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Raus aus der Höhle

Man glaubt es kaum, wie wenig die KTM in den letzten Monaten bewegt wurde. Nach dem Urlaub im September nur noch eine kurze Fahrt zur Inspektion und nach Anmietung des Tiefgaragenstellplatzes wenig später die paar Meter rein ins Loch.

Die Fahrt zur Inventur nach Reutlingen fiel wegen platter Batterie aus. Und da diese Batterie nicht so leicht wieder einzubauen ist, hing sie ewig am Ladegerät. Bloß nicht zu früh einbauen und riskieren, daß sie wieder platt ist, bevor ich zum Fahren komme. Das war die Devise. Letzten Sonntag hätte eine Ausfahrt ins Elsass stattfinden sollen, darum kam letzte Woche endlich wieder die Batterie ins Krad.

Heute dann Kaiserwetter und ein wenig Zeit. Im Laden wollte ich eh eine Regenkombi mit den Motorradklamotten anprobieren, passte also alles. Aber irgendwie doch seltsam, als ich aus der Tiefgarage raus wollte. Zum ersten Mal. Was mir nachdrücklich bewusst wurde, als ich den Öffner für das Tor erst mal nicht finden konnte.

Aber das Fahren lief gut. Nix verlernt, schlimmstenfalls lecit eingerostet.

In trockenen Tüchern

Ab 1. November läuft der Vetrag, seit 5. Oktober ist der Stellplatz leer und seit heute habe ich die Schlüssel. Was heißt, seit vorhin steht die KTM nicht mehr im Nieselregen. Alles weitere andermal.

Rückreisen

Fahrtechnisch hatte ich ja einiges vor. Über 560km sollten es heute werden, davon nur der nötigste Teil über die Autobahn. Wie würden die Autofahrer da wieder im Vergleich abschneiden? Um das mal detaillierter rauszufinden, steckte ich Annette beim Abschied das Oregon zu.

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Verlegung nach Südtirol

Großes hatte ich mir vorgenommen. Eine lange Tour, 6 Stunden Fahrt, um einige Highlights mitzunehmen. Beginnend mit dem inzwischen gut bekannten Croce Domini und viel Gepäck. Damit war klar, daß das nicht hinhaut.

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Solorunde

Irgendwie kommt man nicht weit hier, die Strecken lassen sich nicht so flott fahren, wie vorab gedacht. Womit die ganzen Planungen für große Touren hinfällig waren. Früh wegkommen war bisher ja auch nicht, da das gemeinsame Frühstück dann doch zu verlockend war, aber spät begann. Heute stand auf dem Plan, mit dem Nachzügler und Campingbusstifter eine weitere kleine Runde zu drehen, die noch zu überlegen wäre, falls er nicht mit seiner Sportenduro ins Alpland darf. Es bestand Hoffnung, da der Guide vorgestern etwas ähnlich umweltunverträgliches bewegt hatte und die Hoffnung war berechtigt. Anscheinend hätte man sogar die Dicke Else reingelassen, aber das wollte ich nun wirklich nicht. Später sollte sich rausstellen, daß sogar die 70kg leichtere 520er nicht das ideale Gerät für das Geläuf war und bei dem Wendekreis meiner KTM…

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Alp-Träume

Heute morgen gab es das Hauptevent des Urlaubs, quasi. Ein Mal mit einer Beta Alp 200 vom Hotel Oasi Verde samt Guide1 durch die Berge treckern. Gestern hatten wir reserviert und zogen zu viert plus Guide um 10 Uhr erst mal Richtung Tankstelle los. Auf der Straße war die Alp wieder ungewohnt und nunja, etwas deplatziert. Obwohl sich damit noch entspannter durch die engen Gassen wuseln ließ. Weiterlesen

  1. anders bekommt man das Mopped nicht geliehen []

Jäger des verlorenen Lichts

Eigentlich nette Runde heute zu zweit mit dem Kamerageraffel. Gestern war ja nicht viel mit Fotostop, heute wurden dafür auch Fußwege und Umdrehen in Kauf genommen. Weiterlesen

Alp(en)tour – endlich wieder fahren

Wieder mal war ich früh wach. Kein Problem, ich wollte ja im Ort beim Lebensmittelhändler noch Frühstücksbrötchen für die kommenden Tage ordern. So hatte ich dann meinen Morgenspaziergang durch das nette kleine Dörfchen. Geschlafen hatte ich übrigens auf der Schlafcouch im Erdgeschoß, was geräuschtechnisch aufgrund der offenen Bauweise keineswegs half. Dementsprechend übernächtigt waren die Hörenden als der Neuzugang, der über Nacht sein Gehör sozusagen abschalten kann1, anfangen wollte, Kaffee zu kochen. Das führte dank der Kindersicherung des Induktionsherds zu ewigem Gepiepse. Da müssen wir eine Lösung finden… Weiterlesen

  1. weswegen ich ja kein Problem sah, falls ich eine Schnarchphase im Urlaub hätte. Nur sagte man zu spät, daß das „Kinderzimmer“ kein Zimmer sein, sondern nur ein durch einen Schrank abgetrennter Bereich in dem einzigen Raum, den die Wohnung quasi hatte []

Bummeltag in Prestine

Tja, genau das war es. Trotz Party am Vorabend leidete ich wieder an seniler Bettflucht. Die Mitbewohner um so weniger, da ich ohne Annette, die mich in eine stillere Position kuscheln konnte, wohl etwas laut war und zudem gerade eine lautere Phase habe. Entsprechend lange war die Zeit, bis es Frühstück gab, welches sich auch zog. Man ist ja zusammen im Urlaub und sieht sich nicht alle Tage. Da kann man das mal genießen und entsprechend weniger heiß waren die Kohlen, auf denen ich saß. Denn die Wetterprognose sprach von Regen ab Mittag, der dann auch pünktlich eintraf, ohne daß jemand unterwegs gewesen wäre.

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Von Livigno nach Prestine

So, heute muß das Werk gelingen bzw. das Kühlsystem dicht halten. Wobei ich mir angesichts der Wetterlage die eher kürzere Variante vorgenommen hatte. Gavia musste sein, ansonsten möglicht direkt. Und gemütlich, mit Fotografieren und sozialen Medien und so. Der gemütliche Teil gelang beim Frühstück und Auschecken noch. Inzwischen war mir auf der Karte noch ein anderer Weg aus dem Tal raus vorbei an einem Lago die Cancano aufgefallen. Doch der Wirt winkte auf Nachfrage ab: „Only Mountainbike! No Moto!“ Schade, da hätte ich gestern mal nachsehen können, wie weit man darf und kann. Heute mit Gepäck ist das keine Option.

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