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Kleiner Sony-Rant

Letztes Jahr habe ich mir die HDR-AS50 geholt, weil die doch einige Features mehr als meine alte und zu selten genutzte AS15 bietet. Vorneweg die viel bessere Bedienung und die besseren Kontrollen/Kontrolleuchten. Dazu gönnte ich mir noch eine Fernbedienung. Sony pries eine mit GPS an, kompatibel zur AS50 und ich war selig, denn es gab sie günstig bei ebay und nun sollte es endlich Video mit GPS-Daten geben…
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Blau ist das neue Magenta

​Was haben wir früher gelästert über die Telekom, den magentafarbenen Riesen. Der frisch privatisierte Beamtenladen, der Anträge auf Telefonanschlüsse gnädig bewilligte oder auch nicht.

Blau ist kein Riese. Aber was denen an Größe (sic!) fehlt, versuchen sie, am Kundenservice wettzumachen. Als, indem sie noch schlimmer sind, als man der Telekom in den albernsten Komödien unterstellte.

Zu Blau kamen wir wie die Jungfrau zum Kinde. Genauer, wie eine indische Jungfrau, die versehentlich in einer dunklen Ecke einer Gruppe erlebnisorientierter Männer begegnete. Denn eigentlich waren wir Kunden bei Simyo und wurden mit der ganzen Marke zu Blau hin abgewickelt. Das tat erst mal nicht weh und bei dem Anruf von der Hotline hätte ich sogar beinahe den Tarif gewechselt, wären mir solche Callcenterofferten nicht generell suspekt und im speziellen, wenn sie erneut anrufen, nachdem man ihnen mitgeteilt hat, daß man gerade im Ausland ist und erst mal nicht mehr angerufen werden will.

Nach langen Wochen wurde dann nach und nach auch das Kundenportal von Simyo zu Blau umgestellt. Ab da ging es bergab.

Mal zwischendurch für vier Wochen eine 3GB-Flat1 für die Schwiegereltern in der Zweitwohnung buchen? Fällt aus, der Tarif ist ersatzlos gestrichen. Meine Optionen schon mal zum Laufzeitende abbestellen, weil kein vernünftiger Tarif in Aussicht ist? Gibt es nicht auf der Webseite. Die war erst mal völlig überfordert, Einloggen ging nicht, dann drehte sie sich im Kreis und man kam nicht zu seinem persönlichen Bereich. Und die ach so tolle App möchte mal eben in den Kontakten rumschnüffeln dürfen. Arschkrampen ist da eines der höflicheren Wörter, das mir dazu einfällt.

Und da stellt sich dann raus: Man kann keinen Kontakt mit der Firma aufnehmen. Also kein Formular ausfüllen, daß dann irgendwann per Mail beantwortet wird. Es gibt einen Supportchat. Der aber macht nix, außer nach einigen Minuten zu schreiben, daß er überlastet sei. Welch Überraschung! Nach einiger Suche findet sich eine weitere Kontaktmöglichkeit: Eine Postanschrift, an die Kündigungen zu richten seien.

Dieser Wunsch kann erfüllt werden. Ich hab dann mal meine Optionen zum Laufzeitende gekündigt samt Auftrag, meine Rufnummer dann zur Portierung freizugeben. Ebenso die Rufnummer von Annette. Sie hat noch einen Prepaidtarif, da gibt es nix zu kündigen.

Das Einschreiben ging letzte Woche Mittwoch bei Blau ein. Bis heute passierte: NIX. Doch, der neue Anbieter, den ich für Annette gefunden habe, meckert, weil sie die Rufnummer nicht portieren können. Gut, Kunststück, das kostet eine Gebühr, die höher ist als das derzeitige Guthaben. Und man hatte ja nicht geantwortet, auch auf die Frage, wie man diese Gebühr begleichen kann.

Nebenbei stellte sich nun auch raus, daß seit der Umstellung auch nicht mehr guthabenabhängig von der Kreditkarte abgebucht wird. Zahlung per Kreditkarte ist auch keine Option. Seine Bankverbindung darf man angeben und eine Einzugsermächtigung erteilen. Hallo? Knall? Gehört? Zumal es mir widerstrebt, Guthaben auf eine Karte zu packen, die man kündigen will und das da erst mal rumgammelt, falls die die Portierung doch nicht freigeben.

Ok, immerhin kann man wohl irgendwie irgendwo Aufladekarten kaufen und damit dann aufladen. Das wäre die Option. Was aber nichts dran ändert, daß ich für meine Rufnummer immer noch keine Kündigungsbestätigung habe. Die wollte ich heute bei der Bestellhotline „bestellen“, aber die ist nur von 08:00 bis 22:00 besetzt.

