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Gadget: Vanucci Urban Gear Shift Protection

Auf dem Motorrad mit Schuhen zu fahren, die nicht nach Motorrad aussehen, wird ja immer beliebter. Ich habe da ja seit einiger Zeit die TCX und neuerdings die Haix. Beiden oder eigentlich allen ist gemein, daß sie keine Schaltverstärkung haben. Das ist das auffällige Plastik-, Gummi- oder werweißwasteil auf der Oberseite des linken Fußes, an der sonst beim Hochschalten der Schalthebel schubbert und das Leder so verfärbt, daß man dem Schuh doch wieder ansieht, daß er auf einem Motorrad genutzt wurde.

Als Abhilfe lag schon bei dem TCX ein kleiner elastischer Riemen mit einem Stück Leder bei, das die Stelle abdecken und so schützen soll. Nur rutscht dieser Gurt leicht ab und schon liegt mehr Müll auf der Straße. Blöde Idee, deswegen haben die TCX besagte Gebrauchsspuren. Eine gute Idee hatten wiederum unsere Produktdesigner bei diesem Teil, das unter dem Vanucci-Label verkauft wird. Eine kleine angenähte Lasche mit Druckknopf fixiert das Teil zumindest so, daß es nicht verloren werden kann. Bevor ich lange erkläre, schaut das Bild unten an.

Beim ersten Test mit den TCX und ihrer glatten Sohle schaffte ich es gerade bis zur Haustür und das Teil wäre ohne diese Befestigung schon verloren gewesen. An dem abgebildeten Haix dürfte es besser funktionieren. Test steht aus, da ich beim Einsatz am Samstag noch drauf verzichtet hatte. Nach dem Schnüren der Schuhe kriegt man die Sicherungslasche schlecht rein und ich bin zum Aushängen von Pheromonen durch Weinberge gestolpert. Wobei sich die Haix mal wieder bewährt haben. Ebenso wie auf ihrer ersten Motorradfahrt. Die Patina kommt vom Staub der palatinischen Rebgärten.


Gadget: Haix Ranger GSG-9X

Schon seit geraumer Zeit gehe ich allen möglichen Motorradstiefelproduzenten, mit denen ich zu tun habe, auf die Nerven. Bike&Hike meint eigentlich Fahrrad und Wandern, ich meine Kraftrad und Wandern. Und überhaubt sind in einem Motorradurlaub schwere Wanderbotten ein gewaltiger Posten im immer zu knappen Gepäckbudget. Aber die Hersteller machen lieber motorradzertifizierte Schlipsträgerschühchen, die sich ja unter rollerfahrenden Bänkern in Südeutopa gut verkaufen mögen. Auf die herstellerseitige Verwunderung, warum die Schläppchen in Deutschland so schleppend verkauft werden, antworte ich regelmäßig, man solle den Deutschen mal auf die Füße schauen. Auch da geht der Trend zum SUV, gewissermaßen, und man trägt im Mittelgebirge auch schon mal gerne 4000er-taugliche Bergstiefel. Kurz und gut, ein motorradtauglicher Wanderstiefel, das wärs. Allerdings bastelt man lieber den drölften Cafe-Racer-Retro-Schnickschnack-Boot, der kernig aussieht, aber eben keine wirklich bergtaugliche Sohle hat.

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Gadget: Kern Stabi Rangierhilfe mit Vorderradaufnahme

So eine einfache Rangierhilfe hatte ich ja schon. Nur war es immer eine Plackerei, das Heck runterzudrücken, damit das Vorderrad vom Boden abhebt. Zudem wirbt Kern Stabi auf den Produktschulungen immer damit, wie leichtgängig die Rollen wären, auch und gerade bei Richtungsänderungen. Da das diesjährliche verlockende Angebot des Arbeitgebers diesen Lieferanten mit einschloß, war es an der Zeit, zu testen. Und sich das Leben leichter zu machen.

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Winterreifen

… oder was man so nennt. Den Schwalbe Land Cruiser Plus hatte ich ja schonmal drauf und 2018 (hust!) durchgefahren wegen „dreckiger Waldwege und eh fast runter“. Gut, 2019 war die Zeit knapp und die Laufleistung gering. Aber diese orange Linie, die zum Vorschein kam, sollte mir wohl was sagen. Als kleinen Bonus habe ich mir dieses Mal die Variante mit Reflexring gegönnt.

Kurzum, Wechsel klappte ganz gut diesmal. Nur die völlig festgebackene Kette hielt auf und bei den Schaltröllchen muß ich wohl auch endlich mal bei. Einen Ventilausdreher hatte ich nicht greifbar, schaffte es aber, ein Ventil beim Reindrücken so zu drehen, daß es undicht wurde. Also ab in die Tiefgaragen, Werkzeug vom Motorrad holen. Kilometerstand ist 21065 auf diesem Rad. Falls ich mal nachsehen will, wie lange die Gummis halten. Und wobei mir auffällt, daß das Rad keine eigene Seite hat…

Gadget: Reiserouter

Beginn des Artikels am 07.06.2019

Neulich hatte ich hier darüber sinniert und wenig später festgestellt, daß mindestens eine Firma so etwas herstellt. Also Mist, keine Marktlücke entdeckt. Genervt von der derzeit mal wieder nicht funktionierenden Kombination von Netzwerk der Unterkunft auf Dienstreise, Win10-Update und Fritz-VPN habe ich mich entschieden, mir was zuzulegen.

