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What a day…

Heute gibts mal lose Zusammengekehrtes.

Ganz aktuell: Mirabellchen weigert sich, abgesehen von einer gewissen Massenträgheit und erhöhter Vorsicht, in irgendeiner Form sowas wie Krankheit einzugestehen. Granate wird aber schon etwas anhänglicher mir gegenüber, sie bekommt wohl nicht mehr so viel Fellpflege, wie sie gerne hätte. Das Sandbad habe ich übrigens mal eine Etage runtergestellt, damit Mirabellchen besser rankommt. Kaum zu glauben, wie lange sie jetzt schon durchhält. Annette hat übrigens bei ihrer Einkaufstour am Samstag eine kleine Spanschachtel als Sarg besorgt. Ich hingegen kam aus der Firma zurück mit einem kleinen Pappkarton1 und der Frage, ob das zu profan wäre. Typisch für jeden von uns. Nur für den Ort haben wir noch keine Lösung.

Bei der ganzen Krankengeschichte des Ungeziefers ging ganz unter, daß ich seit Anfang September selber einen Ärztemarathon absolviere. Fing mit einem harmlosen Rundumcheck an, weil mein Kreislauf gelegentlich Achterbahn fuhr2 und Diabetis in meiner Familie allgegenwärtig ist. Nach diversen kleinen Auffälligkeiten, die auch wiederholt auftraten, bin ich mittlerweile bei einem CT-Termin kommenden Montag angelangt. Schaumermal.

Heute habe ich übrigens gleich zwei Geocaches mehr oder weniger am Wegesrand einegsammelt. Das eine3 bedeutete einen Kilometer Umweg und das Erklimmen einer hohen Betonmauer. Eigentlich wollte ich nur schauen, ob man da mal zu zweit und mit Sicherung hoch sollte, klappte aber auch alleine ganz einfach. Der Kletterkurs hat sich gelohnt 😉 Witzig auch, daß Annette anrief, als ich da zum Loggen auf der Mauerkrone saß.

Die Korrospondenz mit einem Alpinclub in den USA werde ich ausführlicher behandeln, wenn es ein Ergebnis gibt. Die Kategorien könnten aber einen Hinweis geben.

  1. waren kleine Spraydosen drin []
  2. war vielleicht auch nur die Umstellung vom Apfelschorle mit immerhin 47Kcal/100ml auf das süßere, aber kalorienfreie Pepsi Max? []
  3. weniger []

Monte Tinnitus

Na gut, eigentlich heißt die Ecke Monte Limbara, aber das meistgehörte Geräusch war nunmal ein permanentes und vieltausendfaches Summen fliegender Insekten. Ganz selten auch mal ein Flugzeug oder in der Nähe der Straße ein Auto oder Motorrad. Und das Rauschen der Kiefern im Wind. Schön.

Nach einem wieder mal leckeren Frühstück im Muto brachen wir auf zu der vergleichsweise kurzen Fahrt durch Tempio Pausania durch zu einem Flecken namens Vallicciola in besagtem Gebirgszug. Primär fällt ein Parkplatz samt Fäkalabwurfstelle für Wohnmobile auf. Das ist umso interessanter, als daß die Straße dort hin als Sackgasse bei einem Aussichtspunkt endet und sich von der Abzweigung bis zu jenem Caravanklo in engen Serpentinen schmal den Berg hochwindet. Dazu gibt es noch einen Spielplatz und etwas abseits eine Quelle, Picknickplätze und etliche Infotafeln.

Wir aber traben direkt los auf einem mal sandigen, mal schottrigen Weg1 direkt am hinteren Ende des Parkplatzes. Dank guter Sichtbarkeit des Weges können wir schon keine Kreuzung verpassen und da wir sie dem Wanderführer entnommen haben, der keine Routen zum Herunterladen anbietet, hatte ich den gut sichtbaren Weg ja auch in GoogleEarth als Track gezeichnet. Sowohl navigatorisch als auch lauftechnisch ein Kinderspiel. Allenfalls die Steigungen waren mal knackig. So konnten wir uns ganz auf die schönen Aussichten2, die skurilen Steinformationen3 und die Fauna konzentrieren. Eine besonders fette Heuschrecke, eine auf einem Steinmännchen posierende Eidechse, eine weitere mit deutlich anderem Aussehen und ein Käfer mussten als Motiv herhalten. Picknick gabs auch mal wieder und nach viereinhalb Stunden waren wir wieder am Parkplatz.

