November 2017
M D M D F S S
« Okt    
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930  

Archive

Kategorien

Nestbautrieb

Kurzer Überblick über das hier bisher noch nicht erwähnte:

Ins Schlafzimmer soll ein neuer Schrank. Soweit, sogut. Klingt einfach.

Aber der Auserwählte passt nicht zur Tapete. Die Tapete eigentlich auch nicht mehr zum Geschmack. Und der Boden passt zur Tapete. Kurzum, wenn der Schrank als nennenswertestes Möbelstück des Zimmers schonmal draußen ist, dann wird der Boden neu gemacht und auch die Wand. Mehr dazu, wenns soweit ist, das schreit grad nach täglichen Updates.

Heutiges Vormittagswerk: Die abgeschraubten, weil dann weder zu neuer Wandfarbe (zartgrau und schwarz) noch Bodenfarbe (Kirsch) passenden Fußbodenleisten nutzen, um die vom (damaligen) Hund zerkauten im Treppenhaus (Maisonette!) zu ersetzen.

Erste Erkenntnis: Es sind doch zwei verschiedene Sorten Leisten. Und natürlich sind die Löcher in unterschiedlichen Abständen gebohrt.

Zweite Erkenntnis: So eine auf Gehrung gesägte Fußbodenleiste ist verdammt schnittig. Und mit fachgerecht verpflastertem Zeigefinger tippt es sich schlecht.

Dazwischen einiges an Flüchen, steile Lernkurven, zu kurz gesägte Leisten, ein von Annette prinzipiell dergestalt verräumter Staubsauger, daß einem Wäschetrockner und Bügelbrett auf den Kopf knallt und zuletzt der Schrei nach einer ordentlichen Gehrungssäge.

So, ab zur Arbeit, ist ungefährlicher.

Tacho repariert

Ich kündigte ja hier schon an, daß ich die erfolgte Reparatur hier ankündigen wolle. Nun ist die Tachowelle ausgetauscht. Fragt nicht.

Eigentlich eine einfache Sache von geschätzten 20 Minuten, wenn mans mal gemacht hat. Um genau zu sein, wenn man sich einmal locker eine geschlagene Stunde lang durch das Cockpit gewühlt hat, bis man erkennen kann, wie es auch einfach geht.

Schwamm drüber.

Achja, ich habe zwei offene Kabelenden gefunden, aber nicht zu fassen bekommen. Vielleicht der Grund dafür, daß ich mit eingelegtem Gang trotz gezogener Kupplung nicht anlassen kann? Wäre immerhin billiger als ein neuer Schalter. Aber das wird eine längere Frickelei. Hat jemand eine Garage für mich?

Inventa

Wer bei diesem Namen für eine Messe an Neuheiten, Erfindungen und sonstiges Pfiffiges denkt, ist dem Wortspiel genauso auf den Leim gegangen wie ich.

Es ist eine Möbelmesse. Und dabei gehören flache Kalauer doch eher bei mir zum Inventar.

Der kleine Robert

Der kleine Robert scheint größer geworden zu sein. Groß genug, um Türklinken zu bedienen, orakle ich mal.

Wie ich darauf komme? Schon lange hängt hier an der Tür vom Laubengang zum Treppenhaus ein Schild, daß man bitte die Tür geschlossen halten soll. Wegen Witterung, Pflanzen im Treppenhaus und wasauchimmer. Und auch wegen dem kleinen Robert, wie handschriftlich hinzugefügt worden war.

Der kleine Robert, ich selbst habe ihn noch nicht zu Gesicht bekommen, ist der kleine Bruder des Nachbarmädchens, das ich oft sehe, da sie zur gleichen Zeit wie ich das Haus gen Schule oder so verlässt.

Jetzt ist der Zettel weg. So schnell werden die Kinderchen groß. Vermute ich mal. Immer noch.

Fernsehen für alle

Annette unterstellt mir Neid. Dabei frisst es mich nur an, daß der Fernseher, der vor ein paar Tagen gegenüber eingezogen ist und den ich vom Arbeitszimmer, von der Küche und vom Flur aus immer sehe, permanent läuft. Bezeichnenderweise Unterschichtenfernsehen. Passt ja. Und gerade das nervt bei einer geschätzten Diagonale von locker 102cm und mehr. Da sieht man eben nicht nur, DASS ein Fernseher läuft, sondern WAS läuft.

Geschützt: Hilfreiche Suchtips

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anzuschauen, gib dein Passwort bitte unten ein:

In den Bau mit dem Knecht

… der die Telefonanlage der Hotline einer ähnlich klingenden Haushaltsgerätemarke installiert hat.

Heute morgen ließ sich die Tür des Geschirrspülers nicht mehr verriegeln. Die Webseite war nicht so ergiebig wie die von Siemens, wo ich neulich nicht nur das defekte Teil lokalisieren, sondern sogar gleich bestellen konnte. Aber eine Hotlinenummer spuckte sie aus, wo man ja nochmal nachfragen könne.

