Nochmal dicht

Knapp daneben, das Waschbecken im Gäste-WC wurde nicht abgedichtet. Dazu braucht es Material aus wieder eröffneten Baumärkten. Was allerdings schon im Haus war, waren die Ersatzteile für den Spülkasten.

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Wohl doch ganz dicht!

Teilweiser Abschluß der nicht ganz so zufriedenstellenden Geschäftsbeziehung mit einem Möbelhaus in Pforzheim. Im Frühjahr hatten wir uns ja ein Waschbecken samt Unterschrank und einen neuen Spiegelschrank liefern und montieren lassen. Das ging wohl kommentarlos durchs damals brach liegende Blog.

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Lockdown 2.0

Nun ist es wieder so weit. Endlich wird der zuweilen sehr unvernünftige Freiheitsdrang gebremst. Wer nicht hören will, muß online shoppen. Aber ich habe schon meine lange Liste von Aufgaben für die Zeit ohne Arbeit für die Firma. Morgen darf ich noch mal für die Notbesetzung ran, dann war es das für mindestens bis zum 10. Januar. Die von der Geschäftsleitung gefundene Lösung ist wie im Frühjahr wieder sehr kulant, da kann man echt dankbar sein. Ich erntete zwar dafür böse Blicke, aber wir haben ja wenn nicht Routine, dann doch zumindest Erfahrung damit und ich werde mich erst mal in die Arbeit daheim vergraben. Wozu allerdings auch zählt, das eine oder andere hier im Blog nachzuholen. Bleibt aufmerksam, seid vorsichtig und bleibt gesund!

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Jalapenos

Im Frühjahr hatte ich mir ein Sträuchlkein gewünscht im Gartenmarkt. Doch gleichzeitig reif für ein paar gefüllte Schoten waren sie anfangs nicht, ich war unterwegs und so landeten sie vereinzelt wie normale Chilis im Essen. Jetzt musste aber irgendwie der ganze Rest weg und endlich hatte ich alles beisammen fürs Einkochen. Am Ende wurden aus drei Hand voll Schoten zwei kleine und ein großes Glas voller sauer eingelegter Ringe. In vier Wochen sind sie “reif”, also nach Frankfurt kann ich probieren. Bin gespannt.  

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Hof im Rückspiegel

Ruhig war ich in letzter Zeit, zwei Reiseberichte stehen noch aus. Und in drei Wochen auswärts in Hof habe ich auch nichts auf die Kette bekommen, irgendwie hatte ich abends keinen Zug mehr auf der Kette. So, was war nun? Routine und doch immer wieder anders. Es gab kaum Hausmeisteraufgaben, weil Ladenbauer und Elektriker reichlich Zeit hatten. Trotzdem hing ich ein wenig hinter meinem Zeitplan, um dann festzustellen, daß in der SB nicht alles so goldig war, wie es die wöchentlich wechselnden Kollegen darstellten. Aber Schwamm drüber, es hat keinen Kunden gestört und die Kollegen können die kommende Nebensaison gut nutzen, um den Laden für sich passend zu machen. Das Pendeln war auch mal wieder ungewohnt. Mit dem Motorrad und das bei zeitweilig 5°C und (Niesel)Regen. Vier Stunden Fahrt plus Verkehr plus gegebenenfalls Pausen gegenüber mindestens sieben Stunden Bahnfahrt waren nicht nur aufgrund der Pandemie ein Wort. Und was die Temperaturen anging: Die neuen Vanucci Winterhandschuhe haben sich gut geschlagen, sind aber etwas fummelig beim Anziehen. Und am Tag vor der letzten Rückfahrt fielen mir dann die bewährten Lenkerstulpen im Keller ein, die dort verstauben, weil ich ja bei so niedrigen Temperaturen nicht mehr Motorrad fahre. Ja, ich Schussel, aber ich habe es überlebt. Jetzt kommen vier Wochen in Karlsruhe mit abschließender Inventur auf mich zu, dann drei Wochen Frankfurt, so das Virus will. Inshallah, wir werden sehen.

