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Lac de Mont Cenis

Dann schreibe ich heute abend noch mal was länger. Morgen früh soll es noch ein wenig frostig bleiben, wenn wir noch eine Runde offroad um den See drehen wollen, bevor es über kleine Sträßchen nach Sparone zu unserer nächsten Unterkunft fahren.

Heute begann trotz Nieselwetter ganz witzig. Im Hotel hatten auch einige Engländer übernachtet, die mit ihren alten Lotus-Roadstern unterwegs waren. Auf dem Parkplatz klönten wir noch ein wenig. Ich sagte, daß wir ursprünglich den Iseran fahren wollten, aber den Plan aufgegeben hatten, weil die Wetterprognose als Tageshöchsttemperatur -5°C angab. Kommentar des einen Briten „Bullocks! It’s already bloody cold here!“ Irgendwie wirkten sie wie die Zweitbesetzung von TopGear. 😉 Auch gab es eine Menge unverbrannter Kohlenwasserstoffe, bis die Motoren halbwegs rund liefen.

Unsere Tour führte erst mal wie geplant an Genf und noch näher am CERN vorbei Richtung Annecy. Unterwegs eine interessante Schlucht mit schöner alter Brücke drüber. Mittagessen kurz danach war mal wieder etwas seltsam. Das Restaurant wirkte innendrin auf einmal doch etwas schnieker als geplant. Trotz hochpreisiger Menüs gab es aber auch ein Tagesessen für 11€1 Mein Salat war lecker und Annette hatte tollen Fisch. Seltsam aber auch, wie nach dem Servieren meines Kaffees irgendwie jeglicher Blickkontakt gemieden wurde. Was hätten wir noch machen wollen, außer zahlen? Was in Unkenntnis der Tischnummer auch bei einer nicht zu sehenden Bar auch nicht gegangen wäre. Sogar am Nachbartisch hatte man schneller die Rechnung bekommen und per Karte gezahlt, als wir überhaupt sie nur gesehen hatten, obwohl wir zuerst nachgefragt hatten. Ich kapiers einfach nicht. Am Ende ließen wir ausreichend Bargeld auf dem Tisch liegen und gingen. Hat uns unnötig locker eine halbe Stunde gekostet.

Ab Albertville ging es dann über die Autobahn weiter. Immer wieder mal mit Regenschauern, aber auch die Sonne schien mehrmals. Richtig schön wurde es oben am Lac de Mont Cenis. Wenn auch gelegentlich eine Schneeflocke vorbeiflog. Und der Wind häult wie nur was draußen. Drinnen ist es praktisch eingerichtet, aber auch was rustikal. Leckeres Abendessen gab es und wir sind heute Nacht wohl die einzigen Gäste. 

  1. zwei Gänge 16€, drei Gänge 18€ []

Umgeplant

Tolle Sache so ohne Laptop, das wird morgen beim Navigieren spannend. Bin aber auch selbst schuld.

Da beobachte ich die Wetterprognose der Etappenziele und denke nicht an den Weg dazwischen. Zum Beispiel, daß morgen mit dem Col d’Iseran einer der höchsten Alpenpässe anstünde. Coole Sache an sich, endlich den mal in der Sammlung abzuhaken. Doch nicht bei der Witterung. Tageshöchsttemperatur -4°, das  wäre zu cool. Vertagt, eher verjährt, sozusagen.

Alternativroute geplant, ob des Umwegs auch mautpflichtige Autobahnen in Kauf nehmend. Für die kommende Nacht ist ein Hotel am Lac de Mont Cenis1 gebucht. Zwar stornierbar, aber so ganz reiße ich die Planung nicht um.

Hoffentlich ist die Aussicht wenigstens schön. Den Lac de Roselend gibt es ja noch mal auf em Rückweg. Und die schöne Strecke östlich des Lac d’Annecy will ich auch mitnehmen, Alternativstrecke erst ab Albertville. Schaumermal.