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Gadget: NAS Synology DS218

Begonnen am 08.09.2018

Ohne j oder + oder play. Das Thema Netzwerkspeicher trieb mich ja schon länger um und erste Experimente mit der Platte an der Fritzbox zeigten, wie praktisch das ist.

Angefangen von allgemeinen Daten bis hin zu natürlich den Bilderdaten, um sie von jedem Rechner abrufen oder bearbeiten zu können. Mal eben Kontoauszüge gleich am richtigen Ort abspeichern unabhängig davon, an welchem Gerät man gerade sitzt, ist eher Luxus und ein angenehmer Nebeneffekt. Aber ja.

Auf die Erreichbarkeit von Außerhalb habe ich erst mal verzichtet, VPN ins Heimnetz regelt da.

Mit 2x4TB ist erst mal Platz und eine gewisse Ausfallsicherheit da. Zusätzlich gesichert wird noch auf eine externen Platte, die nur zu dem Zwecke angeworfen wird und entsprechend wenig Betriebsstunden anhäuft. Mehr dazu aber später mal, wenn alles richtig eingerichtet ist.

Update 07.06.2019:

Bisher nutze ich sicher nur einen Bruchteil der Möglichkeiten. Netzlaufwerk für die Zusammenarbeit von Laptop und Schreibtischrechner, dazu ein wenig Zugriff von den Mobilgeräten. Gelegentlich sogar per VPN von außerhalb. Das ganze gesichert durch gelegentliche1 Backups auf der externen Platte. Und ich nutze das NAS als Ladebuchse für meine Garmin-Sportuhr. Denn bei der Gelegenheit werden automatisiert die Daten runterkopiert. So habe ich neben der Garmin-Cloud im Fall der Fälle alles nochmal lokal auf Platte.

  1. hauptsächlich, wenn wieder ein neuer Schwung Bilder auf den Platten gelandet ist []

Gadget: Kamerschnellverschluß

Begonnen am 14.05.2013

Sechs Jahre hat es also gedauert, aber das Haus verliert nichts. Nun denn Bilder sollten noch folgen. Und es sind inzwischen zwei von der Sorte. Doch der Reihe nach.

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Gadget: Reisestativ

Der erste Teil des Textes stammt vom 08.09.2018 und lag dann auf Halde.

Das trieb mich auch schon eine Weile um. Das Manfrotto ist zwar eine Bank, aber wer will schon für jede Gelegenheit einen Geldspeicher mit sich rumschleppen?

Das Winzstativ war zwar ganz nett auf einer Mauer oder so, aber irgendwie doch eingeschränkt. Zudem ist es seit einigen Tagen mit einem Neffen in Oregon unterwegs. Leihweise.

Für rund 45€ habe ich dann doch mal beim Asiaten zugeschlagen. Lieferung direkt in den Urlaub nach Oldenburg zu den Schwiegereltern, soll sich das Teil an der Ostsee bewähren. Kugelkopf mit Arca-Swiss-Platte war auch gleich mit bei, also sofort einsatzfähig.

Die Verarbeitung macht direkt mal einen guten Eindruck. Da wackelt und lömmelt nichts, alles rastet präzise ein. Passt mit einer Länge von 33cm zusammengefaltet gut an den Lowepro CompuTrekker und sicher auch an die Rucksäcke daheim.

Nachtrag vom 29.05.2019

Bewährt hat es sich schon kurz darauf in Hamburg bei der abendlichen beziehungsweise nächtlichen Tour durch die Speicherstadt. Inzwischen rüste ich auch mehr oder weniger von Manfrotto auf Arca um. So kann ich die Kamera nun auch an einem quer verlaufenden Gurt1 am Schnellverschluss einhängen. Aber zurück zum Stativ. Die kompakte Bauform ist wirklich klasse. Ich muß es mal mit dem schweren 600er Tele ausprobieren und spätestens, wenn es auch in den Motorradkoffer passt, kommt es auch auf die Marokko-Packliste. Achwas, ich bastle mir einen Köcher!

  1. Gürtel zum Beispiel []

Ex-Gadget: Lowepro CompuTrekker AW

Eigentlich vom 14.03.2019

Leider war es keine lange Geschichte. Nach recht kurzer1 musste ich meinen neuen Liebling unter den Kamerarucksäcken ausschlachten und entsorgen.

Was war passiert? Beide Schultergurte rissen oben aus dem Rückenteil aus. Gut, er war gebraucht gekauft und vielleicht war es nicht die beste Idee, die volle Reisetasche obendrauf zu werfen.

