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Zu ereignisreicher Tag

Drei Beiträge an einem Tag, die sich nicht mal eben auf einen ruhigeren Tag verschieben lassen, um für einen gleichmäßigeren Lesefluß zu sorgen, das kann ichts Gutes heißen.

Heißt es auch nicht. Der Tierarztbesuch mit Belami ist hinfällig. Er liegt in seiner Ecke, hat keine sichtbare Atmung und reagiert auf nichts. Genau genommen fühlt er sich schon etwas steif an.

Ereignisreicher Tag

Noch kurz bevor der Handwerker vorbeikam, um den Wasserschaden zu begutachten, sah ich Belami an der Scheibe. Gestern waren wir uns nicht begegnet. Und heute konnte ich ihn fast problemlos in die Hand nehmen.

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Jahrestag

Im Dezember fiel mir auf, daß das Datum ansteht und verfasste schon mal einen Blogeintrag zur automatischen Veröffentlichung. Irgendwie mit einem abergläubisch unguten Gefühl. Ich lasse den Text als Zitat mal so stehen:

Seit 4 Jahren ist Imuri nun schon bei uns und überhaupt die dienstälteste Rennmaus hier. Da er der zutraulichste und umgänglichste von allen ist, haben wir hoffentlich auch noch eine ganze Weile seine Gesellschaft… 4 Jahre sind halt schon ein Wort!

Schön wäre es gewesen, aber der Kleine hat ja auch nicht unnötig leiden sollen.

Wieder daheim

Fast zumindest, der Text entsteht auf dem letzten Abschnitt der Fahrt zurück von Oldenburg.

Zwei Mal umsteigen diesmal und eine frühe Abfahrt noch vor neun Uhr. Dafür aber gabs bei der etwas verspäteten Buchung noch einen guten Preis und etwas Zeit daheim, bevor es morgen wieder zur Arbeit geht. Für Annette zumindest, ich habe ja noch eine Woche frei. Wobei die schon gut verplant ist.
Montag gehts gleich mal in die Firma, die ganzen Pakete abholen, die in der vergangenen Woche dort aufgelaufen sind. Eines sollte schon vor Silvester kommen, bei einem war von einem Liefertermin kommende Woche die Rede und zuguterletzt wäre da noch die neue Telefonanlage, die aufgrund des zwischenzeitlich erfolgten Vertragswechsels schon gleich mal zugestellt wurde. Allein die könnte die kommende Woche auslasten. Aber es gibt noch Wichtigeres.

– Winterreifen am Fahrrad montieren. Na gut, Winterreifen ist etwas übertrieben, aber halt die Grobstoller. Wetter sieht so aus, als könnte es doch mal Schnee geben in Karlsruhe.

– Motorrad richten. Heißt, Batterie einbauen und gleich losfahren gen Pfalz. Dort in der Garage zerlegen, LED-Blinker samt Relais einbauen, den Fehler bei den Zusatzscheinwerfern suchen1, das Gepäcksystem optimieren und im Idealfall alles zusammenbauen. Wobei ich die KTM gerne in der elterlichen Garage lassen würde, bis sie wieder gebraucht wird. In Karlsruhe im Mistwetter rumstehen muß ja nicht sein. Angedacht für Mittwoch und evtl. noch Donnerstag bei derzeitiger Wetterprognose

– Ja, die Telefonanlage. Warum nicht. Mit VPN, evtl. Anbindung der Fritzboxen der Verwandtschaft etc.

– Faltrad. Ja, mal ganz was Neues. Der Gedanke gefällt mir mehr und mehr. Dazu gibt es einen eigenen Artikel.

– Haushalt. Saugen, Wischen und der ganze Kram eben. Wenns passt2 mal wieder eine Charge Bolognese vorkochen.

Man sieht, es gibt genug zu tun. Und hoffentlich geht es daheim unserem kleinen Single-Renner gut.

Und ach so, die Fahrt. Unspektakulär, relativ zumindest. Auf der Hinfahrt waren wir ja noch glücklich und unwissend angekommen und erfuhren erst am Folgetag, daß wenig später die Bahn mal wieder nicht den Winter bewältigen konnte, was zu einer 22-stündigen(!) Verspätung eines ICs auf der selben Strecke führte. Pünktliche Abfahrt des bereitstehenden ICEs heute Morgen in Oldenburg. Der Umstieg in Hannover war etwas sportlich. Zwar hatten wir reichlich Zeit, aber man hatte nicht von Anfang an an der Anzeigetafel eingeblendet, daß der Zug in umgekehrter Reihenfolge fährt. Und wir hatten eine Reservierung in Wagen 1, standen dann aber überrascht vor Wagen 14! Der IC ab Frankfurt dann bisher problemlos bis auf die ausgefallenen Reservierungsanzeigen. Rollt aber und der KVV sollte auf dem allerletzten Stück auch keine Probleme mehr machen.

  1. vielleicht ist die Batterie ja gar nicht schuld dran, daß sie im Oktober und Novenmber leer war []
  2. sowohl zeitlich als auch im Gefrierfach []

Das Ende einer Ära

Auch die langlebigste Maus lebt nicht ewig. Nach kurzer, heftiger Krankheit mussten wir heute morgen Imuri einschläfern lassen. Er hat nur noch abgehackt geatmet, irgendwas ist wohl hinter seinem linken Auge gewuchert und er wollte weder Brei noch Medizin. Seine Gegenwehr gegen letzteres war das letzte, wofür er noch Kraft hatte. Er liegt bei den anderen dreien an der klassischen Stelle.