Ich bin mal gespannt. Andernfalls werde ich mal einen Juristen fragen, wie man eine widerspenstige Firma dazu bringt, eine Kündigung zu akzeptieren und u bestätigen.

  1. oder waren es sogar 5GB? []

Pausenwoche

Aus Gründen bin ich dann doch noch für ne Woche zwischendurch in Karlsruhe. Heute war die Heimfahrt. Schwül bei 28°C, Gewitter und Hagel bei 16°C und alles dazwischen gab es unterwegs. Womit sich die Revit-Ausrüstung als Sommerklamotte bestätigt hat: Ich saß mal wieder im Wasser und auch der Oberkörper war naß. Vermutlich von außen, aber von innen her ist auch sicher was dabei gewesen. Also merken: Regenklamotten einpacken und die Membrane sein lassen, bringt eh nix.

Kommende Woche bleibe ich also in der Stadt, am Montag, 1.8. abends1 checke ich wieder in mein lauschiges Hotel ein. Abflug dann wieder am Mittwoch, dem 10.8. und direkt umpacken, denn am Freitag morgen muß ich mit dem Campinggeraffel auf dem Krad in die Firma, weil es da weiter geht zu einem Treffen. Da der Samstag frei ist, ist es der Donnerstag natürlich nicht. Was ne Rennerei…

Nachtrag: Die Überschrift bedeutet, daß mein Gastarbeiten in der Schweiz pausiert. Eine Erholung ist das Ganze nicht unbedingt, sondern reguläre Arbeit. In der Saison. Mit Kollegen im Urlaub. Aber ist gerecht, die müssen ja leider auch rödeln, wenn/weil ich in der Schweiz bin.

  1. Nationalfeiertag in der Schweiz []

Christival

Natürlich liegt es mir fern, Menschen wegen ihres Glaubens irgendwie zu kritisieren. Aber manchmal finden im Namen eines Glaubens Veranstaltungen statt, in deren Rahmen grenzwertig belächelbare Aktionen stattfinden. Das Christival am nun vergehenden Wochenende ist so ein Fall.

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Fliegende Wegelagerer

Ich sage ja immer wieder, ich sollte es sein lassen, bei RyanAir zu buchen. Aber immer wieder scheint die Summe der einzelnen Abzockposten doch geringer zu sein als der Paketpreis bei anderen.

Wie ich genau auf die Idee gekommen war, daß ein einzelnes Gepäckstück mit 15kg für uns beide reichen könnte, weiß ich nicht mehr. Hatte es zumindest früher mal. Jetzt nicht mehr. Annettes Koffer kommt mit ihrem Kram auf 13,5kg und mein Kram ohne Koffer auf 7,5kg. Insofern hätte es auch nicht mit einem 20kg-Gepäckstück gepasst. Anyway, es war mal ein beliebter Trick eines Freundes, das Gepäck erst hinterher hinzuzufügen, weil man so die Zahlungsmittelgebühr aushebeln konnt. Das ist wohl Geschichte. Zahlungsmittelgebühr gibt es nun, speziell wenn am Tag vor dem Abflug kein Bankeinzug mehr geht. Und außerdem kostet ein nachträglich hinzugefügtes Gepäckstück nun schlanke 10€ mehr als wenn man es bei der Buchung gleich mit angibt.

So viel also zu „Mal sehen, wenn es nicht reicht, kann man ja immer noch was dazubuchen.“ Findige Geschäftemacher wäre ein sarkastischer Ausdruck hierfür, der offen und ehrliche hat mit der Anatomie des unteren Steißbeins zu tun.

Rad KW43

13239km insgesamt, macht 56km letzte Woche. DHL hält mich halt auf Trab.

Das Neueste von DHL

So, ich habe mal gesammelt, denn die Knaller der vergangenen Woche gehen auf keine Kuhhaut äh hätten von der Artikelanzahl her den Rahmen gesprengt.

Samstag. Paket wird in die neue Packstation beim Aldi ums Eck1 eingeliefert. Medikamente übrigens. Auf dem Rückweg der erwähnten Radtour am Sonntag vorbeigefahren und – nix. System bootet immer wieder mit der Meldung, daß die Station gleich wieder zur Verfügung stünde.

Montag. Mal eben beim Einkauf zur Packstation geschaut, Bildschirm ist ganz weiß. Anfrage an DHL, an sich schon ein Gefummel, bis man statt auf Pauschalantworten zu treffen mal eine wirkliche Kontaktseite findet. Mail oder SMS, sobald die Station wieder betriebsbereit sei und überhaupt mal eine Antwort angefordert. Anderes Paket ist auf dem Weg vom Lieferanten zur „alten“ Packstation in der Erzbergerstraße.

