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Bahn flexibel

Geht auch. Bisher sieht es gut aus. Was war?

Ursprünglicher Plan war, von Oldenburg über Hannover und Frankfurt Hauptbahnhof nach Karlsruhe zu fahren. Schon beim Buchen wurde aber gewarnt, daß das nicht klappen könnte. Sollte aber kein Problem sein, ich dachte mir, warum: Vor der Buchung war ich schon öfter in Zügen gesessen, die statt am Hauptbahnhof am Südbahnhof hielten. Da das der gebuchte IC auch machen sollte, sah ich es als unkritisch.

Die Bahn sah das anders. Kaum in Oldenburg angekommen, wurde mitgeteilt, daß es unsere Rückfahrverbindung gar nicht gäbe wegen Fahrplanänderungen. Link auf die Verbindungssuche mit den entsprechenden Daten. Ok, effektiv in Frankfurt woauchimmer sitzen bleiben, bis Mannheim weiterfahren und dort in einen ICE steigen. Allerdings mit etwas Wartezeit, somit Ankunft satte 3 Minuten später als geplant. Passt.

Gut, zwischendrin etwas Hektik, ob man sich von Frankfurt bis Mannheim und weiter bis Karlsruhe nicht doch einen Sitzplatz reservieren sollte. Nebensächlich.

Hannover. Wir stehen schon in Jacke bereit, um unser Gepäck zu schnappen und den Zug zu verlassen, da bremst uns eine Durchsage. Unser ICE wäre ausgefallen, stattdessen gäbe es einen Ersatzzug ab Kassel. Sprich, sitzenbleiben bis Kassel. Der fährt dann bis Mannheim, dort dann wie gehabt ein letztes Mal umsteigen. Keine große Änderung also, nur zwei Haltestellen später in den Ersatz umsteigen.

Da kam der DB Navigator und erzählte was von einem verspäteten IC, den wir in Kassel auch noch kriegen würden und mit dem wir ohne weiteres Umsteigen nach Karlsruhe kämen. Beinahe hätten wir dort zwei Plätze reserviert, so wegen der Bequemlichkeit.

Aber wenn es bei der Bahn mal läuft, soll man laufen lassen. IC als Ersatz für den ausgefallenen ICE war leer bei der Einfahrt und weit von überfült bei der Abfahrt. Es fehlten ja die ganzen Fahrgäste, die zwischen Hamburg und Kassel zugestiegen wären. Fein. Und zum Glück hatten wir nicht im anderen Zug reserviert. Um Zeit aufzuholen, kürzt der ab und lässt Kassel ausfallen.

Aktuell verlassen wir Frankfurt Flughafen, alles bestens, der Rest sollte auch glatt gehen. Lob an die Bahn, die hat den Ausfall souverän ausgeglichen.

Frostig

Da konnten wir gleich am ersten Tag in Oldenburg nicht an uns halten und gingen zu Viert auf Radtour, um in Bewegung zu bleiben. Naja, mit ca. 25°C Temperaturunterschied. Erkenntnis: In Oldenburg ist der kalte Wind irgendwie gefühlt kälter, die kaum genutzte Gesichtsmaske hätte gut ins Reisegepäck gepasst. Ebenso wie eine lange Unterhose und bessere Handschuhe. Darum war nach weniger als 11km auch schon Schluß.

Ohne Probleme

Muß man ja auch mal erwähnen. Praktisch pünktlich und beim Umsteigen in Hannover stand der IC schon am Gleis. Also nix mit Frieren am Bahnsteig. Und die Brotzeit zum Mittag lief so auch ohne Geschaukel ab. Perfekt. Trotz vorangegangenem Sturm. Ich sage es ja immer wieder, Bahnreisen ist entspannend.

Urlaubsvideo

Wie man sieht, war ich mal wieder etwas abgelenkt. Statt täglicher Blogbeiträge – die meisten davon allerdings schon länger vorbereitet und nur noch finalisiert – saß ich rum in Sachen Videobearbeitung. Ein erstes Ergebnis ist veröffentlicht, die Umrundung des Lac du Mont Cenis. Im Mittelteil vielleicht etwas langatmig, aber ich selbst sehe gerne solche Filme, um mir ein Bild von der Strecke zu machen und ob ich sie mir zutraue. Ein Zusammenschnitt spektakulärer Schlüsselstellen hilft da wenig.

