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Trekstor Netbook reloaded

Ich nenne es Netbook, weil so nutze ich es seit einem knappen Jahr. Erwähnt hatte ich es hier nicht wirklich, Werkzeug halt. Gneau genommen ist es ein Convertible, also ein Tablet mit abnehmbarer Tastatur.

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Nishua Enduro Carbon

Schon länger bin ich auf der Suche nach einem tauglichen Endurohelm. Beim Shoei Hornet, inzwischen bzw. dadurch fast Standardhelm der Enduristen im Bekanntenkreis, wollte ich bei einer Polo-Aktion zum unverschämt günstigen Preis zuschlagen, habe es aber verpennt. Zumal der mich einfach nicht völlig überzeugt. Den Uvex hätte ich auch beinahe als Restposten gekauft, dann kam aber der Nishua1 auf den Markt2. Wer jetzt ruft, daß wäre der Uvex Enduro Carbon mit neuem Etikett, hat nicht ganz recht. Bei der Ausstattung fällt das Pinlock Innenvisier auf, daß der Uvex nicht hatte. Dafür waren aber auch diverse kleinere Änderungen an Helm und Visier nötig. Es ist also wenn schon, dann eher ein Uvex Enduro Carbon 2.0 mit anderem Etikett.

So viel zur Theorie, Praxistest. Er sitzt auf meiner Shoei-Rübe perfekt, besser als der mal angepeilte Nolan N44 oder gar der X-Lite X-551. Um ihn als Crosshelm zu fahren, komme ich mir fast zu sehr eingepackt vor, das könnte vor lauter Polster schwitzig werden. Dachte ich, aber zumindest auf der Straße gab es bisher kein Problem damit. Sowohl die normale Brille als auch meine Helly Sonnenbrille mit optionaler Sehstärke flutschen einfach an ihren Platz. Der Doppel-D-Verschluß könnte ein wenig besser flutschen, erfüllt aber seine Aufgabe. Das Gesichtsfeld ist riesig und fast die gesamte Fläche ist dank Pinlock beschlagfrei. Irgendwie irritiert es mich, daß die Dichtung des Innenvisiers so nahe am Helmrand läuft, es zieht immer wieder meinen Blick in diese Richtung und so sehe ich, wie der Helm doch vibriert. Spätestens mit der Hellybrille ist das Sichtfeld jedoch grade so verkleinert, daß ich das nicht mehr sehe und alles ist gut.

Rauf aufs Motorrad. Schnelle Bahnetappen mit und ohne Schirm habe ich schon absolviert, jeweils mit und ohne Scheibenerhöhung. Letztere ist der eigentliche Segen, selbst mit Schirm bei 150km/h alles fein. Bei Landstraßentempo passt eh alles. Mit offenem Visier fahren ist zumindest mit Schirm kein Problem. Nur eine schwarze Wolke am Horizont: Nach der erneuten Montage des Schirms quietscht es permanent im Helm, wenn der Wind am Schirm zerrt. Da muß man wohl regelmäßig mit Silikonöl bei. Annette meinte auch, daß sich der Schirm bei hohen Geschwindigkeiten kurios verformt und bewegt. Das soll mir aber egal sein, wenn der Helm dadurch leise und (vergleichsweise) windschlüfrig ist.

Zur Belüftung gibt es nicht viel zu sagen. Funktioniert unauffällig, könnte aber mit geschlossenem Visier im Gelände unterdimensioniert sein. Weshalb man da ja auch ohne Visier mit Brille fährt. Das Visier selbst ist übrigens leicht abnehmbar. Da kann sich Shoei für einen Hornet-Nachfolger mal was überlegen.

Fazit: Leichter und ordentlich verarbeiteter Helm, der für Reiseenduros sehr gut taugt. Ohne Schirm sogar auf einem Streetfighter nicht deplatziert. Auf jeden Fall seinen Preis wert und ich hatte ein Angebot, das ich nicht ablehnen konnte. Was nicht heißt, ich wäre bestochen, so positiv zu berichten. Im Gegenteil, die oben erwähnte Qietschproblematik behalte ich im Auge. Bzw. im Ohr.