Dienstag. Das neue Paket ist irgendwie im Start-Paketzentrum vom Band gefallen und dort geblieben. Keine Auslieferung. Keine Rückmeldung von DHL, keine Statusmeldung zur defekten Packstation. Dafür aber eine SMS mit der Erinnerung, daß mein Paket schon eit über 2 Tagen rumliegt. Haha! Abends vorm Französischkurs auf Verdacht vorbeigefahren und siehe da, nach drei Tagen kam ich an meine Medikamente ran. Das andere Paket lag immer noch im Startpaketzentrum.

Mittwoch. Das neue Paket wird während meiner Spätschicht in der alten Packstation deponiert und per SMS und Mail angekündigt. Wunderbar. Auf dem Heimweg vorbeigeschaut und: Packstation außer Betrieb. Sagt sie selbst, ist sich also ihres Defekts bewusst und könnte den zur Zentrale kommunizieren. Oder diese könnte durch ausbleiben der Kommunikation feststellen, daß ein Defekt vorliegt und die Kunden informieren, von denen eine Sendung gerade in der Station liegt. Könnte, machte man aber nicht. Frust.

Donnerstag. Morgens ein Paket aufzugeben gehabt2, aber wegen Einkauf gings zur neuen Packstation beim Aldi. Der nahm das Paket zwar an, aber der Kartenleser war offenkundig defekt. Abholungen wären nicht möglich gewesen. Schlenker zur anderen Packstation mit meinem Paket: Immer noch defekt. Immerhin ist abends auf dem Heimweg die alte Packstation wieder in Betrieb und ich kann mein Paket abholen. Während des Tages jedoch die Meldung, ein drittes Paket wäre in eine andere Packstation am Ende der Welt eingeliefert worden. Dankefein.

Freitag. Der Vollständigkeit halber. Briefsendung vom letzten Samstag (!) trifft in der alten Pakstation ein und kann problemlos abgeholt werden.

  1. so neu, daß der Sand zwischen den frisch verlegten Gehwegplatten noch nicht recht weggefegt ist und Amazon sie noch nicht kennt []
  2. der Oregon 450t sollte zu Garmin, andere Geschichte []

Freilauf und dies und das

Gut ist es geworden, richtig gut. Zumindest den Probefahrten die Straße rauf und runter nach. Und wenn auch mit Anlaufschwierigkeiten.

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DHL zum drölfigsten

Zwei Dinge hatte ich im Urlaub zwischendurch bestellt, da der Liefertermin eh irgendwann am Ende dieser Woche lag. Kam dann doch alles schneller und letzte Woche Mittwoch verkündete DHL, man habe zwei Pakete für mich in die Packstation gelegt. Fein.

Donnerstag dann die Meldung, es wäre noch ein Paket für mich da. Das war nun verwunderlich und die Neugier nagte den restlichen Urlaub an mir. So sehr, daß ich noch auf dem Heimweg an der Packstation vorbeifuhr. Die ersten bdieden Fächer enthielten jedoch Pakete, die gar nicht an mich adressiert waren! Verdattert von wegen „ist nicht meins“ schloß ich das Fach wieder und ließ die Pakete jeweils drin. Vielleicht nicht die schlaueste Lösung. Daheim dann DHL per Kontaktseite informiert. Antwort steht aus.

Dafür dann aber gestern eine SMS; daß ein Paket für mich bereit läge. Es war auch das fehlende. Eigentlich wunderbar. Seinen Verlauf habe ich leider nicht gespeichert. Grob: Wurde eingeliefert, bearbeitet, in die Packstation gelegt, abgeholt, in Speyer1 dann wieder eingeliefert und schließlich wieder zur Packstation transportiert und abgeholt. Jo mei. Eine Erklärung wird es von DHL mal wieder nicht geben. Aber sie sind halt die Einäugigen unter den Blinden.

  1. lag vorher nicht auf dem Sendeweg []

Der Einäugige unter den Blinden

Oder der Grenzdebile unter den Vollpfosten. Wie man es auch nennen mag, DHL ist leider nunmal noch die schmerzfreieste Alternative unter den Zustelldiensten. Auch wenn sie sich gerade diese Woche wieder und wieder blamieren. Wobei die Nummer am Donnerstag einfach nur albern war. Sonst lief ja alles, wie es sollte, nur die Info war hanebüchen.

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