September 2017
M D M D F S S
« Aug    
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
252627282930  

Archive

Kategorien

Erstmals Hard Rock Cafe

Privat habe ich es bisher vermieden, aber dienstlich hat es mich doch mal in eines verschlagen.

Soll erst mal heißen, ich bin von heute bis Freitag mal wieder im Norden, beim Stammsitz der Firma. Techniksortiment ist das Thema, das sollte reichen. Kulinarisch war die Überraschung durchaus positiv. Ja, der Schuppen war erst mal überlaufen, aber das Wartesystem per SMS-Benachrichtigung ist schick. Das Ambiente ist stellenweise schon fast museal mit allerlei Memorabilien an der Wand in Schaukästen mit Texttafeln. Meinetwegen.

Leider habe ich mir den Namen des lokalen Burgers nicht gemerkt, aber der hilft in anderen Restaurants der Kette nicht weiter. Überteuertes Standardfutter für Touristen, die sich nicht in was richtig lokales trauen, so mein bisheriges Vorurteil. Das wurde nicht bestätigt. Leckere Knobifritten (Sonderbestellung) samt Aioli gab es zu einem medium (!) gegarten Burgerpatty in einem Brioche, welches u.a. garniert war mit Krautsalat, gerösteten Zwiebelringen, Pulled Pork und serienmäßig auch Käse, den ich aber aus bekannten Gründen abbestellt hatte. Nicht billig, passt aber alles und mit den aktuellen Ernährungsgewohnheiten war ich auch satt.

Sangam

Auswärts ist es ja inzwischen gängige Praxis, entweder die Einheimischen1 oder Tripadvisor o.ä. zu fragen, wo man gut essen gehen kann. Warum also nicht auch mal daheim in Karlsruhe, wenn man keine Idee hat, zu welchem Inder man denn inzwischen gehen könne?

Weiterlesen

  1. Hotelangestellte, B&B-Betreiber []

Erneut vom Wetter veräppelt

„Die spinnen, die Katharer!“ wäre auch ein Titel. Wir sind ein Teil des Katharerweges gelaufen, genauer gesagt das Stückchen vom Ort Cucugnan zum Château de Quéribus, einer der letzten Bastionen der Katharer. In Fetzen flogen die Wolken über die Bergkämme, mal dichter, mal lockerer, mal schneller, mal langsamer. An einem großen Parkplatz auf der Paßhöhe unterhalb der Burg stoppten wir für einen Gebüschbesuch und schon war die Burg auch wieder unsichtbar in den Wolken. Na gut, das Wetter sollte sich ja bessern und wir hatten ein paar Meter vom Dorf hoch zu laufen. Zu einfach wollten wir es uns ja nicht machen.

Weiterlesen

Barcelona Nachtrag

Oder Zusammenfassung. Ein paar Gedanken zum Urlaub.