  1. vorerst mal nur der Link auf die Produktseite, wenn ich mal ein ordentliches Bilde habe, kommt das hier rein []
  2. bzw. wurde angekündigt []

Fernsicht

Nach einer spontanen Recherche, ausgelöst durch ein Angebot bei Globetrotter, habe ich mir mal zwei unterschiedliche Ferngläser bzw. Monokulare zur Ansicht bestellt. Zwei unterschiedliche Ansätze, ein Ziel: Im Urlaub mal ein Vögelchen besser beobachten zu können oder besser Wegspuren in der Entfernung erkennen. Mit Ferngläsern hatte ich früher ein Problem, weil ich die beiden Augen nie richtig abgestimmt bekommen hatte. Waren aber auch immer Billiggläser. Darum der Trend zum Monokular.

Gegeneinander an treten das Fernglas Nikon Travelite 10×25 CX und das Monokular Minox MD 7x42C. Beide kosten rund 100€, wobei das Nikon ursprünglich über 150€ kosten sollte. Ich liste jetzt einfach mal für jedes Teil die Pros und Cons1 auf. Und mache mir so auch selbst ein Bild.

Fernglas

Pro:

  • Leichte Handhabung der Scharfstellung mit einer Hand
  • 10-fache Vergrößerung
  • insgesamt handlicher
  • 270g

Con:

  • Sehfeld 87m auf 1000m
  • Keine Abdeckung der Eintrittslinse vorhanden
  • Okularabdeckung ohne Befestigungsmöglichkeit2
  • Dioptrinausgleich muß bei der Verwendung von Kontaktlinsen neu eingestellt werden

Monokular

Pro:

  • Sehfeld 114m auf 1000m, man sieht also mehr als im Fernglas. Aber kein Kunststück bei einer geringeren Vergrößerung.
  • Integrierter Kompass und Strichplatte zum besseren Anpeilen und zum Abschätzen von Entfernungen oder Größen.
  • Abdeckung für die Eintrittslinse, auch gleich unverlierbar befestigt
  • Okularabdeckung
  • Kein Dioptrinausgleich nötig zwischen fehlsichtig und durch Kontaktlinsen korrigiert
  • kann auch in einer Objektivköcher transportiert werden

Con:

  • 7-fache Vergrößerung
  • 380g
  • Okularabdeckung auch nicht befestigt2
  • mit einer Hand nicht ganz so leicht bedienbar

Zählt man nur die Punkte, liegt das Monokular vorne. Gefühlt aber dann doch das Fernglas, denn die Strichplatten zum Peilen und Entfernungen schätzen sind in GPS-Zeiten weniger wichtig. Ich warte mal den Abend ab und schau mir an, wie sich die beiden bei schlechterem Licht verhalten. Richtig mit rumspielen darf ich aber wohl erst im Sommerurlaub, denn Annette hat gleich die Geburtstagsgeschenkkarte ausgepielt, als sie die beiden Teile gesehen hat.

  1. Vor- und Nachteile []
  2. behebbar [] []

So dann doch nicht…

Eigentlich war dieser Artikel dafür gedacht, wie ich mit dem doch ganz brauchbaren neuen Scanner künftig bei der Filmentwicklung FotoCDs oder gar Abzüge überflüssig mache. Eigentlich.

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Cubanita

Wir wollten mal wieder brunchen mit Freunden. Sushi wurde dieses Mal ausgeklammert. $Freund kümmerte sich um die Reservierung, was so spontan wohl nicht einfach war. Immerhin war es noch ein Lokal unserer Wunschliste.

Das Cubanita, in dem ich eh noch nie gewesen war, eröffnete gestern unter neuer Führung. Warum also nicht mal den neuen Brunch testen? Kurz: Für die aufgerufenen 8,90€ pP inkl. einem Gläschen O-Saft war es ok. Aber auch nicht mehr. Der Brunch beginnt um 10Uhr, wir hatten für 11Uhr reserviert und waren pünktlich da. Der Service war offensichtlich noch nicht so eingespielt1, so daß es etwas dauerte, bis wir unseren Tisch bekamen. Nicht, daß nicht noch genug andere der selben Größe auch noch frei und womöglich nicht reserviert gewesen waren.

Das Buffet erinnerte mich dann größtenteils doch an meinen Hotelaufenthalt in den letzten Wochen. Käse, Aufschnitt und Salami auf Platten drängten sich da vor. Und wie so oft wünschte ich mir kleine Schildchen, die das bezeichnen, was da liegt. Zwischen Salami und Truthahnsalami gibt es nun mal für einen Geflügelallergiker einen gewaltigen, aber eben nicht immer sichtbaren Unterschied. Der ganze komplette Fisch, typisch für solche Buffets, war schon recht geplündert. Zwischendrin tummelten sich ein paar Oliven und gefüllte Pepperonischoten. Irgendwie unausgegoren, mit allem ein wenig angefangen, aber nichts konsequent umgesetzt. Das war bezeichnend bei den Weißwürsten: Die waren schon gut, aber an den offensichtlich selbst aufgebackenen und salzarmen Tiefkühlbrezeln fings dann schon wieder an, nachzulassen und das Fehlen von süßem Senf unterstreicht eben diese Stückwerkerei.