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Piz La Ila

Nachtrag vom 10.09.2020 Oder Piz La Villa, je nach Sprache. Bißchen gemütlich heute. Der Berg ist Teil eines grün bewachsenen Plateaus, das wir bisher ignorierten. Die Seilbahn hoch startet hier quasi von der Haustür und wenn ich beim Frühstück durchs Fenster sehen, wie sich die Kabinen in Bewegung setzen, werde ich nervös und will aufbrechen. Ja, ein grüner Hügel, kann ja nicht spannend sein. Stimmt, aber nur teilweise. Der Hügel ist keine Herausforderung, aber nett zum Spazierengehen und die Rundumsicht grandios. Rentnerprogramm sozusagen. Ganz so alt sind wir dann doch nicht und sind deshalb haben wir den Aufstieg selbst gemacht. Als Vorschlag im Wanderführer1  war die Fahrt aufwärts mit der Bahn und der Abstieg nach Corvara. Abstiege mögen wir nicht so, also umgekehrt. Hat den Vorteil, daß man in Corvara nicht auf den Bus warten muß. Und für die Abfahrt hier in La Villa hat sich die Mobilitätsapp der hiesigen Verkehrsbetriebe bewährt. Hatte ich an Bord, falls wir wegen eines Wetterumschwungs mal wo hin absteigen müssen, von wo aus wir mit dem Bus zum Auto fahren müssten. Irgendwie war ich doch nicht so fit wie gestern. Zwackte doch ein wenig in der Brust und ich musste für die leichte Wanderung ja die große Kamera mitschleppen. Das machte sich beim Aufstieg bemerkbar, der auch noch ausgesprochen langweilig sich über Teerstraßen zog, um dann mal über einen Schotterweg endlich zum Wanderpfad zu werden. Klar, im Abstieg will man nur noch ankommen und es geht flotter, da passt sowas eher. Doch als wir endlich oben waren, war alles vergessen. Die Aussicht, wie gesagt. Auch und gerade auf den Sassongher, der aus der Perspektive gleich noch mal unbezwingbarer ausschaut. Wie gut, daß wir den Weg kennen. Das vermeintlich schnell erreichte Ziel war dann aber doch die Bioch-Hütte etwa auf halber Strecke des Weges über das Plateau. Da musste ich auf die Terrasse. Gut, erst mal ich den gekachelten Raum, aber irgendwie Essen trotz reichhaltigem Frühstück und was Herzhaftes trinken. Annette kam rechtzeitig zum Bestellen nach, verzichtete aber. Bier und Penne Bolognese taten mir sichtlich gut, ich war den Rest des Weges dann deutlich umgänglicher und auch flotter. Eigentlich wäre damit ja auch das Problem “draußen Essen”2 und “mindestens 14 Stunden nichts essen”3 gelöst, aber aufs Abendessen wollte dann doch niemand verzichten. An der Bergstation des Liftes entspannten wir noch etwas. Schön, was hier oben auch für die Kleinsten alles geboten wird. Die Variante, hier mal ein Rad zu mieten und rumzufahren haben wir aber verworfen. Die Stundensätze von Moviment sind erschreckend hoch. Und zu Fuß ging es ja auch schnell genug. Mit dem eigenen Rad wäre das mal was anderes. Zum Abendessen haben wir dann die letzte der vier Empfehlungen ausprobiert. Wir sollten schonmal hier gewesen sein, unsere Erinnerungen sind jedoch so unterschiedlich, daß es sogar in zwei verschiedenen Ortschaften gewesen sein müsste. Auch das L’Fana ist nicht schlecht, dennoch bleibt unser Favorit. Zumal wir für morgen eh reserviert haben wegen dem Fritto Misto. der übrigens in der Gegend einiges drin hat [↩]geht ja abends wegen der Temperaturen schlecht [↩]statt Abendessen bis Mittagessen halt Mittagessen bis Frühstück [↩]

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