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Montag in Cassis

Es ist ja Urlaub und wir wollen uns entspannen. Darum soll es langsam losgehen. Und uns im Laufe der Woche ja auch nicht die Wanderungen ausgehen.
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TGV

Herrlich, hier im Zug von Strasbourg nach Marseille. Schon ab Karlsruhe hatten wir einen TGV, aber hier habe ich die Zeit, um das mal zu würdigen.

Ok, an dieser Stelle lasse ich mal die „Weiterlesen“-Funktion weg. Hat mich gerade ein paar hundert elaborierte Worte gekostet, die ich danach geschrieben hatte. Notiz an mich: Fehler der WordPress-App melden.

So, zuerst eine kleine Abschweifung über den Bahnhof von Strasbourg. Schönes Sandsteingebäude auf der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts1, schön restauriert und von einer modernen Glaskuppel – eher einem Glastunnel – überspannt. Angenehm zugfrei und weder unästethische Taubenabwehrstacheln noch Tauben(scheiße) wurde gesichtet. Auch der Bahnhofsvorplatz ist dadurch drinnen und bietet bei jedem Wetter ein schönes Plätzchen „draußen“. Aber auch schon fast New-Yorker Verhältnisse hier: Polizei, Bahnsicherheit und Militär patrollieren. Fest deshalb, denn sogar letztere verzichten im Gegensatz zu den Amis auf schußsichere Westen. So verging die knappe Stunde Aufenthalt allein mit Leute Gucken recht schnell. Gut, Annette hatte was zum Essen gefunden und verputzt 😉

Ja, TGV, das französische Gegenstück zum ICE. Feine Sache. Größter Unterschied ist das Prinzip, daß mit der Fahrkarte auch gleich eine Platzreservierung gibt. Kein Fahrgast ohne eigenen Sitzplatz. Kein überfüllter Zug, in dem man sich durch die dichtgedrängten Stehenden im Gang kämpfen muß, um dann auch noch seinen reservierten Sitzplatz jemandem abspenstig machen zu müssen, der sich einfach auf Verdacht mal hingesetzt hat. Allein deshalb heißt der ICE bei mir künftig EVW2. In Sachen Sauberkeit, Sitze, Tischchen, WC etc. ist alles leider nur auf deutschem Niveau. Dafür gibt es an jedem Doppelsitz eine Steckdose für die mobile Elektronik. Die Aussicht hier im Obergeschoß des Doppelstöckers ist auch nett. Geräuschpegel ähnlich wie in Deutschland, zumindest von draußen. Drinnen kommt es mir trotz Kindern im Wagen leiser vor, aber sowas schwankt ja stark von Fahrt zu Fahrt. Auf den ersten Blick wirkt es nachteilig, daß hier oben die Staufächer über den Sitzen etwas knapp sind für Gepäck. Dafür hat es aber an beiden Wagenenden und in der Mitte reichlich Stauraum für größere Koffer in angenehmer Höhe. Und unterm Sitz passt wie gewohnt eine Tasche im Kabinengepäckformat, hier also meine blaue Osprey.

Für eines kann jedoch die SNCF nix, das kann immer passieren: Irgendwer in der Nähe hat seit seiner letzten Körperreinigung einige Schweißtropfen verrinnen und sogar vergären lassen.

Ganz am Rande: Beim Endanflug in Mulhouse konnte ich sehen, daß der Franzose, zumindest im grenznahem Bereich, auch Schrebergärten kennt.

  1. geschätzt []
  2. ExpressViehWaggon []

Bald geht’s in den Süden

Da sowas oben im Menü gerne übersehen wird, hier der Hinweis: Wie so oft, fahren wir auch dieses Jahr über Annettes Geburtstag weg. In den Süden. Cassis, um genau zu sein, quasi das Nachbardorf von La Ciotat.

