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La Clusaz

Ist das Ziel unserer heutigen Etappe gewesen. Wintersportort sozusagen am Wegesrand, um nicht an einem Tag über 300km fahren zu müssen. Und wenn ich mich recht erinnere, hatte auch die Verfügbarkeit unserer nächsten Unterkunft damit zu tum.

Aber zuerst hieß es Abschied nehmen von unserer Hauptunterkunft dieser Reise. Naja, was heißt Abschied. Gezahlt hatten wir bei der Ankunft und es hieß, wenn grad niemand da wäre, sollten wir den Schlüssel außen stecken lassen. Weitere Anweisungen gab es keine. Sonst gibt es ja bei Ferienwohnungen immer Dinge wie Müll raustragen1 und so. Klar, das Geschirr hatten wir gespült. Und eben weil niemand zu sehen war, brachen wir einfach auf. Wir waren auch früh dran. Jeder hatte vor sich hingekramt und irgendwann um halb neun waren wir quasi startklar. Ich hatte mit einem Start gegen 10 Uhr gerechnet, zumal wir ja nach dem mehrtägigen Aufenthalt erst mal wieder alles verpacken mussten. So zeigte das Navi beim Aufbruch eine geschätzte Ankunftszeit von kurz nach 12 Uhr an.

Ich hatte es schon vergessen, aber wohl wegen der üppig zur Verfügung stehenden Zeit hatte ich die Anfahrt zum Kleinen Bernhard über den San Carlo geplant. Das ist der von neulich mit der Wanderung zum See. Vollbeladen wuchtete sich die KTM etwas schwerfälliger durch die Kehren, war aber ein gutes Einschwingen. Der St. Bernhard war dann ganz schön zu fahren und bot schöne Aussichten trotz der vielen Wolken. 9°C zeigte das Bordthermometer an seinem Tiefpunkt.

Etwas davon wünschten wir uns schon bald wieder. Bourg-St-Maurice, erster größerer Ort im Tal. Bereits am Paß fing der Himmel an, blau zu werden und die Aussichten auf Vanoise und Tarentaise2 waren fantastisch. Und genauso unglaublich, was das Thermometer nach dem kurzen Tank- und Boxenstop bei der Abfahrt3 anzeigte: 33°C, bestes Sommerwetter.

Oben am Cormet de Roselend zog es sich wieder etwas zu, doch nach der Staumauer war wieder eitelster Sonnenschein. Auch wenn der Franzose hier keine Picknickbänkchen aufgebaut hat, war Brotzeit auf den Steinen unterhalb des Parkplatzes Richtung Seeufer angesagt. Bei Sonne und bester Aussicht. Annette versuchte gar ein Verdauungsschläfchen, Zeit hatten wir ja.

Und die vertüddelten wir mit Absicht dann auf einem weiteren Schleife am Doron entlang, über den4 Forclaz und zurück durch die Gorge de l’Arby. War jetzt nicht so ganz der Bringer, aber zumindest letztere schön flott zu fahren. Fantastisch dann aber wieder der Ausblick auf die Aravis-Kette. Durchquert wurde sie mittels des gleichnamiges Passes, an dessen Ende La Clusaz liegt. Einchecken etwas vor der üblichen Zeit5, Duschen und ab ins Städtchen. Außerhalb der Skisaison, speziell wenn mit Wandern auch nix mehr los ist, ist hier der Hund begraben. Restaurants geschlossen, auch das vom Hotel, das offen haben sollte. Zwei Steinwürfe vom Hotel weg wurde uns was empfohlen. Ganz leckere regionale Küche, aber auch nicht billig. Wein habe ich gleich mal weggelassen und auch nicht nach Hauswein gefragt, ansonsten ging der Schoppen bei 17€ los.

Zurück Richtung Hotel fiel uns auf, daß sich um unser semilegal auf einem breiten Gehweg abgestellten Motorrad sich noch 6 weitere geschart hatten. Alles Offenburger. Bin mal gespannt auf morgen früh, immerhin frühstücken wir ja nicht. Auch ist es durch den Zulauf etwas lauter im Hotel geworden, die Wände sind doch etwas dünn. Wobei die pausenlos plappernde Stimmer eher italienisch klingt.

Fazit: Geniale Tour, die wir bei offenem Iseran zum Teil auch auf der Hinfahrt schon hätten haben können. Unterkunft zweckmäßig.

182km in 6h19, davon 3h05 Pausen.

