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Stressig

Ich hab mir gerade mal meine alte und in letzter Zeit wenig bearbeitete ToDo-Liste gegriffen. Interessant. Ich erweitere sie mal um das aktuelle. Erschreckend. Achja, und sicher langweilig für die, die mich nicht kennen 😉

(cf: „Mental Note“)

  • Schrank aufbauen, reinigen und einräumen
  • Fußleiste montieren (dazu Dremel finden)
  • Konsole nochmal ordentlich anschrauben
  • Premiere kündigen
  • endlich mal das Adapterkabel für den TomTom Rider zu meiner Gegensprechanlage feldwaldundwiesentauglich löten
  • endlich mal den S0-Bus hier im Haus verlegen – seit Monaten steht hier auf dem Schreibtisch mein SX353 ohne Anschluß
  • Tigger wieder zum Leben erwecken. Oder es zumindest mal bei nichtwinterlichen Temperaturen versuchen
  • Tigger endlich die Heizgriffe, die Steckdose und die neue Frontinnenverkleidung spendieren
  • Bei allen Fahrzeugen mal die Bremsflüssigkeit tauschen
  • Der Alpendiva die Heizgriffe tauschen und bei der Gelegenheit endlich mal einen Blick auf den Kabelbaum werfen – noch immer kann ich mit gezogener Kupplung und eingelegtem Gang nicht starten
  • Sturzbügel und Motorschutz bei der BMW montieren
  • Mal nach den vorderen Bremsbelägen der BMW schauen
  • Altöl mal entsorgen
  • Das Stromkabel für den Garmin hat sich fast erledigt. Dafür die TomTom-Halterung mal ordentlich anbauen bzw. die fehlenden Teile mal bestellen
  • Die Wanderkarten vom Urlaub letzten September mal kalibrieren. Als Vorraussetzung für das interaktive Fotoalbum
  • mal wieder Blut spenden gehen
  • meine Lederklamotten pflegen
  • den Chilis etwas Zuwendung schenken
  • CDs ordentlich einsortieren
  • die Schreibtischablage…

Eigentlich ist das Vollbeschäftigung für den Urlaub. Aber der soll ja Urlaub sein.

La bestia piccola

Man entschuldige mein Italienisch.

Der Roller ist wieder da. Mit abholbereiten ordentlichen Papieren. Mein Vorbesitzer hatte die Kiste ja gleich als Mofa drosseln lassen, denn der Führerschein war weggetrunken und in dem Alter darf man sowas dennoch fahren. Der TÜV in der Werkstatt hat die Originalpapiere ungültig gestempelt und einen Wisch zur Erlangung neuer Papiere (Mofa) ausgestellt. Was nie geschah. Vorbesitzer bekam seine Pappe wieder, sein Sohnemann entdrosselte die Kiste und die Frau fuhr damit zur Arbeit. Und irgendwann kaufte ich das Teil. Seither hatte ich es vor mir hergeschoben, mir einfach wieder Papiere für 50km/h zu besorgen, zumal es den Versicherungen eh leidlich egal war. Immerhin habe ich jetzt auch so einen Wisch, diesmal für 50km/h und muß nur noch zur Zulassungsstelle. Bei Gelegenheit.

Viel wichtiger aber: Leistungsmäßig war das kleine Stadtluder ja arg unter den Serienstandard abgefallen. Das wurde gleich mit behoben, nachdem das eine oder andere störende Teil „abgefallen“ war. Höchstgeschwindigkeit dank Variomatikanschlag immer noch legal, aber meine Fresse, was zerrt das Vieh plötzlich am Gurt! Klar, kein Vergleich zu meinen Motorrädern, aber um nicht von Autos an der Ampel angeschoben zu werden reicht es. Bei vielen sogar, um beim Ampelstart kein Vollgas geben zu können, wenn sie vor einem sind.

Somit ist es wieder offiziell: Die kleine Kloschüssel darf brav ihre Verschleißteile hinhalten für den Stadtverkehr, die Motorräder werden für richtiges Fahren geschont. Und ich kann jetzt an der BMW bei.

Feedback

Fishing for Compliments? Nö.