  • Reisezeit
    Oktober ist zwar vom Wetter her schön, aber überlaufen. Und eine Woche davor war Dauerregen, also ist das Wetter auch nicht verlässlich. Würde wieder eher im März hinfahren.
  • Vorbereitung
    Im März mag es wieder einfacher sein, aber ich rate hier mal dazu, möglichst viel im Voraus zu buchen. Aus mehreren Gründen. Es gibt nicht „die Touristeninfo“ der Stadt, sondern mindestens drei verschiedene Privatunternehmen, die sich so nennen. So mein Eindruck. Man bekommt nicht alle Karten überall, teilweise werden Gebühren beim Verkauf erhoben, teilweise nicht. Klar kann das damit enden, daß man bei Sonnenschein im Museum hockt und es regnet, wenn man draußen bummeln wollte. Immer noch besser, als alles mögliche zu verpassen, weil man mangels rechtzeitig gebuchtem Ticket nicht reinkommt. Außerdem kann man sich dann noch seinen Zeitplan zurechtstellen und muß sich nicht danach richten, was noch verfügbar ist. Was die Zeitplanung angeht, ruhig Luft lassen, man ist im Urlaub. Wenn man zwischen zwei Eintritten Zeit hat, ist das kein Problem in Barcelona: Irgendeine Bar mit Getränk und Tapas ist fast immer in Sichtweite. Zumindest in der Innenstadt.
  • Mobilität
    Die Fahrt von El Prat mit dem Aerobus kommt mir zwar fast so lange vor wie die von Girona, aber es fühlt sich alles viel flüssiger an. Sogar Ryanair fliegt inzwischen El Prat an, wenn auch nur von Köln, Hamburg und Berlin aus. In der Innenstadt, insbesonder im Gotic und Raval, läuft man natürlich gerne. Außerhalb und im weitläufigen Eixample hat man sich meiner Meinung nach schnell sattgesehen. Und läuft sich die Hacken ab. Mag sportlich sein, aber man kann seine Zeit auch besser verwenden. Mein Tip daher die Metro. Annette mag zwar nicht immer die Erdmännchenmethode1, aber nicht jeder mag es so gemütlich angehen wie wir. Lohnend sind die 10er-Karten, die man quasi auch als 5er-Karte für 2 Personen verwenden kann. Oder eine bzw. mehrere Tageskarten, die es gerne auch zusammen mit einem Citypass mit freien bzw. vergünstigten Eintritten gibt. Hier informieren und idealerweise die Besuche „außerhalb“ so zusammenlegen, daß man mit wenig Tageskarten auskommt.
  • Fotografieren
    Ein Selfie-Stick, auch Deppenzepter genannt, ist für den modernen Touristen wohl ein Muß. Kurz wünschte ich mir, ich hätte doch das Einbeinstativ mitgenommen und es für die Spiegelreflex derart zweckentfremdet. Nicht, daß wir neuerdings gerne Bilder haben wollen mit uns im Mittelpunkt und dem Reiseziel als bloße Kulisse. Manchmal war es schwer, dem Wald der Stöckchen zu entkommen und ein vernünftiges Bild ohne sie zu machen. Aber ich muß auch zugeben, daß man damit kreativ werden könnte für ungewöhnlichere Perspektiven. Mal tüfteln im Winter.
    Als Kameratasche2 hatte ich den Slingshot 302 dabei. An sich hat er sich bewährt, war aber dann doch immer wieder mal zu sperrig. Pluspunkte: Ich konnte das ganze Geraffel problemlos den ganzen Tag tragen und hatte alles dabei, was ich brauchte. Dazu konnte ich ihn einfach vor den Bauch ziehen oder vorm Bauch tragen, wenn es heikel (im Sinne von eng oder langfingrig) wurde und hatte einen bequemeren, weil nicht so ausladenden Bauchladen als beim Flipside. Negativ: Sperrig. Kleinere Slingshots haben aber nicht den bequemen Beckengurt. Verzichten können hätte ich auf Tour auf die Reservespeicherkarten, 3 der 4 Reserveakkusätze fürs GPS3 und diversen Kleinkram. Dafür war immer zu wenig Platz für Wasser und Softshell. Ich denke für Städtereisen an eine Art Umhängetasche, die man auch mit einem Hüftgurt fixiren/stabilisieren kann um die Schulter zu entlasten. Dann wäre der Rücken frei für einen Rucksack, wenn es mehr Stauraum braucht. Wenn dies in mein Osprey Handgepäck passte, wäre es fast perfekt. Das Street&Field-System wäre auch nicht verkehrt, aber nicht so leicht aus dem Weg zu drehen und die vielen modularen Taschen sind diebstahlgefährdeter. Mal schauen bis zur nächsten Städtereise.
  • Klamotten
    Hört auf den Wetterbericht, auch wenn ihr vor der Abreise noch friert wie die Schneider. Das ist mein Tip. Auch wenn ich auf dem Rückweg noch mal gut gefroren habe am Frankfurter Bahnhof.
  • Internet
    Es gibt kleine Schilder mit einem weißen W auf blauer Raute. Die signalisieren einen Hotspot der Stadt. Viele Busse und Lokale haben offenes WLAN oder das Paßwort am Tisch. Ich hatte kein Auslandspaket für mobiles Internet gebucht und auch kaum vermisst.
  • Gastronomie
    Die Stadt ist voll von Lokalen. Tapas gibt es praktisch immer, aber auch „ausländisches Essen“, womit der Katalane auch schon mal was aus anderen Regionen Spaniens bezeichnet. Wir haben ganz gut indisch und Sushi gegessen. Klar kann man auch auf Touristenfallen stoßen. Oft genug waren Touristen auch wohl die einzigen Gäste. Aber solange Preis und Qualität stimmt, soll es mir recht sein. Denn in Barcelona gibt es offensichtlich einen ordentlichen Wettbewerb, da kann man sich keine zu derben Ausrutscher leisten. Gegenbeispiel Bayeux: Da war die Tourifalle beim Museum das einzige Lokal, das außerhalb der französischen Essenszeiten was Warmes anbot. Da zahlt man dann halt mal 7€ für zwei Scheiben Toast mit was dazwischen.