Kurzum, hier anschauen:

Gepäcksortierung

Stauraum und auch Gewicht ist bei einer Motorradreise ja begrenzt. Insbesondere, wenn man zu zweit auf einem Motorrad reist. Ich gehe hier mal für mich, aber auch für den interessierten Leser, meine Packliste durch. Nein, nicht jeden Punkt, nur die, zu denen mir was einfällt. Ja, das wird lang, könnte aber den einen oder anderen auch interessieren. Wen sowas nicht interessiert, der lässt das Weiterlesen.

Weiterlesen

Habe fertig mit Urlaub

Es gab nicht viele Bilder zu sichten, und so war ich schnell quasi fertig. Der Reisebericht von Aosta 2017 steht. Dementsprechend sind die täglichen Blogbeiträge, so vorhanden, auch nachträglich bebildert. Viel Spaß!

Zurück aus den Alpen

Nur schnell für die, die nicht auf Google+ mitgelesen haben: Wir sind wohlbehalten wieder zurück. Seit gestern Nachmittag. Mehr in den nöchsten Tagen, so, wie ich halt zum Schreiben Zeit habe.

Septmoncel

Tja, was gibt es zu heute zu schreiben? Vorneweg, das Wetter war prächtig, für unsere Klamotten schon eher auf der zu warmen Seite. Wieder gab es tolle Aussichten, aber halt auch Verbindungsstücke. Zur geplanten Route haben wir noch einen Schlenker spontan eingebaut und kamen so nur noch 10 Minuten zu früh an der Unterkunft hier an.

Unterwegs haben wir noch den fast perfekten Picknickplatz gefunden. Entlang der als schön angepriesenen Strecke gab es keine von den in Frankreich so typischen Sitzgruppen. An einem Abzweig war ein See als Touristenziel ausgeschildert und ich dachte mir, da muß es doch was geben Dem war so, mit Blick aufs Motorrad1, in der Sonne mit schöner Aussicht.

Und apropos Essen, das Abendessen hier war lecker.

Morgen geht es noch mal etwa 230km durchs Jura und im Bereich der Doubs weiter bis Montbeliard. Hotel wie gehabt auf dem Hinweg, damit ist am Samstag der Heimweg auch auf jeden Fall packbar. Und mal sehen, ob morgen Abend der Marrokaner ums Eck geöffnet hat.

Fazit: Fast rundum gelungen, der Tag. Vielleicht hätte man eine schönere Strecke als den Bonusbogen planen können, aber wäre dann das Picknick so toll geworden? Der kleine Orientierungsfehler war verzeihlich, zumal er die Ankunftszeit von „Viel zu früh“2 auf“Passt genau“ änderte.

250km in 7h13 abzüglich 2h Pausen.

  1. somit war kein Abrödeln und Abschließen nötig []
  2. was von Anfang an so angezeigt wurde []

La Clusaz

Ist das Ziel unserer heutigen Etappe gewesen. Wintersportort sozusagen am Wegesrand, um nicht an einem Tag über 300km fahren zu müssen. Und wenn ich mich recht erinnere, hatte auch die Verfügbarkeit unserer nächsten Unterkunft damit zu tum.

Aber zuerst hieß es Abschied nehmen von unserer Hauptunterkunft dieser Reise. Naja, was heißt Abschied. Gezahlt hatten wir bei der Ankunft und es hieß, wenn grad niemand da wäre, sollten wir den Schlüssel außen stecken lassen. Weitere Anweisungen gab es keine. Sonst gibt es ja bei Ferienwohnungen immer Dinge wie Müll raustragen1 und so. Klar, das Geschirr hatten wir gespült. Und eben weil niemand zu sehen war, brachen wir einfach auf. Wir waren auch früh dran. Jeder hatte vor sich hingekramt und irgendwann um halb neun waren wir quasi startklar. Ich hatte mit einem Start gegen 10 Uhr gerechnet, zumal wir ja nach dem mehrtägigen Aufenthalt erst mal wieder alles verpacken mussten. So zeigte das Navi beim Aufbruch eine geschätzte Ankunftszeit von kurz nach 12 Uhr an.

Ich hatte es schon vergessen, aber wohl wegen der üppig zur Verfügung stehenden Zeit hatte ich die Anfahrt zum Kleinen Bernhard über den San Carlo geplant. Das ist der von neulich mit der Wanderung zum See. Vollbeladen wuchtete sich die KTM etwas schwerfälliger durch die Kehren, war aber ein gutes Einschwingen. Der St. Bernhard war dann ganz schön zu fahren und bot schöne Aussichten trotz der vielen Wolken. 9°C zeigte das Bordthermometer an seinem Tiefpunkt.

