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Hackbällchen

Ich bin ein großer Freund von Keep It Simple and Safe (KISS), das gilt auch für die Hackbällchen. Das Rezept ist auch wieder von Chefkoch.de inspiriert, aber an eigene Hackrezepte angepasst.

Zutaten:

  • ca. 300g Hackfleisch
  • 3 Knoblauchzehen
  • etwas Petersilie, Pfeffer und Salz
  • der Chefkoch empfiehlt ein paar gehackte Pinienkerne, ich werde mal mit Cashews oder Datteln experimentieren
  • das übliche temperaturstabile Olivenöl zum Anbraten

Knoblauchzehen entweder fein hacken oder mit dem Häcksler klein machen. Mit den Gewürzen unters Hackfleisch kneten. Ich bin kein Freund von Ei und Semmelbröseln. KISS eben. Bällchen formen, die sind schicker. Praktischer anzubraten sind abgeflachte Minibuletten. 2cm Durchmesser sollten genügen. Im heißen Öl (10/10 Temperatur) scharf anbrutzeln, damit sie außen Farbe haben. Bällchen dann rausnehmen und in der Pfanne am besten gleich mit der Tomatensoße weitermachen. Die dürfen zum Garziehen wieder rein, wenn die Soße einkocht und kommen natürlich mit in den Backofen. Passt.

Tomatensoße für Hackbällchen

Eigentlich heißt es Hackbällchen in Tomatensoße. Doch bei den Hackbällchen habe ich bisher geschummelt. Mittels Würzmischung oder neulich mit fertigen vegetarischen Bällchen. Was bleibt, ist die Soße. Bei der aktuellen Variante habe ich mich von chefkoch.de inspirieren lassen.

Zuerst wieder die Zutaten:

  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 2 Lorbeerblätter
  • 3 Knoblauchzehen
  • Thymian
  • Chiliflocken oder alternativ 3-4 Stück von den Pimientos Padron abzweigen, putzen und in Ringe schneiden.
  • 1 EL Zucker, Salz, Pfeffer
  • Öl zum Anbraten, bevorzugt temperaturfestes Olivenöl. Am besten das, was vom Anbraten der Hackbällchen übrig ist.

Knoblauch schälen und in dünne Scheibchen schneiden. Gegebenenfalls die Pimientos ringeln. Öl in der Pfanne heiß machen und Knoblauch und Thymian inkl. evtl. der Pimientos anbraten. Nicht das Chilipulver. Nach ca. 2 Minuten bei 8/10 Temperatur ist der Knoblauch fast soweit. Die Chiliflocken dürften jetzt dazu, ebenso die Lorbeerblätter. Kurz wenden, dann den Zucker fein drüberstreuen. Er darf unter Umrühren karamellisieren und dann sofort die Tomaten hinterher, quasi zum Ablöschen. Mit Salz (oder Gemüsebrühenpulver) und Pfeffer abschmecken. Abschließend ca. 10 Minten köcheln lassen, damit die Konsistenz stimmt. Dabei kämen dann die Hackbällchen ins Spiel bzw. in die Soße, aber das wird ein anderes Rezept. Oder etwas flüssiger lassen, in ein Schälchen geben und im warmen Backofen parken.

Pimientos Padron

Auch wenn ich pünktlich nach der Küchenarbeit an Silvester essenstechnisch unpässlich war, so bin ich doch ein wenig stolz auf das zubereitete. Außerdem vergesse ich immer wieder, wenn ich Tapasvariationen zubereite, wie ich das genau beim letzten Mal gemacht habe. Deshalb und weil die Rubrik schon ewig brach liegt, gibt es hier künftig die Rezepte.

Ich beginne mit dem einfachsten, weil mir heute die Zeit knapp ist. Grabraucht werden im großen und ganzen drei Zutaten:

  • Pimientos, seit einiger Zeit als “Bratpaprika” sogar bei den Discountern zu bekommen. Übliche Packungsgröße 200g, das passt.
  • Öl zum Anbraten (bevorzugt temperaturfestes Olivenöl)
  • Salz. Gerne etwas grober. Wenn es die Salzmischung mit etwas Thymian und so ist, auch kein Fehler.

Die Mengenangaben sind schlecht skalierbar in der Art “für x Personen”, denn von einem Gericht soll man ja nicht satt werden, sondern man isst ja mehrere zu einer Mahlzeit. Darum hier nur so viel: Reicht für 2-4 Personen. Ansonsten wird es einseitig oder man muß sich um die einzelnen Pimientos kloppen.