Dort in der Nähe durfte ich noch nach einem Geocache suchen. Diese Erlaubnis nutzte ich dann auch erfolgreich aus, was Annette noch mal 20 Minuten Pause einbrachte.

Der Rest ist Routine. Rückfahrt, Duschen, Wäsche waschen, Bilder gucken, faulenzen. Mal sehen, was heute abend wieder so aufgetischt wird.

  1. geht locker als unbefestigter Feldweg durch und ist auf der gesamten Strecke mit gröberen Straßenreifen auch mit dem Motorrad befahrbar, behaupte ich mal []
  2. vermutlich bis Korsika []
  3. das Dartmoor hatte mal wieder einen schweren Stand bei den sich aufdrängenden Vergleichen []

Umweg

Erstmals ein größerer Umweg für ein Geocache. Genau genommen bin ich sogar extra hingefahren. Eher zufällig war ich über ein Travelbug-Hotel auf der anderen Rheinseite gestolpert. Als dann darin auch noch ein Travelbug lag, der mit Motorrädern zusammen fotografiert werden will, musste ich ihn haben.

Gesagt, getan. Nach der Arbeit gestern schnell hingefahren und die einfach zu findende Kiste gehoben. Könnte an freien Tagen auch eine schöne Radtour werden, die Kiste ist auf jeden Fall unter Beobachtung.

Als Nachwirkung habe ich mir dann doch noch eine Premiummitgliedschaft bei geocaching.com gegönnt. Weniger als 2€ im Monat1 sind vertretbar und das Gegurke mit den als pdf ausgedruckten Beschreibungen nervte im Vorfeld des Sardinienurlaubs gewaltig. Jetzt habe ich einfach eine Sammlung von Caches im Gerät und kann jederzeit zuschlagen. Allerdings werde ich mich hüten, ähnlich wie beim Vista zu prophezeihen, daß ich den Oregon nun fast täglich am Mann haben werde.

  1. die Jahrenmitgliedschaft bei einem schottischen Wanderportal, um an Wegbeschreibungen und Karten für den Urlaub zu kommen, war teurer und nutzte nur 2 wochen lang was []

Bei Freunden bei und in Trier

Endlich hatte es mal geklappt. Für einen anstehenden freien Samstag hatte ich uns kurzerhand bei einem Schulfreund eingeladen, dessen Hochzeit seinerzeit für uns ideenstiftend war und mit dem1 wir uns schon zwei Mal in Karlsruhe getroffen hatten. Eine ambivalente Einladung inkl. Übernachtung war eh ausgesprochen gewesen und es galt ja noch, das Töchterlein kennenzulernen. Zudem ist es über 20 Jahre her, daß ich in Trier war. Mal abgesehen von den kurzen Stippvisiten in der Studentenbude besagten Schulfreunds zu Geburtstagsfeiern. Weiterlesen

  1. und seiner Frau natürlich []

Sowas von mobil…

… bin ich gerade. Eine Stunde Aufenthalt im Stuttgarter Hauptbahnhof! Irgendwie hatte ich mich verlesen. An 19:56Uhr, ab 20:59Uhr sind ja grad mal drei Minuten zum Umsteigen, oder?

Oder doch eher eine Stunde, um im Burger King den Smoky BBQ Burger zu testen, in der kalten1 Bahnhofshalle am „Außentisch“ in Sichtweite des Rads2 zu schnattern und die gebuchte Wochenflat im UMTS-Netz hier mal zu nutzen. Wobei es bis über 500kbit auch stellenweise unterwegs im Zug gab. Kann man sich dran gewöhnen…

In der Firma läuft alles so weit. Eine Kollegin hat der Ehrgeiz gepackt und ich denke sie ist auch so weit, um den Rest des Techniklagers zu verräumen und jenes zurechtzurücke, ich habe zwei Themenshops zuende gebracht und übernahm mal wieder die Flaggenparade. Fast alleine. Bis auf das aufstellen der drei Masten, da halfen mir Kollegen.

