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Tiefschlaf

Naja, Schlaf kann man es nicht nennen. Dafür bekam ich weniger. Insgesamt war die Rückfahrt von derselbigen fast spannender als die Weihnachtsfeier, zumindest aufregender.

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Auf dem Heimweg

Mal wieder gemütlich im TGV. Bequem war auch wieder die Fahrkartenkontrolle: Kundenkarte vorzeigen, mit der man die Reise gebucht hat, und gut. Naja, auf dem Handy dann noch Annettes Ticket, denn die kann mal wieder unbekümmert schlafen. Beneidenswert. Positiv anzumerken ist auch, daß bisher im Zug außer grad eben in zwei langen Tunneln südlich von Paris durchgehend schnelles mobiles Internet vorhanden ist. Von solch Infrastruktur kann man in Deutschland träumen.

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Fahr Zug, dann hast Du immer Unterhaltung…

Regionalzüge sind immer wieder mal witzig. Mehr oder weniger. Sonntags hat man dann statt Pendlern, die einfach wissen, was sie tun, die Freizeitfahrgäste. Da muß man dann aufpassen, daß das innere Kopfschütteln nicht zum Schleudertrauma führt.

Aktuell die muntere Reisegruppe mit Rad. Da wird innerlich „Erster!“ gerufen, die vollbepackten Räder im Radabteil hingeballert und dann mal die Situation beobachtet. Löst sich alles von selbst, wenn man nur wartet, so in etwa wurde die Devise geäußert. Daß die nachfolgenden Radler dann eben ein Problem haben, weil wegen entgegen der Beförderungsbedingungen am Rad verbliebenem Gepäck mal eben der Platz nicht reicht, ist dann egal.

Ansonsten: Ja, wir sind unterwegs. Heute noch nach Strasbourg mit der Bimmelbahn, morgen früh mit dem TGV gen Nantes.

Christival

Natürlich liegt es mir fern, Menschen wegen ihres Glaubens irgendwie zu kritisieren. Aber manchmal finden im Namen eines Glaubens Veranstaltungen statt, in deren Rahmen grenzwertig belächelbare Aktionen stattfinden. Das Christival am nun vergehenden Wochenende ist so ein Fall.

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Licht und Schatten

Noch so ein gereifter Entwurf. Es geht um die ersten Eindrücke mit meiner neuen Stirnlampe von Fenix. Im Zuge immer längerer Dunkelphasen mit dem hereinbrechenden Winter ein wahrlich segensreiches Gerät.

Vorweg, ich habe eigentlich eine Stirnlampe von Petzl, die auch beim Wandern gut funktioniert. Und die Walther-Taschenlampe lässt sich auch gut am Fahrradhelm festmachen, ist aber schon recht punktuell. Vor allem aber hat sie keine Stromregelung und schluckt pro Ladung 3 CR123-Lithiumzellen, die nicht gerade billig sind. Und sie eben nicht aufbraucht, denn die Lampe wird immer dunkler, auch wenn die Batterien noch nicht leer sind.

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Schulweg

Nein, ich bin auf dem Weg nach Hagenbach, Motorrad abholen. Durfte aber 10 Minuten lang an der Straßenbahnhaltestelle vor der Privatschule beobachten, wie sich Schüler heutzutage verhalten. Und damit meine ich nicht mal das Verhalten untereinander, das war schon zu meiner Zeit für Aussenstehende sicher seltsam.

Da sind eher solche Perlen des Sozialverhaltens dabei:

  • Die Straße wird hinter dem Vordermann überquert. Egal, ob da ein Auto kommt. Und wer erst mal angehalten hat, hat eh verloren und darf die gesamte Parade abnehmen. Klappt übrigens nicht bei Straßenbahnen, wird dennoch ausprobiert.
  • Wenn man im richtigen Winkel die Sperre am Eingang des Schulgeländes anpeilt, dann kann man mit dem Rad in einem Zug durch. Die matschige Schneise im Rasen und zur Seite springende ältere Mitbürger1 sind Kollateralschaden.
  • Müll wird auf dem kleinen Dienstweg per Schwerkraft direkt aus der Hand jedenorts entsorgt.
  • Wie niedrig der Äpfel Fallhöhe ist, zeigte auch die genommene Stichprobe beim Verhalten der Chauffeure: Kleinwagen fahren in die Seitenstraße, setzen die Brut ab, wenden und sortieren sich wieder in den Verkehr ein. Größere halten einfach an der Durchgangsstraße. Ist ja reichlich Platz auf dem Radweg.

Fazit: Ausgeprägte Ellbogen. Und der Verdacht, dass zwischen Privatschulen und dem Kreuzchen bei der FDP ein Zusammenhang besteht.

  1. Lehrer? []

Globalisierung

Schon seltsam, wenn vor der Russenbutze ein Transporter mit polnischem Kennzeichen steht, der im Auftrag der Deutschen Post Briefkästen leert. Daß hier mal Franzosen unterwegs sind, ist bei der Grenznähe nicht verwunderlich, aber diese Grenze ist am anderen Ende der Republik. Schmunzeln musste ich jedenfalls.