  1. scheiterte hier am unbekannten Zielort []
  2. so heißen die Gebirgszüge wohl []
  3. gut, in der Sonne (!) geparkt []
  4. es gibt aber wohl zwei in der Gegend []
  5. 15:30Uhr []

Aosta nach zwei Tagen

Erst mal zur Anreise gestern. Ging halt erst mal quasi wieder durch die Po-Ebene, raus aus dem einen, rein ins andere Tal. Unterwegs beschlossen, daß wir nicht nur im Val d’Ayas wie geplant reinschauen, sondern auch das weiter vorne im Aostatal gelegene Val di Gressoney mitnehmen. Gut, dadurch wurden es geringfügig mehr als die angepeilten 200km pro Tag.

Das Ende der Sackgasse im ersten Tal war leider unspektakulär, ein Parkplatz eines Skilifts. Aussicht zum Monte Rosa gab es da auch nicht und unterwegs fehlten die Haltemöglichkeiten. Mittagspause machten wir dann an einem eigentlich gebührenpflichtigen Rastplatz. Die Gebühren werden wohl aber wegen den Grills erhoben, die nicht an waren und somit auch niemand da, um zu kassieren. Essen gab es eh nicht, da das Frühstück1 üppig war. Gut, Annette hatte einen Apfel.

Ähnlich im nächsten Tal. Abruptes Ende ohne Aussicht auf die vergletscherten Gipfel des Talschlusses, kein Haltepunkt auf dem Weg hoch, der gefallen hatte. Direkt nach dem Wenden dann eine Gelateria. Das wär’s, dachten sich auch die Blasen. Pustekuchen, trotz Kaiserwetter und Tischen auf der Terrasse war zu. Dann halt kurze Rast auf der nahen Wiese samt Ausflug in die Büsche. Dann zog es sich aber auch. Abwechslung bot der Colle di Joux mit seinem Blick auf das, was wir bisher für den Mont Blanc halten. Mal sehen, ob er es wirklich ist. Doch auf der langen Abfahrt nervte erstmals wieder die Schulter und die Bundesstraße nach Aosta zog sich. Ich mag knauserig sein2 und was gegen Autobahnen haben, aber man kann sie empfehlen. Die Aussicht ist sicher genau so gut und es schont Zeit und Nerven.

Etwas nervig dann auch die Unterkunft. Tatsächlich eine kleine Ferienanlage mitten im Ort. Wobei die Orte sich eh nahtlos an die Durchgangsstraße reihen. Eben, Durchgangsstraße. Lauter, als gedacht und wir bekamen auch noch das Häuschen direkt vorne zugewiesen. Auf Nachfrage konnten wir uns für eine Wohnung im Haupthaus entscheiden. Etwas weniger von der Straße zu hören, dafür umso hellhöriger, was die Nachbarwohnung und vor allem die der Eigentümerin darüber angeht. Fliesenboden offenbar und heute abend reichlich stühlerückende Gäste. Die aber zum Glück vor 22Uhr wieder weg waren.

Duschen etc, schnelle Fahrt zum Supermarkt für das Nötigste und Abendessen 1km Fußweg entfernt. War ganz lecker, aber Hunger hatte ich nicht mehr. Dafür aber Annette, die diesbezüglich allmählich mordfähig wurde. Witzig auf dem Heimweg: Ein Bauernhof hat nicht nur einen Hofladen, sondern auch einen Automaten für Milch, Joghurt und Käse. Annette konnte da nicht widerstehen.

Fazit: Eigentlich unnötig und erlebnislos länger als nötig unterwegs gewesen, deshalb etwas dünnhäutig. Aber alles wird gut.

243km in 6h32 abzüglich 1h33 Pausen

Heute blieb dann das Motorrad stehen. Mit dem Bus3 in die Stadt rein, Sightseeing. Und Shopping ohne Einkaufen für Annette. Römische Ruinen, alte Kirchen mit archäologisch erkundeten Kellern und so weiter. Dieses Wochenende sind die ganzen Museen und Sehenswürdigkeiten kostenlos, praktisch. Zu Mittag waren wir in einem etwas versteckten, aber sehr niedlichen Lokal eingekehrt. 15€ für drei Gänge sind nicht schlecht. Frei von der Karte wählbar, nix Tagesgericht! Auch das hier so verbreitete Pane&Coperto4 war schon mit drin.

