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Bye Bye Oldenburg

Passt gerade so schön zur letzten Überschrift.

Hinfahrt und Weihnachten habe ich mal übersprungen. Oldenburg im Winter ist aber auch irgendwie immer eine Aktivitätsbremse. Praktisch kein Sport gemacht. Der Trainingseffekt meiner mitgeschleppten Bänder und sonstigem Sportkram besteht praktisch nur darin, daß ich sie geschleppt habe. Radfahren gab es im Übrigen auch nicht, war doch etwas verregnet.

Nichtsdestotrotz war es aber wieder eine schöne Zeit. Mitsamt diverser Traditionen, die sich mittlerweile eingespielt haben. Andere Geschichte, vielleicht mal.

Nun sitze ich wieder in einem Zug, was ja in den letzten Wochen häufiger vorkam. Kann ich ja wohl auch was darüber schreiben. Aktuell ist es ein flammneuer IC. Doppelstöckig, sehr modern mit vielen Gepäckregalen. Dafür aber über den Sitzen nur Platz für eine Aktentasche in den Ablagen. Einfach zu flach. Aber merken, Plätze 11 und 13 sind perfekt. Die ersten im Abteil, aber die Tür ist dank „Treppenhaus“ dazwischen weit genug ums Eck. Gepäckregal schräg gegenüber im Blickfeld und durch einen Absatz zwischen Sitzreihe und Treppe hat es Platz für einen Rucksack neben dem Sitz, ohne daß der im Durchgang stünde.

Wenn man die Wagenstände bei Buchung schon häufiger ablesen könnte1, dann wäre es sogar möglich, bei Zugwechseln am selben Bahnsteig die Wege zu minimieren. Aber ich will nicht meckern.

Meckern könnte man bestenfalls darüber, daß der heute in aller Frühe in Oldenburg gestartete Zug schon aussieht, als hätte er seit der letzten nächtlichen Überholung schon ein bis zwei Reisen hinter sich. Speziell was Toiletten und so angeht. Und da muß man wohl noch froh sein. Neulich im Frühstücksfernsehen amüsierte man sich bei dem Thema über zwei abgesperrte Toiletten mit vollen Tanks. Stand so auf den Aufklebern an der Tür. Beide waren auf zwei Tage davor datiert…

Aber auch was Positives. Bei allen Verspätungen der letzten Fahrten, die wohl auch zum Teil noch Nachwirkungen des Streiks waren, zeigte man sich doch engagiert und kreativ. Mehrfach kamen Durchsagen, daß man bereits früher umsteigen oder erst mal sitzenbleiben2 soll, damit man am Ziel ankomm,die obwohl der eigentliche Umstieg nicht zu schaffen ist. Erwischte mich neulich überraschend am Frankfurter Flughafen, so daß ich sehr schnell zusammenpacken musste. Auf der Hinfahrt nach Oldenburg wären wir aber beinahe reingefallen. Auch hier sollten in Frankfurt Reisende Richtung Düsseldorf etc. bereits umsteigen. Das waren zwar auch Ziele unseres Anschlußzuges in Köln, der vermutlich verpasst würde. Jedoch wollten wir ja nach Bremen. Und so passte alles: Gaspedal am Bodenblech sozusagen, 308km/h in der Anzeige der Bordinfo. Aus 10 Minuten Verspätung bei der Abfahrt in Karlsruhe zuzüglich diverser Minuten durch einen Halt auf offener Strecke3 wurden am Zielbahnhof Köln ganze zwei Minuten. Respekt. Ohne das Volk, das zum Einsteigen immer press an der Tür steht und dann völlig überrascht feststellt, daß auch erst mal Leute aussteigen wollen, wären wir durch die kürzeren Bahnhofsaufenthalte womöglich pünktlich gewesen! Aber ist ja skandalös, daß man durch eigenes Verhalten zur Pünktlichkeit der Bahn beitragen soll.

Jedenfalls passte alles, unser knapper Anschluß in Köln war selbst verspätet. Nun denn, verkürzte den langen Aufenthalt in Bremen unmaßgeblich und gut. Fast so wie bei der zuletzt erwähnten Rückfahrt aus Düsseldorf. 10 Minuten Verspätung auf der letzten Etappe von Mannheim aus. Macht aus einer knapp verpassten Straßenbahn im 20-Minuten-Takt eine bequem erreichbare. Die, auf die ich sonst fast 20 Minuten in der Kälte hätte warten dürfen. Verspätung am Ziel, also daheim: Null. Darf man ruhig auch mal so sehen.

  1. gut, die berüchtigte „heute geänderte Wagenreihung“ kann immer zuschlagen []
  2. also wenn man gerade umsteigen müsste []
  3. Signalstörung []

Bye Bye Düsseldorf

Anderthalb Wochen Aufbau als Vorbereitung für einen Umzug gehen zu Ende. War mal wieder eine sehr interessante Zeit.

