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HabmeiniPodliebBärchen

Bahnfahren ist immer mal wieder eine inspirierende Sache. Und man begegnet interessanten Menschen. (Join the Army. Ne… Take the railway. See foreign countries. Meet interesting people… and kill them! Nein, nicht in dem Fall.)

Eher amüsant, was ich da so als leicht verzerrte und verwaschene Spiegelung in der Tür zu sehen bekam. Eigentlich trivial. Ein Mann bedient seinen iPod. Welcher um seinen Hals und somit über seinem nicht zu übersehenden Bauch hängt. Und eben mit den typischen Bewegungen am ClickWheel. Nichts besonderes eigentlich.

Aber jeder andere, der früher beim Kinderfernsehen auch nicht schnell genug umgeschaltet hat und einen Blick auf die ihre Logos auf dem Bauch reibenden HabDichliebBärchis werfen musste, hätte sicher auch breit grinsen müssen.

Weihnachtsbeleuchtung

Jetzt sind die Dinger auf den Balkonen und in den Fenstern endlich auch hierzulande wieder verschwunden und man kann ohne Augenkrebsgefahr wieder aus dem Fenster schauen.

Nichts gegen stilvolle Dekoration, aber was jedes Jahr verschärfter in unseren Haushalten abgeht, zeigt, daß Strom nicht teuer und es den Jammerdeutschen noch gar nicht dreckig genug geht.

Meinjanur. Bin schlaflos. Vielleicht bin ich ja infiziert und mir fehlt was. Das wäre erschreckend.

Wieder mobil

Hat ja lange genug gedauert. Und nicht daß ich undankbar wäre für das Telefon, daß man mir geliehen hatte, als ich meins verlor. Aber es fehlte mir einfach die alte Gewohnheit, unterwegs mal eben schnell nach Mails zu schauen.

Dann hat ja, ungebloggterweise, die METRO mir viel Spaß bereitet. Mein auserwähltes K750i hatten sie vorrätig und das zu einem Spitzenpreis. Daheim ausgepackt zeigte es jedoch diverse Gebrauchsspuren und war nach ca. 12 Stunden defekt. Rücknahme ja, Umtausch nein, es sei denn ich warte bis Februar oder nehme das abgegrabbelte Ausstellungsstück. Danke nein.

Inzwischen hatte ich mich dann mit dem W800i arrangiert. Es hat doch eine, wenn auch unauffälligere, Linsenabdeckung und die Farbe ist erträglich. Weiß erscheint mir zwar noch zu empfindlich, aber das Orange ist ja gar nicht transluzent wie die Verpackung vermuten läßt, sondern eloxiert. Und das quasi im Tigger-Orange.

Und um ihr den Spaß vorwegzunehmen: Jetzt meint Annette, daß es schwul aussieht. Aber es kann alles so toll. Danke SonyEricsson für dieses Stück Technik!

Ende der Werbung.

Büchsenhaft

Die Spendenbüchse ist jetzt im Büro inhaftiert. Noch völlig geldleer. Ich hatte sie am Kassentresen vorerst toleriert, aber inzwischen war jemand so schlau und hat sie direkt neben der Eingangstür auf den Katalogpräsenter gestellt.

Ab morgen dann wahrscheinlich mit einem Schild „Geld zum Mitnehmen“

Da kann ich nur den Kopf schütteln.

Gewerbeauskunft

Mal wieder die Abzocke unvorsichtiger Tippsen und Filialistenmitarbeiter. Man kennt es ja, Aufträge, die wie Rechnungen aussehen oder einfach nur zu einladend sind. „Kostenlose Nummer für Ihr Antwortfax“ und so.

Zudem finde ich persönlich 25 Euronen im Monat ziemlich happig für den Eintrag auf einer Webseite, die mir nach mehrmaligen hartnäckigen Versuchen immer wieder Firmen im Raum Karlsruhe (Baden-Württemberg) anzeigt, deren Postleitzahl mit 0 beginnt.

Wer so dilettiert, darf seine Briefe auch gerne an die Geschäftsführung (die unter der Adresse einer Filiale nicht erreichbar ist) adressieren, da findet sich dann auch eher jemand, der den Kram in die passende runde Ablage befördert.