Dubiose Sache, das. Ambient Callcenternoise schon beim ersten und einzigen klingeln. Danach nur noch Stimmen, die über Haushaltsgeräte referieren.

Oder war da wer in der Kaffeepause und hatte seinen Apparat auf automatische Rufannahme+Freisprechen? Seltsam, jedenfalls bleibt mir die Firma suspekt.

Dafür habe ich mich dann wagemutig ohne Ahnung mit dem Schraubendreher auf die Maschine gestürzt und den Fehler kurzerhand behoben. Ich Held.

Wintergeboller

Da Tigger ja zickt, musste die italienische Diva ja in den rauhen Winter. Und bewährt sich bisher ganz gut. Dienstag bei -10°C war sie zwar auch lustlos, um dann mittags bei etwas milderen Temperaturen trotz vermeintlich leergeorgelter Batterie kommentarlos auf den ersten Knopfdruck anzuspringen.

Heute bei knackigen Minusgraden bedurfte es wieder alter Ostfronttricks. Die nicht wirklich halfen. Zuguterletzt kam die im warmen Keller am Ladegerät hängende Tiggerbatterie samt Überbrückungskabel zum Einsatz. Das verwunderte einen kleinen Bub. Der befragte seinen Papa, der auch nicht weiter wusste. (Tip fürs Leben: Einfach mal den fragen, der da am basteln ist, gelegentlich weiß er, was er tut). Nach dem Anklemmen bei den ersten erfolglosen Startversuchen wusste Papa dann eine Antwort: „Der will das Motorrad anmachen!“ – „Warum?“ – „Er wird wohl fahren wollen.“ – „Papa, ist der doof?“

Ich habe ich es mir verkniffen, dem Bub zu zeigen, wie man Engel in gelben Schnee macht – in seiner Größe. Denn so völlig ohne ein Körnchen Wahrheit war seine plumpe Äußerung ja nicht in Anbetracht der festgefahrenen Eisdecke in unserer kleinen Stichstrasse . Und es gab wichtigeres zu tun, im Laden spinnte die EDV.

Erwähnenswert finde ich, daß bei allen Widrigkeiten ausgerechnet der Tacho seine Funktion versagte. Mal sehen, wann ich hier berichte, daß er repariert ist. Scheißwetter, hat nicht jemand eine beheizte Garage in Fußentfernung für mich?

Geschützt: Ende der Reservierung

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anzuschauen, gib dein Passwort bitte unten ein:

Kassenschlange

Das altbekannte Phänomen.

Aber ich sollte Ausholen. Ich bin heute früher aus dem Laden, weil ich massiv kränkelte. Bis abends ging es dann wieder soweit, daß ich anstelle der noch stärker kränkelnden Frau goofposer zur Nahrungsbeschaffung ausgeschwärmt bin.

An der Pennykasse zwei Leute vor mir. Die erste kippt einen Korb Einwegflaschen vor der Kassiererin aus einem Korb aufs Band. Und noch viel mehr. Lecker, den Shopblogger täts auch freuen.

Der coole junge Südländer war noch faszinierender. Er nutze das langsame Flaschenzählen der Kassiererin, um noch ein wenig durch den Laden zu schlendern, während sein Kram auf dem Band wartete, daß es vorangeht. Auch ok. Beide kamen übrigens kurz vor mir an die noch kundenfreie Kasse. Und noch während dem Zählen klingelte die Kassiererin um Hilfe, da plötzlich sich weitere fünf Leute zum Zahlen entschieden. Die alte Geschichte.

Dann der Oberhammer. Eine Dame mittleren Alters kommt an, greift eine Dose Mais vom hinteren Ende des Warenbandgehäuses, die ich nicht wahrgenommen hatte und stellt sie in aller Seelenruhe zusammen mit einem soeben rangetragenen Päckchen Sauerkraut vor meinen Kram aufs Band, wozu sie diesen und den des Südländers noch auseinanderschieben muß.

Ok, hätte sie etwas unschlüssig auf die lange Schlange geschaut mit ihren zwei Artikeln hätte ich sie ziemlich sicher vor oder zumindest hinter meine drei Sachen gelassen. So entfuhr mir erstmal ein verwundertes, aber dennoch lautes „Hallo!!!???“

Sie wäre ja zuerst hiergewesen, ihre Dose hätte noch dagestanden. Ahja. Gestern stand ich auch schonmal an eben diesem Band, warum war ich dann nicht ganz vorne? Egal, ihre Geschichte mit der undichten Sauerkrautpackung, die sie austauschen musste fand ich ja ganz rührig und erklärte ihr auch das aus dem Absatz drüber.

Vielleicht bilde ich es mir auch nur ein, aber sie schaute ein wenig ertappt, als ich sie zuletzt noch scharfsinnig fragte, ob sie denn nun etwa die eigentlich unverkäufliche Packung wieder unter den Rest gemischt habe.