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Schönes Wetter

Jupp, das Wetter ist hier zu schön, um lange zu schreiben. Am Mittwoch hatten wir uns noch in Nantes etwas umgesehen, hauptsächlich im Schloß des Herzogs und im alten botanischen Garten. Letzterer liegt direkt am Bahnhof und so nutzten wir ihn auch gestern fürs Frühstück, als wir das Auto bereits „abgeholt“ hatten, aber noch auf dem Parkplatz stehen ließen. Dann Fahrt bis kurz hinter Vannes zur neuen Unterkunft. Auf dem Weg noch ein Abstecher zum Einkaufen und für eine einfache Wanderung. Trotz reichlich Sonnencreme gab es bei mir einige rote Stellen, während Annette mit einem unglücklich abgeschnittenen Zehennagel zu kämpfen hat.

Abends dann gabs Essen am alten Hafen von Vannes bzw. Port de St Goustan. Natürlich waren überall Fernseher aufgestellt, aber wir bekamen das Fußballspiel nur indirekt über das Gejubel mit. Immerhin braucht man sich jetzt als Deutscher sich nicht in Frankreich verstecken. Heute gehen wir bei Kaiserwetter alte Steine angucken. Morgen klappts dann hoffentlich mit dem zeitigen Aufbruch für Quiberon. Die dortige Wanderung an der wilden Küste führt nämlich von einem Bahnhof zum anderen und wir müssen uns mit dem spärlichen Fahrplan arrangieren.

Kurzer Zwischenstand aus Nantes

DBisher alles gut, auch wenn es bis gestern abend bedeckt, aber trocken war. Am Montag kamen wir nach einem ordentlichen Fußmarsch im Hotel an. Annette hatte die Straßenbahn abgelehnt, um nach dem langen Sitzen etwas Bewegung zu bekommen und durfte dann ihren Trolly über Kopfsteinpflaster bugsieren. Ich durfte feststellen, daß nach 2km die Reisetasche ganz gut auf den Rucksack drückt.

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TGV – immer wieder nett

Sogar das kleine Kind drei Reihen weiter ist recht ruhig und eher drollig plappernd als nervig. Das haben ja gestern die Erwachsenen nicht hinbekommen.

Auch sonst lief gestern noch alles ganz gut. Das Hotel war gegenüber vom Bahnhof schnell gefunden, wobei „gegenüber vom Bahnhof“ dank des geräumigen Vorplatzes ein weit gefasster Begriff ist. Auf dem Platz war dann auch noch ein Fest, bei dem wohl irgendein Bahnjubiläum gefeiert wurde und sich die verschiedenen, von Strasbourg aus erreichbaren Destinationen vorstellten und natürlich Werbung für sich machten. So war es wohl weniger ein schottischer als ein bretonischer Dudelsack, der zwischenzeitlich im ansonsten recht ruhigen Hotelzimmer zu hören war. Gut, später am Abend gab es da noch einige hupende Autos, aber das ist eine andere Geschichte.

Mit dem Essen war das noch so eine Sache. Es gab eine Flammkuchenempfehlung, aber die war (noch?) geschlossen. Das andere empfohlene Restaurant ohne elsässer Küche machte uns dann doch nicht an. Um die Ecke fanden wir jedoch die Karte vom Bistro M interessant. Nur war da noch quasi zu, draußen futterte an einem Tisch wohl die Belegschaft. Wir fügten unserer Tourirunde zu den Ponts Couverts also noch das Münster hinzu und stellten fest, daß die drumherum in den Restaurants aufgerufenen Preise gar nicht mal so touristisch übel sind. Unsere Wahlstand ja aber fest und etwas weg von der Masse gefällt uns eh besser. Was dann mal wieder hieß, daß weder Deutsch noch Englisch gesprochen wurde. So musste man sich auch zwei Tische weiter entsprechend weiterhelfen und das englisch parlierende Pärchen landete klischeemäßig beim Burger für ihn und dem Salat für sie. 🙂

Wir hatten insgesamt drei leckere Flammkuchen. Zwei traditionelle1 und einer mit Ziegenkäse und Honig. Kleiner grüner Salat für die Dame dazu, etwas Wasser, ein dunkles Bier, schon sind die Wellers satt und zufrieden. Auf dem Rückweg stolperten wir noch vor so manchem Großfernseher vorbei, auf dem die Franzosen dem Spiel ihrer Mannschaft gegen Island entgegenfieberten.  Wir ließen dann auch im Hotel den Fernseher nebenbei laufen. Duschen und startklar machen für den nächsten Tag war angesagt.

