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Vorsätze

Man sollte doch einfach mal ein paar Ziele niederschreiben, damit sie im Gedächtnis bleiben. Reihenfolge ohne Wertung.

  • Haushaltsbuch und Haushaltsdisziplin beibehalten. Aus Gründen.
  • Radfahren. 2016 wollte ich 20% mehr als 2015, d.h. 2400km statt 2000km. Geschafft habe ich selbst die 2000km knapp nicht. Aber zum Jahresende fand ich das Rezept. Darum: 2017 sollen es die 2400km werden. Heute stehen 15731km auf der Uhr.
  • Sport. Endlich die Schulter wieder beweglicher bekommen und dann auch mit entsprechender Umsicht wieder trainieren. In der zweiten Hälfte 2016 habe ich 5kg abgenommen, aber der Speckgürtel sieht unverändert aus. Das muß auch andersrum gehen.
  • Mehr Heimwerkern. Arbeitszimmer ist ja schon fix geplant, mehr, wenn das Spezialprojekt beendet ist.
  • Entrümpelung. Alles raus, was nicht benutzt wird. Alte Klamotten, die trotz oder wegen obigem Vorsatz eh nie mehr passen werden, Krempel, der nicht genutzt wird. Platz kann man immer brauchen, Ballast am Bein weniger und der Keller muß echt ein Mal umgegraben werden. Glücklicherweise hierfür wird ja jetzt nicht mehr jeder einzelne Urlaubstag zum Verreisen verwendet.
  • Mehr Fotografie im Alltag. Also nicht auf Reisen. Manchmal nehme ich ja mit der großen Kamera zwischen zwei Reisen praktisch kein Bild auf. Das ist auch mal ein Vorsatz für die Freizeit. Und eben auch besser, nicht nur mehr fotografieren.

Fleißiger strampeln

Beim freien und damit auch radfreien Feiertag gestern wollte ich es dann doch nicht bewenden lassen. Deshalb habe ich mal die Lage gen Norden hin mit dem Rad sondiert. Leider hatte ich keine Ersatzakkus für die platten im Oregon, weswegen mich auf Höhe Linkenheim die Orientierung verließ, als es nicht mehr in die gewünschte Richtung weiterging. Nach Schildern dann wieder Richtung Karlsruhe gefahren, kurz im Flugplatz-Penny eingekauft und noch schnell beim Basislager vorbei. So wurden es dann doch noch 32km von den angedachten 36km. Alles schön auf dem vivosmart mitprotokolliert. Mit dem regulären Pendeln morgen und Freitag sollte ich das Wochenziel schaffen, am Samstag werde ich chauffiert werden müssen.

Und so warmgefahren habe ich dann auch noch gleich was für die lange brachgelegene Kategorie Sport gemacht. Mehr Dehn- als Kraftübungen. Auch wenn es schon wieder für die Ausdauer-Liegestütze an der Tischkante reicht. Ende März hatte ich das regelmäßige Training aufgegeben, weil mein Schulter Theater machte. Inzischen ist das weniger geworden, aber längt nicht weg. Dazu kommt, daß sich durch die ständige Schonhaltung wohl einige Bänder und Sehnen verkürzt haben, die ich jetzt erst mal wieder leidvoll auf Sollmaß bringen darf. Deshalb Dehnen. Ohne das Impingement wieder zu reizen…

Hanteltraining

Ist wieder leicht aufgenommen. Ich hatte ja wegen der mit Wucht zurückgekommenen Schmerzen im rechten Oberarm/Schulter pausiert. Das war Anfang März nach 4 Wochen Aufzeichnung. Zwischendurch habe ich immer wieder ein wenig gemacht, aber mich nicht zu protokollieren getraut. Was jetzt nach „NIX“ aussieht, auch nicht besser. Heute in einer Woche ist jedenfalls endlich mein Termin bei Orthopäden und spätestens an meinem Geburtstag kann ich Puls und Zeit aufzeichnen und kriege mich wegen der Nachverfolgbarkeit auch eher dazu, vorher auf dem Hometrainer den Kreislauf anzufeuern. Vivoactive HR ist hier das Zauberwort.

