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Habe fertig mit Urlaub

Es gab nicht viele Bilder zu sichten, und so war ich schnell quasi fertig. Der Reisebericht von Aosta 2017 steht. Dementsprechend sind die täglichen Blogbeiträge, so vorhanden, auch nachträglich bebildert. Viel Spaß!

Rad KW41

17706km, damit 75km mehr als vor einer Woche. Knapp 27km davon gehen aufs Konto einer Radtour mit Annette am gestrigen Sonntag.

Macht 1992km dieses Jahr, ein Saldo von -8km aufs Minimalziel. Ich erhöhe dann mal auf 2400km als Jahresziel, also grob in 10 Wochen 408km. Machbar. Schnitt somit 48,59km.

Rad KW40

17631 km stehen auf der Uhr, damit 52km mehr als vorm Urlaub. Und ich merke so nebenbei, daß ich irgendwann wohl bei den Kalenderwochen durcheinander gekommen war. Womit auch so mache Statistik nicht stimmt. Wetter nicht toll, viel zu erledigen und dann ist mir am Donnerstag noch der Schaltzug gerissen. Vorne mal wieder. Weshalb das Tern jetzt 489km gelaufen ist.

Macht dann 1917km für dieses Jahr, Saldo -83km1 und ein Schnitt von 47,92km. Wer aufpasst, der merkt, daß nach jener Woche rechnerisch meine 2000km voll sein sollten. Ich habe also noch die 10 Wochen Urlaub und Auswärtseinsatz Zeit, um aufzuholen, weil ich die eben bis auf diese 83km schon ausgeglichen habe. Plus etwas Reserve und keine Woche mehr unterwegs. Wird.

  1. zwei Wochen Nichtfahren im Urlaub, 1 Woche wegen falscher Zählung []

Zurück aus den Alpen

Nur schnell für die, die nicht auf Google+ mitgelesen haben: Wir sind wohlbehalten wieder zurück. Seit gestern Nachmittag. Mehr in den nöchsten Tagen, so, wie ich halt zum Schreiben Zeit habe.

Septmoncel

Tja, was gibt es zu heute zu schreiben? Vorneweg, das Wetter war prächtig, für unsere Klamotten schon eher auf der zu warmen Seite. Wieder gab es tolle Aussichten, aber halt auch Verbindungsstücke. Zur geplanten Route haben wir noch einen Schlenker spontan eingebaut und kamen so nur noch 10 Minuten zu früh an der Unterkunft hier an.

Unterwegs haben wir noch den fast perfekten Picknickplatz gefunden. Entlang der als schön angepriesenen Strecke gab es keine von den in Frankreich so typischen Sitzgruppen. An einem Abzweig war ein See als Touristenziel ausgeschildert und ich dachte mir, da muß es doch was geben Dem war so, mit Blick aufs Motorrad1, in der Sonne mit schöner Aussicht.

Und apropos Essen, das Abendessen hier war lecker.

Morgen geht es noch mal etwa 230km durchs Jura und im Bereich der Doubs weiter bis Montbeliard. Hotel wie gehabt auf dem Hinweg, damit ist am Samstag der Heimweg auch auf jeden Fall packbar. Und mal sehen, ob morgen Abend der Marrokaner ums Eck geöffnet hat.

Fazit: Fast rundum gelungen, der Tag. Vielleicht hätte man eine schönere Strecke als den Bonusbogen planen können, aber wäre dann das Picknick so toll geworden? Der kleine Orientierungsfehler war verzeihlich, zumal er die Ankunftszeit von „Viel zu früh“2 auf“Passt genau“ änderte.

250km in 7h13 abzüglich 2h Pausen.

  1. somit war kein Abrödeln und Abschließen nötig []
  2. was von Anfang an so angezeigt wurde []

La Clusaz

Ist das Ziel unserer heutigen Etappe gewesen. Wintersportort sozusagen am Wegesrand, um nicht an einem Tag über 300km fahren zu müssen. Und wenn ich mich recht erinnere, hatte auch die Verfügbarkeit unserer nächsten Unterkunft damit zu tum.

