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Noch mal Schuhe

Es treibt mich schon seit geraumer Zeit um. Ein Paar Schuhe, die sich flach zusammen falten lassen, aber dennoch eine brauchbare Sohle haben, um auf auch etwas unebeneren Wegen zu wandern. Ungeeignet dafür sind sowohl die billigen Fastway-Treter1 als auch die Scarpa Mojito2, da die Sohlen zu dünn und zu profillos sind, aber sie lassen sich toll flach falten. Andersrum ungeeignet sind die neuen Salomon Leichtwanderschuhe und erst recht alles knöchelhohe im Fundus: Super Sohle, aber in der Fersenkappe so steif, daß sie sich nicht umlegen lassen. Anscheinend ein Zielkonflikt, Schuhe mit griffiger Sohle brauchen wohl sinnvollerweise auch einen steifen Aufbau.

Bevor es weitergeht, noch der Hintergrund des Ganzen: Wenig Volumen im Gepäck für Motorradreisen, bei denen man auch mal etwas Rumlaufen will und das nicht nur auf guten Gehwegen in der Stadt. Perfekt wegen Stauraum quasi Null wären ja die Motorradschühchen. Nur scheiden die wegen glatter Sohle aus. Hinweise an den Hersteller, daß so etwas wohl auf dem deutschen Markt gut ankommen würden, wurden mit Kopfschütteln beantwortet. Na gut, umgekehrt schüttelt der Deutsche den Kopf über feminin wirkende Stiefeletten für Männer, die in den südlicheren Ländern gut, bei uns aber seltsamerweise gar nicht laufen.

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  1. 9€ im Ausverkauf []
  2. saubequem, aber… []

Wandern im Pfälzer Wald: Lindelbrunn

Am heutigen Tag war nach kurzer und knackiger Planung eine kleine Wanderung angesagt, frisch ausgesucht aus dem Wanderportal Pfalz. Doch statt im Ort zu parken und zur Ruine Lindelbrunn zu laufen, parkten wir bei der Hütte in der Nähe und kehrten erst mal zum Mittagessen ein. So konnten wir uns die Wanderung so einteilen, wie wir wollten und nutzten die Chance, am Anfang und am Ende der Wanderung zur Ruine hoch zu steigen. Denn mittags war es noch was dunstig.

Ansonsten fasse ich mich hier kurz und lasse die Bilder sprechen. Zahlen und Tracks kommen vielleicht in einem Update.

 

Montserrat

Ohne Kloster, ohne Caballé. Dafür mit schönen Aussichten und reichlich Natur.

Die Entscheidung gestern Abend war einfach: Eine gewisse Niederschlagswahrscheinlichkeit in Barcelona, heiter bis wolkig, aber trocken in Montserrat. Ticket hatten wir schon gekauft und so zogen wir heute morgen dann los. Zwar einen Zug später als von mir angepeilt, aber das Frühstück mit Straßenshow ist dann doch zu nett. Dazu versuchte ich noch Karten für eine Flamencoshow zu buchen und Annette wollte ihren Frühstückstee nicht mit auf die Reise nehmen. Weiterlesen

Rad KW38

Genau 13100km stehen an, damit 35km mehr als letzte Woche. Aber wir erinnern uns: Montag war ich noch mit dem Motorrad unterwegs auf Ersatzteilbeschaffung und Dienstag war neben der Montage nur wenig Zeit, weil einiges anstand. Immerhin in 4 Tagen das gefahren, was normal in 5 zusammenkommt. Für mein Ziel, 2000km mindestens zu fahren, wird es trotz wiedergewonnener Freude am Radfahren1 doch eng. Locker 60km pro Woche müssten da her.

Das passt gut zu dem, was ich hier auch gern mal in diesem Kontext mache: Kurzes Wochenresümee und Ausblick. Ab Sonntag ist Urlaub angesagt und wenn das Wetter kommende Woche so bleibt, wie derzeit für den Wochenanfang prognostiziert, gibt es eine Motorradwoche in den Vogesen. Eine Woche Barcelona danach ist schon fix gebucht. Jetzt hat sich rausgestellt, daß die Woche drauf ich auch noch Urlaub haben soll. Ohne Annette. Und die drängt, daß ich irgendwas unternehmen soll, bloß nicht daheim bleiben2 Bevorzugt soll ich mich mit dem Motorrad austoben. Mittwoch bis Freitag, weil am Wochenende will man mich wieder zurück und am Dienstag abend möchte ich ungern den dritten Französischkurstermin in Folge verpassen. Mal sehen, wie die Alpenpässe bis dahin aussehen. Übernachtung am Reschen, Tagesausflug im Stelvio-Gebiet und retour? Kletterausrüstung schnappen, zum Mangart fahren und den bezwingen? Oder – und hier schließt sich der Kreis – mit dem Rad losziehen irgendwo in BaWü, so weit ich komme, und am letzten Tag einfach mit dem BaWü-Ticket nach Hause? Toll, ich habe eine Woche Zeit, um zu planen. Eine Woche, in der ich quasi für zwei grundverschiedene Urlaube noch nebenbei packen muß…

