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KTM fast reisefertig

Das heute sollten eigentlich die letzten Handgriffe vor dem Verstauen des Gepäcks werden. Naja, außer einer Pflegeladung der Batterie und dem Anbringen der Hamsterbackentaschen.

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Gadget: Reiserouter

Beginn des Artikels am 07.06.2019

Neulich hatte ich hier darüber sinniert und wenig später festgestellt, daß mindestens eine Firma so etwas herstellt. Also Mist, keine Marktlücke entdeckt. Genervt von der derzeit mal wieder nicht funktionierenden Kombination von Netzwerk der Unterkunft auf Dienstreise, Win10-Update und Fritz-VPN habe ich mich entschieden, mir was zuzulegen.

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Urlaube 2019

Die zwei Seiten für die dieses Jahr anstehenden Urlaube sind online. Südtirol und Slowenien ist weitgehend durchgeplant. Nur noch hinfahren und Wandern, mehr oder weniger.

Marokko ist da noch etwas vager. Fährfahrtzeiten sind angepeilt, grobe Strecke habe ich im Kopf, wird aber mit den Mitreisenden noch ausgearbeitet. Weil die noch nicht ganz feststehen, ist auch die Fähre noch nicht gebucht. Aber immerhin die Übernachtung vor der Abfahrt. Am Motorrad muß bis dahin auch noch einiges gemacht werden. Passenderweise bin ich bis dahin noch ein wenig für die Firma unterwegs, also muß ich schon strategisch planen.

Kurzgeschichte aus Basel

Ein Kurzausflug mit Kultur: Morgens los mit der Bahn und dem Supersparpreisticket nach Basel. Entgegen des ursprünglichen Planes dann ein wenig in der Innenstadt rumgelaufen, um die Mittagszeit nicht zu verpassen und sind dann recht lecker direkt am Barfüßerplatz Essen gegangen.

Die Tram brachte uns dann raus nach Riehen, was schon fast wieder an der deutschen Grenze bei Weil liegt. Dort findet in der Fondation Beyerle eine Picasso-Ausstellung statt, die es wohl auf Grund allein schon der Versicherungssummen in so geballter Form nicht wieder geben wird. Primär und beworben ging es um die Blaue und Rosa Periode, die frühkubistischen und neueren Werke aus der eigenen Sammlung hat man aber auch nicht im Keller versteckt.

Um 18:00 Uhr wurden wir dann langsam rausgekehrt. Der ursprüngliche Plan war ja gewesen, erst in die Ausstellung zu gehen und dann bis zur Rückfahrt in die Stadt. So herum waren wir dann sehr zeitig wieder am Bahnhof, aber ohne genügend Zeit für einen weiteren Abstecher in die Stadt. Also rumdrücken in den Bahnhofsläden und Kreise laufen am Bahnsteig, um die 20 Minuten der Verspätung rumzukriegen.

Naja, gleich sollten wir es geschafft haben, verlassen soeben Baden-Baden, sollten jedoch schon fast in Karlsruhe sein.

Für und wider in der Bahn

Eigentlich wollte ich was Positives als Kommentar zum letzten Beitrag schreiben, damit es auch lange in der Seitenleiste steht. Aber mein mobiler WordPresseditor kann das nicht und inzwischen ist es eine Sammlung von Pros und Contras.

  • Pro: Humor der Mitarbeiter. Nicht nur, wenn was schiefgeht. So die Ansage an der Endhaltestelle Hannover unseres ICs „Bitte schauen Sie noch mal nach und lassen Sie keine Kleidungsstücke oder Gepäck liegen. Die  guten Geschenke dürfen Sie ruhig liegenlassen, wir gehen gleich nochmal durch.“ Mit hörbarem Grinsen im Gesicht.
  • Con: Das ICE-Portal klang nach einer guten Idee. Hörbücher etc. womöglich auf einem zuginternen Server. Wie im Flugzeug. Unabhängig von der Datenverbindung nach draußen bzw. ohne diese zu belasten. Wurde aber ad absurdum geführt, als ein getestetes kurzes Hörbuch immer wieder minutenlang unterbrochen wurd,die weil die Datenverbindung weg war. Sinnfrei.
  • Pro: Die Flexibilität bei Alternativen, wenn es Verspätungen kommt. Hier erneut erwähnt wegen dem direkten Zusammenhang zu…
  • Con: Am Ende ist alles wieder nichtig, wenn man wegen wenigen Minuten Verspätung die Straßenbahn verpasst und so aus 5 Minuten 20 werden. Droht ins gerade.

Dennoch, auch weil es gerade mal wieder rund läuft trotz leichtem Schneefall: Für die meisten Strecken werde ich auch weiterhin die Bahn dem Flieger vorziehen. Dem Bus sowieso.