Ich mag den Golf…

… weil man ihn so leicht überholen kann.

Nein, es geht diesmal um den Sport. Jemand sucht Sponsoren für sein Verzeichnis sämtlicher Golftermine im Jahr 2006.

Mal abgesehen davon, daß ich es für reichlich spät halte, Sponsoren für ein Werk zu suchen, das längst im Druck sein sollte…

Was zur Hölle haben wir mit Golf zu tun?

Harleyfahrende Zahnärzte rüsten sich anders aus.

Wobei mir der Gedanke eines bierdosenschwingenden Kuttenträgers, der laut „Go get them Tiger!“ ruft, spontan gefällt. Also so mitten aufm Grün.

Spendenbüchse der Pandora?

Hoffentlich nicht.

Derzeit bin ich ich mal wieder Kalif anstelle des Kalifen. Weniger wegen Urlaub, aber Cheffe ist nach seinem freien Tag am Montag erstmal bis einschließlich Donnerstag in der Firmenzentrale auf Schulung. Da kommt es eben vor, daß ich etwas Zeit im Büro verbringe.

Die Bühne betritt eine unserer beiden Azubinen. Unten stünde jemand vom Kinderhilfswerk und wolle die Spendenbüchse abholen, die er vor einem halben Jahr hier aufgestellt hat.

Hier beginnt die Alarmsirene zu hupen. Laut.

Ich erkläre ihr, daß hier nie so eine Büchse aufgestellt war, daß wir das auch eher ungern machen, schließlich ist das (in meinen Augen) eine Verantwortung, die mit manchen Kollegen zu teilen ich ungern bereit bin. Gut, letzteres habe ich nicht laut gesagt. Und ob er sich überhaupt ausgewiesen habe, frug ich.

Die Azubine verlässt die Bühne. Ich mit kleinem zeitlichen Abstand hinterher, denn die Show würde ich gerne live sehen. Ich habe Horrorszenarien vor mir von einem Kolonnendrücker, der vor versammelter Kundschaft im vorweihnachtlichen Wohltätigkeitsrausch laut jammert, daß wir wohl die Spenden für die armen Kinderlein verbummelt hätten um so aus der in diesem Fall mal glücklicherweise stets bankrotten Kaffeekasse einen Schein zu locken.

Ja, ich weiß daß ich ein paranoider Pessimist bin.

Es war nicht ganz so schlimm. Er war sogar schon weg. Und hat uns „wieder“ eine Spendenbüchse dagelassen. Ok, das war also das Ziel. Mit der kühnen Behauptung, er habe schonmal was aufstellen dürfen einfach einen Fuß in die Tür stellen. Meine lieben Kollegen haben wohl nicht wirklich verstanden, warum Handwerker ohne vorherige schriftliche Anmeldung nicht mal ihre Werkzeugtasche abstellen dürfen. Da wird gerade in Filialbetrieben zu gerne abgezockt, indem irgendwas gemacht wird, man sich die ausgeführten Arbeiten von irgendwem abzeichnen lässt und schon ist Tür und Tor offen für eine horrende Rechnung. Ich will nicht wissen, was unser funktionsunfähiger Seifenspender gekostet hat. Aber ich weiche ab…

Sechs Monate sind ein halbes Jahr

So lange sind Annette und ich nun schon zusammen. Ein nett begangenes Jubiläum.

Bitte keine guten Wünsche mehr. 🙂

Just my 20ct

Irgendwie seltsam. Vermutlich hat irgendwo in Kuffnuckistan eine Fälscherbande herausgefunden, wie man 20ct-Münzen perfekt und wirtschaftlich lohnend herstellt. Jedenfalls werden die derzeit regelrecht in unsere Kasse geschwemmt.

„Ich habs passend…“ und schon liegen bis zu zwei Euro in Zwanzigern auf dem Tresen.

Naja, gut gerollt ist halb im Tresor eingelagert.

Orte an denen man nie sein will

Wo die Teutonen wohnen
Wo die Chinesen verwesen
Wo die Tartaren waren
Wo die Kosacken kacken

So, genug gealbert