Weniger gut läuft es beim Geocaching. Heute morgen bin ich extra noch ein wenig den See entlang geradelt, um ein vermeintlich leichtes Cache zu heben. Nix. War auch zu viel los. Zwei liegen quasi am Radweg vom Bahnhof zur Filiale, da muß ich noch mal bei. Bei einem halbwegs flüchtigen Blick war aber an keinem auch nur eine Spur auszumachen.

Naja. Akku fast leer, Buch aufgelesen, mal sehen, wie der Abend bis Karlsruhe noch weitergeht.

  1. und zugigen []
  2. mit den Packtaschen dran []

Immer wieder hin und her…

Schon wieder ging es dienstlich durchs Land. Diesmal bis Fulda. Nach langen Jahren durfte ich auch mal wieder zu einer Schulung. Weiterlesen

Nix traf sich

Naja, so ganz wahr ist der Titel nicht. Nur lief alles anders als geplant. Im positiven Sinne. Weiterlesen

So trifft sich alles

Wenn ich mich recht erinnere, so habe ich ihn nie hier vorgestellt, den Herrn Wagner1. Er tauchte einfach von Anfang an2 in der Blogroll auf.

Nun, ich kann ihn auch schlecht vorstellen, denn mit ihm wurde ich auch noch nie bekannt gemacht. Ich verfolge lediglich mit voyeuristischer Leidenschaft das Leben eines Kiezbewohners. Zumindest den Teil, den er der Öffentlichkeit preisgibt. Denn mit Hamburg verbindet mich so eine Art Fernbeziehung in Sachen Lieblingsstadt. Ich bin einfach immer wieder gerne dort und tauche ins halbwegs normale, also nichttouristische, Leben ab.

Nicht so am kommenden Wochenende. Obwohl nicht mal Pinneberger, so werde ich mich semidienstlich unters Partyvolk mischen. Erst firmenintern im Terminal Tango, dann erfahrungsgemäß mit den Kollegen auf der Reeperbahn. Mal kucken, ob das Molly Malone am Hans-Albers-Platz noch steht. Für den Fall, daß mir die Feierei dann aber doch noch zu blöd wird habe ich noch ein paar Geocaches im GPS und werde zur neuen Kamera auch das Stativ mitschleppen, um hoffentlich noch ein paar schöne Nacht/Dämmerungsaufnahmen von Hamburg, speziell dem Hafen zu machen. Das Wetter scheint halbwegs mitzuspielen. Zumindest trocken soll es bleiben, aber auf die gefühlt zweistelligen Minusgrade muß man sich vorbereiten.

Ja, und wa trifft sich nun alles genau? Wohl eher nicht der Herr Wagner mit mir, höchstens zufällig und ohne daß es einer von uns beiden merkt. Aber sein neuester Beitrag zu den Besuchern des Kiez passt zu meinem kommenden Besuch und gibt mir die willkommene Gelegenheit, meine kommende Fahrt nach Hamburg mit der Existenz seines Blogs, auch in meiner Sidebar Randleiste zu verknüpfen.

  1. ich greife hier die Umgangsformen in seinem Blog auf []
  2. zumindest bei dieser Domain, im alten Blog gabs ja keine Blogroll []

Umtriebig

Ich fasse mal lieber alles in einem Artikel zusammen. War viel los heute, nachdem ich gestern wegen Kopfschmerzen und Schwindelanfällen mit ein wenig intensivierter Erkältung praktisch unproduktiv war.

Immerhin entschied ich mich dann auch gleich gegen die Straßenbahn und für das Fahrrad. Trotz übler Schneehindernisse an einigen Stellen. Aber zum billigen Jacob kommt man nunmal schlecht mit dem KVV. Dort nahm ich dann neben einer Garnitur Tintenpatronen für den Drucker meiner Eltern noch eine Webcam mit Headset in Empfang. Skype kann jetzt so richtig lustig werden1. Ganz nebenbei tauschte ich noch eine meiner Druckerpratronen um, bei der der Herstellen2 mal eben den Chip zu montieren vergessen hatte.

Da mir keine bessere Route einfiel und eine Abkürzung, so sie existiert, ganz sicher ungeräumt gewesen wäre, sollte es über den Ostring zum Saturn gehen. Tolle Sache, vier Spuren für Autos, aber der parallel verlaufende Radweg3 war komplett unbehandelt. Im „Tiefschnee“ noch lustig driftend, aber absolut unspaßig als der Schnee uneben festgetrampelt war. Ich habs aber ohne Schieben geschafft. Wenn man in Karlsruhe nicht so selten mit Schnee rechnen müsste, würde ich mir vornehmen, vorm nächsten Winter etwas grobstolligeres aufzuziehen.