Abschließend zog sich der Weg ein wenig zu einem eigentlich recht interessant gemachten Museum, das über einer Ausgrabungsstätte gebaut wurde. Megalithen sind hier das Stichwort. Gut gemacht. Die Ausstellung moderner Kunst am Ende, auf die Annette eigentlich scharf war, fiel da mächtig ab. Da kann man schon ein schlechtes Gewissen haben, daß sie in ihren Schläppchen5 so weit gelaufen war.

Dafür gab es dann wieder den Bus für den Rückweg. Erst noch bis zu einem großen Supermarkt, wo wir uns noch ein wenig mit Tee und Salat eindeckten. Witzig hierbei der Busfahrer. Aosta ist offiziell zweisprachig und so hatte ich keine Hemmungen, auf Französisch zu fragen, ob das der richtige Bus in die Richtige Richtung wäre und ob man bei dem gesichteten großen Supermarkt vorbeikäme. Zurück kam auf Italienisch die Bestätigung und wie man von der Haltestelle dort hinkommt. Was wiederum ich irgendwie verstand. Nur erkannten wir die Haltestelle nicht, jedoch drückte der Fahrer selbst auf den Haltewunschknopf und sagte uns, daß dies nun unsere Haltestelle wäre.

Apropos schlechte Gewissen: Das habe ich auch all denen gegenüber, die sich in der letzten Zeit so viel Mühe gegeben hatten, mir bei der Vermeidung von Milchprodukten zu helfen. Voerhersehbar habe ich hier all ihre Bemühungen zunichte gemacht und munter Mahlzeiten mit Milchanteil konsumiert. Geht praktisch nicht anders. Allerdings leide ich auch deshalb: Die ersten fetten Pickel sind schon wieder aufgetaucht, mich juckt es allenthalben und nach dem Mittagessen war es mir schon etwas übel. Wobei sicher nichts verdorben war, Annette und ich haben jedes Gericht geteilt und sie hatte keine Beschwerden.

  1. bei der Unterkunft inklusive, kann man nicht verfallen lassen! []
  2. Maut! []
  3. 1,50€ pro Nase und Strecke jeweils, zur Vollständigkeit []
  4. Wörtlich Brot und Besteck, aber eher sowas wie Bedienung und so []
  5. Und ich sagte noch: Zieh die Wanderschuhe an! []

Kyriad Nantes Centre

Fange ich doch einfach mal mit dem aktuellsten an. Die letzte Nacht in Nantes war doch ein wenig speziell.

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Alpenkranz

Ein kleiner Kommentar in den Sozialen Medien, und schon ist das Interesse groß. Ja, ich gebe zu, ich war ein wenig angepisst, als ich bei Google+ im Gästehaus Alpenkranz eincheckte. Wer meine speziell im Vergleich zu meiner Mitreisenden recht hohe Toleranzschwelle kennt, wird sich wohl gewundert haben. Weiterlesen

Nicht lustig in Luster

Heute hieß es Abschied nehmen von Aurlandsvangen und seinem netten Appartment, in dem mal fast alles gestimmt hat. Die Benutzung des Minibackofens nahm zwar der großen Kochplatte den Saft weg, aber es blieb uns immerhin noch die kleine, die mit dem überdimensionierten Topf darauf spielend fertig wurde. Das Bad war klein aber sauber und mit einigem Improvisieren schufen wir uns selber die Haken und Ablageflächen, die wir brauchten. Alles wirkte hier sauber und gepflegt, so daß die Erstmalallesabwaschenbevorbenutzbar-Aktion entfallen konnte. Wäre da nicht die E16 vor unserer Nase, das gelegentliche Poltern in der Rezeption über unseren Köpfen und ein stundenlang sein Feld bearbeitender Bauer in unseren Ohren gewesen hätte nur noch ein Kaminfeuer die Gemütlichkeit steigern können. Weiterlesen

Von Trondheim nach Lom

So, wir sind wohlbehalten in Lom angekommen und haben eine hyggelige1  kleine Hütte bezogen. Nur wir, sonst stehen ca. 28 weitere Hütten leer. Ok, das Wetter ist nicht vom allerfeinsten, es tröpfelt ab und an, aber das dürfte doch einen echten Norwegenfan nicht verschrecken und Norweger erst recht nicht. Das wissen wir ganz genau, denn gestern gabe es bei wohligen 19°C bereits viel nackte norwegische Haut zu sehen (so kann man schnell den Einheimischen vom Touristen unterscheiden).