Auch die Bratkartoffeln waren zwar lecker, nur etwas ölig. Was auch vom auf Bestellung zubereiteten Rührei von den Mitessern behauptet wurde, weswegen ich es ebenso ausließ wie die hartgekochten Eier. Da konnte ich am Tisch beobachten, daß die bis zu einer durchgehenden Blaufärbung des Ei“gelbs“ verkocht waren. Ach ja, bei den Bratkartoffeln stand noch ein Schälchen mit einer roten Soße, die ich gerne probierte. Stand doch daneben ein Aufsteller2, der von karibischer Küche schwärmte und in dem das Wort Salsa vorkam. Im Sinne von Soße. Die vorgesetzte entpuppte sich dann doch als ordinärer Ketchup.

Zum Süßen. Waffeln hätte man sich backen können und es gab einen Schokobrunnen.  Mich lockte jedoch der Milchreis und der Kuchen. Ersterer war bockelhart und ließ sich nur mit reichlich Brühe der Kirschen daneben erweichen. Und letzterer war der klassische Kastenkuchen aus der Folie vom Discounter. Nicht wirklich schlecht, aber auch ein wenig enttäuschend, das so vorzufinden.

Apropos Fertigkram. Vieles machte irgendwie den Eindruck, einfach ausgepackt gewesen zu sein. Und so komme ich zum Fazit: Mit viel Hunger oder wenn man vergessen hat, einzukaufen, kann man solide sich sättigen. Ich glaube, man wird künftig auch spontan noch einen Platz bekommen. Günstiger als zwei Frühstücksportionen anderswo ist es allemahl und nicht schlechter. Nur wird es mich wohl nicht mehr hinterm Ofen vorlocken.

Nachtrag: Erst hinterher habe ich mir eine dieser Restaurantrettershows angesehen, die $Freund aufgezeichnet und das Cubanita zum Thema hatte. Gut, das war der Zustand vorher. Nach der Intervention war angeblich alles top. Zumindest klang es besser als es am Sonntag aussah.

  1. verständlich bzw. entschuldbar []
  2. ja, sowas gabs, wäre also bei den Wurstsorten wirklich möglich gewesen []

Surfen mit Bruce

Bruce Darnell war wohl schon leidlich bekannt aus Sendungen, die wir nie sehen, als er anfing, Werbung für Fonic zu machen. Somit war er für uns, als wir ihn zum ersten Mal nichtwerbend sahen, politisch unkorrekt einfach nur „der Fonic-Neescher“. Aber das nur am Rande.

Kaum benutzt habe ich die im Januar gekaufte Fonic-SIM. Gab ja auch bisher keine Gelegenheit. Außer beim Festnetzausfall und da hatte das Versenden der SMS per mwconn zum Aktivieren der Flat nicht geklappt1, weswegen volumenbasiert und somit teuer abgerechnet wurde. Das ist aber bald kein Problem mehr, wenn ich den Androiden hauptamtlich und ggf. für den Internetzugang per Laptop das Naite als „Modem“ nutze.

Aber es geht ja um die Schwiegereltern, die in der Zweitwohnung ohne Festnetzanschluß mit ihrem neuen Laptop online gehen wollen. Man könnte mwconn zwar auf Vollautomatik konfigurieren, aber es bliebe noch die SMS-Problematik zur Flatratesteuerung. Simyo2 glänzte in der Wohnung zuletzt nicht gerade mit tollem Empfang. Fyve wäre netzabdeckungstechnisch die erste Wahl gewesen und auch buchungstechnisch gangbar3, aber man wollte mich ja als Kunden nicht. So trat ich also letzten Sonntag vor Ort an mit beiden Laptops, UMTS-Stick, diversen SIM-Karten und einen Surfpaket von Fonic. Letzteres dürfte ich originalverschweißt auch wieder zurückgeben hatte man mir versichert.