Zwischenzeitlich jedenfalls dachte ich schonmal, ich könne loslegen und was ich früher schon mal geschafft hatte, müsse ich auch nach 2 Monaten wieder locker hinkriegen. Der böse Muskelkater hat mich erst recht wieder zurückgeworfen. Jedenfalls wundert euch nicht, wenn ich künftig ein paar Ergebnisse in die Runde werfe, um mich besser zu fühlen 😉

Garmin Vivoactive HR

Da liegen seit Jahren angefangene Test von irgendwelchen Geräten rum und hier kommt einer, bevor ich das Gerät offiziell habe. Hintergrund: Ich sollte es testen, ob es als Geburtstaggeschenk taugt. Ja, und genau deswegen muß ich auf die Verwendung warten und habe Ausreden für den Sport.

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Sport ist kein Mord

So, es gibt seit ein paar (Paar?) Wochen wieder einen Grund, die Kategorie im Blog wieder zu beleben. Was ist geschehen? Zwei Kurzhanteln habe ich mir besorgt, Gewicht in 2kg-Schritten wählbar zwischen je 6,3kg und 10,3kg. Wobei ich natürlich erst mal noch beim Mindestgewicht bin. Aber die Zahl der Wiederholungen konnte ich schon steigern. Wenn ich bei allen Übungen auf meiner Liste 30 schaffe, dann wird das Gewicht erhöht. Und natürlich sinkt dann die Zahl der Wiederholungen, wird wieder gesteigert bis 30 und so weiter. So der Plan.

Warum ich mich traue, die Klappe aufzureißen: Fast drei Wochen ziehe ich das schon recht konsequent durch, mindestens 2x die Woche, eher 3x. Fühle mich insgesamt wohler und die Schmerzen im rechten Oberarm sind danach auch nicht schlimmer, sondern sogar fast weg! Optisch scheint sich auch was zu tun, zumindest ist es uneingeweihten Kollegen schon aufgefallen. Zumindest kontourierter ist alles schon. Aber egal, das Wichtigste ist: Ich fühle mich wohler. Schrieb ich schon, kann man aber auf jeden Fall wiederholen. Daß dann so manches im Alltag leichter fällt ist eine nette Dreingabe.

Muskelkater

Mannoman, das gibt es doch nicht! Gestern frohen Mutes losgeradelt, lief auch wie mit Rückenwind. Schon am Tag dann plötzlich muskelkaterartige Schmerzen im Oberschenkel. Heute quasi nachlassender Muskelkater. Das hatte ich so noch nie, zumal ich mich nicht wirklich angestrengt gefühlt hatte.

Was den Sport an sich angeht: Nach den ganzen (erleichterten) Liegestützen in den letzten Wochen ist nicht nur zu spüren, daß es immer leichter bzw. mehr geht, man sieht es auch. Allerdings wird hier wohl doch einseitig der Trizeps belastet. Sieht seltsam aus. Klimmzüge sind bei meiner Kraft und Herrlichkeit1 nicht drin, aber ich habe eine klasse Übung ohne Geräte gefunden: Unter die Tür stellen, Fußspitzen an den Türrahmen, auf Augenhöhe greifen (am besten nur mit den Fingerspitzen, das geht ordentlich in den Unterarm) und dann ziehen. 25 Stück hintereinander sind drin, geht ganz gut in den Bizeps und die Unterarmmuskulatur fühlt sich auch gut belastet an.

 

  1. dem Kessel []

Skilanglauf

Mal was ganz neues. Über ein Vierteljahrhundert1 ist es her, daß ich etwas unfreiwillig auf Brettern stand. Alpinski in Südtirol im Rahmen einer Klassenfahrt. Alles viel zu schnell, viel zu ungesund, viel zu aua.