Heute morgen dann gab es ab 06:30 Uhr Frühstück, welches eh inklusive war. Passte genau zu unserer Abfahrt um 07:29 Uhr. Wir waren früh am Bahnhof, doch von den angekündigten Sicherheitskontrollen keine Spur. Im TGV ist es in der ersten Klasse erwartungsgemäß angenehm. Und so rollen wir ganz entspannt mit teilweise über 300km/h auf Nantes zu. Allemals besser, als zwei Tage im Auto zu sitzen.

  1. ein Mal ohne Zwiebeln []

Reisebericht Collioure

Irgendwo im fertiggestellten Reisebericht steht, daß ich durch die Verzögerung des Rückflugs um über einen Tag ja genug Zeit hatte, den Bericht quasi fertig zu machen. Naja, die Bilder hatte ich nicht und die zusammenfassenden Kommentare auch nicht. Und dann prompt vergessen, mich weiter drum zu kümmern. Gab es doch sogar erst noch die Normandie letzten Sommer aufzuarbeiten. Und Barcelona letztes Jahr ist noch gänzlich unverbildert. Doch jetzt geht erst mal der Urlaub in der Bretagne in die heiße Phase und für die Dolomiten heuer muß noch geplant und gebucht werden.

Bretagne 2016 fertig geplant

Naja, eigentlich schon länger. Heute konnte ich endlich mal die Reiseseite aktualisieren. Jetzt weiß wieder jeder, der das Kennwort kennt, wann wir wo stecken.

Was lange währt…

… wird irgendwann dann doch mal fertig. Der Bretagneurlaub 2016 wirft seine Schatten schon ganz gewaltig voraus und ich hab endlich den Urlaubsbericht vom letzten Sommer fertig. War eigentlich nicht mehr viel, musste nur mal gemacht werden. Sprich die letzten Beiträge noch chronologisch richtig einsortieren und die Zusammenfassung vervollständigen.

So, als nächstes mal die Vorschau für die Bretagne…

Verkaufsstart

Lange haben wir darauf hin gewartet, heute trudelten die Mails ein. Verkaufsstart für die Züge, mit denen wir nach Nantes und zurück wollen. Es gab ein wenig Trubel, weil ein „Zurück“ bei der Auswahl das Ticket in einen Warenkorb legte und das Ticket dann auch noch jedes Mal teurer wurde. Was aber auch zeigt, daß wir wohl aus einem sehr kleinen Kontingent die günstigsten Tickets bekommen haben.

Kurz und Gut: 1. Klasse war sogar günstiger als 2. Klasse und wir fahren von Strasbourg aus für schlanke 204€ hin un zurück. Beide. Dazu die beiden BaWü-Tickets für die Fahrt nach Strasbourg und zurück, macht insgesamt 260€.

Jetzt müsste nur noch das Verwenden der Tickets etwas klarer sein. Zum Ausdrucken gab es nur eins mit Annettes Namen drauf. Meins könne ich über die App darstellen. Für den einen Weg kann ich es aber gar nicht laden, für den anderen wird eins angezeigt, aber mit Annettes Namen. Mal bis morgen warten und dann klären.

Der Sommerurlaub wird konkret

Mit der Bretagne hatten wir noch so unsere liebe Not. Die Anfahrt ist doch recht lang und dank Maut kostspielig. Die Flugverbindungen sind eher kurios und die Bahnverbindungen ab Karlsruhe führen im zentralistischen Frankreich über Paris. Welches leider keinen Zentralbahnhof hat, so daß man als Durchreisender den Bahnhof wechseln muß, sprich aus ein Mal umsteigen wird ein doppeltes Umsteigen mit METRO-Intermezzo.
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Tour Madeloc

Nach der Erfahrung der letzten Tage, daß die Sonne noch am ehesten in Küstennähe scheint, haben wir eben dort eine Wanderung ausgesucht. Der Turm ist ein Aussichtsposten und -punkt, mit dem man einen guten Teil der Küste und unseres Betätigungsfeldes der letzten Woche überblicken kann. Ein guter Abschluß.

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Erneut vom Wetter veräppelt

„Die spinnen, die Katharer!“ wäre auch ein Titel. Wir sind ein Teil des Katharerweges gelaufen, genauer gesagt das Stückchen vom Ort Cucugnan zum Château de Quéribus, einer der letzten Bastionen der Katharer. In Fetzen flogen die Wolken über die Bergkämme, mal dichter, mal lockerer, mal schneller, mal langsamer. An einem großen Parkplatz auf der Paßhöhe unterhalb der Burg stoppten wir für einen Gebüschbesuch und schon war die Burg auch wieder unsichtbar in den Wolken. Na gut, das Wetter sollte sich ja bessern und wir hatten ein paar Meter vom Dorf hoch zu laufen. Zu einfach wollten wir es uns ja nicht machen.

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