April 2017
M D M D F S S
« Mrz    
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930

Archive

Kategorien

Klausen

Auf den Rat meines derzeitigen Chefs hier in der Schweiz hin sollte ich da mal hinfahren. Gut 5 Stunden für die Runde inklusive einem Stück Vierwaldstätter See, sagte das Navi. Na denn. Eigentlich für das Kaiserwetter am Sonntag geplant, brach ich spontan doch heute auf. Ganz so wie damals vor 20 Jahren, als ich zuletzt für mehr als einen Tag in der Schweiz war.

Weiterlesen

Wieder in Karlsruhe

Gelandet kurz nach 19Uhr. Mit den Nachbarn auf dem Heimweg. Da wartet Arbeit…

In den Startlöchern

Viele bekannte Gesichter sieht man hier wieder am Flughafen Girona. Immerhin hatten wir gestern gleich online eingecheckt, deshalb recht gute Plätze1 und weil wir in der Schalterschlange in der Pole Position waren, konnten wir als dritte und vierte unser Gepäck aufgeben.

Haken an der Sache: Bisher sind 30-60min Verspätung angekündigt. Ok, damit könnte man leben. Solange der Flieger heute noch zu einer vertretbaren2 Uhrzeit in Karlsruhe ankommen, ist alles gut.

Vorerst haben wir uns an der Cafeteria des Flughafens eingerichtet mit Blick auf die Schlangen an den Schaltern und die Infotafeln zu den Flügen. Und einem Tisch als Unterlage für die Tastatur…

  1. denke ich []
  2. die Nachbarn holen uns dankenswerterweise ab []

Heimreise, erster Teil

Na, das ging ja recht entspannt dieses Mal. Gestern Abend haben wir dann noch das Hotelrestaurant heimgesucht. Ebenso wie vier andere Deutsche, während der Kindergarten samt Eltern in der Bar/Lounge rumrandalierte. Wenn man drauf eingerichtet ist, finde ich das dann wieder ganz goldig, wie die Eltern zusammensitzen, plaudern, was trinken und die Kleinen unbekümmert dazwischen spielen, malen etc. Anstatt bei einem Babysitter weggeparkt werden zu müssen, wenn die Eltern sich mal mit Freunden treffen wollen. Wie wir an der Rezeption noch erfuhren, kannten die sich alle untereinander und sind Freunde des Hotelbesitzers, die übers Wochenende bleiben. Wie aussichtslos Beschwerden wären und was das Personal selbst davon hält, konnte man an dessen Augenrollen ablesen.

Weiterlesen

Zusammenfassung

Uff, wieder keine Zeit für nichts gehabt. Der Würzburgeinsatz wurde so erfolgreich wie möglich beendet. Was an Material nicht da ist, kann nicht verbaut werden und was kaputt ist, kann zwar bestmöglich mcgyvert werden, aber nicht richtig laufen. Passt schon. Vergangene Woche war dann wenig arbeitsreich, denn nach freiem Montag war ich nach der Arbeit am Dienstag scheintot. Mittwoch zum Arzt geschleppt, Krankmeldung bis Freitag. Sollte bis Montag sein, hab sie aber runtergefeilscht. Ging gestern dann auch so gut, daß ich zur berüchtigten (Zwei)Jahresfeier mit nach Hamburg fliegen konnte. Dort enthielten die Cocktails dann auch mal tatsächlich Alkohol1 und erregte ein ganz klein wenig Aufsehen mit meinem weißen Hemd, Weste, korrekt selbstgebundener Fliege und Kilt. Inklusive netter Kommentare der Flugbegleiterinnen beim Hinflug. Um so kaputter sah ich wohl auf dem Rückflug aus. Und der korrekte Dean-Martin-Look geht auch nur mit selbstgebundener Fliege.

Auch interessant, wie locker die Sicherheitskontrolle sein kann, wenn man im Tran die Flüssigkeiten im Rucksack lässt, ein halbes Pfund Metall am Körper vergisst und generell verpeilt2 ist. Oder wie auf dem Hinflug nur geschniegelt ohne Ende und in ungewohntem Beinkleid daherkommt.

  1. beim letzten Mal war ich nach ca. 12 Caipis immer noch stocknüchtern []
  2. alloholisiert %-) []

Ankunft Trondheim

Vaernes, der Flughafen von Trondheim, ist ungefähr so groß und so weit weg vom Stadtzentrum wie der Baden Airpark und Karlsruhe. Kunststück, Trondheim hat weniger Einwohner als Karlsruhe. Entsprechend übersichtlich und schnell ging alles. Wenn man mal davon absieht, daß die Infoschirme bei der Gepäckausgabe völlig falsche Flüge für eine ganz andere Tageszeit anzeigten und der Busfahrer nur norwegisch nuschelte. Dafür wurde das Gepäck quasi einfach durch die aufgeklappte Außenwand direkt aufs Rondell gelegt, man konnte schon seinen Koffer auf dem Wagen erspähen und abschätzen, wann er drankommt. Die Busfahrt mit Flybussen war problemlos, Kreditkartenzahlung kein Problem.