A Grand Day Out

Imuri ist in letzter Zeit wieder sehr hibbelig. Steht immer wieder an der Tür und will raus. Wenn es reinpasst, erfüllen wir ihm das. Weiterlesen

Mal wieder was vom Ungeziefer

Vor Imuris Krankheit hatte ich lange nichts mehr über die Jungs geschrieben. Hier also mal ein kleiner Zwischenbericht.

Imuri ist fit wie ein Jungspund. Aufgedreht, könnte man sagen. Fühlt sich sicherer, ist auch etwas schlanker und klettert wieder überall rum. Den Arm hoch zur Schulter zwar nicht, aber wenn man ihm die Schulter am Terrarium anbietet, kommt er draufgeklettert. Alles in allem ist er recht gierig und resolut. Was leider seit dem Arztbesuch auch heißt, daß er mit einem leichten Zwicken signalisiert, wenn ihm irgendwas überhaupt nicht passt.

Bellami dagegen ist etwas klopsiger geworden. Ich kann immer noch nur spekulieren, wer inzischen bei den beiden das Sagen hat. Scheu davonhüpfen kann er noch immer, ist aber inzwischen deutlich entspannter geworden. Aus der Hand fressen ist kein Thema, auf der Hand geht auch. Greifen und Hochnehmen ist für ihn immer noch ein Graus, sprich Grund für Flucht und tagelangen Vertrauensentzug.

Alles in allem geht es den beiden gut und sie sind ein steter Quell der Freude.

Der mongolische Patient

Ich bilde mir heute morgen ein, Hoffnung hegen zu können. Selbst verschlafen aus dem Nest ist die Kopfhaltung weniger schief.

Was die Medikamente angeht, so scheinen wir zusammenzufinden. Am Freitag abend war er zu verblüfft, um sich zu wehren. Samstag morgen kannte er das Spiel schon und protestierte ein wenig. Als es abends wieder beide Medikamente geben sollte, protestierte er bei der größeren Dosis dergestalt, daß essogar ganz leicht in den Daumen kneifte. Heute morgen dann völlig streßfrei, als ginge es ihm wirklich besser und er würde die Prozedur damit in Verbindung bringen. Aber es hilft wohl auch, ihm die 0,18ml nicht am Stück ins Mäulchen schieben zu wollen.
Viel einfacher ist es mit dem neuen Produkt, das es dazu gab1: Bakterienkulturen, da das oral aufgenommene Antibiotikum auch im Bäuchlein aufräumt. Das kommt als eine art Creme daher. Dick auf ner Haferflocke aufgetragen wird das schneller weggeschleckt als Joghurt und Sauerrahm zusammen. Und die Haferflocke hinterher noch verputzt. 100% Trefferquote! Wenn man doch nur die anderen Medikamente so verabreichen könnte…

  1. gegen reichlich Entgelt natürlich []

Patient Imuri

Heute morgen, frisch aus dem Nestchen krabbelnd, war es dann doch unverkennbar: Unser alter Sack hält den Kopf schief und torkelt. Morgens konnte ich dann gleich für 17:15Uhr einen Termin beim Tierarzt vereinbaren. Weiterlesen

Basteltag

Endlich mal wieder ein freier Tag. Derzeit gibt es den ja nur alle zwei Wochen und in den 6-Tage-Wochen dazwischen wird halt mal ein Tag etwas kürzer gearbeitet. Tolles Konzept, damit retten wir und ins Saisonende, überwintern mit kleinen Mitarbeiterzahlen und haben nächstes Jahr wohl wieder hoffentlich rechtzeitig zwei Wochen nach Saisonbeginn ein Rudel ungelernter Aushilfen, die bei der Arbeitszeitengestaltung der Festkräfte nicht wirklich helfen. Aber lassen wir das.

Ich hatte gestern frei. Das bedeutet, daß vom bevorstehenden Urlaub einiges geplant wurde, das Rad ein wenig Auslauf bekam und ich endlich alles Geraffel für die Navihalterung beisammen hatte. Die habe ich wegen Regen heute erst vollends drangezangelt. Schaut gut aus, Bilder gibt es noch keine. Annettes Rad hat den neuen Vorbau montiert bekommen, damit sie aufrechter sitzen kann wegen höherem Lenker. Test steht aus.

Getestet haben die Jungs bereits die neue Wasserflasche. Hat ja lange genug gedauert und einige zernagte Flaschen gekostet, bis ich auf die naheliegende Idee kam, die Flasche wie bei einem Gitterkäfig außen anzubringen und nur das Röhrchen reinragen zu lassen. Letzteres konkret über ein frisch gebohrtes Loch in der Plexischeibe des Anbaus. Gut, dazu musste ich mich erst mal durchringen, aber der Erfolg bestätigt die Idee. Weniger hielten sie von dem Plan, die Etage des Anbaus mit Streu zu bedecken. Notwendig, weil sie just dort statt im Sandbad kötteln und pieseln, seit sie den Anbau haben. Sie sind aber eher der Meinung, daß das Streu in die bereitstehende Schale zu scharren wäre, damit sie wieder ungehindert auf den blanken Holzboden kötteln und pieseln können. Diese sturen Mäusehirne!

Immer noch ausstehend sind die Mails an diverse Freunde und die transatlantische Familie sowie die blogistische Bearbeitung des bevorstehenden Urlaubs.

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