Aber zurück zum Saturn. Man hatte mir mitgeteilt, daß man dort den günstigsten Preis, den ich bisher für die Sony α230 in Oldenburg gesehen hatte, auch halten würde. So war es dann auch. Nur stand im Regal unterm Aussteller kein einziger Karton. Ich befürchtete, mal wieder ein Angebot verpasst zu haben. „Ja, bekommen wir demnächst wieder rein, aber nicht mehr zu dem Preis“ war damals die lapidare Ansage. Heute aber hatte ich Glück. Gegenüber war eine Gitterbox voll mit den gesuchten Kameras. Tja, dann musste es also sein und ich schlug zu. Interessant dann noch die Situation am Ausgang. Während ich die Kamera im Rucksack verstaute, plauderte der Sicherheitsmensch  ein wenig mit mir. War nett, auch wenn ich mich wundere, wie er drauf kommt, ich wäre (semi)Profi, nur weil ich die günstigste dSLR des Sortiments gekauft hatte. Und immerhin tat er noch das, was man an der Kasse vergessen hatte und bei uns im Laden nicht einfach nur Pflicht, sondern auch von Herzen so gemeint ist: Er wünschte mir viel Spaß mit der neuen Errungenschaft. Im Übrigen war er mir schon häufiger angenehm aufgefallen. Will ich hier nur mal gesagt haben.

Derart bepackt gings dann noch in die Firma. Die Jahresurlaubsplanung wollte endlich final festgeklopft werden und zudem war dort mein Paket mit Mäusezubehör angekommen. Wie üblich dauerte der Aufenthalt dort länger als geplant. Immerhin konnte ich aber noch verhindern, daß übernächste Woche ein Kollege und ich gleichzeitig auf Schulung und im Laden sein sollen.

Auf dem Rückweg machte ich noch einen kleinen Schlenker zum Cachen. Ein Cache, an dem ich fast verzweifelt war, sollte meiner Meinung nach dank Spuren im Schnee leichter zu finden sein. Nur habe ich dabei nicht bedacht, daß der Finder vor mir auch suchen musste und nicht einfach eine Spur zum Cache führt. Mal abgesehen davon, daß die auch bereits wieder zugeschneit war. Immerhin konnte ich aber etliche Verstecke4 ausschließen, hatte einen Anfall von Intuition und dann die Dose in der Hand. Den neulich gefundenen Travelbug verstaute ich wie geplant darin und zerrte zufrieden das Rad über den verschneiten Waldweg wieder in geräumtere Gefilde.

Die Zeit vor und nach dem Ausflug ging dann mit Wäschewaschen drauf. An der Kamera konnte ich erst sehr spät rumfummeln, da der Akku ewig zum Laden brauchte und dann wollte auch noch Annette nicht als erstes Motiv herhalten. Verständlich, sie lag ja auch grad in der Wanne. Da mussten dann halt die Mäuse herhalten. Das Bild ist beschnitten und verkleinert, aber ansonsten nicht nachbearbeitet. Ich schmachte ja schon bei diesem Schärfeverlauf! Und dann das ganze Handling… aber dazu muß ich mal einen eigenen Artikel schreiben.

  1. falls jemand der Leser auch sowas hat, ich würde gerne testen, bevor ich nach Australien telefoniere []
  2. nicht Canon []
  3. nur einer für beide Fahrtrichtungen []
  4. ich war eh von einer viel zu kleinen Dose ausgegangen []

Doch noch ein Fund

Zwei Geocaches quasi vor der Haustür konnte ich partout nicht finden. Immerhin schaffte ich es heute beim Heimweg aus der Stadt. Ohne Begleitung ist meine Quote irgendwie besser. Der war mir auch deshalb wichtig, weil ich dort einen trödelnden kleinen Bären mit Weltreiseabitionen befreien konnte. Wenn ich ihn kommende Woche im Bereich Karlsruhe aussetze, wird er mehr Kilometer gemacht haben als im letzten halben Jahr.

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