wieder. Vom Doubs weniger gesehen, als geplant. Mittagessen spontan beim Chateau de Joux, guter Plan. Salat mit geräucherter Forelle und Fritten war nicht so warm wie der geschmolzene Käse mit gebratenen Kartoffelwürfeln von Annette, der auch von Forelle auf Salat begleitet wurde. Gut, die Rächerforelle war mehr LACHSforelle, schmeckte aber. Der Kaffee vom Nachtisch wärmte ebenso wie Annettes Kräutertee. Irgendwann gab es statt Trockenheit bei bedecktem Himmel auch Regen bei Sonnenschein. Vor der Unterkunft deckten wir uns beim Tanken noch mit Brotzeit ein. Guter Plan, Hotelrestaurant mit schlechter Auswahl und hohen Preisen.

Übernachtung dann auf besagtem Paß im Hotel Couronne. Aber die Brotzeit war lecker und ungezwungener1 als ein Restaurantbesuch.

Fazit: Mit guter Kommunikation dank Bordfunk kann man auch tristeres Wetter überstehen, wenn man gut eingepackt ist.

219km in 6h43 abzüglich 2h40 Pausen

  1. Bekleidungstechnisch []

Mömpelgard

Doch eine kurze Meldung von unterwegs. Die Anfahrt war recht ereignislos, was bei der geplanten Strecke über die Autobahn nicht verwundert. 12-14Grad hatte es, wobei jedes Grad und jeder Sonnenstrahl sich gleich positiv bemerkbar machte.

An der Raststätte bei der Königsburg gab es dann Mittagessen. Für Madame ein Stück Grillschinken mit angeschwenkten Kartoffeln und grünen Bohnen. Ich nahm den panierten Fisch mit Ratatouille und Reis.

Die Autobahn verließen wir, als sie Geld kosten sollte, kehrten in einem sonntags natürlich recht leeren Gewerbegebiet zum Tanken ein und kamen recht früh im Hotel an. Nach dem Einchecken ein kleiner Stadtrundgang mit Schloß. Irgendwie ist hier der Hund begraben, zumindest am Sonntag. Restaurants haben meist zu. Wir brechen gleich mal auf, zumindest Crepes sollten zu kriegen sein. Nur blöd, daß jetzt der angedrohte Regen eingesetzt hat.

Fazit: Verlegungsfahrt halt. Wir kamen an, das Material hält. Und lieber eine kleine Stadtbesichtigung als noch mehr Kilometer abzureißen.

268km in 4h47 abzüglich 1h42 Pausen.

Nachtrag zum Nachtrag

Der Bericht aus Colmar ließ ja auf sich warten. Ich habe das Datum nicht geändert. Hier also der verspätete Reisebericht, endlich auch mit beschrifteten Bildern.

Nachtrag Colmar

Zumindest die Bilder wollte ich nachreichen und noch ein wenig vom zweitägigen Geburtstagstrip berichten. Weiterlesen

Kurz aus Colmar

War ein netter Tag gestern in der Frühlingssonne. Mittags eine Kleinigkeit auf der Terasse am alten Zollhaus, abends dann wie geplant libanesisch-syrisch. Das Hotel liegt ca. 1,5km außerhalb, da passte das auch mit dem Verdauungsspaziergang. Da Picasa hier unterwegs die RAW-Dateien der Kamera so schlecht in JPG umrechnet, gibt es vorab nur zwei Bilder.

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