Zubereitung: Öl in einer Pfanne heiß machen. Ich nehme inseren hohen beschichteten Topf, weil es doch ganz fies spritzen kann. Das hält die Sauerei in Grenzen. Hitze bei 6-7/101, Paprika am Stück rein. Sind ja Fingerfoodhappen. Immer wieder wenden. Vorsicht, spritzt genau dabei gerne! Wenn größtenteils gut gebräunt, dann sind sie auch gar. Dauert ca. 10 Minuten. Kann auch vorbereitet werden und dann in der Tonschale ab in den 50°C warmen Ofen, mitsamt dem Öl. Kurz vor dem Servieren das grobe Salz drüber, fertig.

Futtert sich am besten, wenn man den Stengel packt und abbeißt. So wie bei eingelegten Pepperoni. Bild gibt es leider erst, wenn ich sie mal wieder zubereitet gabe.

  1. Unser Herd geht von 0-10, das nehme ich als Referenz []

Rad KW52 und Abschluß 2017

18263km stehen auf der Uhr, damit 35km mehr als vor einer Woche. Die Woche hatte ja auch nur 4 Arbeitstage, also einen zusätzlich gefahren.

Aufs Jahr 2549km, deutlich mehr, als ich gedacht hätte. Das Vorjahr mal eben um ein Viertel übertrumpft. Im Schnitt waren es dann knapp über 49km pro Woche. Jede Woche, auch wenn ich gar nicht da war.

Das wars dann. Ich habe mir vorgenommen, diese wöchentlichen Meldungen nicht mehr zu bringen. Mein Schwerpunkt 2018 wird auch eher in der weiteren bzw. erneuten Reha der Schulter liegen. Das hatte ich schleifen lassen und muß da bei. Wenn der Erfolg ähnlich ist, dann kann das nur gut werden. Muß es nämlich auch. Doch selbst da werde ich hier nicht damit nerven, wie viel von welcher Übung ich gemacht habe. Da gibt es allenfalls ebenso wie beim Rad mal eine kurze Info am Rande bei passender Gelegenheit.

Rad KW51

18228km insgesamt, nur 41km mehr als vor einer Woche. Am freien Tag hatte Annette sich kurzfristig auch frei genommen und so ging es mit dem Auto auf Einkaufstour statt Kilometer auf den Tacho zu radeln.

2514km aufs Jahr, alles gut. Plus 114km. Schnitt 49,29km

Videoschnitt

Gestern präsentierte ich nach langer Zeit mal wieder ein Video. Videoschnitt hatte mich auch umgetrieben, weil ich erst mal suchen musste.

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Urlaubsvideo

Wie man sieht, war ich mal wieder etwas abgelenkt. Statt täglicher Blogbeiträge – die meisten davon allerdings schon länger vorbereitet und nur noch finalisiert – saß ich rum in Sachen Videobearbeitung. Ein erstes Ergebnis ist veröffentlicht, die Umrundung des Lac du Mont Cenis. Im Mittelteil vielleicht etwas langatmig, aber ich selbst sehe gerne solche Filme, um mir ein Bild von der Strecke zu machen und ob ich sie mir zutraue. Ein Zusammenschnitt spektakulärer Schlüsselstellen hilft da wenig.

Kurzum, hier anschauen:

Rad KW50

18187km insgesamt, 56km mehr als vor einer Woche.

2473km aufs Jahr, damit auch die 2500km praktisch geschafft. 2600km sind aber utopisch, denn in der kommenden Woche und vor allem der Weihnachtswoche zusammen werde ich keine 127km schaffen. Das wären dann aber bei 52 Wochen tatsächlich ein 50er Schnitt. Der liegt aktuell bei 49,46km.

Rad KW49

18131km gesamt, damit 48km mehr als vor einer Woche. Sauwetter zwischendurch, da litt die Motivation.

2417km aufs Jahr, somit das erhöhte Jahresziel auch geschafft. Saldo +97km, Schnitt 49,33km. Die 2500km sollten noch zu schaffen sein…

Wo gehobelt wird…

… da fallen Späne. Angeblich, laut Sprichwort. Beim Elektrohobel sind es eher Krümel, die sich per Absauganschluß der Staubsauger schnappt. Saubere Sache. Weiterlesen