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Colle de Nivolet

Mal wieder wandern. Viel gibt es nicht zu sagen. Nach dem Frühstück (!) zur Paßhöhe gefahren, dabei die beiden fotogenen Seen gesehen und dann mehr oder weniger drauflos gewandert. Zurück zog sich der Weg ein wenig wegen Linienbus und diverser Schnarcher, obwohl wir objektiv schneller waren als auf dem Hinweg.

Abendessen im Ort, man scherzte schon mit uns. Gestern hatten wir unentschlossen beim ersten Versuch keine Bestellung abgegeben, heute kam die Dsame um die Ecke und sagte grinsend-fragend „No?!“, aber wir hatten doch schon gewählt. Immerhin führen die dort Moretti, wie ich gestern feststellen konnte. Als mein Wein schon auf dem Tisch stand.

Blöd auf dem Rückweg dann wieder wie gestern die vielen kläffenden Hunde in den Gärten an der Straße und der fehlende Fußweg.

Auf und ab und auf

Faszinierend war die Nacht. Der Wind heulte vorm Fenster. Morgens brachen wir dann wie geplant auf. Ohne Gepäck, erst mal den See umrunden. Schon beim Abrödeln pfiff der Wind durch alle Ritzen.

Plaudernd verpassten wir die Abzweigung und das erste Unheil des Tages nahm seinen Lauf. Die ausgewaschene Schotterpiste ging steil bergab, völlig ungeeignet dafür, sich erst mal wieder an den losen Untergrund zu gewöhnen. Immerhin schaffte ich es, die KTM zu wenden. Annette lief das kurze Stück zu Fuß zur Staumauer, ich fuhr den Umweg zurück zum geplanten Einstieg. Der Rest der Umrundung war dann auch unkritisch. Stick to the plan as long as ist is good, stupid!

Wir holten unser Gepäck und verabschiedeten uns herzlich im Le Malamot. 13:20 Ankunftszeit in der neuen Unterkunft, da musste doch noch was passieren.

Es passierte in Susa bzw. kurz danach. An einer Tanke entledigten wir uns bei inzwischen knapp 20°1 unserer Regenjacken bzw. Jackeninnenfutter. Beim Aufpumpen der Reifen2 fiel mir dann auf, daß die „Aluminium“koffer Risse im Kunststoffboden haben. Isnichwahr.

Über eine Stunde waren wir dann hin- und hergerissen, einfach weiter zur Unterkunft zu fahren oder einen Bau- oder größeren Supermarkt zu finden, in dem man Spanngurte und Kabelbinder3 kaufen könne. Supermärkte waren zu klein und hatten das Sortiment nicht, der gefundene Baumarkt hatte gerade seine Mittagspause begonnen.

Frustriert und vorsichtig fuhren wir dann weiter zur Unterkunft auf der ursprünglich geplanten Strecke durch die kleinen Dörfer. Das Kommunikationssystem erwies sich hier als Segen, konnten wir uns doch durch miteienander Reden auch weider aufmuntern. Ein Plätzchen, an dem wir eientlich fürs Gegenteil gestoppt hatten, erwies sich als nett, um die eigentlich abgesagte Mittagsvesper einzunehmen. Modernen Roamingkonditionen sei dank wurde ich da auch gleich noch telefonisch beim Kofferhersteller vorstellig. Spanngurte drum und erst mal heimkommen, dann reklamieren, so der Rat. Also genau mein Plan. Witzig an der Stelle auch, daß die Freunde, die ich um Rat fragen wollte, wie man denn in Italien unser Gesuchtes findet, sich meldeten. Selbst sind sie auch im Urlaub, der wohl was holprig verläuft.

Anyway, ein paar kleine Nester weiter entdeckte Annette am Weg einen kleinen Krimskramsladen, der auch noch offen war. Und drinnen entdeckte ich mit Hilfe des Personals und einer Onlineübersetzung das Gesuchte!

Mit noch einem kleinen Exkurs über italienische Fahrweisen und Fahrbahnmarkierungen4 kamen wir dann immer noch etwas verfrüht in Sparone an. Im eigenen Saft, hatte es doch zwischenzeitlich knapp 30° gehabt und wir immer noch unsere Thermofutter in den Hosen. Tolles B&B, der Fußweg in den Ort zum Abendessen etwas blöd, weil ohne Gehweg, aber satt wurden wir und kamen heil wieder zurück.

  1. statt 3° und schmelzende Schneewehen auf der Straße am See oben []
  2. ich hatte für den Schotterteil Luft abgelassen, wie es sich gehört []
  3. zwei von dreien des Scottoilers hatten sich gelöst, Überraschung, haha []
  4. fehlend! []

Umgeplant

Tolle Sache so ohne Laptop, das wird morgen beim Navigieren spannend. Bin aber auch selbst schuld.

Da beobachte ich die Wetterprognose der Etappenziele und denke nicht an den Weg dazwischen. Zum Beispiel, daß morgen mit dem Col d’Iseran einer der höchsten Alpenpässe anstünde. Coole Sache an sich, endlich den mal in der Sammlung abzuhaken. Doch nicht bei der Witterung. Tageshöchsttemperatur -4°, das  wäre zu cool. Vertagt, eher verjährt, sozusagen.

Alternativroute geplant, ob des Umwegs auch mautpflichtige Autobahnen in Kauf nehmend. Für die kommende Nacht ist ein Hotel am Lac de Mont Cenis1 gebucht. Zwar stornierbar, aber so ganz reiße ich die Planung nicht um.