Nackte Haut können wir in unserer Hütte auch ruhig zeigen, denn wir haben ja Dank der Ambiente liebenden Frau Weller einen Kamin und den hat der fleißige Herr Weller auch gleich Mannespflicht gemäß befeuert – vor lauter männlicher Begeisterung ob der Gelegenheit mit ECHTEM Feuer hantieren zu dürfen – gleich ein bissel arg. Wundert euch also nicht, geneigte Leser, wenn in den nächsten 2 Tagen die Abendtemperaturen in Norwegen erstaunlich ansteigen, denn wir müssen ein Fenster öffnen, um die Temperatur in der Hütte zu regeln …

Um allerdings den Fluß, der vor unserem Fenster vorbeizieht auf Badetemperatur zu bringen, wird es wohl trotzdem nicht reichen. Aber dafür haben wir ja eine Dusche mit – welch ein Luxus gegenüber Springdale / USA – einem Duschvorhang zwischen derselben und dem Klo. Dürfte trotzdem eine nassere Angelegenheit werden als mit der heimischen Wanne.

In Punkto Wannen scheinen Norwegen ohnehin en Entwicklungsland zu sein, denn im Trondheimer Best Western Hotel fanden wir auch keine vor. Genausowenig wie das ruhige Zimmer, das wir bestellt hatten und das wir nach unserer angekündigten Ankunftszeit nicht beziehen konnten. Es könnte ein paar Stunden dauern, so das Mädel an der Rezeption, bis ein ruhiges Zimmer zu unserer Verfügung stünde, sie habe aber auch ein Superiorzimmer mit Glasdach im obersten Stock für 100 NOK.

Da wir aber ohnehin hungrig und unternehmungslustig waren, hinterließ Peter seine Handynummer und wir begaben uns ins Butlers zum Mittagessen und einen Stadtbummel. Zurück im Hotel – ein Anruf auf dem Handy war nicht erfolgt – fragten wir eine inzwischen anderes Mädchen an der Rezeption nach unserem Zimmer. Leider vergaß ich extra zu erwähnen, daß wr ein ruhiges Zimmer bestellt hatten und wunderten uns, daß 207 ein zur Straßenseite gewandtes Zimmer war.

Doch der Sonntagabendverkehr hielt sich sehr in Grenzen, bei leicht geöffnetem Fenster ließ es sich gut einschlafen. Dann wurde es plötzlich mitten in der Nacht laut auf der Straße, offenbar lockt ein Pub in der Nähe die erlebnisorientierte Jugend an und diese stören mit ihren alkohol- und hormon-gepimpten Stimmen unsere wohlverdiente Nachtruhe.

Trotzdem gelang es mir ganz gut 12 Stunden beinahe durchzuschlafen, allen jugendlichen Grölern, koffermittenindernachtdurchwühlenden Ehemännern und tagheller Nacht zu Trotz.

Das Frühstück erweist sich auch als sehr brauchbar: leckere Tees stehen zur Auswahl und ich esse Lachs und WEICHgekochtes Ei. Hier beläßt man auch den von mir gefürchteten Gudbrandsdalenkäse wo er hingehört, nämlich nicht auf die Käseplatte, sondern warscheinlich zwischen die Fenster, wo Fensterkitt nämlich hingehört.

Wir haben das meiste schon gepackt und so sind nach dem Frühstück schnell aus dem Zimmer. Während ich in der Lobby lesend auf das Gepäck aufpassen darf, holt Peter den in der Stadt bestellten Mietwagen ab. Bis er vorgefahren ist, weiß ich auch schon ungefähr, wo wir unseren Bedarf für die Hütte decken können: City Sye soll der größte Supermarkt außerhalb Oslos sein. Den gilt es zu finden, denn Lebensmittel in Norwegen sind nach unserer Erfahrung durchaus gewöhnungsbedüftig für den deutschen Gaumen. Zum Glück kennt Peters Garmin den Laden und wir kommen üppig beladen zum Auto zurück.2 Jetzt kann die mit 4 Stunden angegebene Autofahrt nach Lom beginnen …

Die E6 – Hauptverbindungsstraße zwischen Süden und Norden – erweist sich größtenteils als einspurige Landstraße mit Geschwindigkeitsbeschränkungen zwischen 70-90 kmh. Das schaffen auch die meisten LKW und Wohnwagen auf der erstaunlich wenig frequentierten Strecke und so halten nur 2 einspurig befahrbare Baustellen und Pippistopps ein wenig auf.