Aber zuerst hieß es Abschied nehmen von unserer Hauptunterkunft dieser Reise. Naja, was heißt Abschied. Gezahlt hatten wir bei der Ankunft und es hieß, wenn grad niemand da wäre, sollten wir den Schlüssel außen stecken lassen. Weitere Anweisungen gab es keine. Sonst gibt es ja bei Ferienwohnungen immer Dinge wie Müll raustragen1 und so. Klar, das Geschirr hatten wir gespült. Und eben weil niemand zu sehen war, brachen wir einfach auf. Wir waren auch früh dran. Jeder hatte vor sich hingekramt und irgendwann um halb neun waren wir quasi startklar. Ich hatte mit einem Start gegen 10 Uhr gerechnet, zumal wir ja nach dem mehrtägigen Aufenthalt erst mal wieder alles verpacken mussten. So zeigte das Navi beim Aufbruch eine geschätzte Ankunftszeit von kurz nach 12 Uhr an.

Ich hatte es schon vergessen, aber wohl wegen der üppig zur Verfügung stehenden Zeit hatte ich die Anfahrt zum Kleinen Bernhard über den San Carlo geplant. Das ist der von neulich mit der Wanderung zum See. Vollbeladen wuchtete sich die KTM etwas schwerfälliger durch die Kehren, war aber ein gutes Einschwingen. Der St. Bernhard war dann ganz schön zu fahren und bot schöne Aussichten trotz der vielen Wolken. 9°C zeigte das Bordthermometer an seinem Tiefpunkt.

Etwas davon wünschten wir uns schon bald wieder. Bourg-St-Maurice, erster größerer Ort im Tal. Bereits am Paß fing der Himmel an, blau zu werden und die Aussichten auf Vanoise und Tarentaise2 waren fantastisch. Und genauso unglaublich, was das Thermometer nach dem kurzen Tank- und Boxenstop bei der Abfahrt3 anzeigte: 33°C, bestes Sommerwetter.

Oben am Cormet de Roselend zog es sich wieder etwas zu, doch nach der Staumauer war wieder eitelster Sonnenschein. Auch wenn der Franzose hier keine Picknickbänkchen aufgebaut hat, war Brotzeit auf den Steinen unterhalb des Parkplatzes Richtung Seeufer angesagt. Bei Sonne und bester Aussicht. Annette versuchte gar ein Verdauungsschläfchen, Zeit hatten wir ja.

Und die vertüddelten wir mit Absicht dann auf einem weiteren Schleife am Doron entlang, über den4 Forclaz und zurück durch die Gorge de l’Arby. War jetzt nicht so ganz der Bringer, aber zumindest letztere schön flott zu fahren. Fantastisch dann aber wieder der Ausblick auf die Aravis-Kette. Durchquert wurde sie mittels des gleichnamiges Passes, an dessen Ende La Clusaz liegt. Einchecken etwas vor der üblichen Zeit5, Duschen und ab ins Städtchen. Außerhalb der Skisaison, speziell wenn mit Wandern auch nix mehr los ist, ist hier der Hund begraben. Restaurants geschlossen, auch das vom Hotel, das offen haben sollte. Zwei Steinwürfe vom Hotel weg wurde uns was empfohlen. Ganz leckere regionale Küche, aber auch nicht billig. Wein habe ich gleich mal weggelassen und auch nicht nach Hauswein gefragt, ansonsten ging der Schoppen bei 17€ los.

Zurück Richtung Hotel fiel uns auf, daß sich um unser semilegal auf einem breiten Gehweg abgestellten Motorrad sich noch 6 weitere geschart hatten. Alles Offenburger. Bin mal gespannt auf morgen früh, immerhin frühstücken wir ja nicht. Auch ist es durch den Zulauf etwas lauter im Hotel geworden, die Wände sind doch etwas dünn. Wobei die pausenlos plappernde Stimmer eher italienisch klingt.