Ein erster Test mit meiner Fonic-Karte in meinem Stick ergab einen brauchbaren bis guten Empfang. Fein. Unfreiwilligerweise ergab ein Test mit Simyo4, daß das Netz inzischen etwas ausgebaut worden war und ganz ordentlicher Empfang da war, aber schlechter als bei Fonic (O2). So viel die Entscheidung, den Stick auszupacken.

Typisch ist mittlerweile die Installation der Software direkt vom Stick. Diese startet sich auch künftig beim Einstecken automatisch, sehr komfortabel. Die Software an sich ist klasse. Man kann unterschiedliche Profile anlegen und so konnte ich direkt mal die Simyo-Verbindung testen. Keine Spur von der Arbeitsverweigerung der Vodafone-Software meines Sticks. Der ist leider von ZTE und kein Huawei wie bei Fonic und so kann ich die Software nicht einfach übernehmen. Irgendwas ist immer. Das Aktivieren der SIM über den Androiden war zwar etwas hakelig, aber auch hier bewies der kleine Kerl wieder seine Möglichkeiten. Innerhalb der nächsten zwei Stunden sollte alles aktiviert sein. Passt wunderbar zum Abstecher zur Schwagersfamilie. Danach noch final testen, erklären und Gerät übergeben, das war der Plan.

Doch am Abend nach weit mehr als zwei Stunden gabs noch keine Bestätigungs-SMS von Fonic und im Nutzerkonto wurde auch ein Guthaben von 0€ angezeigt. Mist. Ich hatte den Bankeinzug abgelehnt und ein Inklusivguthaben wurde auch nirgends beworben. Hatte ich im Kleingedruckten auf dem kleinen Bildschirm überlesen, daß die Karte erst aktiviert wird, wenn auch Guthaben eintrudelt? Jedenfalls wurde so das Thema Laptop auf den nächsten Besuch5 vertagt und ich hatte die ganze Hardware wieder im Kofferraum.

Heute morgen dann der nächste Versuch. Bevor ich mir eine Guthabenkarte organisiere. Und was war? Nach den Einstöpseln des Sticks startete pflichtgemäß die Software und bimmelte direkt zur Verkündung zweier eingegangener SMS. Begrüßung einmal und Bestätigung der Aktivierung eines Gratistags Internetzugang. Abgeschickt am Montag abend, also mehr als 24 Stunde nachdem ich damit gerechnet hätte. Pikant auch, daß die Tagesflats nach Kalendertagen abgerechnet werden und diese erst abends um 19:23 Uhr oder so aktiviert worden war. Naja, geschenkter Barsch und eh nicht benötigt zur Zeit. Viel schöner war da die Guthabengutschrift von insgesamt 12,50€. Die 2,50€ kamen separat und sind wohl die Vergütung für den nicht genutzten freien Tag. DAS wiederum ist sehr schick und netter Service.

Insgesamt kann ich den Stick und das Softwarepaket sehr empfehlen. Fonic hat nunmal eh eine der besseren UMTS-Abdeckungen in Deutschland und als Starterpaket für eine eigene SIM-Sammlung ist die Anpassungsfähigkeit ideal. Wenn ich es recht gesehen habe, wechselt das Profil sogar entsprechend der eingelegten Karte. Will heißen, als ich mal wieder auf Simyo zurückwechselte, war auch direkt das zuvor manuell eingerichtete Zugangsprofil aktiviert. Anders als bei den beiden bei meinem ZTE befinden sich bei dem Stick SIM und optionale Micro-SD-Karte6 unter einer gemeinsamen Abdeckung. Man kann sogar ein nicht mitgeliefertes Schnürchen so einfädeln, daß man die Anschlußabdeckung nicht verlieren und den Stick bei Nichtgebrauch irgendwo anhängen kann. Auch die Preispolitik gefällt. 39,95€ bei real bzw. 36,95€ bei dm Drogeriemarkt gehen in Ordnung. Zumal ich als bekennender payback-Nutzer Gebrauch gemacht hatte von den immer wieder rumgeisternden Coupons, die einem zusätzliche 1500 Punkte (also 15€) beim Kauf einbringen. Leider gabs gerade für dm keinen, aber auch 25€ sind für das gebotene Paket für mich ok. Zumal die Hälfte davon in Form von Guthaben wieder zur Verfügung steht.