Hoffentlich ist die Aussicht wenigstens schön. Den Lac de Roselend gibt es ja noch mal auf em Rückweg. Und die schöne Strecke östlich des Lac d’Annecy will ich auch mitnehmen, Alternativstrecke erst ab Albertville. Schaumermal.

  1. mit Nachtfrost, aber tagsüber leichten Plusgraden []

Col de Faucille

Oder so. Kurz zum heutigen Tag: Bei Pieselwetter in Mömpelgard aufgebrochen. Kleine Schauer oder Niesel gab es immer wieder. Vom Doubs weniger gesehen, als geplant. Mittagessen spontan beim Chateau de Joux, guter Plan. Salat mit geräucherter Forelle und Fritten war nicht so warm wie der geschmolzene Käse mit gebratenen Kartoffelwürfeln von Annette, der auch von Forelle auf Salat begleitet wurde. Gut, die Rächerforelle war mehr LACHSforelle, schmeckte aber. Der Kaffee vom Nachtisch wärmte ebenso wie Annettes Kräutertee. Irgendwann gab es statt Trockenheit bei bedecktem Himmel auch Regen bei Sonnenschein. Vor der Unterkunft deckten wir uns beim Tanken noch mit Brotzeit ein. Guter Plan, Hotelrestaurant mit schlechter Auswahl und hohen Preisen.

Übernachtung dann auf besagtem Paß im Hotel Couronne.Aber die Brotzeit war lecker und ungezwungener1 als ein Restaurantbesuch.

  1. Bekleidungstechnisch []

Rad KW37

Wir sind ja auf Achse…

17580km insgesamt, macht 51km mehr als vor einer Woche. Ziel erreicht.

1916km sind es damit aufs Jahr, ein Plus von 66km. Schnitt von 51,78km.

Mömpelgard

Doch eine kurze Meldung von unterwegs. Die Anfahrt war recht ereignislos, was bei der geplanten Strecke über die Autobahn nicht verwundert. 12-14Grad hatte es, wobei jedes Grad und jeder Sonnenstrahl sich gleich positiv bemerkbar machte.

An der Raststätte bei der Königsburg gab es dann Mittagessen. Für Madame ein Stück Grillschinken mit angeschwenkten Kartoffeln und grünen Bohnen. Ich nahm den panierten Fisch mit Ratatouille und Reis.

Die Autobahn verließen wir, als sie Geld kosten sollte, kehrten in einem sonntags natürlich recht leeren Gewerbegebiet zum Tanken ein und kamen recht früh im Hotel an. Nach dem Einchecken ein kleiner Stadtrundgang mit Schloß. Irgendwie ist hier der Hund begraben, zumindest am Sonntag. Restaurants haben meist zu. Wir brechen gleich mal auf, zumindest Crepes sollten zu kriegen sein. Nur blöd, daß jetzt der angedrohte Regen eingesetzt hat.

Rad KW36

17529km gesamt, genau 50km mehr als in der Vorwoche. Musste Urlaub vorbereiten.

1865km insgesamt damit, noch 135km oder 3 Wochen bis zum Mindestziel. Plus bleibt bei 65km, Schnitt 51,81km.

Rad KW35

17479km gesamt, damit 55km mehr als vor einer Woche. Montags vor der Arbeit fleißig gewesen, darum gab es am freien Freitag nur den Arzttermin. Die Urlaubsplanungen werden konkreter und zeitaufwendiger. Aber jetzt ist fast alles gebucht1 und die Routen sind konkreter, mit Alternativen und so. Diese Woche muß ich dann noch am Motorrad bei und anfangen zu packen, da wird es auch nicht all zu viel werden. Aber die +100 will ich in den zwei Wochen noch schaffen.

Genau, zur Jahresstatistik: 1815km gesamt, ein Plus von 65km und ein Schnitt von 51,86km. Damit sind die 2000km dieses Jahr praktisch unvermeidlich. Selbst mit der normalen Pendelei sind sogar die 2400km gut drin. Stellt sich die Frage: Alles geben für einen Rekord, der aber dann so uneinholbar sein könnte, daß die Motivation in künftigen Jahren leidet oder die Sache gemütlich angehen, um Luft nach oben zu haben, dann aber diesen Rekord, der heuer möglich ist, doch nie zu erreichen? Motivationsfragen…

  1. noch eine Unterkunft auf dem Rückweg kam dazu []

Rad KW34

17424km gesamt, damit 77km mehr als vor einer Woche. Trotz Platten, der mir einen Arbeitsweg weniger, dem Tern dann aber weitere 7km1 einbrachte.

Macht dieses Jahr 1760km, ein Plus von 60km und ein Schnitt von 51,76km. Läuft.

  1. jetzt 467km []

Plattfuß zum Vierten

Oder gar zum fünftem Mal dieses Jahr? Jahrelang problemlos unterwegs und dann diese Häufung. Erste Sichtung samt Flickversuch ergab, daß das Loch eher auf der Felgenseite des Schlauches ist, also nix reingefahren. Seltsam auch, daß ich beim Friseur über die Kreuzung geparkt hatte, nach dem Haarschnitt das unauffällige Rad die paar Meter zum Laden schob und dort anschloß. Abends dann der Plattfuß und das Loch groß genug, daß ich mit der Handpumpe nicht schneller Luft reinbekommen habe, als sie aus dem Loch wieder austrat. Da ist doch Voodoo im Spiel?

Jedenfalls habe ich aus Erfahrung gelernt und das Rad gleich in der Straßenbahn mit nach Hause genommen. Morgen Frühschicht mit dem Tern, abends weiß ich dann mehr.

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