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KTM LC8 Adventure

Ich hatte einen Deal mit Annette. Sie kauft sich eine neue Hose, damit sie wieder bequem hinten sitzen kann und mehr Spaß am Mitfahren hat, dafür kaufe ich mir ein Motorrad, das uns samt Gepäck etwas dynamischer gen Ziel feuert. In der engeren Wahl standen die BMW F800GS als würdiger Nachfolger der Roten RunkelRübe aus gleichem Hause. Doch man hörte auch Negatives, viel Negatives. Und die gebuchte Probefahrt letztes Jahr musste sehr kurzfristig abgesagt werden, da ich für eine des nachts verstorbene Kollegin im Laden einsprang. Die Triumph Tiger 800XC machte mir schöne Augen, ist aber am Ende doch nur ein auf dicke Hose machendes Straßenmotorrad. Den Soziusplatz der Adventure hatte Annette letztes Jahr an Pfingsten ausgiebig bei elric getestet und für gut befunden. Ich sabbere KTM schon seit Jahren an, musste mich aber wegen Annettes Aversion gegenüber dem Design1 zurückhalten. Aber wie formulierte die MOTORRAD später in ihrem großen Reiseendurotest, bei dem die LC8 auf dem letzten Platz landete: „Die einzige echte Enduro im Testfeld“. Ready to Race, Welcome to the Family – fiese Werbung. Und ein anerkannt vertrauenswürdiger Händler in der Nähe, der zudem noch eine in meiner Kragenweite zu einem Preis anbot, zu dem man andernorts nur Privatangebote ohne Gewähr und ohne Historie2 bekommt.

Und so kaufte ich sie. Knapp 22Mm auf der Uhr, Baujahr 2007. Mit ABS und Tankrucksack, ansonsten nackig. Also gabs gleich einen Hepco&Becker Kofferträger samt 2 40l Aluboxen dazu. Schweinegeil, der Hobel. Bequemer als auf der BMW zu zweit durchs Winkelwerk fetzen wie seinerzeit mit der Honda alleine. Mal eben längs durch Vadderns Weinberg pflügen. Feldwege, mit der F schon ein Abenteuer, fahren sich fast wie Straßen. Und der Motor: Immer gierig, immer willig. Und fordernd. Gemütlich fahren ist nicht einfach für den jungen Jedi.

So, mal sehen, ob ich hier mein Bordbuch besser durchziehen kann. Blöderweise zeigt das Cockpit nicht permanent die Gesamtkilometer an, sondern die Uhr. So weiß ich nicht mal eben, wie viele Mm gerade anstehen. Aktualisierung hier: Inzwischen habe ich eine Uhr im Cockpit, dafür lasse ich jetzt die Kilometer seit dem letzten Tankstop anzeigen.

  • 21725 km 15.03.2012 Kauf
  • 21980km 25.03.2012 H&B Träger samt Aluboxen montiert
  • 25961km 09.11.2012 Große Inspektion bei Römer, Scottoiler montiert, Heidenau K60 Scout vorne und hinten aufgezogen
  • 26050km 30.12.2012 Cockpithalter für Navi und Scheinwerferschutz montiert
  • 27070km 16.05.2013 Lambdasonde hinten ersetzt, TÜV neu, deswegen Scheinwerferschutz erst mal weg.
  • ?????km 21.06.2013 Kette gewechselt, provisorisch im Urlaub.
  • 31223km 14.07.2013 Kettenrad hinten gewechselt, Ritzel muß leider warten.
  • 31232km 16.07.2013 Ritzel gewechselt, Kupplungsnehmerzylinder war doch nicht im Weg.
  • ?????km 31.07.2013 Zumo 550 ausgebaut, Halterung und Stromversorgung für das Oregon eingebaut. Dazu noch ein Koso-Instrument für Uhrzeit, Temperatur und Bordspannung.
  • 34724km 09.10.2013 Kleine Inspektion bei Römer, Scottoiler neu montiert samt Dual Injector.
  • ?????km 17.10.2013 Reifen vorne und hinten gewechselt, wieder Heidenau K60 Scout.
  • 40200km  27.08.2014 Halterung für das zumo 390 endlich ordentlich festgemacht.
  • 40660km 03.03.2015 SW-Motech LED-Scheinwerfer montiert und dann auch korrekt angeschlossen. Bremsflüssigkeit gewechselt.
  • 41730km 18.06.2015 Große Inspektion bei Römer. Ziemlich exakt 500km zu früh, wenn ich nach oben sehe. Aber nach über anderthalb Jahren und mit überfälligem TÜV kann man das mal machen.
  • 44500km April 2016 Kleine (?) Winterbastelei beendet: Lenkererhöhung, LED-Blinker, Alurack und Topcase montiert, Sturzbügel demontiert. Kupferwurm bei den LED-Scheinwerfer gefunden oder zumindest schadlos gemacht.
  • 47300km (ca.) 13.08.2016 Kleiner Plumps auf der Alb vorm Reifenwechsel. Linke Seite nach Highsider etwas zerkratzt, anfangs krumme Gabel/Lenker war wohl nur verdreht und verspannt.
  • 47495km 15.08.2016 Gabel und Lenker wieder entspannt verbaut, neue Reifen und Schläuche aufgezogen. Wieder Heidenau K60 Scout. Hat sich bewährt, wenn man ihn nicht über Gebühr ab- bzw. eckig fährt. Bremsflüssigkeit hinten gewechselt und entlüftet, die alte Leier… Alles beim OF Bike Shop.
  • 49572km 14.10.2016 Kleine Inspektion bei Römer, dazu Lenkkopflager gewechselt, Tankschleifschutz links nach dem Albcrash erneuert. Standlicht und vorderer Bremslichtschalter war auch defekt und wurde getauscht. Kühlflüssigkeit musste auch neu wegen der Inkontinenz auf der Alpentour. So wurden knapp 700 Schleifen draus.
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  1. „Hässlich wie die Nacht finster!“ []
  2. die ist bei KTM nicht unwichtig []

2 comments to KTM LC8 Adventure

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