  1. Übrigens klappt auch das Löschen der unversandten SMS nicht []
  2. da habe ich noch die eine oder andere SIM über []
  3. keine automatische Verlängerung []
  4. im Androiden []
  5. die Schwiegereltern fuhren am Montag gleich zurück nach Oldenburg []
  6. Zweitfunktion Speicherstick []

Olivenbaum

Ein Tip einer Kollegin von Annette, den wir heute Abend spontan umsetzten. Wobei wir Glück hatten, wie wir später erfuhren. Denn oft müsse man Gäste wegschicken, weil das Restaurant voll sei. Wir bekamen aber auf Anruf einen Tisch für zwei zugesagt unf schlugen etwas früher als angekündigt direkt nach einer Gesellschaft auf. Schnell wurde ein Tisch von der aufzuräumenden Tafel abgetrennt und für uns gedeckt.

Gastgeber Theo ist ein herzlicher und freundlicher Kerl. Man hatte uns gewarnt, daß die Umgangsformen dort etwas schroff sein können, bis man quasi in die Familie der Stammgäste aufgenommen wurde. Sprich ein ausgiebigeres Gespräch hatte. Wir waren wohl sofort aufgenommen. Wollte ich nur sagen.

Das Essen war grundsätzlich einfach nur zum Reinsetzen lecker. Sogar das Gyros war mit Fleisch von hoher Qualität zubereitet. Sonst findet man hier gerne geschredderte Reste meiner arroganten Meinung nach. Die Empfehlung der Metaxasoße ist gerechtfertigt. Und jenseits von Pommes und Tomatenreis gibts leckere Beilagen.

Besonderes Servicehighlight: Annette wollte nicht den Salat unter den gegrillten Calamares, sondern einen wie angekündigt riesigen warmen Vorspeisenteller. Aber dennoch nicht auf die Calamares verzichten. Man würde da eine Lösung finden, sagte man uns und prompt gabs einen Extrateller zwei gegrillte Tuben. Die ich übrigens auf der Rechnung nicht finden kann. Überhaupt wurde unsere Bestellung nicht einfach aufgenommen, sondern es gab Empfehlungen und Verbesserungsvorschläge. Toll!

Sagte ich schon, daß das Essen extrem lecker war?

Hier mal die Eckdaten:

Restaurant Olivenbaum
Helmholtzstr. 7
76297 Stutensee
+49-7244-6087177

Besucht heute, am 19.03.2011 zwischen 19:45 und 22:00 Uhr

Übrigens: Ich habe bei der Gelegenheit mal den Androiden getestet. Suche nach dem Restaurant im Netz, Route dahin berechnen, GPS einschalten lassen und schon gabs Zielführung. Erschreckend einfach, aber von einer Datenverbindung abhängig.

Oxford

So heißt eine Studentenkneipe direkt gegnüber der Uni an der Kaiserstraße. Früher hieß das Lokal Harmonie, war recht urig und neben einem ersten Date verbrachte ich dort auch einige lustige Abende im Kollegenkreis nach Ladenschluß. Doch dann schloß die Harmonie und nach einiger Zeit eröffnete man eben unter dem Namen Oxford und schrieb sich schon bei der Eröffnung auf die Fahnen, eine kultige Studentenkneipe und so zu sein. Bei so viel dicker Hose wollte ich gar nicht wissen, was die aus der schönen Harmonie gemacht haben. Das ist schon einige Jahre her… Weiterlesen

Gadgetcheck: Lowepro Slingshot100AW Teil2

Ich hatte zu dem Rucksack hier schon mal was geschrieben. Ein paar Mal hatte ich den Rucksack nun im Einsatz, ansonsten diente er eher als Depot für den größten Teil der Fotoausrüstung. Ladegeräte und ein paar andere Teile haben darin nun mal keinen Platz.

Zwischendurch hatte ich mir noch einen S&F Bottle Holder geleistet. Mit einem Liter Wasser und Tele außen angeflanscht zeigte sich bei einer Tour durch den Louisenpark vor knapp zwei Wochen dann die Grenze: Es wird einfach zu schwer. Und auch sperrig. Letztes Wochenende dann der andere Ansatz: Ich habe alles, was nur irgendwie ging, in Objektivköcher und das Utility Case verpackt und diese ebenso wie den Flaschenhalter und das GPS an den Lowepro-Gürtel gehängt. Halbleer war der Slingshot nicht nur leichter, sondern er steht so auch auf dem hinten mittig angebrachten Utility Case auf, d.h. sein Gewicht lastet auf der Hüfte. Feine Sache. Mit einem schnellen Dreh des Gürtels ist alles greifbar, die Slingshot-Tasche hält den Rest griffbereit. Für reine Fototouren durch eine Stadt oder so fast ideal.

