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Workflow

Immer wieder liest man davon. Scheint Fotografen wohl wichtig zu sein, wie genau sie ihre Bilder handhaben. Dann stelle ich hier auch mal meinen Workflow vor:

Zuerst laden alle Bilder in einem temporären Verzeichnis. Entweder auf meiner mobilen Festplatte, auf dem Laptop oder am heimischen Rechner. In letzterem Fall landet eine Kopie gleich noch in einem Verzeichnis für bearbeitete Bilder.

Die unbearbeiteten Bilder landen schlußendlich auf einer externen Festplatte, die auf einer zweiten externen Platte gespiegelt wird. Zuguterletzt brenne ich jedesmal, wenn genug Daten beisammen sind, noch eine DVD. Das nenne ich in Anlehnung an die Analogfotografie meine „Negativekiste“. Hier wird nichts rausgelöscht und nichts verändert, nicht einmal Geotags. Alles original aus der Kamera.

Die bearbeiteten Bilder finden sich dann auf dem heimischen Schreibtischrechner. Hier lasse ich, sofern ein Track vorhanden ist, erst einmal gpicsync drüberlaufen, um die Exif-Header mit einem Geotag zu versehen. Teilweise füge ich die Tags aber auch manuell über Picasa bzw. Google Earth hinzu. Gedreht werden die Bilder dank Lagesensor in der S3IS fast automatisch, da muß ich nur noch zustimmen. Einfache Nacharbeiten und Beschneidungen mache ich dann auch gleich in Picasa. Schwierigere Bearbeitungen, Montagen etc. macht dann Annette mit Photoshop.

Künftig will ich noch vor einer Veröffentlichung in den Exifs ein wenig rumschrauben. D.h. Copyrightvermerke etc. hinzufügen und bestimmte Felder löschen. Mal sehen, was ich da noch an tauglicher Software auftue.

Zuguterletzt noch die Sortierung meiner Daten: Sie ist für Rohdaten und bearbeitete gleich im jeweiligen Unterverzeichnis. Erst wird nach Kameras unterschieden, dann nach Jahr und Quartal. Ein Bild vom 10.12.2007, das mit der Canon S3IS aufgenommen wurde, findet sich in seiner Ursprungsfassung als in „Rohdaten/CanonS3IS/2007-IIII“ Die „IIII“ statt einer „IV“ hatte ich mir mal angewöhnt, damit die Verzeichnisse auch bei alphabetischer Sortierung chronologisch sind. Eigentlich Quatsch. Jedenfalls sortiere ich die Bilder nicht nach Projektname/Datum wie viele andere Fotografen. Zu oft mache ich eben nur mal ein Bild oder 2 zwischendurch und nicht jedesmal ein ganzes Shooting. Nachteilig ist nur, daß die Ordner von Quartalen, in denen ich in Urlaub war, ungleich größer sind oder ein Urlaub, der über eine Quartalsgrenze hinausging, zerschnitten wird. Damit kann ich aber leben.

Hingegen krankt die Sortierung der Daten in Picasa noch daran, daß es keine Unteralben für Alben gibt. Auf deren ToDo-Liste stehts schon länger, aber es tut sich nix.

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