Aber da ich immer wieder zu hören bekomme, daß was hier tatsächlich gelesen wurde (und nicht nur jeweils der eine Eintrag, auf den ich verwiesen hatte, um nicht alles nochmal schreiben zu müssen) fände ich Feedback mal interessant. Schließlich ist mittlerweile alles kommentierbar.

Also ihr Leser, ein kurzer Kommentar wäre doch mal was. Und wenn tatsächlich jemand drunter ist, den ich nicht persönlich kenne, dann fall ich rückwärts um. Ehrlich.

Schrank

Oh mein Gott.

Was ein Teil.

Derzeit liegt die Laufschiene für die Türen die Wand längs und an den Enden ist verdammt wenig Platz rechts und links. Von der Tiefe her (und dieses Maß hatten wir garnicht verglichen) reichts wohl noch bis zum Fenster. In der Höhe ist auch nicht mehr viel Spiel, hoffentlich reicht das noch zum Türeneinhängen.

Jedenfalls liegen jetzt ca. 40 Pakete und Päckchen in Schlafzimmer und Arbeitszimmer verteilt rum. Eine knappe Stunde haben die beiden Auslieferungsspezialisten (ist das der pc-Ausdruck für Möbelpacker?) benötigt, um alles in den vierten Stock zu wuchten. Ich erwähnte ja schon, daß wir keinen Fahrstuhl haben? Ich weiß ja schon, warum nach der Zusage „Auslieferung bis ins Zimmer statt Bordsteinkante“ ich nicht mehr weiter gefeilscht habe. Die war Gold wert respektive ein eventuell stattdessen rausgehandelter Hunderter schwer erarbeitet.

Mal gespannt, wie das aufgebaut wirkt in unserem Zimmer.

Free Refill

Find ich ja prinzipiell nicht verkehrt. Viele Franchisenehmer in der Systemgastronomie (lies: Burgerking- und McDonalds-Betreiber) verfluchen das ja. Würde sich nie und nimmer rechnen und es würde nur Schindluder getrieben werden damit.

Bisher konnte ich das nicht bestätigen. Bei IKEA funktionierts.

Ein BurgerKing in der Nähe macht es sogar ganz geschickt: Man wird gebeten, für jeden Refill einen kleinen Obolus von etwa 20ct (wenn ich mich recht erinnere) in die daneben aufgestellte Spendenkasse (Kindertagesstätte? Irgendwas lokales jedenfalls) zu werfen. Macht auch so ziemlich jeder, den ich dort auffüllen gesehen habe. Und der Betreiber verspricht, den Betrag am Jahresende zur Übergabe zu verdoppeln.

Bei Subway gegenüber halte ich mich für genauere Beobachtungen nicht lange genug auf, ich esse lieber im Laden. Nur von einem weiß ich ganz genau daß, wenn er denn mal was zu trinken nimmt, aber nie vor Ort konsumiert, daß er dann einen Becher direkt wegext und nachfüllt. Denn dort wird genau einmal nachfüllen „erlaubt“.

Dann heute ein kleiner McDonalds um die Ecke. Schnell was zum Mitnehmen holen. Böser Fehler, da war wohl gerade Schule aus. Alles voll mit kleinen Blagen und überforderten Müttern. Geschätzter Schnitt 3,x Rotzlöffel pro Geldbörsenträgerin. Ständiges Gerangel an der Zapfstelle, klebriger Boden, Trinken und Nachfüllen nur um mehr als der andere abbekommen zu haben. Und die Muttis waren ja nicht nur überfordert, sondern es wird wohl auch schlicht egal oder zumindest ohne Priorität gewesen sein. Kostet ja nix. Eine ganz andere Welt wie im doch auch recht familienfrequentierten IKEA. Aber genau diese Kinderstube erklärt so manches bei der heutigen Jugend.

TomTomTomTom

Neuer Rekord. Heute gingen kurz hintereinander zwei Rider übern Tresen. Beide Male mit reichlich Zubehör. Somit sind wir trocken bis aufs Vorführgerät. Hoffentlich kommt die Nachlieferung noch vor Ostern. Ich sagte ja im Vorfeld, daß das noch heiß wird.

Nachtrag: Kaum daß ich daheim war, wurde der Vorführer rausgerückt. Im Austausch gegen eines der beiden frisch verkauften Geräte. Dead on Arrival. Die Quote liegt damit bei insgesamt rund 10%. DAS wiederum finde ich weniger lustig. Eine etwas bessere Endkontrolle könnte man schon erwarten.

