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Einkaufswagen

Ich habe ja heute gezweifelt. Ob ich nicht mitbekommen habe, daß man den Pfandeuro neuerdings nicht mehr zurück bekommt. Beim Anstellen an der Aldikasse nicht wirklich wahrgenommen, daß die junge Dame vor mir zwar nur eine Klappbox hatte, die aber gut gefüllt war. Sehr gut sogar. Sportbilly wäre neidisch.

Ohne übermäßig aufgelockert zu wirken, ließ sich locker das ganze Band mit dem Inhalt der Klappbox füllen. Das ganze Band. Die Kassiererin musste warten, bis Madame ganz hinten ihren Kram zurechtsortiert hatte, bevor sie loslegen konnte. Im Schneckentempo, denn das feinsäuberliche Einsortieren der Waren von dem kurzen Tresen hinter dem Scanner geht nicht im klassischen Aldikassiererinnentempo.

Abschließend natürlich noch ein zweiter Bon. Zum Glück sind die Zigaretten bei Aldi ja in Griffweite.

Gabs alles schon irgendwie, klar. Aber dieser Blick. Ich fragte die Kassiererin, ob man neuerdings den Pfandeuro nicht mehr zurückbekommt oder Wagen nur nach Bonitätsprüfung erhält. Faszinierend, wie bös jemand gucken kann. Aberisdochwahr…

So ein Scheiß

Gerade in #rrr aufgetaucht. Als Mitbewohner eines Korkenkackers, der zu selten zurückblickt, bin ich hierfür sehr empfänglich. Guten Hunger noch!

Bester Beitrag von einem gewissen David hier, da nicht direkt verlinkt werden kann:

Die Geisterscheisse: Du weisst, dass Du geschissen hast. Da ist Scheisse am Klopapier, aber keine Scheisse in der Schuessel. Koennte auch „Torpedoscheisse“ gewesen sein, wenn man es plumpsen gehoert hat.

Die Teflonscheisse: Kommt so sanft und weich raus, dass man es gar nicht merkt. Keine Spuren auf dem Klopapier. Du musst in die Kloschuessel sehen, um sicherzugehen.

Die Gummischeisse: Diese hat die Konsistenz von heissem Teer und hinterlaesst widerspenstige Reste in der Kloschuessel. Du wischst Dir den Arsch 18 mal und er ist immer noch nicht sauber. Du endest damit, dass Du Dir Klopapier in die Unterhosen stopfst, um sie nicht zu versauen.

Die Spaetzuenderscheisse: Du hast Dir den Hintern fertig abgewischt und stehst grade auf … als der naechste Schub kommt.

Die Schlangenscheisse: Sie ist glitschig, hat die Dicke eines Daumens und ist mindestens 50 cm lang. Hat das Potential zur Torpedoscheisse.

Die Korkenscheisse: Auch als „Schwimmer“ bekannt: Sogar nach dem dritten mal spuelen ist sie noch da. Oh Gott! Wie wird man sie los? Das Scheissding geht einfach nicht unter. Tritt normalerweisse ueberall auf, nur nicht in der eigenen Wohnung.

Die Wunschscheisse: Du sitzt da mit Ameisen in den Daermen. Du schwitzt, laesst ein paar Fuerze, tust einfach alles … ausser scheissen.

Feuchte-Backen-Scheisse: Diese Abart trifft mit hoher Geschwindigkeit schraeg auf die Wasseroberflaeche auf und spritzt Deinen Hintern nass.

Zementblock- oder „Oohh Gott!“-Scheisse: Kurz nach dem Beginn wuenschst Du Dir, Du haettest eine oertliche Betaeubung bekommen.

King Kong- oder Kommodenscheisse: Dieser Haufen ist so gross, dass er sich weigert, in der Kanalisation zu verschwinden, bevor Du ihn in kleinere Brocken zerlegt hast (ein Kleiderbuegel funktioniert hier recht gut). Passiert ueberall, nur nicht auf dem eigenen Klo.

