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Einkaufstour und ein Spaziergang

Mit Annettes Schuhen konnten wir uns nicht mehr auf einen Berg wagen. Glücklicherweise sind hier in der Gegend die Läden auch sonntags offen, wenn auch in der auslaufenden Saison nur noch vormittags. Das reichte, um sich nach etwas hin und her für ein paar leichte, aber robuste Scarpa zu entscheiden. Klettersteighandschuhe fanden sich auch gleich noch zu einem guten Preis, sogar in einer zu den Stiefeln passenden Farbe. Die Annette nicht genommen hätte, hätte sie eine Wahl gehabt. Dafür gab es nicht nur 20% Rabatt auf alles wegen Saisonende, sondern auch noch eine Handvoll Fußpflegeprodukte, die sich wohl in der Saison nicht verkauft hatten und deren Preisschilder sich auf 40€ summierten, so obendrauf. Nett.

So machten wir uns dann in der besten Mittagszeit auf zum Sellajoch. An einem Sonntag, auf die Idee muß man freiwillig erst mal kommen. Doch es ging, auch auf den mittlerweile sehr professionell bewirtschafteten Parkplätzen fand sich noch ein Fleckchen. Wobei kostenfrei entlang der Straße sehr wild und weiträumig geparkt wurde. Sonntag bei bestem Wetter, war abzusehen.

Wir liefen dann gegen den Uhrzeigersinn um den Langkofel. Soweit wir in der halben Zeit kommen, dann umdrehen. So er Plan. Zuletzt waren wir immer per Seilbahn von Wolkenstein gekommen und hatten so die Steinerne Stadt verpasst. Wie auch heute im ersten Anlauf, als wir zu weit oberhalb unterwegs waren.

Gedreht haben wir dann erst an der Stelle, an der wir uns bisher traditionell verliefen. Mittlerweile steht dort ein sehr auffälliger Wegweiser. Wie ich schon immer sagte, die vielen Wegspuren zurück zum Wanderweg machen deutlich, daß nicht nur wir zu blöd waren.

Auf dem Rückweg dann dir richtige Abzweigung zur Steinernen Stadt. Nach einem kurzen Wegstück fragten uns zwei Mountainbiker, die ich oberhalb schon an der letzten Hütte gesehen hatte, ob das der Weg zum Sella wäre. Konnte ich bejahen, wir wollten ja auch hin. Kaum waren sie auf noch gutem Weg entschwunden fragte ich mich jedoch, wie gut man mit dem Rad durch die Steinerne Stadt kommt. Antwort: Absolut beschissen, insbesondere wenn man Fahrradschuhe mit glatter Sohle und Klickpedalanschluß trägt. Tiefe Reifenspuren zwischendurch zeugen aber auch davon, daß andere da geradelt sind, wo die beiden fluchend geschoben haben. Verbuchen wir das unter “nimm besser eine Karte mit” und “frag nicht den Wanderer nach dem Radweg”.

Spät genug waren wir dann dran, daß es zum Duschen nicht mehr gereicht hätte und liefen so ungeduscht, aber auch unverschwitzt im La Bercia auf. Zwei lecker Pizzen, gemischter Salat. Bier war alle. Trödeln beim Duschen und Zubettgehen samt Anrufen in der Heimat. Annettes Schuhe haben sich bewährt, morgen folgt noch eine letzte Großtat.

Gadget: Haix Ranger GSG-9X

Schon seit geraumer Zeit gehe ich allen möglichen Motorradstiefelproduzenten, mit denen ich zu tun habe, auf die Nerven. Bike&Hike meint eigentlich Fahrrad und Wandern, ich meine Kraftrad und Wandern. Und überhaubt sind in einem Motorradurlaub schwere Wanderbotten ein gewaltiger Posten im immer zu knappen Gepäckbudget. Aber die Hersteller machen lieber motorradzertifizierte Schlipsträgerschühchen, die sich ja unter rollerfahrenden Bänkern in Südeutopa gut verkaufen mögen. Auf die herstellerseitige Verwunderung, warum die Schläppchen in Deutschland so schleppend verkauft werden, antworte ich regelmäßig, man solle den Deutschen mal auf die Füße schauen. Auch da geht der Trend zum SUV, gewissermaßen, und man trägt im Mittelgebirge auch schon mal gerne 4000er-taugliche Bergstiefel. Kurz und gut, ein motorradtauglicher Wanderstiefel, das wärs. Allerdings bastelt man lieber den drölften Cafe-Racer-Retro-Schnickschnack-Boot, der kernig aussieht, aber eben keine wirklich bergtaugliche Sohle hat.