  1. die letzten Monate gings ja nur vorsichtig wie Igelsex []
  2. „Die Zeit daheim verschwenden“ sagt die, die mir selbst gerne aufzählt, wie viele Baustellen ich hier noch habe… []

Skilanglauf

Mal was ganz neues. Über ein Vierteljahrhundert1 ist es her, daß ich etwas unfreiwillig auf Brettern stand. Alpinski in Südtirol im Rahmen einer Klassenfahrt. Alles viel zu schnell, viel zu ungesund, viel zu aua.

Da kam der Vorschlag der Nachbarn recht, mal die vermeintliche Rentnerversion zu testen, so wie sie im letzten Jahr. Skilanglauf. Wenn man nicht Gas gibt, ist man nicht schnell und tut sich nicht weh. Denkt man. Kurzum, es ist schon eine Gaudi, geht irgendwann erstaunlich einfach. Auch wenn sicher noch meterweit von einem brauchbaren Stil und kilometerweit von Perfektion entfernt. Es geht voran, es macht Spaß, es verbennt Kalorien und trainiert brachliegende Muskulatur. Sollte man öfter machen können.

Schnell und aua geht aber dennoch: Die von uns gewählte Runde beinhaltete auch zwei Abfahrten. Eine längere, flache und eine kurze steile. Beides gute Gelegenheiten, um sich brachial auf die Backen zu legen. Ohne Schäden, außer am Ego. Letztere wurden gesalbt durch einen skatingposenden Familienvater, der sich vor eben dieser seiner Familie bravurös langmachte.

So, noch ein paar Details. Stattgefunden hat das ganze in Herrenwies zwischen Schwarzwaldhochstraße und Schwarzenbachtalsperre. Wir starteten mit einer Runde, die gleichmäßig bergauf ging, weshalb die Gleitphase erst mal kein Thema war. Nach einer Wende oben im Bachtal  gings dann eben bis bergab, also viel Gleiten und sogar regelrechte Abfahrt. Pflug! Die zweite von uns gewählte Rundstrecke war flacher. Dementsprechend weniger Speed und Stürze. Als die anderen zum Essen einkehrten, fühlte ich mich grad eingelaufen und machte die erste Runde nochmal. Durchschnittsgeschwindigkeit in Bewegung +20%, insgesamt +44%. Obwohl die Ski da schon schlechter glitten. Man muß aber auch dazu sagen, daß die Nachbarin gehandicapt war. Mit ihrer Inlinervergangenheit und etwas Alpinerfahrung war sie uns wohl allen technisch überlegen, aber einer ihrer Ski glitt praktisch gar nicht. Und gerade dieses einseitige Bremsen ist schlimmer als zwei schlechte Ski. Ich bilde mir also nix drauf ein.

  1. Der Herr M. möge mich verbessern, wenn meine Erinnerung wieder trügt []

Dörrenbach

Gestern schon wollten wir Motorrad fahren, doch der Nebel hielt sich bis zum Nachmittag und mit der 2. Chance heute war die Eile auch nicht groß gewesen. So ergab es sich, daß ungeprüft die Batterie der KTM trotz Ladeaktion am Dienstag nicht in der Lage war, den Motor zu starten. Planänderung.

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Rucksacktuning Teil 2

oder: Warum ich den nagelneu umgetauschten Lowepro Flipside400AW eigentlich nicht mehr brauche.

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Schabernack

Liegt wohl an der Sendung, die wir gleich sehen wollen, aber irgendwie gings mituns durch. Man stelle sich dazu rheinischen oder Pottslang vor.