Bye Bye Oldenburg

Passt gerade so schön zur letzten Überschrift.

Hinfahrt und Weihnachten habe ich mal übersprungen. Oldenburg im Winter ist aber auch irgendwie immer eine Aktivitätsbremse. Praktisch kein Sport gemacht. Der Trainingseffekt meiner mitgeschleppten Bänder und sonstigem Sportkram besteht praktisch nur darin, daß ich sie geschleppt habe. Radfahren gab es im Übrigen auch nicht, war doch etwas verregnet.

Nichtsdestotrotz war es aber wieder eine schöne Zeit. Mitsamt diverser Traditionen, die sich mittlerweile eingespielt haben. Andere Geschichte, vielleicht mal.

Nun sitze ich wieder in einem Zug, was ja in den letzten Wochen häufiger vorkam. Kann ich ja wohl auch was darüber schreiben. Aktuell ist es ein flammneuer IC. Doppelstöckig, sehr modern mit vielen Gepäckregalen. Dafür aber über den Sitzen nur Platz für eine Aktentasche in den Ablagen. Einfach zu flach. Aber merken, Plätze 11 und 13 sind perfekt. Die ersten im Abteil, aber die Tür ist dank „Treppenhaus“ dazwischen weit genug ums Eck. Gepäckregal schräg gegenüber im Blickfeld und durch einen Absatz zwischen Sitzreihe und Treppe hat es Platz für einen Rucksack neben dem Sitz, ohne daß der im Durchgang stünde.

Wenn man die Wagenstände bei Buchung schon häufiger ablesen könnte1, dann wäre es sogar möglich, bei Zugwechseln am selben Bahnsteig die Wege zu minimieren. Aber ich will nicht meckern.

Meckern könnte man bestenfalls darüber, daß der heute in aller Frühe in Oldenburg gestartete Zug schon aussieht, als hätte er seit der letzten nächtlichen Überholung schon ein bis zwei Reisen hinter sich. Speziell was Toiletten und so angeht. Und da muß man wohl noch froh sein. Neulich im Frühstücksfernsehen amüsierte man sich bei dem Thema über zwei abgesperrte Toiletten mit vollen Tanks. Stand so auf den Aufklebern an der Tür. Beide waren auf zwei Tage davor datiert…

Aber auch was Positives. Bei allen Verspätungen der letzten Fahrten, die wohl auch zum Teil noch Nachwirkungen des Streiks waren, zeigte man sich doch engagiert und kreativ. Mehrfach kamen Durchsagen, daß man bereits früher umsteigen oder erst mal sitzenbleiben2 soll, damit man am Ziel ankomm,die obwohl der eigentliche Umstieg nicht zu schaffen ist. Erwischte mich neulich überraschend am Frankfurter Flughafen, so daß ich sehr schnell zusammenpacken musste. Auf der Hinfahrt nach Oldenburg wären wir aber beinahe reingefallen. Auch hier sollten in Frankfurt Reisende Richtung Düsseldorf etc. bereits umsteigen. Das waren zwar auch Ziele unseres Anschlußzuges in Köln, der vermutlich verpasst würde. Jedoch wollten wir ja nach Bremen. Und so passte alles: Gaspedal am Bodenblech sozusagen, 308km/h in der Anzeige der Bordinfo. Aus 10 Minuten Verspätung bei der Abfahrt in Karlsruhe zuzüglich diverser Minuten durch einen Halt auf offener Strecke3 wurden am Zielbahnhof Köln ganze zwei Minuten. Respekt. Ohne das Volk, das zum Einsteigen immer press an der Tür steht und dann völlig überrascht feststellt, daß auch erst mal Leute aussteigen wollen, wären wir durch die kürzeren Bahnhofsaufenthalte womöglich pünktlich gewesen! Aber ist ja skandalös, daß man durch eigenes Verhalten zur Pünktlichkeit der Bahn beitragen soll.

Jedenfalls passte alles, unser knapper Anschluß in Köln war selbst verspätet. Nun denn, verkürzte den langen Aufenthalt in Bremen unmaßgeblich und gut. Fast so wie bei der zuletzt erwähnten Rückfahrt aus Düsseldorf. 10 Minuten Verspätung auf der letzten Etappe von Mannheim aus. Macht aus einer knapp verpassten Straßenbahn im 20-Minuten-Takt eine bequem erreichbare. Die, auf die ich sonst fast 20 Minuten in der Kälte hätte warten dürfen. Verspätung am Ziel, also daheim: Null. Darf man ruhig auch mal so sehen.