Etwas davon wünschten wir uns schon bald wieder. Bourg-St-Maurice, erster größerer Ort im Tal. Bereits am Paß fing der Himmel an, blau zu werden und die Aussichten auf Vanoise und Tarentaise2 waren fantastisch. Und genauso unglaublich, was das Thermometer nach dem kurzen Tank- und Boxenstop bei der Abfahrt3 anzeigte: 33°C, bestes Sommerwetter.

Oben am Cormet de Roselend zog es sich wieder etwas zu, doch nach der Staumauer war wieder eitelster Sonnenschein. Auch wenn der Franzose hier keine Picknickbänkchen aufgebaut hat, war Brotzeit auf den Steinen unterhalb des Parkplatzes Richtung Seeufer angesagt. Bei Sonne und bester Aussicht. Annette versuchte gar ein Verdauungsschläfchen, Zeit hatten wir ja.

Und die vertüddelten wir mit Absicht dann auf einem weiteren Schleife am Doron entlang, über den4 Forclaz und zurück durch die Gorge de l’Arby. War jetzt nicht so ganz der Bringer, aber zumindest letztere schön flott zu fahren. Fantastisch dann aber wieder der Ausblick auf die Aravis-Kette. Durchquert wurde sie mittels des gleichnamiges Passes, an dessen Ende La Clusaz liegt. Einchecken etwas vor der üblichen Zeit5, Duschen und ab ins Städtchen. Außerhalb der Skisaison, speziell wenn mit Wandern auch nix mehr los ist, ist hier der Hund begraben. Restaurants geschlossen, auch das vom Hotel, das offen haben sollte. Zwei Steinwürfe vom Hotel weg wurde uns was empfohlen. Ganz leckere regionale Küche, aber auch nicht billig. Wein habe ich gleich mal weggelassen und auch nicht nach Hauswein gefragt, ansonsten ging der Schoppen bei 17€ los.

Zurück Richtung Hotel fiel uns auf, daß sich um unser semilegal auf einem breiten Gehweg abgestellten Motorrad sich noch 6 weitere geschart hatten. Alles Offenburger. Bin mal gespannt auf morgen früh, immerhin frühstücken wir ja nicht. Auch ist es durch den Zulauf etwas lauter im Hotel geworden, die Wände sind doch etwas dünn. Wobei die pausenlos plappernde Stimmer eher italienisch klingt.

Fazit: Geniale Tour, die wir bei offenem Iseran zum Teil auch auf der Hinfahrt schon hätten haben können. Unterkunft zweckmäßig.

182km in 6h19, davon 3h05 Pausen.

  1. scheiterte hier am unbekannten Zielort []
  2. so heißen die Gebirgszüge wohl []
  3. gut, in der Sonne (!) geparkt []
  4. es gibt aber wohl zwei in der Gegend []
  5. 15:30Uhr []

Lac Place Moulin

Auf jeden Fall lohnenswert. Im Motorradreisebericht war das Ziel angegeben und die Strecke lohnt sich auf jeden Fall zu fahren. Die von uns dank Tip vom Touristenbüro hinzugefügte Wanderung zum offenen Rifugio am anderen Ende des Sees war keine große Herausforderung. 5km einfache Strecke auf einem geschotterten Wirtschaftsweg.

Am Ziel gabs Mittagessen. Gemischter Salat und jeweils Pasta1 Bolognese. Die Nudeln waren leider etwas sehr al dente, aber dennoch gut und vor allem warm. Denn heute wollte die Sonne wieder kam rauskommen und Wolken verhingen den Blick auf die umliegenden Berge.

Zurück am Parkplatz machten wir erst noch einen Falltest mit Annettes doch zu lässig über den Spiegel gehängtem Helm. Naja, es braucht wohl ein neues Visier, die Kratzer könnten nerven. Gemütlich das Tal runtergerollt, noch schnell im Supermarkt Abendbrot eingeholt und zurück zur Unterkunft. Derzeit läuft noch die Waschmaschine und nach dem Abendessen werde ich mal packen, was schon gepackt werden kann.

Morgen dann wie geplant über den kleinen St. Bernhard nach Frankreich rüber, am Lac de Roselend vorbei bis nach La Clusaz, einem Skidorf. Dort sollte es bei der Hotel- und Restaurantdichte auch Abendessen geben.

Fazit: Man kann auch aus mittelprächtigem Wetter was machen. Rumsitzen und entspannen geht auch daheim…

75km gefahren in 1h55, Wanderung 9,6km in 4h, wovon 1h10 Mittagspause abgehen.

  1. entpuppten sich als Spirelli []
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