  1. mit Nachtfrost, aber tagsüber leichten Plusgraden []

Col de Faucille

Oder so. Kurz zum heutigen Tag: Bei Pieselwetter in Mömpelgard aufgebrochen. Kleine Schauer oder Niesel gab es immer wieder. Vom Doubs weniger gesehen, als geplant. Mittagessen spontan beim Chateau de Joux, guter Plan. Salat mit geräucherter Forelle und Fritten war nicht so warm wie der geschmolzene Käse mit gebratenen Kartoffelwürfeln von Annette, der auch von Forelle auf Salat begleitet wurde. Gut, die Rächerforelle war mehr LACHSforelle, schmeckte aber. Der Kaffee vom Nachtisch wärmte ebenso wie Annettes Kräutertee. Irgendwann gab es statt Trockenheit bei bedecktem Himmel auch Regen bei Sonnenschein. Vor der Unterkunft deckten wir uns beim Tanken noch mit Brotzeit ein. Guter Plan, Hotelrestaurant mit schlechter Auswahl und hohen Preisen.

Übernachtung dann auf besagtem Paß im Hotel Couronne.Aber die Brotzeit war lecker und ungezwungener1 als ein Restaurantbesuch.

  1. Bekleidungstechnisch []

Mömpelgard

Doch eine kurze Meldung von unterwegs. Die Anfahrt war recht ereignislos, was bei der geplanten Strecke über die Autobahn nicht verwundert. 12-14Grad hatte es, wobei jedes Grad und jeder Sonnenstrahl sich gleich positiv bemerkbar machte.

An der Raststätte bei der Königsburg gab es dann Mittagessen. Für Madame ein Stück Grillschinken mit angeschwenkten Kartoffeln und grünen Bohnen. Ich nahm den panierten Fisch mit Ratatouille und Reis.

Die Autobahn verließen wir, als sie Geld kosten sollte, kehrten in einem sonntags natürlich recht leeren Gewerbegebiet zum Tanken ein und kamen recht früh im Hotel an. Nach dem Einchecken ein kleiner Stadtrundgang mit Schloß. Irgendwie ist hier der Hund begraben, zumindest am Sonntag. Restaurants haben meist zu. Wir brechen gleich mal auf, zumindest Crepes sollten zu kriegen sein. Nur blöd, daß jetzt der angedrohte Regen eingesetzt hat.

Nachtrag zum Nachtrag

Der Bericht aus Colmar ließ ja auf sich warten. Ich habe das Datum nicht geändert. Hier also der verspätete Reisebericht, endlich auch mit beschrifteten Bildern.

Nachtrag Colmar

Zumindest die Bilder wollte ich nachreichen und noch ein wenig vom zweitägigen Geburtstagstrip berichten. Weiterlesen

Kurz aus Colmar

War ein netter Tag gestern in der Frühlingssonne. Mittags eine Kleinigkeit auf der Terasse am alten Zollhaus, abends dann wie geplant libanesisch-syrisch. Das Hotel liegt ca. 1,5km außerhalb, da passte das auch mit dem Verdauungsspaziergang. Da Picasa hier unterwegs die RAW-Dateien der Kamera so schlecht in JPG umrechnet, gibt es vorab nur zwei Bilder.

Noch mal Nantes

15.07.2016 23:00

Heute hieß es Abschied nehmen von der Ferme des Pecheurs und unseren liebenswerten Gastgebern. Es fiel eh schon schwer, dazu kamen noch die traurigen Nachrichten aus Nizza, die allen aus Gemüt drückten. Außer vielleicht der Frohnatur Lucien, der sich nichts anmerken ließ.

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Kyriad Nantes Centre

Fange ich doch einfach mal mit dem aktuellsten an. Die letzte Nacht in Nantes war doch ein wenig speziell.

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Auf dem Heimweg

Mal wieder gemütlich im TGV. Bequem war auch wieder die Fahrkartenkontrolle: Kundenkarte vorzeigen, mit der man die Reise gebucht hat, und gut. Naja, auf dem Handy dann noch Annettes Ticket, denn die kann mal wieder unbekümmert schlafen. Beneidenswert. Positiv anzumerken ist auch, daß bisher im Zug außer grad eben in zwei langen Tunneln südlich von Paris durchgehend schnelles mobiles Internet vorhanden ist. Von solch Infrastruktur kann man in Deutschland träumen.

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