Praktisch war er. Das gepolsterte Fach im Boden reichte meist für die benötigte Kameraausrüstung aus und konnte ebenso wie die Abtrennung entfernt werden. Ergab so einen recht geräumigen „normalen“ Rucksack. Auf jeden Fall aber war immer ein 17″-taugliches Laptopfach an Bord, in das das unförmige 15,6″-Teil locker passte. Gut, transportieren kann man es auch im Protactic450AW, aber es steht aus dem eigentlichen Fach etwas raus und muß deshalb mit einer dünnen Hülle vor dem Reißverschluß des Fachs geschützt werden.

Jedenfalls werde ich das urige Ungetüm vermissen. Und freunde mich inzwischen wieder mit dem Flipside Sport an. Das war der mit dem herausnehmbaren Innenleben, das genau in einen Alukoffer der KTM passt. Marokko, ich hör Dir trapsen.

Nachtrag: Abseits des Motorrads ist es aber doch der Protactic. Wegen dem Laptop.

  1. 2 Jahre oder so hatte ich ihn, intensiver genutzt aber erst in seinem letzten halben Jahr []

Gadget, das man bräuchte: Mobiler Router mit VPN

Vielleicht gibt es das ja. Intensiv gesucht hatte ich noch nicht, zufällig gefunden auch nicht.

Was gibt es? Es gibt VPN-Gateways. Die bauen quasi einen Tunnel vom lokalen1 Netz auf zu einem entfernten Netz. Quer durchs Internet, aber eben in einer Art abgekapselten Röhre, in die aus dem großen bösen Netz eben nichts reinkommt. Faktisch ist das dann so, als wären die beiden so verbundenen Netze an einem Ort zusammen. Praktische Beispiele: Mit dem Laptop oder Mobiltelefon sich so mit dem heimatlichen Netz verbinden, dann ist man quasi daheim. Zur Nutzung des Druckers, der Dreambox, des Netzwerkspeichers und so weiter. Oder eben die Verknüpfung der Fritzboxen von Eltern und Schwiegereltern mit unserer. So ist alles quasi ein Netz und ich bin explizit quasi in Karlsruhe, auch wenn ich tatsächlich besipielsweise in Oldenburg bin. Ohne am Endgerät noch mal was machen zu müssen. Dies bitte für später merken.

Dann gibt es noch mobile Router. Hier merke man sich das „mobil“! Entweder kommt eine SIM-Karte rein und alle Geräte, die sich per WLAN mit diesem Router verbinden, sind online. Ohne selbst sich um mehr als WLAN kümmern zu müssen. Bisherige Anwendung: Smartphone macht den Hotspot, Laptop und Tablet sind so unterwegs im Netz. Nun haben solche Router wohl auch eine andere Verbindungsmöglichkeit: Man kann sie mit einem anderen WLAN2 verbinden. Vorteil: Alle Endgeräte auf der Reise müssen nur einmalig das WLAN dieses Routers kennen. Am Zielort der Reise gibt man dann nur beim Router die Verbindungsdaten ein und der ganze Elektrozoo ist online. Keine einzelnen Eingaben der Verbindungsdaten für Telefon (2), Tablet (2), Laptop und gegebenenfalls Kameras, GPS und so weiter. So weit, so nett. Aber noch nicht so dringend notwendig für das bißchen Komfort.

Nun möchte man aber gerne mal eine VPN-Verbindung nach Hause verwenden. Sei es in einem öffentlichen, unverschlüsselten WLAN oder einfach, um viruell daheim zu sein und auf Daten im heimatlichen Netz zuzugreifen. Klar, kann jedes Endgerät selbst machen. Aber oft erst, nachdem man sich mit dem unsicheren Netz verbunden hat. Bis man dann die VPN-Verbindung stehen hat, posaunt der Mailclient zum Beispiel schon mal freudig die Anmeldedaten durchs Netz. Unschön. Die Fritz-VPN für Windows103 ist böse instabil und führt beim Trennen gerne mal zum Bluescreen. Die einzigen, die ich seit Win10 noch zuz sehen bekam. Sehr unschön.

Da wäre das doch eine schöne Lösung: Ein mobiler Router, der quasi als viertes der bereits verbundenen Netze4 in diesem VPN-Verbund steckt und alle Geräte daran sind autumatisch durch eine VPN geschützt. Hier betone ich das „mobil“ nochmal. Klar kann man eine Fritzbox einpacken, die womöglich über einen getrennten WLAN-AP mit dem Netz vor Ort verbinden und ab geht’s. Mit zwei Steckdosen und einem halben Koffer voll Geraffel. Lieber wäre mir aber etwas in der Größe einer Powerbank oder externen Festplatte. Reichweite ist kein großes Kriterium. Der zu versorgende Raum hat ja die Größe eines Hotelzimmers… Aber gibt es sowas?

  1. also wirklich räumlich naheliegenden []
  2. Hotel, öffentlich in der Bahn z.B., Ferienwohnung []
  3. Laptop []
  4. Karlsruhe und die jeweiligen Eltern []