Im Best Western Chesterfield war dann erst mal kein ruhiges Zimmer frei. Mit dem Grobzeugs im Gepäckraum gingen wir dann erst mal Essen. Egons entpuppte sich als Kette und der Burger als brauchbar. Das Pizza- und Salatmenü hatte ich mir sehr schnell nach kurzem Blick auf selbiges aus dem Kopf geschlagen. Ansonsten war der Halbinselteil von Trondheim schnell abgelaufen bei wechselhaftem Wetter. Den Nidarosdom haben wir uns nur schnell von außen angesehen. Wir haben noch einen ganzen Tag am Ende der Reise und überlegen jetzt schon, wie wir den füllen. Highlight war dann eher noch ein Kinderfahrradrennen in der Innenstadt. Großes Kino, mit ambitionierten Kurzen, heulenden Gestürzten und stolzen Siegern.

Geht doch!

Eines unserer Norwegenprobleme war ja noch die Fahrt1vom Flughafen in die Stadt. Flybussen nennt sich die Lösung, ein Shuttlebus, der alle 10min fährt. Wochentags. Behauptete zumindest dessen Webseite, denn im Gegensatz zu den Wochentagen kam Sonntags egal zu welcher Zeit immer „Letzte Abfahrt vorbei“.

Scheinbar ein Winterfahrplanproblem2, das sich mittlerweile in Luft aufgelöst hat. Alles kein Problem mehr.

Gaupne hat sich auch geklärt. Nein, wir haben keine Unterkunft für den ominösen Freitag, sondern werden doch einfach früher abreisen. Inzwischen teilte man uns mit, daß an dem Wochenende dort ein großes Fußballturnier und deshalb alles ausgebucht wäre. Wenn alles klappt, werden wir halt einen Tag länger in Geiranger die Kreuzfahrtdampfer vom Balkon aus begutachten.

  1. ca. 35km []
  2. obwohl ich das Datum angegeben hatte []

Raus aus Barcelona

War noch lustig heute. Nach Frühstück und Kofferpacken verstauten wir ebendiesen im dafür gedachten Raum hinter der Hotelrezeption1 und machten uns auf zur Casa Battllo. Dieses von Gaudi umgebaute Haus gilt als der Beginn der Hochphase seines Schaffens. In Privatbesitz und somit auch privat unterhalten, akzeptierte man hier keine Behindertenausweise. Jo mei, wenn es das Haus in Schuss hält… Interessant anzusehen war es allemal auch mit den Informationen, die wir vom Casa Mila schräg gegenüber schon mitgenommen hatten.

Fürs Mittagessen überließ Annette mir die Entscheidung. Im Cafe Laie waren wir schon gewesen und ich wollte keine Verzögerungen durch langsamen Service riskieren und verwarf deshalb auch das noch unbekannte Cafe Zurich. Den Zuschlag erhielt die Cafeteria im Obergeschoss des riesigen Kaufhauses Cort Ingles am Catalunya-Platz. Selbstbedienungstheke wie bei IKEA, nur leckerer. Wenn auch keine Schnäppchen. Dafür gibts beim Essen aber reichlich Aussicht, vom Montjuic und dem Olympiagelände bis weit hinter die Sagrada Familia spannt sich das Panorama.

Dann bimmelte auch schon der Wecker. Zurück zum Hotel, Koffer und Annettes Handgepäck abgreifen2 und wieder zurück bis zur Haltestelle Universitat. Drei Haltestellen bis zum Arc de Triomph und wieder ans Tageslicht. Die Sucherei von der Hinreise entfiel, der Busbahnhof ist weithin zu sehen und wir kannten nun auch den Weg. Dankbar für die dort vorhandenen Toiletten machten wir uns auch schon startklar. Annette kaufte noch was Süßes für die Fahrt und schon saßen wir in einem von drei Bussen, der auch schon nach kurzer Wartezeit um 15:45Uhr statt 16:00Uhr abfuhr. Kein schlechter Plan, dachte ich mir während der Fahrt. „Wenn halt um 16:30Uhr kein Bus fährt, buchen wir eben den um 16:00Uhr“ hatte ich damals noch gedacht. Nun passte die angegebene Zeit, wann das Gate schließt, nicht mehr in das empfohlene Zeitfenster von 1,5 Stunden. Aber Girona ist ja ein kleiner Flughafen.

Was auch gut ist. Denn gleich hinter der Zahlstelle der Autobahnabfahrt Girona/Flughafen fuhr der Fahrer rechts ran, lief um den Bus und erklärte was auf Spanisch von heißem Wasser und fünf Minuten. Nach dieser Zeit fuhr er aber nicht weiter, sondern wir durften in den nächsten Bus der Gesellschaft umladen und -steigen. Immerhin passten die Passagiere von zwei Bussen in einen. Die Fahrt dauerte eh nur noch wenige Minuten und wir plumpsten direkt vom Abflugterminal aus dem Bus.