So viele Handwerker wie hier habe ich noch nie in einer Filiale gesehen. Hauptsächlich, weil ihr Werk getan sein sollte, bevor ich zum Einräumen der Ware anrücke. Hier zähle ich mal lieber nicht auf, was noch nicht fertig war. Anders herum: Verkaufsfläche, das KundenWC als einziges WC notdürftig, die Lagerflächen weitgehend und der Pausenraum. Na gut, da tropfte es von der Decke, als das KundenWC drüber undicht und damit für einige Zeit außer Betrieb war. Aber egal.

Einräumen ging flott. Ausräumen auch, irgendwer hat sich mein Wera Tool Check aus meiner Werkzeugtasche gegriffen, die im Personalraum rumlag. Mögen ihm seine Klöten zu Rosinengröße schrumpeln…

Über die erste Anreise schrieb ich ja, Rückreise und zweite Anreise mit je rund einer halben Stunde Verspätung im Rahmen. Endgültige Rückreise sieht bisher gut aus. Und morgen geht’s nach Oldenburg. Über Düsseldorf. Aber das ist eine andere Geschichte.

Ende vom seltsamen Verhalten

Naja, wie man es nimmt. Headerbild ausgeschaltet und wieder eingeschaltet, dann lief es quasi. Nur, daß die Standardbilder von Atahualpa angezeigt wurden im Titel und nicht meine. Nach etwas Stöbern kam ich drauf, daß die Bilder aus einem ganz anderen Verzeichnis als bisher abgegriffen wurden. Meine Bilder dort reinkopiert und gut.

Naja, das Warum fehlt noch. Aber immerhin läuft wieder alles.

Die Meldung von neulich ist hiermit erledigt.

Flixbus

Kurze Zusammenfassung der heutigen Fahrt:

  • Pünktlicher als die Bahn ist er auch nicht. Und heute war da Arbeitskampf.
  • Das Klo war defekt. Das einzige Klo.
  • Selbst wenn das Klo nicht defekt gewesen wäre, wäre es platzmäßig eine Zumutung. Habe mal kurz reinsehen können.
  • Alleine das Aufstehen, um im Zug zum Klo zu gehen, hilft gegen dermaßen plattgesessenen Hintern.
  • Die Fahrt dauerte deutlich länger.
  • Der Koffer liegt im Keller und ist nicht greifbar.
  • Immerhin war die Fahrkarte günstig.

Ach ja, selbst die aufgezeichneten Ansagen für die Haltestellen waren durchweg auf Italienisch und Englisch. Krass.

Sänk ju for not treffeling wiss Deutsche Bahn.

Hach, es sollte so entspannt werden. Naja, nicht die Woche. Filialaufbau für Umzug in Düsseldorf. Aber wenigstens die Anfahrt.

Früh raus, in den Zug und bis Köln erst mal Ruhe haben. Kurzes zweites Stück nach Düsseldorf, mit der U-Bahn zur Filiale, Hotel in Laufweite.

Denkste. Wer den Artikel halbwegs aktuell liest, weiß, daß heute die EVG streikt und nach „vorraussichtlichen Behinderungen“ innerhalb kurzer Zeit ein kompletter Zusammenbruch des Fernverkehrs wurde. Bahn rät, morgen zu fahren, Chef1 fände das auch ok. Ich kein bißchen.

Guter Tip einer Kollegin: Flixbus. Unter anderem, die anderen Vorschläge sagten mir etwas weniger, sprich überhaupt nichts. Ich werde alt. So sitze ich hier gerade in dem bei der Abfahrt in Karlsruhe bereits um 25 Minuten verspäteten Seelenverkäufer und hoffe, daß keine weiteren Verspätungen dazu kommen.

Nicht, daß die Deutsche Bahn dafür bekannt wäre, daß Menschen auf der Suche nach einem entspannten Job dort ein Vermögen verdienen könnten. Aber allein bei der Warterei zeigte sich, wie die grün-orangen Busse funktionieren: Zulassung gerne mal im wohl billigeren Ausland. Selbst bei meinem aktuellen Bus mit deutscher Zulassung ist die Amtssprache mit dem Personal englisch und vom Personal untereinander italienisch. Alles klar.

Ganz aktuell genieße ich jetzt den Stau zwischen Kronau und Heidelberg. Bis 15 Uhr (statt 10Uhr) wollte ich in der Filiale sein. Inshallah!

  1. der temporäre vor Ort []

Muss man nicht verstehen

Die schöne Welt der Cashback- und Werbesysteme. Ich mache da bei so einem Cashback-System mit, weil die dadurch erreichten Rabatte durchaus erheblich sind. Wie auch immer sich das finanziert, aber das fragte ich mich schon damals bei meinem Drucker.

Schön auch damals: Es gab Wertgutscheine diverser Onlinehändler verbilligt als Auszahlung. So in der Art „Löse 18€ Cashbackguthaben ein und erhalte einen 20€-Gutschein“. Für genau den, bei dem ich das nutzte, allerdings nicht mehr. 1:1 ist da der Kurs. Auch ok.