Die Gehirnblutungsscheisse: Diese Scheisse hat Elvis gekillt. Sie kommt normalerweisse erst dann, wenn man vor lauter Druecken schon abwechselnd rot, gruen und blau anlaeuft.

Die Bierscheisse: Eine der schlimmsten, aber auch haeufigsten Scheissesorten. Sie tritt am Tag nach der Nacht davor auf. Normalerweise riecht sie gar nicht so schlecht, aber das taeuscht.

Die Explosionsscheisse: Du bespruehst die Schuessel von oben bis unten bis sie aussieht als sei sie mit einer Schrotladung Oregano beschossen worden und Du wunderst Dich, wie Dein Loch in so viele Richtungen gleichzeitig zeigen kann. Dann stellst Du fest, dass das Klopapier alle und weit und breit keine Klobuerste in Sicht ist. Passiert auch nur auf fremden Klos.

Inkontinent

So sehe ich gerade aus mit meinen im Schritt durchnässten Hosen. Handschuhe Auswringen will gelernt sein.

Der Reihe nach. An meinen etwas betagten und weitgereisten Handschuhen löst sich eine Naht auf. Und da es sich in dem Preissegment (und zugegebenermaßen auch mit Beziehungen zum Hersteller) durchaus lohnen kann, zu reparieren statt wegzuwerfen, möchte ich die ebendarum einschicken. Meine Erfahrung sagt mir, daß ein guter Pflegezustand durchaus die Reparaturkosten bis hin zur Kulanzlösung senken kann.

Frisch ans Werk, zumal der Chef des Familienunternehmens, das die Handschuhe hergestellt hat, mir mal persönlich erklärte, wie man sie reinigt und pflegt.

Doch seine Methode mit der Lederseife überzeugte mich weniger. Man merkt hier, wie oft ich das schon in die Tat umgesetzt habe seit dem Kauf 2001.

Da erinnerte ich mich einer Flasche Waschmittel, die ich noch im Fundus habe. Für Textil mit Lederbesatz. Na, wenn das dem Leder vom Besatz nichts ausmacht und es reinigt…

Ganz tolle Sache. Zwei Waschbecken voll Wasser mit Waschmittel verwandeln sich in tiefschwarze Brühe. Drei weitere Wasserladungen werden sukzessive klarer. Respekt. Und bevor jemand fragt: Sie haben in diversen Regenfahrten bewiesen, daß das schwarze Leder farbecht ist.

Jetzt werde ich noch den zweiten Handschuh waschen.

Zickige Alpenländerin

Nachdem meine F und ich so viel Spaß miteinander hatten, stand heute trockener Alltag an. Das Maderl wollte Zuwendung in Form von frischem Öl. Und für mich sollte das der erste Ölwechsel bei einem Motor mit Trockensumpfschmierung werden.

Vorneweg: Diesen Alpenseppeln, die das konstruiert haben, sollte man die Krachledernen langziehen. Japanische Kleinsthände mit 8 Gelenken pro Finger kann ich ja inzwischen emulieren, aber das ist schon fast grober Unfug. Vielleicht wäre aber auch eine gute Reparaturanleitung eine tolle Sache.

Der erste Schritt war einfach. Ablaßschraube unten am Motor lokaliseren und erstmal etwas Plastik aus dem Weg schrauben, das kann ich. Und diesmal habe ich sie auch nicht fallenlassen.

Kurzer Einschub: Es gibt diese Altölkanister, die gleichzeitig auch Auffangwanne sind. Mit eingearbeitetem Trichter und Schraubverschluß. Fällt nun die Ablaßschraube in dieses Loch und ist groß genug um es zu verstopfen, gibt das eine nette Ölpest.

Zweiter Schritt: Der Öltank. Als solcher fungiert ein Teil des vorderen Rahmens. Der Auslaß ist sogar ein kleines Röhrchen, schön schräggestellt, wohl damit nicht alles über den Krümmer suppt. Aber ich bin vorsichtig und lege schonmal ein großes Stück Pappe unter. Welches so groß ist, daß es vorne hochkant am Reifen stehen muss. Die Schraube ist lang. Sehr lang. Mit jedem Gewindegang steigt die Spannung. Ich habe die Wanne untergelegt, nachdem ich die andere Ablaßschraube wieder verschlossen hatte. Die Schraube ist raus.