Nordwärts mal wieder

Für Weihnachten. Gemütliches Rumhocken im nicht all zu überfüllten ICE bis Hannover. Muss nur noch dort der Anschluß klappen, dann sind wir vor halb fünf in Oldenburg…

Reisebericht fertig

Hat ja dieses Mal keine drei Wochen gedauert. Gut, wir hatten unterwegs schon fleißig beim Ausspannen1 geschrieben. Viel Spaß also beim Lesen des bebilderten Reiseberichts der Südfrankreichreise. Und zumindest bei den beiden Wanderungen lohnt es sich, auch noch mal einen Blick auf den Tagesbericht zu werfen: Da gibt es nämlich wieder Karten und Tracks.

  1. Gegensatz ist beabsichtigt []

Endspurt heimwärts

Viel zu erleben sollte es an diesem Tag eigentlich nicht geben. War auch ganz entspannt. Unter mehrmaliger Durchquerung der Baustelle in Charquemont, deren Umfahrung wir gestern zufällig gefunden hatten, kamen wir zum örtlichen Käseladen und zum Briefkasten bzw. Bäcker. Das Käseladen war klasse, klein, aber mit dem wichtigsten aus der Gegend, weil wohl zur örtlichen Milchgenossenschaft gehörend. Als kleine Highlight für mich gab es Rohmilch, der Liter zu 54ct, abzufüllen in das doch bitte mitzubringende Gefäß. Zum Glück konnte Annette eine unserer Wasserflaschen umfüllen.

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Long way home

Heute saßen wir nicht auf gepackten Koffern, sondern hatten die vor dem Frühstück schon ins Auto verfrachtet. Da es gestern kein Abendessen gegeben hatte, wurde auch keine Frühstückszeit vereinbart. Halb neun Frühstück, Verabschiedung, über 7 Stunden reine Fahrtzeit laut Navi und dann zwischen 17Uhr und 18Uhr ankommen, das kann knapp werden.

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Rund um die Gorges du Verdon

Auch heute erwachen wir wieder in einer grauen Suppe. Immerhin regnet es nicht. Eine passende kleine Wanderung finden wir in den ausliegenden Guides von Catharine auch nicht, also beschließen wir den Besuch des angeblich sehenswerten Ortes Moustiers Sainte Marie inclusive einer Miniwanderung zur Wallfahrtskapelle Notre-Dame de Beauvoir oberhalb des Ortes.1

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  1. Nachtrag Peter: Geplant war eine Autotour um die Schlucht, um so bei dem angekündigt guten Wetter tagsüber möglichst viele gute Perspektiven für Bilder zu haben. Zwar keine sportliche Herausforderung, aber immerhin viel Beute für die Kameras versprechend. In Moustiers sollte lediglich Proviant für unterwegs gebunkert werden. []

Sentier de Pêcheur

Der Wetterbericht hat leider recht behalten, es ist bewölkt und regnerisch. Trotzdem kleiden wir uns schon zum Frühstück in Wandersachen. Mit dem 3-stündigen, als leicht eingestuften Sentier de Pêcheur, also dem Fischerpfad, haben wir eine dem Wetter angepassten Alternative zur Sentier Martel gefunden, die uns ebenfalls ein Stück den Verdon entlangführt.

Das Frühstück von Catherine hat Dank unserer Belgier ein schönes Extra aufzuweisen, es gibt nämlich ein Stück Käse 🙂 Der Rest ist allerdings wie immer süß. Die Marmelade ist diesmal nicht hausgemacht, dafür steht Lavendelblütenhonig aus der Region auf dem Tisch. Croissants und Brioche stehen neben jeder Menge leckerer Baguettebrötchen zur Verfügung.

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Königskinder in Roumoules

Wir sind heute wieder früh auf, obwohl wir eigentlich schon auf gepackten Koffern sitzen. Das gibt Peter die Möglichkeit die Strecke zu planen, Mails zu checken und den Wetterbericht für das Zielgebiet zu aktualisieren. Aber wie man es auch dreht und wendet, das schöne Wetter an der Küste werden wir gegen bescheidene Temperaturen und Schauerwahrscheinlichkeit eintauschen müssen. Weiterlesen