Da die Ladegeräte1 fast perfekt in die 30er Tasche passen und die für sonstigen Kram etwas knapp bemessen ist, bin ich derzeit auf der Suche nach einer 60er2-S&F-Tasche. Vielleicht kriege ich darin die Regenjacke unter, auf jeden Fall aber ein paar Riegel und sonstigen Kram für eine Städtetour. Dennoch liebäugle ich für den Urlaub mit dem Flipside400AW, der seit der Erwähnung hier auch noch günstiger geworden ist. Für nichtalpine Wanderungen müsste der reichen, wenn ich den Fotokram auf die Sliplock-Taschen verteile. Vielleicht ersetzt er den Slingshot sogar, das muß ich halt mal testen.

  1. Kamera, AA/AAA-Akkus, eneloop-USB-Lader, Kabel []
  2. das ist die Größte der Serie []

Papasote

Unsere Freunde in Trier hatten nicht nur reichlich Gastfreundschaft und Essen parat, sondern auch einen Restauranttip. Ganz wie meine Kaiserslauterner Kollegen empfaheln sie das Papasote als wir davon erzählten, auf dem Heinweg in der Cantina Mexicana einkehren zu wollen. Diese Empfehlung setzten wir auch prompt um.

An dieser Stelle erst mal drei Hinweise zu der Anfahrt: Einfach an den Hinweisschildern zum Kulturzentrum Kammgarn orientieren, man kommt direkt am Papasote vorbei, das quasi auf dem Gelände liegt. In der 180°-Kehre zur B270 geht es tatsächlich mehr oder weniger geradeaus zum Kammgarn, auch wenn die Fahrbahn dort eher aussieht wie ein Gehweg ohne Borstein. Erspart einen kilometerweiten Bogen durch Kaiserslautern für den erneuten Versuch. Und zuguterletzt ist das Papasot von außen nicht gut erkennbar. Beim Italiener ist man schon richtig. Beide Restaurants teilen sich einen Eingangsbereich. Links geht es nach Italien, rechts nach Mexico. Oder andersrum, wenn man von hinten reinkommt. Was auch geht.

Doch nun zum Gastronomischen. Drinnen war es gemütlich, aber recht voll. Trotzdem kam angenehm schnell eine Bedienung vorbei, entwackelte den Tisch und nahm unsere Bestellungen auf. Trotz Quiche am späten Nachmittag ließ sich Annette zu Vorspeise und Hauptgang verleiten. Wir hatten nämlich schon entdecken können, daß Reste mitgenommen werden können. Wohl gewiss, nicht beim Vertilgen aushelfen zu müssen, entschied ich mich auch für zwei Gänge. Die Maiscremesuppe1 konnte ich nicht probieren, aber mein Chili Relleno war lecker. Mehr Omlette und weniger Chili als erwartet, aber mit reichlich Salat2 und leckerer Salsa. Guter Einstieg.

Beim Hauptgang war Annette erst mal überrascht. Sie hatte ein Pfännchen vorbeikommen sehen und auf die Nachfrage hin, was da so lecker gerochen habe, eben diese Fajita bestellt. Ich hatte wohl wissend schon gehofft, daß es die Pfanne für zwei Personen gewesen sei. Doch Annettes Portion war genau so groß und nun war sie überrascht, weil sie im Gegensatz zu mir nicht wusste, daß zu dieser Pfanne mit Gebrutzeltem auch noch ein Topf voller Maisfladen und ein Teller mit viel Salat und Guacamole gehört. So blieb es bei einem Versucherle aus der Pfanne und sie aß hauptsächlich den schlecht haltbaren Salat. Die Schrimps mit Gemüse werden uns wohl morgen abned noch sättigen.

Vergleichsweise klein, aber immer noch reichlich war da mein Burrito. Aber auch den schaffte ich nur mit Mühe. Und weil er so lecker war, denn der Appetit triebs rein. Ja, alles war doch sehr lecker. Und für den andauernden Wolkenbruch von Kaisersautern bis Karlsruhe können die Betreiber nun wirklich nichts.

Restaurant Papasote
Schönstr. 15
67659 Kaiserslautern
0631-64820
www.papasote.net
Besucht am 12.09.2010 zwischen 19:00 und 20:30

  1. auf Hühnerbrühenbasis, bäh! []
  2. zwei Sorten, an beiden Seiten des Chilis drapiert []
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