Ganz tolle Wurst. Mit dickem Strahl pißt die Diva auf ihren eigenen Vorderreifen. Versucht es zumindest, aber zufällig ist die Pappe im Weg. Die Wanne läßt sich eben nichtweit genug nach vorne bewegen, da der Reifen im Weg ist. Ölpest. Scheiße. Drecksding.

Großzügig Bindemittel verteilen und weiter zum Ölfilter. Ich traue der Sache nicht. Die Dichtfläche steht senkrecht. Und ja, es suppt ordentlich aus dem Gehäuse. Über einen Schlauch unbekannter Ölresistenz hinter die Abdeckung des Kettenritzels. Wer hat diesen Jodelheinis derart ins Gehirn geschissen, daß sie so ein Filtergehäuse über dem Motor plazieren? Abdeckung weggeschraubt und alles so gut es geht saubergewischt.

Ab jetzt kann ja kaum noch was passieren. Nur noch frisches Öl einfüllen. Hier spucken die Bayern in die Suppe, nachdem der österreichische Teil beendet ist. Zwischen Lenkkopf und Tank eingepfercht, begrenzt auch der Lenker den Zugang. Aber der erfahrene Japanerschrauber läßt sich davon nicht beeindrucken und zückt den Trichter. Mit Filter, weshalb das Öl etwas gemächlich läuft.

2,4l gehen rein, also kann man ruhig mal nach und nach 2l reinkippen, bevor man mit dem Ölstandpeilen anfängt. Kann man wirklich und braucht auch nicht peilen. Der Öltank faßt geschätzte 1,8l bis hin zur Oberkante Einfüllöffnung. Der Rest der 2l nimmt auf Newtons Pfaden interessante Wege. Nicht zuletzt auch der Lüfterpropeller ist ölig.

So, die Pechmarie darf jetzt erstmal abtropfen und ich informiere mich, wo ich sackweise „ölhaltige Restabfälle“ loswerde.

Post ist da

Sodele, der Brief, auf den ich hier gewartet hatte, ist aufgetaucht. Bei meinen Eltern. Es handelt sich um die Deckungskarte der Axa für mein neues Motorrad.

Jetzt muß ich etwas ausholen. Mein Tigger, die nicknamegebende CBR, ist an meinem Zweitwohnsitz bei meinen Eltern angemeldet. Ich befürchtete, daß ich in Karlsruhe häufiger umziehe und wollte mir den Streß mit jedesmal Fahrzeug ummelden nicht geben. Die F habe ich in Karlsruhe angemeldet. Einerseits bin ich dann doch deutlich sesshafter als befürchtet, andererseits ist die Verwechslungsgefahr mit der F meines Mitbewohners so umso größer. Das ganze wird auch eine kleine Überraschung werden für unsere jährliche Pfingstparty. Aus diesem Grund wird dieser Eintrag auch als Draft rumliegen und erst nach Pfingsten veröffentlicht werden.

Jedenfalls habe ich ne ganze Weile dem Sachbearbeiter die Lage klargemacht und einen Grund wird es ja gehabt haben, warum ich ihm die Adresse meines Hauptwohnsitzes diktiert habe.

Egal, das Motorrad wurde am 21. März angemeldet, nachdem ich bei der HUK eine Deckungskarte geholt hatte und gleich vom Händler geholt. Immerhin habe ich jetzt auch mal bei der Gelegenheit die Tarife verglichen. Nicht nur wegen dem Patzer werde ich ab Januar 2006 ein Ex-Kunde sein bei der Axa.

Geschützt: Liebe Harleyfahrer,

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Stadtbrief ist keine Post

Da hat man schon alle Hoffnung aufgegeben. Ein wichtiger Brief soll vor 11:30 eintreffen, dann ist das Wochenende gerettet. Nur daß gestern nichts ankam und die Post normalerweise hier vor 12:00 nicht auftaucht.