„Oh Mann, hann isch Kreuz. Voll dat Gipfelkreuz, sach ich! Wenn dat ma nich von dem chronischen Alpinismus kommt, den ich mir vor Jahren zujezochen hab!“

Naja, so in der Art 😉

 

Monbachtal

Für Oberstdorf im September1 steht der neue Rucksack schon gepackt im Arbeitszimmer. Annette wollte endlich mit mir ins Monbachtal bei Bad Liebenzell. Angeblich etwas, das man nicht verpasst haben darf, wenn man nur halbwegs in der Nähe wohnt.

Na gut, die Gelegenheit, die 13kg Hüttenwanderungsgepäck samt Klettersteigausrüstung mal probezutragen. Auch wenn ich es wie Annette bei Regensachen2 und einer Flasche Wasser hätte belassen können. Test bestanden, auch wenn ich auf den letzten Metern plötzlich unerklärliche Schmerzen in einer Schulter hatte.

Und die Wanderung? Annette hatte sie spektakulärer in Erinnerung. Wir sind wohl inzwischen verdorben durch diverse fantastische Wanderurlaube. Aber schön war es dennoch und mal wieder 12km laufen war kein Fehler.

  1. Details folgen noch diese Woche, versprochen! []
  2. in ihrem Fall der Schirm []

Teurer Vormittag

Es hatte sich ja alles schon angebahnt, aber nun habe ich doch ein wenig Geld auf einmal in die Wirtschaft gepumpt. Nach langer Überlegung wollte ich als neues Smartphone zum Ersetzen des schwächelnden HTC ein Sony Xperia Go. Gibts sogar schick in Signalgelb. Bestellt habe ich es aber doch wieder in weiß. Grund? Purer Geiz, die Preise sind in letzter Zeit eh Achterbahn gefahren und das gelbe ist 15€ teurer als das weiße bzw. als es kostete, als ich es mir auf die Merkliste setzte. Dazu dann eine 32GB microSD-Karte Class101. Und weil es mich in letzter Zeit immer wieder anficht und ich in Versuchung war, im Laden eine Powerbank2 zu kaufen, habe ich mir eine gut bewertete mit doppelter Kapazität fürs selbe Geld3 gegönnt. Dieses eneloop-Teil mit den 2 AA-Akkus ist übrigens nicht der Bringer, lädt das HTC z.B. grad mal zu 30% bevor die Akkuspannung zu gering wird.

(Fast) abschließend dann doch noch ein größerer Posten: Ich fragte mich noch mal, ob ich wirklich ein outdoortaugliches Smartphone möchte, bei dem ich beim täglichen Ladevorgang erst mal einen Gummipfropfen aus dem USB-Anschluß popeln darf, oder ob es nicht für etwas kleineres Geld ein „normales“ Gerät mit deutlich höherer Anzeigeauflösung sein darf. Für den GPS-Einsatz zu Fuß habe ich ja das Oregon und am Motorrad das zumo. Schlimmstenfalls muß ich mal im Regen telefonieren und das soll doch bitte auch so gehen. Im Rucksack unterwegs käme das Teil in eine wasserdichte Hülle. Lange Rede, kurzer Sinn: Zwecks direktem Vergleich wurde ein Sony Xperia sola mitbestellt. In rot, den schwarz und weiß ist langweilig. Kann außer wetterfest das selbe wie das Go, nur eben mir größerem Display und NFC. Letzteres ist zwar erst mal eine nette Spielerei, bis es ernsthaft für Zahlungen eingesetzt werden kann. Allerdings machte mich der Profilwechsel per Smart Tag darauf aufmerksam, daß ich komplexere Profilkonfigurationen beim Smartphone irgendwie vermisst hatte.

Zuguterletzt dann noch eine Bestellung bei einem anderen Anbieter. Zwar hatte ich mir vorgenommen, beim lokalen Anbieter zu kaufen, weil ich dort hatte ausprobieren können und der Preis eh der selbe ist4. Allerdings wollte man mir dort dan den sichtlich am Rücken vollgeschwitzten Vorführer vermachen. Epic Fail nennt man das neusprachlich. Somit kommt der deuter Guide 45+ von Globetrotter.

  1. wenn schon denn schon Vollausbau. Kann ich im Zweifelsfall ja auch in die Kamera verpflanzen sollte ich feststellen, daß mir eine der langsameren 8GB-Karten im Telefon reicht []
  2. Akku, den man per USB laden kann und der dann per USB wieder Strom abgibt an so Geräte wie Telefon, GPS-Uhr o.ä. []
  3. verglichen mit dem Teil im Louis-Sortiment []
  4. bis auf die höhere Treueprämie []
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