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Erdbeben?

Nein. Die sind schneller vorbei. An der fast fertiggestellten Strassenbahnbaustelle, geschätzte 300m vom Arbeitszimmer entfernt, hämmert so eine Art Bagger rum. Spundwände einer Baugrube eintreiben oder sowas. Jetzt klappern hier alle drei Minuten für ne halbe Minute die Flaschen im Regal. Verfluchte moderne Leichtbauweise!

Neue Tastatur gesucht

Oder so eine von diesen alten vielgerühmten Tastaturen, die man problemlos in eine Geschirrspülmaschine stellen und sauber und funktionstüchtig wieder rausholen kann.

Unter dem kritischen Blick von Annette durfte ich soeben mit einem Uhrmacherschraubendreher zwischen den Tasten rumkratzen. Zugegeben, afrikanische Kleinstaaten haben schon wegen weniger Kriege angefangen als ich da rausgeholt habe, aber sauberer siehts trotzdem nicht aus. Hätte Bilder machen sollen von vorher, nachher und dem Häufchen.

Endlose Geschichte?

Sodele, das Kreppband vom Abkleben ist jetzt runter. Und Teile der Tapete 🙁

Naja, handhabbar. Auch, daß ich Depp beim Abkleben im Zweifel bevorzugt die alte Tapete statt der Decke abgeklebt habe. Somit hat es jetzt stellenweise feine rötliche Streifen am Übergang. Wird mit einem feinen Pinsel nachgearbeitet.

Das Laminatverlegen könnte noch zum Puzzle werden.

Die Woche wird also spannend. Erste Frage: Kann man in drei Stunden zehn Bahnen Vinyltapete mit ordentlich Rapport sauber ankleben?

Fertig

Für heute.

Au Mann. Nein, das Laminat ist nicht wie geplant heute verlegt worden. Streichen war nochmal angesagt.

Kurze Zusammenfassung: Montag war ich krank, Dienstag hab ich die Streicherei angefangen. Und festgestellt, daß ein 5l-Eimer und eine 25cm-Walze inkompatibel sind. Mittwoch Laminat abgeholt. 200kg Material in den 4. Stock wuchten ist unlustig, zum Glück hat mir da mein Herr Nachbar geholfen. Donnerstag das eine Elektrokabel zuende verlegt und zugespachtelt. Dann festgestellt, daß eh nochmal überall drübergestrichen werden muß und Streichen für Samstag beschlossen.

Heute dann Farbe nachgekauft und das komplette Zimmer ein zweites Mal gestrichen. Und für die Elektroinstallation schmore ich sicher in der Hölle. Aber wie war das nochmal? Gute Elektriker schmoren in der Hölle, schlechte am Kabel.

Morgen hat Annette Geburtstag, da ist nochmal Leisegang angesagt. Wir sehen uns eh irgendwie kaum, sie hat Streß im Büro, so ein Hauptkatalog macht richtig Arbeit.

Laminieren dann halt kommende Woche vormittags vor der Arbeit. Und ach ja, die Tapete ist abholbereit.

Geschützt: Saisonstart

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Nettes Kundenfeedback

Ein Kunde hat eine unserer Packtaschen. Die ältere Version, die sich von der aktuell bzw. schon seit einigen Jahren verkauften z.B. an den Steckschlössern zum Verbinden unterscheidet.

Unsere Firmenzentrale war außerstande, die alte Version der Steckschlösser als Ersatzteil zu liefern. Und die Taschen unseres Kunden waren gebrauchsuntüchtig wegen einem Pfennigsartikel, den er auch anderweitig nicht beibekam wegen dem seltsamen Maß.

Sonntag bin ich dann bei meinen Eltern über meine einzelne Packtasche gestolpert, die ich schon lange mal entsorgen wollte, denn das Gegenstück war mir ja mal verlustig gegangen. Also schnell die Steckschlösser weggefleddert und dem Kunden zukommen lassen.

Fand er gut. So gut, daß er meinen Bierspoiler vergrößern will. Er brachte in meiner Abwesenheit für mich eine 1l-Flasche leckeres Vogelbräu vorbei.