Da klingelt es nicht nur an der Tür, sondern man bekommt an der Sprechanlage ein lautes „POST!“ entgegengebrüllt. Adrenalin!

Rekordzeit vom zweiten Stock des Hinterhauses zum Briefkasten im Vorderhaus. Und auf der früh morgens eingeworfenen Tageszeitung liegt ein Brief!

Allerdings an Herr und Frau $Mitbewohner und zugestellt von Stadtbrief. Ich glaube, ich muß deren Zusteller bei Gelegenheit töten. Wenn ich nicht zu sehr damit beschäftigt bin, darüber nachzudenken, was es mit Frau $Mitbewohner auf sich hat. Hygienikerin, die eine echte Herausforderung sucht? Gemeinsamer Geist? Clerical Error? Ich bin gespannt…

Genial

Jetzt muß ich mir doch mal selbst auf die Schulter klopfen. Gerade habe ich festgestellt, wie genial ich doch am Sonntag war.

Zustand vorher: Waschtage waren immer etwas kritisch bzw. einengend. T-Shirts, Hemden und Pullis (sprich alle Oberteile) trockne ich aus Bequemlichkeit auf Kleiderbügeln. Spart bis auf wenige Ausnahmen auch das Bügeln der Kleider. Diese hänge ich dann an eine kleine Kante an der Unterseite meines Hochbettes zum Trocknen. Leider ein sehr effektiver Raumteiler und von einem Großteil des Zimmers ist so u.a. der Fernseher nicht mehr zu sehen, sprich nur noch als Nahseher zu gebrauchen.

Tooltime!

Am Sonntag stolperte ich beim Entrümpeln meiner kuscheligen Hamsterhöhle über ein Stück hölzernes Rundmaterial von etwas über einem Meter Länge. Woher das noch stammt, ist eine andere und sehr lange Geschichte. Auf die Kante unterm Hochbett aufgelegt (natürlich jetzt auf der Seite an der Wand, nicht in der Raummitte) schon fast eine brauchbare Kleiderstange. Bis auf das frei in der Luft hängende Ende, das eben das nicht mehr macht, sobald man es losläßt.

Irgendwo lagen aber noch diese seltsamen Gewebebänder, die dem IKEA-Regal Ivar beiliegen, auf daß man damit das Regal an der Wand befestige. Inklusive Schraube. Als Schlaufe an die Hochbettdecke (bzw. den Boden, je nach Sichtweise) geschraubt hinreichend stabil. So hängt die Wäsche in einer weniger frequentierten Ecke des Zimmers.

Wochenendlicher Waschtag und WG-dynamisches Tatortschauen sind sich nun nicht mehr im Weg. Und das quasi kostenlos. Ja, ich Held ich. Meinjanur. Auch mit kleinen Schritten verbesserte Lebensqualität ist ein Gewinn.

In diesem Zusammenhang: Es werden gerne Tips angenommen, wie man effektiv und übersichtlich in einem 50cm tiefen Ivar-Regal (wegen dem Fernseher, der braucht die Tiefe) DVDs deponiert. Einfach klassisch „ins Regal stellen“ verschenkt ungefähr 65% des Volumens. Und langsam werden das viele DVDs.

Noch ein Kollege

Diesmal nicht motorradfahrenderweise, sondern einzelhandelstechnisch: Der Shopblogger!

Richtig viel Lesestoff mit Wiedererkennungswert (für mich). Im Berufsleben detaillierter, als ich mich es traue. Aber er ist ja auch sein eigener Chef. Dafür ist für ihn wohl alles schon Privatleben, was sich außerhalb der Geschäftszeiten abspielt und sei es ein Messebesuch fürs Geschäft.

Zugegeben, nicht frisch entdeckt, sondern schon seit Wochen gelesen und für sehr gut befunden.

Besserwisser

Soviel vorweg: Wir haben uns schlußendlich stillschweigend auf ein Unentschieden geeinigt. Glaube ich.