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Mal raus: Rheinauen

Superwetter, die ganze Woche daheim in der Bude, da musste was gemacht werden. Sagte Annette. Der Deal: Relativ früh raus in die Rheinauen, bevor mittags die halbe Welt auf die selbe Idee kommt. Lief gut und diverse Vögel waren auch noch zugegen, so daß Tas Tamron 150-600 auch noch Futter bekam. Auf dem Rückweg gab es dann mehr Ausflügler und weniger Vögel. Hat gut getan.

 


Kalle-Update

Der Vogel hält uns und nicht nur uns ganz schön auf Trab.

Am Sonntag beim Grillen entdeckte ich ihn auf einer Parkbank bei uns im Garten. Neugierig beäugt auch von den Kindern eines kleinen Gartenfests und von Nachbarn1 vom Balkon runter. Die versorgten ihn auch noch mit Futter in der Befürchtung, er wäre verlassen worden. Zumindest abends war er dann auch wieder streng bewacht von den Altvögeln.

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  1. nicht DIE Nachbarn []

Kallenichtda

Ausgeflogen, der Vogel. Einfach weg. Umtriebig war er schon die letzten Tage und heute morgen von einem Nestrand zum anderen gehüpft. Tja, vielleicht gibt es nächstes Jahr wieder was zu sehen…

Kalle-Bilder

Wie angekündigt hier mal ein paar Bilder vom Rabenküken. Die Sony liegt mit dem 600er griffbereit auf dem Schuhschrank, aber die Höhepunkte des Familienlebens verpasst sie meist, weil wir einfach selber schauen.


Noch mehr junges Federvieh

Gesehen hatte ich den kleinen Spatz schon heute morgen beim Aufschließen. Eigentlich nicht ungewöhnlich. Junge Sperlinge verlassen das Nest, bevor sie flügge sind und werden noch ein paar Tage von den Eltern am Boden gefüttert. In einer strauchlosen Innenstadt aber irgendwie nicht die beste Idee.

Das dachte sich auch der kleine Spatz und versteckte sich. Im Laden, neben der Tür, hinter der Palette mit dem Altölfaß. Und piepte da vor sich hin, weil die Eltern sich da wohl nicht hin trauten. Also raus mit dem Racker. Der fand das aber nicht witzig und schimpfte rum, daß der sprichwörtliche Rohrspatz dagegen kleinlaut wirkt. Doch gemeinsam mit der Kollegin wurde der Federball dann freigelegt und freigesetzt. In einer Astgabel auf dem Baum vorm Laden. Hoffentlich half es, denn der Kleine verstummte dann plötzlich, während Mutti wild tschilpte. Aber da musste ich heim.

Der kleine Kalle

Nach etlichen Versuchen, einen Namen zu etablieren, blieb Kalle hängen für unseren kleinen neuen Nachbarn. Wobei das mit dem Etablieren erst mal gar nicht sein sollte.

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Gadget: Ribz-Tasche(n)

Mal ein wenig Werbung für ein Teil, das es so in der Form wohl nicht mehr gibt. Amazon findet noch Restposten und auf der eigenen Seite findet sich kein aktuelles Produkt. Das ist aber auch so ein typisches Teil, dessen Anwender begeistert sind und der Rest traut sich gar nicht erst, es auszuprobieren. Schade eigentlich. Ich zierte mich auch ein wenig.

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Noch mal Schuhe

Es treibt mich schon seit geraumer Zeit um. Ein Paar Schuhe, die sich flach zusammen falten lassen, aber dennoch eine brauchbare Sohle haben, um auf auch etwas unebeneren Wegen zu wandern. Ungeeignet dafür sind sowohl die billigen Fastway-Treter1 als auch die Scarpa Mojito2, da die Sohlen zu dünn und zu profillos sind, aber sie lassen sich toll flach falten. Andersrum ungeeignet sind die neuen Salomon Leichtwanderschuhe und erst recht alles knöchelhohe im Fundus: Super Sohle, aber in der Fersenkappe so steif, daß sie sich nicht umlegen lassen. Anscheinend ein Zielkonflikt, Schuhe mit griffiger Sohle brauchen wohl sinnvollerweise auch einen steifen Aufbau.

Bevor es weitergeht, noch der Hintergrund des Ganzen: Wenig Volumen im Gepäck für Motorradreisen, bei denen man auch mal etwas Rumlaufen will und das nicht nur auf guten Gehwegen in der Stadt. Perfekt wegen Stauraum quasi Null wären ja die Motorradschühchen. Nur scheiden die wegen glatter Sohle aus. Hinweise an den Hersteller, daß so etwas wohl auf dem deutschen Markt gut ankommen würden, wurden mit Kopfschütteln beantwortet. Na gut, umgekehrt schüttelt der Deutsche den Kopf über feminin wirkende Stiefeletten für Männer, die in den südlicheren Ländern gut, bei uns aber seltsamerweise gar nicht laufen.

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  1. 9€ im Ausverkauf []
  2. saubequem, aber… []