Fazit: Geniale Tour, die wir bei offenem Iseran zum Teil auch auf der Hinfahrt schon hätten haben können. Unterkunft zweckmäßig.

182km in 6h19, davon 3h05 Pausen.

  1. scheiterte hier am unbekannten Zielort []
  2. so heißen die Gebirgszüge wohl []
  3. gut, in der Sonne (!) geparkt []
  4. es gibt aber wohl zwei in der Gegend []
  5. 15:30Uhr []

Lac Place Moulin

Auf jeden Fall lohnenswert. Im Motorradreisebericht war das Ziel angegeben und die Strecke lohnt sich auf jeden Fall zu fahren. Die von uns dank Tip vom Touristenbüro hinzugefügte Wanderung zum offenen Rifugio am anderen Ende des Sees war keine große Herausforderung. 5km einfache Strecke auf einem geschotterten Wirtschaftsweg.

Am Ziel gabs Mittagessen. Gemischter Salat und jeweils Pasta1 Bolognese. Die Nudeln waren leider etwas sehr al dente, aber dennoch gut und vor allem warm. Denn heute wollte die Sonne wieder kam rauskommen und Wolken verhingen den Blick auf die umliegenden Berge.

Zurück am Parkplatz machten wir erst noch einen Falltest mit Annettes doch zu lässig über den Spiegel gehängtem Helm. Naja, es braucht wohl ein neues Visier, die Kratzer könnten nerven. Gemütlich das Tal runtergerollt, noch schnell im Supermarkt Abendbrot eingeholt und zurück zur Unterkunft. Derzeit läuft noch die Waschmaschine und nach dem Abendessen werde ich mal packen, was schon gepackt werden kann.

Morgen dann wie geplant über den kleinen St. Bernhard nach Frankreich rüber, am Lac de Roselend vorbei bis nach La Clusaz, einem Skidorf. Dort sollte es bei der Hotel- und Restaurantdichte auch Abendessen geben.

Fazit: Man kann auch aus mittelprächtigem Wetter was machen. Rumsitzen und entspannen geht auch daheim…

75km gefahren in 1h55, Wanderung 9,6km in 4h, wovon 1h10 Mittagspause abgehen.

  1. entpuppten sich als Spirelli []

Satz mit X

Der berühmte „War wohl nix“.

Wir hatten im Bon Plat bei unserer Ankunft hier in Gressan bei Aosta gegessen und es war nicht nur ganz in Ordnung, sondern wir hatten auf der Karte noch den ein oder anderen Posten gefunden, den wir noch nicht abhaken konnten. Direkt daneben ist eine wohl kooperierende Pizzaria und wir hatten uns extra die Ruhetage der beiden gemerkt. Heute sollte die Pizzaria zu haben und im Bon Plat wäre unsere letzte Gelegenheit vor der Abreise gewesen, weil morgen zu ist. Das Licht in der Pizzaria verwunderte, dafür war es im Restaurant dunkel. Alles klar, Tage vertauscht. Pizza war lecker. Und zusammen für nen Zehner günstiger als jedes einzelne Gericht im Restaurant. 😉

Kurzprogramm

Gemütlich sind wir heute aufgebrochen. Die angedachte Wanderung, die auf der Karte vom Tourismusbüro verzeichnet war, haben wir aber irgendwie volle Kanne verpasst. Jedenfalls brachen wir ganz woanders auf, auch wenn der ausgebaute Wanderparkplatz Gutes verhieß. Im Endeffekt haben wir wohl den kurzen, aber knackig steilen Teil gemacht, statt von viel weiter unten/drüben im Tal zu dem kleinen Stausee By zu wandern. So jedenfalls verstand ich einen der beiden Pinselschwinger, die Wanderwegmarkierungen auf Felsen erneuerten.