  1. gut, die berüchtigte „heute geänderte Wagenreihung“ kann immer zuschlagen []
  2. also wenn man gerade umsteigen müsste []
  3. Signalstörung []

Flixbus

Kurze Zusammenfassung der heutigen Fahrt:

  • Pünktlicher als die Bahn ist er auch nicht. Und heute war da Arbeitskampf.
  • Das Klo war defekt. Das einzige Klo.
  • Selbst wenn das Klo nicht defekt gewesen wäre, wäre es platzmäßig eine Zumutung. Habe mal kurz reinsehen können.
  • Alleine das Aufstehen, um im Zug zum Klo zu gehen, hilft gegen dermaßen plattgesessenen Hintern.
  • Die Fahrt dauerte deutlich länger.
  • Der Koffer liegt im Keller und ist nicht greifbar.
  • Immerhin war die Fahrkarte günstig.

Ach ja, selbst die aufgezeichneten Ansagen für die Haltestellen waren durchweg auf Italienisch und Englisch. Krass.

Sänk ju for not treffeling wiss Deutsche Bahn.

Hach, es sollte so entspannt werden. Naja, nicht die Woche. Filialaufbau für Umzug in Düsseldorf. Aber wenigstens die Anfahrt.

Früh raus, in den Zug und bis Köln erst mal Ruhe haben. Kurzes zweites Stück nach Düsseldorf, mit der U-Bahn zur Filiale, Hotel in Laufweite.

Denkste. Wer den Artikel halbwegs aktuell liest, weiß, daß heute die EVG streikt und nach „vorraussichtlichen Behinderungen“ innerhalb kurzer Zeit ein kompletter Zusammenbruch des Fernverkehrs wurde. Bahn rät, morgen zu fahren, Chef1 fände das auch ok. Ich kein bißchen.

Guter Tip einer Kollegin: Flixbus. Unter anderem, die anderen Vorschläge sagten mir etwas weniger, sprich überhaupt nichts. Ich werde alt. So sitze ich hier gerade in dem bei der Abfahrt in Karlsruhe bereits um 25 Minuten verspäteten Seelenverkäufer und hoffe, daß keine weiteren Verspätungen dazu kommen.

Nicht, daß die Deutsche Bahn dafür bekannt wäre, daß Menschen auf der Suche nach einem entspannten Job dort ein Vermögen verdienen könnten. Aber allein bei der Warterei zeigte sich, wie die grün-orangen Busse funktionieren: Zulassung gerne mal im wohl billigeren Ausland. Selbst bei meinem aktuellen Bus mit deutscher Zulassung ist die Amtssprache mit dem Personal englisch und vom Personal untereinander italienisch. Alles klar.

Ganz aktuell genieße ich jetzt den Stau zwischen Kronau und Heidelberg. Bis 15 Uhr (statt 10Uhr) wollte ich in der Filiale sein. Inshallah!

  1. der temporäre vor Ort []

(R)untergekommen

Frisch abgereist muß ich doch mal meinen letzten Aufenthalt Resümee passieren lassen.

Weil wohl sonst nichts mehr verfügbar war, wurde mir von der Firma ein Einzelzimmer mit Gemeinschaftsdusche und GemeinschaftsWC gebucht. Gut, wer das macht, weiß normal, worauf er sich einlässt. Ich kann mit sowas im Zweifel auch leben. Wenngleich es angenehmer ist, ohne das Zimmer zu verlassen mal schnell aufs Klo zu gehen oder auch ohne schlechtes Gewissen mal länger dort zu verweilen. Egal. Was aber dann doch befremdlich ist, sind Zahnpastaspritzer und Haare, die die Tagesfrist überdauern. Da wurde selbst im F1 vor fünf Jahren häufiger gereinigt, wenn auch automatisiert.

Substandard ist dann auch, sämtliche der beiden1 schwer zugänglichen Steckdosen für Nachttischlampe und Fernseher zu belegen. Man braucht ja keinen Elektriker beauftragen, ein Verlängerungskabel mit Mehrfachsteckdose dran2 und eine Mehrfachsteckdose am Schreibtisch für zusammen 15€ reichen, schon kann man nachts problemlos sein Telefon laden und neben dem Kruschdeln am Laptop noch die Nachrichten laufen lassen. Wobei, die Bild- und Empfangsqualität des Fernsehers vergesse ich besser auch schnell wieder.

Was abschließend aber gar nicht geht ist die absichtlich getarnte Kamera im Gastraum des angegliederten Restaurants. Auch wenn der Tresen gleichzeitig Rezeption ist.

  1. plus Staubsaugersteckdose am Lichtschalter neben der Tür []
  2. statt der Euroverlängerung für die Lampe []

Ups

Da lagen noch Beiträge aus dem Urlaub auf Halde. Gerade veröffentlicht. Nicht wundern.