Blankgezogen

Die Tapete ist von der Wand. Und das Laminat wartet schon im Baumarkt, viel zu früh geliefert. Dafür kommt die Tapete später. Nächste Woche also erstmal Streichen im Schweinsgalopp, dann Laminat im Raum lagern und wohl am Samstag verlegen. Sägen am Sonntag ist wohl eher nicht im Sinne der Nachbarschaft.

Außerdem muß erstmal noch der Samstag mit seiner Saisonstartparty über die Runden gebracht werden.

Update Renovierung

Heute nur kurz, denn es gibt nicht viel zu vermelden. Etwas mehr Tapete ist von der Wand runter. Annette hat nicht gemeckert, aber das Schlafzimmer vorerst für unbewohnbar erklärt.

Außerdem habe ich heute morgen erstmal vier DIN A4-Seiten Ansprache an meine Kollegen verfasst. War nötig.

Ungemütliches Nest

Der Nestbautrieb setz derzeit ja noch einen Nestabbautrieb vorraus. So musste heute der Teppich dran glauben. Unter dem prangen fein Verlegespanplatten, unterfüttert mit Trittschalldämmung und Dampfbremse. Sehr fein. Das Verlegen des Laminats wird wohl ein Spaziergang. Und ja, ich weiß, daß ich diese Aussage noch bereuen werde.

In der Folge musste auch das Restmobiliar in Form von Stehlampe, Bett und Phonomöbel etwas weichen. Somit ist das Schlafzimmer jetzt definitiv unwohnlich, wenn auch nicht unbewohnbar.

Dem männlichen Spieltrieb folgend ging es dann testweise der Tapete an den Kragen, die an einer Wand weg muß. Trennt erstmal relativ sauber mittig, will heißen das Dekorpapier hat man in der Hand und der eingekleisterte Teil bleibt kleben. Aber selbst ohne Nagelrolle lässt sich das ganze gut aufweichen mit der guten alten Pumpflasche voller Spüliwasser. Sogar die Trockenwand drunter leidet kaum.

Feinfein, mal sehen, ob der Berg Tapetenreste den Unmut von Annette auf sich zieht, aber das Zeugs sollte trocknen bevor mans in einen Plastiksack steckt. Kann sie dann machen, sie scheint sich bei der ganzen Aktion etwas außenvorgelassen zu fühlen. 🙂

Nestbautrieb

Kurzer Überblick über das hier bisher noch nicht erwähnte:

Ins Schlafzimmer soll ein neuer Schrank. Soweit, sogut. Klingt einfach.

Aber der Auserwählte passt nicht zur Tapete. Die Tapete eigentlich auch nicht mehr zum Geschmack. Und der Boden passt zur Tapete. Kurzum, wenn der Schrank als nennenswertestes Möbelstück des Zimmers schonmal draußen ist, dann wird der Boden neu gemacht und auch die Wand. Mehr dazu, wenns soweit ist, das schreit grad nach täglichen Updates.

Heutiges Vormittagswerk: Die abgeschraubten, weil dann weder zu neuer Wandfarbe (zartgrau und schwarz) noch Bodenfarbe (Kirsch) passenden Fußbodenleisten nutzen, um die vom (damaligen) Hund zerkauten im Treppenhaus (Maisonette!) zu ersetzen.

Erste Erkenntnis: Es sind doch zwei verschiedene Sorten Leisten. Und natürlich sind die Löcher in unterschiedlichen Abständen gebohrt.

Zweite Erkenntnis: So eine auf Gehrung gesägte Fußbodenleiste ist verdammt schnittig. Und mit fachgerecht verpflastertem Zeigefinger tippt es sich schlecht.

Dazwischen einiges an Flüchen, steile Lernkurven, zu kurz gesägte Leisten, ein von Annette prinzipiell dergestalt verräumter Staubsauger, daß einem Wäschetrockner und Bügelbrett auf den Kopf knallt und zuletzt der Schrei nach einer ordentlichen Gehrungssäge.

So, ab zur Arbeit, ist ungefährlicher.