So, mehr fällt mir gerade nicht ein. Hoffentlich helfen Euch mal meine Tips für Barcelona.

  1. im Tunnel untertauchen und immer wieder mal den Kopf rausstrecken, ohne einen Zusammenhang zu bekommen []
  2. weia, das Kapitel muß ich mal dringend überarbeiten []
  3. Annettes alte Kamera nutzte die selben Akkus, da waren die wichtiger []

Sonntag in Barcelona

Zumindest am Vormitttag sollte das Wetter heute recht angenehm werden. Dann möglicherweise Museen. Für die Recherche haben wir wieder etwas Zeit im Zimmer verbraten. Schade, wir hatten uns nicht groß vorbereitet, das wäre mal wieder hilfreich gewesen.

Weiterlesen

Shopping

Ein wenig in den Läden schnüffeln wollte Annette noch heute vormittag. Kein Ding, lieber angekündigt am Stück als unerwartet, wenn man was anderes vor hat.

Weiterlesen

Ballon d’Alsace

Eine Überschrift braucht das Ganze und das ist zumindest der Wendepunkt der Tour. Col de Brabant wäre genau so gut, immerhin haben wir uns dort die meiste Zeit aufgehalten. Ansonsten war die Planung wie gestern geschrieben eher knifflig. Übrigens ist die gestrige sogenannte Kurzfassung doch praktisch vollständig.

Weiterlesen

Col de Nemesis revisited

Col du Xiard heißt er mit „bürgerlichem“ Namen, doch daß ich an dem Anstieg 2012 kläglich scheiterte machte ihn zu meiner erklärten Nemesis. Da hochkommen, das war das erklärte Ziel in Sachen fahrerischem Können. Nicht deswegen alleine, aber mit ihm als angedachten Prüfstein im Hinterkopf war ich in Hechlingen.

Weiterlesen

Charles Oxford

Am Sonntag empfahl beim Vietnamesen die Freundin auch das neue Charles Oxford und unterstrich dies mit dem Foofporn-Bildchen eines Pulled-Beef-Burgers auf dem Mobiltelefon. Grund genug für mich, zwischen Frühschicht, Fahrradteilekauf und Mitarbeiterbesprechung dort mal zu essen. Zumal Annette dorthin sicher eh nicht so schnell zu bewegen ist.

Weiterlesen

Bep Xua

Ein Nachtrag vom Sonntag. Bep Xua ist ein vietnamesisches Restaurant und eine Empfehlung eines Freundes, der immer wieder gute Einkehrtips auf Lager hat. Und seine Begeisterung1 halfen auch über eine kleine Anlaufschwierigkeit, die ich mir nicht anmerken ließ.

Weiterlesen

  1. und die seiner Freundin []
Seite 1 von 1212345...10...Letzte »