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Fiderepass

Erste Etappe geschafft. Murmeltier: Check. Steinbock: Check. Gehzeit unterboten: Check.

Interessantes Frühstück

27.09.2011 10:00 PDT

Mit einem passenden Thema und entsprechend der kleinen Entschuldigung1 fange ich nun an, die Tage ein wenig zu unterteilen.

Ja, Frühstück heute. Sehr interesant. Erst mal das Arrangement an sich. In der Buchungsmaske gab es ein Häkchen, in das man ein Kästchen setzen konnte. Nannte sich Frühstück und sollte lt. Text neben dem Kästchen $3 kosten. Nur wie $3? Täglich? Warum nicht, das wäre auch ein Instantkaffee und ein abgepackter Muffin noch fast wert gewesen. In der Endsumme tauchten dann $6 auf, also wohl $3 pro Person. Für 5 Übernachtungen? Egal, ich investierte die par Kröten und ließ mich überraschen. Und die Überraschung gestern lautete: Wir haben Frühstück für beide Personen für zwei Tage. Aha. Da wurde wohl von der Buchungsapplikation einiges seltsam übergeben. So wie auch einige andere Details sich geändert haben. Unser Arrangement mit der Weinflasche und dem Obstkorb gäbe es seit Jahren nicht mehr. Ich entwirre, daß die Weinflasche einer Happy Hour2 in der Lobby mit kostenlosem Wein gewichen ist und die Karaffe gefilterten Wassers3 einem Wasserspender in der Lobbyebene und dem 5. Stock. Obst ist ganz hinfällig. Die Webseite sieht auch ganz anders aus.

Also endlich zum Frühstück. Serviert wird das im angegliederten Restaurant „Saha“, das sich mit arabischer Fusion-Küche beweihräuchert. Entsprechend exotische Versionen gibt es auch auf der Karte. Neben einem angeblich typisch yemenitischen Frühstück gibt es vegane Versionen von Eiern Benedict und Huervos Ranchero. Letzteres heißt eigentlich sowas wie Eier nach Rancherart und wird vegan ohne die Eier und ohne die typische Wurst serviert. Aber erst mal sollten wir einen Platz finden. Wir hatten voll die Stoßzeit erwischt. Verwirrtes Personal, volle Tische. Selbst die ohne Gäste waren noch voll mit den Hinterlassenschaften der zuletzt dort Futternden. „Freie Platzwahl“4 ist da eine Lachnummer. Wir ließen uns dann an einem Vierertisch5 nieder, der nur halb zugemüllt war.

Die Bedienung erfolgte dann sehr arbeitsteilig, ungewöhnlich für die hiesigen Gebräuche, deren zufolge ja eine Bedienung sich ihr ungeteiltes Bediengeld verdienen will. Das Personal ist eher skurril und wird getoppt von einer älteren Dame Typ Katzenoma6, die Annette die ganze Zeit mit „My dear“, „Sweetheart“ und Ähnlichem ansprach. Aber irgendwie klappte doch alles. Ich bekam endlich mal Eier Benedict. Krasse Sache. Salziger Pfannkuchen mit einer fingerdicken Scheibe Schinken(braten) drauf und einem pochierten Ei, gekrönt von Sauce Hollandaise. Gleich zwei solcher Türme mit ca. 10cm Durchmesser gabs neben den Hash Browns7. Annette hatte das selbe in Vegan mit Obst und so. Was dann auch eher eine Art Curry mit Tofu, also ganz was anderes war. Nun denn. Im Gegensatz zum Zion Canyon wurde auf dem Frühstücksgutschein fett drauf hingewiesen, daß Bediengeld schon inklusive wäre. Gut so, viel hätte es eh nicht gegeben. Höchstens was für die Küchencrew, denn lecker wars trotz verwirrter Serviercrew.

  1. auf dem Androiden geschrieben und kam wohl nie an, es ging um die langen Texte []
  2. halbe Stunde eigentlich []
  3. was auch immer damit gemeint sein sollte []
  4. im Gegensatz zu der hiesigen Sitte, daß man einen Platz zugewiesen bekommt []
  5. kleiner gibts eh nicht []
  6. die nette Version, nicht die ganz durchgeknallte []
  7. eine Art Rösti normalerweise, hier aber sahen die blassen und stärkearmen Kartoffelstiftchen eher aus wie angebrutzelter Reis []

Ankunft San Francisco

26.09.2011 22:00 PDT

So, der Mietwagen wurde erfolgreich abgegeben. Kurzform des heutigen Tages:

Nette Betreiberin des kleinen Motels glücklich gemacht1, indem wir auf Annettes Anraten hin den Schlüssel2 nicht einfach einwarfen, sondern ihn samt Lob übergaben. Frühstück beim Mexikaner von gestern Abend3. Dann südwärts, um den berühmten Highway 1 zu fahren. Annette sah ein Schild „Pebble Beach“, was auch mir bekannt vorkam und so landeten wir auf dem berühmten „17 Mile Drive“4. Eindrucksvoll, wie innerhalb einer Minute aus Sonnenschein nebliges Wetter wird. Schöne Tierfotogelegenheiten und auch sonst sehr schön. Und zeitraubend.

Gegen 12 waren wir dann endlich südwärts unterwegs, nachdem wir auch Carmel aus dem Auto heraus beäugt hatten. Schöne Strecke, aber ordentlich befahren. Erstmals unterschritt ich freiwillig das Tempolimit. Bis Big Sur kamen wir, dann haben wir lieber umgedreht. SF wartete. Und die Fahrt zog sich dann nochmal. Immerhin kam ich trotz Stau mit dem Verkehr zurecht und bis auf eine kirschgelbe Ampel konnte mich auch in der Innenstadt nichts schrecken.

Hotel ist wirklich sehr gediegen mit bestenfalls kosmetischen Mängeln. Wir konnten in aller Ruhe unser Gepäck in den 8. Stock hochbringen und dabei das Auto in der Ladezone vorm Hoteleingang stehen lassen. Um zwei Ecken rum zu Hertz gefahren, rein ins Parkhaus, das Rückgabeprozedere irgendwann geblickt, letzten Krempel und Navi rausgefischt und das wars auch schon. Schluß mit Autofahren. Mal nicht am Flughafen und schon erschruk ich nach einem Block zu Fuß, weil der (Test)Griff nach dem Wagenschlüsel ins Leere ging.

Abendessen war etwas abenteuerlich. Erst sind wir falsch und somit einen ordentlichen Umweg gelaufen. Joe’s Grill, laut Reiseführer mit moderaten Preisen, entpuppte sich als recht kostspielig. Zum Glück hatten wir beide wenig Hunger und kamen so mit knapp über 60$ wieder raus. Daß sie uns überhaupt reingelassen haben, ist auch schon fast verwunderlich. Ganz wie im mittleren Westen und am Yosemite sind wir leger reingestolpert und saßen so dann inmitten aufgebrezelter Endfünfziger und älterer.

Äh ja, ich wollte mich kurz fassen. Hiermit geschehen. Wir sind gesund und SF fängt an, uns zu gefallen. Ganz anders als NY, aber auch sehr schön.

  1. „You made my day!“ []
  2. bzw. die Karte []
  3. Mal wiedr Riesenportionen, je die Hälfte wurde als Wegzehrung eingepackt []
  4. $9,50 bitteschön, bar bitte, dankeschön []

Eins geht doch noch!

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