Da fällt mir eines ins Auge: Der Gutscheinanbieter, über den wir in der Firma als kleine Prämien und Dankeschöns auch mal Gutscheine bekommen, ist auch dabei. Zahl 24€, erhalte einen Gutschein über 25€. Und ratet mal, wo man diesen Gutschein auch einlösen kann? Genau…

So, ich gehe dann mal eine Datenspur durchs Netz ziehen. 😉

Seltsames Verhalten

Das von mir bisher seit langen Jahren genutzte Theme Atahualpa spinnt rum. Neulich spuckte es nur eine weiße Seite aus, jetzt fehlt der Header und die Navigationsleiste. Deshalb schalte ich derzeit um, auch wenn dies das Menü und andere Sachen etwas verhagelt. Immerhin läuft das Meiste. Dann muß ich mal schauen, ob das äußerer Einfluß, eine Inkompatibilität nach einem Update oder was auch immer ist.

Klarer sehen

… wie schnell man ist.

Kurzform: Obwohl genau betrachtet das Teil vom Aufbau geradezu nach tauschbarem Verschleißteil schreit, ist das Tachoglas meiner KTM angeblich nicht einzeln zu beziehen. Sagte mein Händler. Ich forschte und suchte und kam zu einer Teilenummer. Fragte, was es kosten solle. Und mein Händler bestellte ungefragt, aus reiner Neugier.

Ja, es ist genau das gesuchte Teil. Mit etwas über 60€ kein Schnäppchen, aber sein Geld wert und billiger als ein neuer Tacho allemal. Immerhin ist auch ne neue Dichtung mit dabei. Schaut selbst:


Anmerkung: Picasa mag ich ja nicht mehr verwenden, aber das mit dem Schriftzug „www.peterweller.de“ in der Ecke habe ich noch nicht raus und bir mir auch nicht sicher, ob ich alle Daten raus habe, die ich raus haben wollte. Ist aber auch nix Wildes hier.

(R)untergekommen

Frisch abgereist muß ich doch mal meinen letzten Aufenthalt Resümee passieren lassen.

Weil wohl sonst nichts mehr verfügbar war, wurde mir von der Firma ein Einzelzimmer mit Gemeinschaftsdusche und GemeinschaftsWC gebucht. Gut, wer das macht, weiß normal, worauf er sich einlässt. Ich kann mit sowas im Zweifel auch leben. Wenngleich es angenehmer ist, ohne das Zimmer zu verlassen mal schnell aufs Klo zu gehen oder auch ohne schlechtes Gewissen mal länger dort zu verweilen. Egal. Was aber dann doch befremdlich ist, sind Zahnpastaspritzer und Haare, die die Tagesfrist überdauern. Da wurde selbst im F1 vor fünf Jahren häufiger gereinigt, wenn auch automatisiert.

Substandard ist dann auch, sämtliche der beiden1 schwer zugänglichen Steckdosen für Nachttischlampe und Fernseher zu belegen. Man braucht ja keinen Elektriker beauftragen, ein Verlängerungskabel mit Mehrfachsteckdose dran2 und eine Mehrfachsteckdose am Schreibtisch für zusammen 15€ reichen, schon kann man nachts problemlos sein Telefon laden und neben dem Kruschdeln am Laptop noch die Nachrichten laufen lassen. Wobei, die Bild- und Empfangsqualität des Fernsehers vergesse ich besser auch schnell wieder.

Was abschließend aber gar nicht geht ist die absichtlich getarnte Kamera im Gastraum des angegliederten Restaurants. Auch wenn der Tresen gleichzeitig Rezeption ist.

  1. plus Staubsaugersteckdose am Lichtschalter neben der Tür []
  2. statt der Euroverlängerung für die Lampe []

Veränderungen

Manchen fallen Veränderungen bzw. die Anpassung daran echt schwer. Letzte Woche wurde zwischen Kaiserstraße und Markgrafenstraße die Fritz-Erler umlackiert. Statt zwei Autospuren, die an der Kreuzung noch um eine Linksabbiegerspur erweitert wurde, gibt es jetzt einen Radschutzstreifen, eine Fahrspur1 und eine Linksabbiegerspur an der Kreuzung samt Abbiegespur für Fahrräder. Leicht erkennbar, daß der neue Radstreifen quasi die alte rechte Fahrspur ist. Was man an der breiten, durchgezogenen Linie zwischen den Spuren und den Fahrradsymbolen erkennen kann.

Aber nicht muß. Gestern zum zweiten Mal genutzt, da hängt mir ein Auto am Rücklicht. Gut, ich habe es nicht eilig und prompt wird das Rollenlassen ohne treten mit einem wilden Hupkonzert honoriert. Unglaublicherweise endet dies zwar, als ich auf das Radsymbol am Boden deute, doch ein Spurwechsel findet nicht statt. Ich muß eh links und so kann das Kraftfahrzeug mit viel Emotion einmal in den Begrenzer gejagt werden, damit man auch ja keine Sekunde zu wenig vor der eh schon roten Ampel an der nächsten Kreuzung steht.

  1. im weiteren Verlauf der Straße wird es baustellenbedingt eh für längere Zeit einspurig []