Leider gibt auch die Landschaft nicht so arg viel Fotomotive her, schon gar nicht bei dem diesigen Wetter. Orte wie Dombas oder Dovre lassen sich so flux durchfahren, daß man kaum das Ortsschild bemerkt. Erst vor Lom wird die Landschaft mehr nach meinem Geschmack. Jetzt müssen nur noch die Wolken aufreißen, damit die für morgen geplante Wanderung ein Erfolg wird!

  1. norwegisch für „gemütlich“, Peter []
  2. Wohl eher: Wir fahren mit üppig beladenem Auto weiter. Peter []

Ankunft Trondheim

Vaernes, der Flughafen von Trondheim, ist ungefähr so groß und so weit weg vom Stadtzentrum wie der Baden Airpark und Karlsruhe. Kunststück, Trondheim hat weniger Einwohner als Karlsruhe. Entsprechend übersichtlich und schnell ging alles. Wenn man mal davon absieht, daß die Infoschirme bei der Gepäckausgabe völlig falsche Flüge für eine ganz andere Tageszeit anzeigten und der Busfahrer nur norwegisch nuschelte. Dafür wurde das Gepäck quasi einfach durch die aufgeklappte Außenwand direkt aufs Rondell gelegt, man konnte schon seinen Koffer auf dem Wagen erspähen und abschätzen, wann er drankommt. Die Busfahrt mit Flybussen war problemlos, Kreditkartenzahlung kein Problem.

Im Best Western Chesterfield war dann erst mal kein ruhiges Zimmer frei. Mit dem Grobzeugs im Gepäckraum gingen wir dann erst mal Essen. Egons entpuppte sich als Kette und der Burger als brauchbar. Das Pizza- und Salatmenü hatte ich mir sehr schnell nach kurzem Blick auf selbiges aus dem Kopf geschlagen. Ansonsten war der Halbinselteil von Trondheim schnell abgelaufen bei wechselhaftem Wetter. Den Nidarosdom haben wir uns nur schnell von außen angesehen. Wir haben noch einen ganzen Tag am Ende der Reise und überlegen jetzt schon, wie wir den füllen. Highlight war dann eher noch ein Kinderfahrradrennen in der Innenstadt. Großes Kino, mit ambitionierten Kurzen, heulenden Gestürzten und stolzen Siegern.

Geschützt: Frisch geschult

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Sonntagsfrühstück

Immerhin, heute ist Arbeitsbeginn ab 11:00 Uhr geplant. Da kann man mal sowas wie ausschlafen. Zumal ich gestern mal halbwegs früh pennen konnte. Und unterbrochen nur von einem Trupp Besoffener1, der mitten in der Nacht noch krakelend ins Nachbarzimmer polterte.

War dann auch eine schöne Überraschung. Rappelvoll war der Frühstücksraum, so daß nichts draus wurde, gemütlich und lange zu frühstücken und dabei am Laptop die quasi Morgenzeitung zu lesen. Ich setzte mich dann zu einer lustigen Mädeltruppe mit an den Tisch. DieStimmen am Nachbartisch kamen mir irgendwie bekannt vor…

In dem Trubel hielt ichs dann eh nicht lange aus. Ich blieb gerade noch lange genug, um am Nachbartisch, auf dem übrigens auch die Schlüsselkarte des Nachbarzimmers lag, die Frage mitzubekommen, wann man denn letzte Nacht heimgekommen wäre. Im Gegensatz zu den Herrschaften konnte ich diese Frage auch beantworten. „Kurz vor eins. (Pause) War ja nicht zu überhören.“ Das fügte den verkaterten Gesichtern dann doch noch einen Hauch von Betroffenheit hinzu. Aber das sowas nur bis zum übernächsten Glas Bier vorhält2 kenne ich ja schon aus Bad Schandau.

Hab noch meine Wäsche von gestern zusammengeräumt, schnappe mir jetzt die Kamera und dann ab ins Geschäft. Strahlender Sonnenschein, da muß die Kamera mal Futter kriegen!

  1. hörte sich zumindest so an []
  2. maximal []

Borkenbude

Hatte es gar nicht erwähnt. Bin gerade für zwei Wochen in Dortmund. Geschäftlich.

Das Hotel diesmal ist eines der besten mir begegneten Beispiele, wie Zimmerbilder im Internet und die Realität maximalst unterschiedlich sein können. Mal abgesehen davon, daß man heute zum zweiten Mal bei inaktiver Heizung beim Zimmerservice das Fenster gekippt gelassen hat. Wenn die das morgen wieder verbaseln, nutze ich eiskalt1 den Haartrockner als Heizlüfter.

  1. sic! []
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