Einchecken bei RyanAir kann immer wieder lustig sein, heute war die Show sehr ausführlich. Unsere Busladung verstopfte die beiden offenen von fünf Schaltern, als die Passagiere für Dublin aufgerufen wurden, doch mal endlich zu Potte zu kommen. Daß die dann nach vorne kamen, entrüstete wiederum mindestens einen mutmaßlichen Karlsruhe-Passagier, der sein eigenes Stündchen auch schon schlagen zu hören glaubte. Dazu noch eine ältere fußlahme Dame in unserer Schlange, die mit einigen Verwaltungsaufwand deutlich länger für die Kofferabgabe bzw. das Einchecken brauchte als die anderen. Warum man da allerdings, wenn man auch noch mit einem kleinen Kind reist, sich zwei wuchtige Stücke Handgepäck antun muß statt einfach mal einen Koffer aufzugeben, ist mir auch schleierhaft. Annette ist zwar anderer Meinung wie ich und ist dafür, daß man die Spielregeln mal etwas lockerer auslegen sollte, aber ich finde, Grenzen müssen einfach respektiert werden und wenn man Überschreitungen toleriert, werden sie Gewohnheit und vor allem immer weiter überschritten. So gabs vor uns ein deutsches Ehepaar, daß noch mal schnell denn Koffer umpackte, weil er gut 2kg zu schwer war, während ein Handgepäckstück grad mal 3kg3 wog. In der Nachbarschlange explodierte ein Asiate förmlich, weil sein Handgepäckstück4 300g zu schwer war, während er in der Hand noch ein Netz Orangen, eine Wasserflasche und einen Helm hielt – mindestens. Zudem war sein Rucksack auch zu hoch. Wie gesagt, die Spielregeln sind hinlänglich bekannt und es ist dann absolut überflüssig, die ganzen Leute damit aufzuhalten, daß man rumblökt, man wäre ja zahlender Kunde5, man solle mal nicht so sein und das Personal noch beinahe mit den Orangen bewirft. Als dann noch direkt bei uns das System ausfiel, wurde immerhin vom reichlich rumlaufenden Personal noch ein dritter Schalter für die Dublinpassagiere in Zeitnot aufgemacht. Ach ja, Koffergewicht 14,8kg6 und das Handgepäck unauffällig. So reisen Profis 🙂

Im Obergeschoß bei der Sicherheitskontrolle gabs noch eine kleine Schlange. Kurzes Umpacken der Kleinigkeiten aus den Hosentaschen in die Jacke, die dann gesammelt in der Schale für den Scanner landen sollte. Ring und Anhänger hab ich unbeanstandeterweise ganz vergessen, fällt mir gerade ein. Dafür fehlte mal wieder das Brillenetui. Und man meckerte meinen kontrollenoptimierten Plastikgürtel an, der nicht einmal in den Vereinigten Staaten beanstandet worden war. Gesetz und so. Naja, man ist dem Humbug ausgeliefert. Immerhin musste ich nicht wie in Karlsruhe die Schuhe ausziehen.

Somit waren wir doch noch zeitig am Gate, konnten Wasservorräte anlegen und uns allmählich auf die Schulklasse einstimmen, die wohl mitfliegen wollte7. Pubertierende südländische Hühner. Der Rest ist Standard. Und die Zeit schnell um. Annette wollte noch ein wenig Bilder kucken, ich schreibe diese Zeilen und bin grad so fertig damit, da will man schon zur Landung ansetzen.

  1. in dem aber auch einiges anderes rumlag wie Putzzeugs und Verbrauchsmaterialien []
  2. mein Handgepäck war bis auf das im Koffer zwischengelagerte Laptop eh der Fotorucksack, wie immer []
  3. von erlaubten 10kg []
  4. in das alles rein muß, auch Handtaschen, Duty-Free-Einkäufe etc. []
  5. Wäre es unsere Reihe gewesen, hätte ich ihm wohl zugerufen, daß die in der Schlange hinter ihm das auch sind und auf ihren Flieger wollen []
  6. von erlaubten/gebuchten 15kg []
  7. und es auch tut []

One night in Barcelona

Ein langer Tag neigt sich dem Ende zu. Etwas früher als sonst waren wir aufgestanden, um unsere Sachen noch schnell in den Koffer zu werfen und gen FKB1 zu fahren.

Weiterlesen

  1. Karlsruhe Baden Airpark []

Leaving Las Vegas

18.09.2011 20:10 MDT

Uff, von New York steht noch so viel aus… Wir waren im Guggenheim und sonst noch viel unterwegs, der Besuch bei der Verwandtschaft hat geklappt, wir machten dort ein kurzes Nickerchen und brachen um 03:30Uhr Ortszeit wieder auf. (Nachtrag: Ist inzwischen verbloggt.) Weiterlesen

Seite 1 von 3123