Wieder runtergelaufen und aufs Motorrad geschwungen. Die Strecke selbst war auch nicht die große Offenbarung. Aber wir hatten keine Vesper mit und kein Lokal am Wegesrand offen, somit zogen wir uns in die Unterkunft bei schlechter werdendem Wetter zurück. So kam die KTM auch zu mehr Kettenspannung und Reifendruck.

Ganz kurz spannend war höchstens noch ein kleiner Unfall. In einem Kreisverkehr hatte wohl ein Linienbus ein unvorsichtig einbiegendes Auto mitgenommen. Deswegen für mich so interessant, als daß ich mich wunderte, wie das hier gut geht. Keiner blinkt, jeder hält einfach drauf.

Gleich geht es ein Stück die Straße runter zum Bon Plat, Abendessen.

Fazit: Knapp daneben ist auch irgendwie vorbei, aber wir haben trotz mittelmäßigem Wetter uns bewegt.

48km in 1h16, dazu 3h42 Wanderung. Genau genommen: 6km in 3h13, der Rest ist Umziehen.

Zwei auf einen Streich

Fast schon drei Wanderungen waren es. Wir haben ja nichts großes vor und der Weg mit dem Motorrad hin zum Start ist schon Teil des Erlebnisses.

Durch die Tips der Touri-Info bestärkt ging es hoch zum Colle San Carlo. Den hatte ich eh anvisiert und erwies sich auch als beliebtes Ausflugsziel. Von dort aus läuft man recht bequem auf einem Fahrweg1 zum Lac d’Arpy hoch. Um den See rum ist es dann schon ein „richtiger“ Wanderweg. Sehr schön dort. Zurück am Parkplatz kehrten wir erst noch ein, es gab leckere Polenta und Annette konnte sich einen Nachtisch nicht verkneifen. Dann noch mal in die andere Richtung zu einem Aussichtspunkt.

Mont Blanc, Monte Bianco, das Thema hier. Was man aus der Innenstadt von Aosta heraus sieht, ist er nicht. Vom Aussichtspunkt und auch von der Wanderung zum See aus kann man ihn sehen. Oder die Wolken, die seinen Gipfel verhüllen.

Entgegen des Vorschlags des Navis fuhren wir den Paß noch zuende bis zur Zufahrtsstraße zum Kleinen St. Bernhard, die wir talwärts nahmen. Nächstes Tagesziel Val Ferret. Zieht sich ein wenig nach dem letzten Ort und ich war mal wieder froh, nicht Auto fahren zu müssen. Schmal hier. Am Ende, bereits ein paar hundert Meter geschottert, dann ein Parkplatz und ein Schild, daß die Weiterfahrt (auf Privatgrund?) verboten sei. Nundenn. Die Wanderung machten wir nicht bis zur eh geschlossenen Hütte, sondern kehrten um, als die Sonne hinter den Bergen verschwand. Immerhin gab es auf dem Rückweg aber noch drei Steinböcke zu sehen!

Runter ins Tal und nach Aosta dann wieder zügig. Italiener fahren seltsam. Mal 80% der erlaubten Höchstgeschwindigkeit, die auf freier Strecke eh schon lächerlich niedrig angesetzt ist, dann ballern sie wieder mit 80 durch Ortschaften. Ja, durchaus der selbe Wagen.

Fazit: Bike&Hike kann sehr gut funktionieren! Das bestätigt sich erneut.

172km in 3h, die fast 7h Wanderungen und Mittagspause lasse ich gleich mal raus.

Wanderungen: Lago Arpy 7,6km in 2h25, Aussichtspunkt 2,7km in 49min, Val Ferret 3,3km in 1h08.

  1. Ja, geschotterter Fahrweg. Kann man fahren, darf man aber nicht []