Da kam der Vorschlag der Nachbarn recht, mal die vermeintliche Rentnerversion zu testen, so wie sie im letzten Jahr. Skilanglauf. Wenn man nicht Gas gibt, ist man nicht schnell und tut sich nicht weh. Denkt man. Kurzum, es ist schon eine Gaudi, geht irgendwann erstaunlich einfach. Auch wenn sicher noch meterweit von einem brauchbaren Stil und kilometerweit von Perfektion entfernt. Es geht voran, es macht Spaß, es verbennt Kalorien und trainiert brachliegende Muskulatur. Sollte man öfter machen können.

Schnell und aua geht aber dennoch: Die von uns gewählte Runde beinhaltete auch zwei Abfahrten. Eine längere, flache und eine kurze steile. Beides gute Gelegenheiten, um sich brachial auf die Backen zu legen. Ohne Schäden, außer am Ego. Letztere wurden gesalbt durch einen skatingposenden Familienvater, der sich vor eben dieser seiner Familie bravurös langmachte.

So, noch ein paar Details. Stattgefunden hat das ganze in Herrenwies zwischen Schwarzwaldhochstraße und Schwarzenbachtalsperre. Wir starteten mit einer Runde, die gleichmäßig bergauf ging, weshalb die Gleitphase erst mal kein Thema war. Nach einer Wende oben im Bachtal  gings dann eben bis bergab, also viel Gleiten und sogar regelrechte Abfahrt. Pflug! Die zweite von uns gewählte Rundstrecke war flacher. Dementsprechend weniger Speed und Stürze. Als die anderen zum Essen einkehrten, fühlte ich mich grad eingelaufen und machte die erste Runde nochmal. Durchschnittsgeschwindigkeit in Bewegung +20%, insgesamt +44%. Obwohl die Ski da schon schlechter glitten. Man muß aber auch dazu sagen, daß die Nachbarin gehandicapt war. Mit ihrer Inlinervergangenheit und etwas Alpinerfahrung war sie uns wohl allen technisch überlegen, aber einer ihrer Ski glitt praktisch gar nicht. Und gerade dieses einseitige Bremsen ist schlimmer als zwei schlechte Ski. Ich bilde mir also nix drauf ein.

  1. Der Herr M. möge mich verbessern, wenn meine Erinnerung wieder trügt []

<90

Gestern ist es passiert, aber das hätte man noch eher für einen Aprilscherz gehalten als die Mondspinne: Die Waage zeigte zum ersten Mal seit Langem wieder weniger als 90kg an. Und ich hab mich nirgends aufgestützt!

Fußgänger

Recht früh sogar liefen wir los, quasi direkt nachdem mich Annette sommerzeitbedingt besonders früh aus dem Bett geworfen hatte. Flugplatz wäre ihr zu fad, Wald doof, aber durch den Wald Richtung Orangerie, danach stünde ihr der Sinn. Na gut. Nur klappt da das Konzept der gegenläufigen Runden nicht. Aber ich war ja selbst schuld, hatte ich doch die mal angedachte Motorradtour eher abgelehnt, da noch das Navi endlich mal zu montieren wäre.

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Noch mehr Sport

Trotz Sauwetter haben wir heute wieder unsere Runden gedreht. Ich wollte mich mit den Wanderstöcken ein wenig pushen, aber es half nix. Auf der ersten (langen) Runde eine Pace von fast 9min/km, die zweite (kurze) bei 8:40min/km. In der dritten, wieder kurzen Runde, hatte ich die Stöcke längst zusammengeschoben in der Hand und die knöcheltiefen Seen1 waren mir inzwischen auch egal. Ich wollte wenigsten die 8:30 knacken. Als ich drunter war, ging ich sogar die 8:20 an und beendete die Runde mit 8:18min/km. Oorah! Wenn auch kein Vergleich mit den knapp unter 8 vom Sonntag. Da allerdings erhohlt bei Kaiserwetter, nicht nach einen Arbeitstag in der Dämmerung im strömenden Regen.

Aber ich finde auch Gefallen an der Sache. Freitag morgen vielleicht? Spätestens am Sonntag!

  1. Pfützen wäre untertrieben []
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