Heute mal wieder den WalMart heimgesucht. Irgendwie war ich umtriebig und häuslich. Will heißen, ich habe die Küche geputzt und etliche Nutzungsmöglichkeiten für anzuschaffende Utensilien und fehlendes Verbrauchsmaterial gefunden. Und habe mich, was relativ ungewöhnlich ist, mit einer Einkaufsliste bewaffnet. Mir war es so richtig ernst!
Davon abgesehen würde ich gerne ein gewisses Einkaufslistenprogramm nutzen, das eine Freundin auf ihrem Palm hat. Doch leider gibt es das nicht für PocketPC. Aber ich schweife mal wieder ab.

Unter anderem auf der Liste stand ein Behältnis, mit dem ich an einem freien Tag wie heute absichtlich zuviel Gekochtes bis zur nächsten Mittagspause im Kühlschrank verwahren und zu eben diesem Anlaß in der Mikrowelle erwärmen kann. Anforderungen für ein Hightech-Produkt also und da muß man ja vergleichen.

Doch da drängte sich mir direkt eine Produktserie auf. Groß beworben wird da auf dem bunten Bäpper, daß eben dieses edle Geschirr unempfindlich sei gegenüber Tomatenflecken. Ein gewichtiges Argument, ist es doch meist Chili oder irgendeine tomatige Soße mit Pasta drin, die ich zu solchen Anlässen konsumiere.

Das Teil ist gekauft! Naja, fast. Ein Sternchen hinter der vollmundigen Werbeaussage macht mich stutzig. Sternchen verweisen gerne auf Kleingedrucktes, das einem die Freude trübt. So in der Art „Kühltruhengeeignet*“ -> „* solange diese ausgeschaltet ist und keine Temperaturen unter 0°C vorliegen“

In diesem Falle war es jedoch nur der Hinweis, daß man dafür sich auch brav an die Pflegeanweisungen halten soll. Neben den Piktogrammen, die die Eignung für Mikrowelle, Spülmaschine und Minustemperaturen anzeigen, wird einem dies alles in mehreren Sprachen mitgeteilt, davon auch einige, die ich lesen kann. WalMart ist eben ein Global Player.

Naja. Dem innenliegenden Faltblatt, das dann doch nur noch auf Holländisch und Französisch verfaßt ist, konnte ich immerhin entnehmen, daß es sich um die Pflegeanweisung handelt. Und kurz war sie nicht. Mehrere Dosen aufgemacht mit ernüchterndem Ergebnis. Keine Faltblätter mit Sprachen, die ich verstehe.

Zeit für den WalMartmitarbeiter, der die ganze Zeit neben mir mit einem Scanner am Rumfiepen war (Inventur?), von mir wahrgenommen zu werden. Da konnte ich doch nicht an mich halten und habe ihn darauf aufmerksam gemacht, daß ich dem Aufkleber zwar entnehmen kann, wie wichtig die richtige Pflege ist, aber die Pflegeanleitung nicht lesen kann.

Sein großer Moment! WalMart sei ja ein internationales Unternehmen, das ursprünglich aus den USA stamme. Da kann es schonmal vorkommen, daß da etwas nur auf Englisch draufstünde. [Fein, das wäre dann auch eine Sprache, die ich mindestens so gut wie (ein schlecht von einem Koreaner aus dem Englischen übersetztes) Deutsch verstehe. Aber fällt ja aus wegen ist nicht.] Weitgreifend gestikulierend öffnete er eine Dose, faltet das Faltblatt auseinander, blättert wild und wilder und just als er es aussprechen will, bestätige ich ihm, daß auch in den anderen Dosen keine andere Sprache zu finden ist.

Mal sehen, ob er es „nach oben“ weitergibt und der Global Player sich erbarmt, verständliche Produktinformationen beizulegen. Natürlich habe ich vergessen, wie die Teile heißen. Il Rotho irgendwas, glaube ich. Vielleicht hätte ich ja mit den Informationen jemanden aus dem Bekanntenkreis drauf ansetzen können.

Aber war ein schöner Anblick, als der überlegene Gesichtsausdruck in sich zusammenfiel.