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Milde gestimmt

So bin ich an schönen Tagen wie diesem. Darum will ich ihnen ja gar nichts böses antun. Nur vielleicht ein ganz klein wenig einen Baseballschläger durch die Hackfresse ziehen.

Irgendwie scheint ein Teil der örtlichen Bevölkerung, insbesondere Teile der akademischen welchen, noch nicht gemerkt zu haben, daß es inzwischen früher dunkel wird. Oder wurde vom Kürzerwerden der Tage überrascht, bevor einer Reparatur der Beleuchtungseinrichtungen möglich war. Aber wenn mir noch so ein Radldepp plötzlich und vorher nicht erkennbar vor die Räder rollt, dann werde ich zum Elch. Echt jetzt.

Inschallah!

Lustige Nachbarn. Ich habe ja zwischenzeitlich mich in einer Garagenbox untergemietet. Eine alte Halle mit einem Gang in der Mitte, je zwei Boxen auf jeder Seite und am Ende eine Werkstatt, die von jemand betrieben wird, der seinen Ursprung sicher südöstlich von Europa hat.

Eine angeregte Unterhaltung mit einem Landsmann in der Muttersprache, untermalt vom einer langsam feuernden automatischen Waffe nicht unähnlich klingenden Druckluftschlagschrauber klingt da wirklich wie der Ausbruch des Heiligen Krieges. Allahuakhbar!

Glück braucht der Mensch

Neulich gab es hier im Wohngebiet eine Aktion von Premiere und der Volkswohnung. Wenn eine Mindestzahl von Bewohnern mitmacht, gibt es ein rudimentäres Premierepaket für ein Jahr und den DigitalTV-Empfänger für umme.

Nun fühlten wir uns nicht direkt angesprochen, denn die Wohnung gehört einer Privatperson und nicht der Volkswohnung. Aber angemeldet haben wir uns dennoch. Wenn wir nicht teilnehmen dürften, würde man uns das schon sagen.

Man ließ uns teilnehmen. Und wohl auch an der damit verbundenen Verlosung unter den 1000 ersten Einsendungen. Denn wir haben gewonnen. Wobei „wir“ in dem Falle eigentlich Frau goofposer ist, denn ich wohne ja noch nicht amtlich bei ihr und alles lief auf ihren Namen.

Jetzt frage ich mich gerade, ob der Fernseher wirklich so viel besser ist als der alte oder ob man den originalverpackt verkaufen sollte zugunsten des Mobiltelefons, das ich seit geraumer Zeit haben wollte und wo ich doch neulich erst mein altes Telefon verloren habe…

Geschützt: Späte Freuden

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Geschützt: Man kanns ja mal probieren?

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Aufmüpfiges Volk

Ich bin zu gutmütig.

Schon am Montag kündigte eine Kollegin an, daß sie nicht wie geplant von 12:00 Uhr bis 20:15 Uhr arbeiten wolle. Nicht arbeiten könne. Weil sie ihren Vater vom Flughafen abholen muß.

Kein Problem prinzipiell. Darf sie, wenn sie adäquaten Ersatz besorgt. Ich telefonier doch nicht unter der Belegschaft rum, schon garnicht in der Urlaubszeit. Das war die Ansage am Montag.

Jetzt steht sie da und fängt munter an zu arbeiten.

Nachtrag:

Ersatz hatte sie keinen zu bieten. Auch nicht gegen Mittag, obwohl ich sie nochmal nachdrücklich aufgefordert hatte. Sie hat sich dann verabschiedet. Sie käme ja wieder und würde sowohl den Wareneingang beenden als auch den Kassenabschluß machen. Ich habs sogar geglaubt. Bis sie anrief und mitteilte, daß der Flieger Verspätung hat. Sie bot zwar an, nochmal vorbeizukommen, aber was bringt mir eine Stunde ihrer Arbeitskraft zu einer Zeit, in der es nicht wirklich brennt und wenn sie dafür mindestens genausolang fahren muß? Wirklich gefehlt hat sie just in der Zeit, in der sie wieder da sein wollte. Wirklich gefehlt.

Schluß mit lustig, wer künftig meint, seine Arbeitszeiten (und auch Pausenzeiten) selbst gestalten zu müssen ohne auf mich zu hören, darf heimgehen. Auch wenn wir eh schon auf dem Zahnfleisch gehen.

Beginn des Kalifats

Der Kapitän verlässt die Brücke. Bzw. mein Chef die Filiale und begibt sich drei Wochen in Urlaub. Nun bin ich Kalif anstelle des Kalifen. Wobei das jetzt nicht heißen soll, daß das Verhältnis zu meinem Chef auch so geartet ist, mir gefällt nur der Spruch so gut. Seinen Posten will ich nicht wirklich.

Ofenfrisch

Feurig sollte es werden. Pepperoniwurst und Pepperonistücke auf einer „Ofenfrische“n Pizza.

Wurde es auch. Scheißenednochmal. Wenn da 12-14 Minuten bei 250° draufsteht, dann ist das entweder schlichtweg untertrieben oder der DrecksWG-Ofen kann doch mehr als die auf dem Regler angegebenen 250. Nach 12 Minuten klingelte der Wecker und es roch spontan kohlig in der Wohnung.

Naja, gerade noch genießbar.

Offizielle Post

Seit heute ist es richtig offziell. Mein Zeugnis wurde zugestellt. Jetzt bin ich Kaufmann mit einem ordentlichen Berufsabschluß. Einem guten Berufsabschluß, um genau zu sein.

Wobei sich mein Respekt vor diesem Papier stark in Grenzen hält, wenn ich rekapituliere, was ich dafür wirklich getan habe. Gut, 8 Jahre im Beruf sind schon eine Bank. 33 Jahre Lebenserfahrung auch. Das merkte man im Vergleich zu unserer mit mir zusammen praktisch geprüften Azubine. In dem Alter wäre ich vielleicht auch nicht drauf gekommen, daß vom Gehalt noch Lohnsteuer abgezogen wird. Nur mal so als Beispiel.

Aber schlußendlich komme ich auf ca. 20 bis maximal 25 Stunden, die ich lernenderweise dafür aufgewendet habe. Im Vergleich zu 3 Jahren Berufschule. Aber was solls, billig ergaunert ist der Abschluß nun auch wieder nicht und ein bißchen was drauf einbilden darf ich mir wohl.

"Zu verschencken"

Die Anführungszeichen, obwohl inzwischen im Begriff eine Landplage zu werden wie der Deppenapostroph, sind hier angemessen.

So steht es handgeschrieben auf einem Zettel. Dieser Zettel ruht auf einer Couch im Treppenhaus. Seit gut zwei Wochen jetzt. Anonym.

Ich werde wohl mal eine Liste aller Hausbewohner anfertigen und jeder kann dann ein Häkchen machen unter einem Text wie „Nein, ich will sie nicht, bringen Sie bitte Ihren Sperrmüll selber weg“

Aber im August ist ja Sperrmüll. Mal sehen, ob es die Couch dann rechtzeitig vor die Tür schafft.