Noch zwei Wochen bis zur Wahl

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Liebe Grüne, was soll das mit dieser Digger-Alder-Sprache? Da möchte man dem womöglich migrationshintergrundsfreien Kind und vor allem seiner „Mudda“ zurufen, daß sie doch lieber erst mal dem Kurzen eine korrekte Muttersprache beibringen solle, bevor sie sich zu höherem berufen fühlt.

Zur Erläuterung: Das hier erscheint unter „Albern“, weil ich mich zwar ein wenig drüber lustig mache, aber eigentlich ist es zum Heulen. Keine weiteren Details aus dem selben Grund, weshalb es hier nicht die dafür passende Kategorie „Politik“ gibt. Und vielleicht bin ich inzwischen auch einfach nur in dem Alter angekommen, in dem die Solidarisierung mit der aktuellen Jugend nachlässt und man beginnt zu glauben, daß die jüngste Generation nun endgültig den Untergang der Kultur einläutet. Wie andere es vor Jahrzehnten schon über einen selbst dachten.

Verdächtig?!

Es ist ein altes, leidiges Thema mit den Rucksäcken und den Schließfächern. Klar kann und will man niemanden zwingen, seinen Rucksack einzuschließen. Dem ehrlichen Kunden sei aber nochmals ans Herz gelegt, daß „unschuldige“ Taschen und Helme das Hintergrundrauschen stark erhöhen, in dem sich der unehrliche Kunde samt unehrlich anzueignender Ware sehr gut verstecken kann1. Bürgerrechtsfundamentalisten, die juristische Diskurse anfangen, warum sie nichts einschließen müssen, sind eh diesbezüglich harmlos und die große Ausnahme

Entsprechend immer wieder auch die Warensicherungsanlage, die beim Betreten bereits anschlägt. Da findet sich alles. Von Menschen, die diesen Alarm so gewohnt sind, daß er ihnen egal ist, von überrascht Betroffenen bis hin zu wasweißich. Meist handelt es sich um eine Quellensicherung2, die im entsprechenden Laden3 nicht deaktiviert wurde4. Da freut sich der Kunde dann ausnahmslos, daß das Gepiepe beim Betreten und Verlassen von Geschäften endlich ein Ende hat. Tolerierbar für uns ist es jedoch schwer, da

Gestern abend dann mal eine neue, aber gar nicht so überraschende Variante. Der Mitbürger, auf den Alarm hin angesprochen, lächelt, dreht sich um und verlässt den Laden. Mist, das ist nicht genug Grundlage, um rechtlich verwertbar zu vermuten, daß sein halbvoller großer Rucksack bereits Diebesgut aus anderen Läden enthält. Wäre ja auch doof, damit unnötig an weiteren Antennen vorbeizulaufen. Vielleicht ein Test? Wie gesagt, sonst regieren Betroffene entweder peinlich berührt und wollen die Ursache finden oder abgestumpft und laufen weiter in den Laden. Der hier nicht, erstmals. Und da macht sich ein ungutes Gefühl in der Bauchgegend breit. Xenophobie spielt hier auch keine Rolle und Fremdenbonus gibt es jedoch auch keinen. Da ist es mir völlig egal, ob die betreffende Person Mitglied der hiesigen Leitkultur ist oder diese bereichert, ob Pigmentprivilegiert oder selbsternannter Vollblutarier, ob aus dem Nahen oder dem Fernen Osten oder ortsansässig seit Gunnar dem Gichtkranken, ob erlebnisorientierter Jugendlicher oder Blockwart im Rentenalter: Die Sache stinkt!

 

  1. Und Ladendiebstahl wirkt sich nunmal auf die Preise für alle aus, das sollte auch motivieren []
  2. Spule ist bereits bei der Produktion in einem Etikett versteckt, für Endverbraucher erkannbar an der Trennlinie mit der Schere: „Hier abschneiden“ []
  3. in Karlsruhe mit größter Wahrscheinlichkeit C&A []
  4. dafür aber deren Warensicherung, die wohl nur Attrappe ist. Oder mit einer anderen Frequenz als unsere arbeitet, weswegen die aktiven Etiketten nicht auffallen. Aber seltsam, wo C&A doch nur Eigenmarken hat []

Kettenreaktion

Ein Pärchen bekommt ein Kind. Und lässt sich von der Eigentümerversammlung abnicken, daß es den Kinderwagen im Treppenhaus parken darf. Ein zweites Pärchen bekommt auch ein Kind und schon stehen zwei Wägen da. Auch noch ok, passt schon irgendwie.

Nun kommt ein kleiner Bub im Haus auf die Idee, daß er sein Waveboard ja auch nicht mehr jedes Mal ins oberste Stockwerk tragen müsste und nutzt den wohl gerade vakanten Stellplatz des zweiten Wagens für sein Board. Woraufhin dieser Wagen dann mal eben auf die andere Flurseite gestellt wird. Was entweder die Hälfte der Briefkästen komplett oder die Kellertür so blockiert, daß man sie nur noch zu ca. einem Drittel öffnen kann. Wäre auch noch halbwegs erträglich. Es sei denn, man bekommt von dem ganzen Sachverhalt – oder zumindest dem letzten Teil – dadurch Kenntnis, daß die vehement von innen geöffnete Kellertür kurz und knackig vom eingekeilten Kinderwagen abgebremst wird und aus Protest diese Behandlung direkt an das Gesicht des ebenso vehement hinterherstürzenden Peters abgibt.

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