Doppelte Aufmerksamkeit

Faszinierend, wie man kurz hintereinander Aufmerksamkeit erlangen kann. Allerdings unter unterschiedlichen Gesichtspunkten.

Erst an der Tankstelle der ältere Herr, der interessiert mein Getipsel auf dem Rider beobachtet und mich dann drauf anspricht, ob das denn jetzt wirklich fürs Motorrad tauglich wäre. Nach zehn Minuten Fragerei von ihm habe ich ihn drauf verwiesen, doch mal im Laden vorbeizukommen. Muß morgen dann noch einen für ihn reservieren, somit wären drei in der Pipeline. Schade, daß es bei dem Gerät keinen Verkaufswettbewerb gibt.

Gleiches Motorrad, gleiches Equipment und gleiches Outfit wenige Minuten später. In der einen der drei Showkurven auf meinem Arbeitsweg, die sich nach der Kurve auf zwei Spuren aufweitet, einen korrekten DreiernBMW innen überholt. Korrekt von den gepimpten Beleichtungseinrichtungen über die aufgedrehte Musikanlage, den Walter-RÖHRl-Gedächtnisauspuff (Schallrichtrohr?) bis hin zur anatolischstämmigen Besatzung, die gerade knapp der Kindheit entfleucht ist. An der biederen BMW-Enduro mit Koffern und Navi lag es weniger, an der schlichten Lederkluft sicher auch nicht. Ihr Gucken, Grinsen und „Daumenhoch“-zeigen lag wohl eher am bollernden Eintopf, so sein energischer Versuch, durch ihre Schallmauer zu dringen von Erfolg gekrönt war. Oder dem Fahrmanöver an sich. Oder doch ganz profan an meinem Poserhelm mit verspiegeltem Visier? So Jungs sind ja einfach zu beeindrucken… aber ältere Herren mit Technikgimmicks ja auch.

Grosszügig

Ein Kunde hatte ein Problem mit seinem TomTom Rider. Eigentlich zwei. Mittlerweile hatte er schon zwei Batteriekabel bestellt und trotzdem wollte das Gerät in der Halterung nicht geladen werden. Kurzes Testen ergab, daß der Spannungswandler in der Halterung wohl defekt ist. Unbürokratischer Austausch, ich gab ihm die Halterung des Vorführgeräts.

Dazu kam aber noch, daß sich das Ladekabel gar nicht richtig anstecken ließ bei montierter Halterung. Schön blöd. Da ist die Halteplatte einfach zu nah an der Halterung und der Stecker passt nicht dazwischen. Je vier Sprengringe und Unterlagscheiben lösten das Problem. Habe dafür extra ein Sortiment abgeschrieben.

Und da geschah das seltene: Der Kunde drängte mir für die Kaffeekasse drei Euro auf. Andere fragen, ob sie die Anfahrt irgendwie vergütet bekämen. Das komplette 250-teilige Sortiment kostet übrigens €3,45

Tür zu

Die Tür geht wieder zu. Mit ohne Loch in der Mitte bzw. es ist wieder verglast.

War gar nicht mal so knifflig. Nur für den Transport reichte kein Motorrad, sondern es wurde Nachbarschaftshilfe geleistet. Mal sehen, was Annette sagt.

Interessant war auch die Rückgabe der Befestigungsschienen. Erst wollte die Frau an der Infotheke eine nach der anderen ablehnen, weil kaputt. Woraufhin ich entgegnete, daß sie nicht kaputter sind als damals, als man sie mir regelrecht aufgedrängt hat. Dann fragte sie die Kollegin, ob denn das nicht die Schienen wären, die sie nicht mehr zurücknehmen dürften. Worauf diese bestimmt, aber mit unterdrückter Stimme zischte, daß sie die Dinger gefälligst einfach zurücknehmen soll. War mir recht. Aber nach dem Trubel und mit einem Packen nutzloser Dübel in der Wand habe ich nicht mehr genau nachgezählt, ob sie sich nicht zu meinen Gunsten verzählt hat.

Nachtrag: Annette musste drei Mal durch die Tür laufen, bis ihr wieder einfiel, daß die ja kaputt war und sie sich freuen konnte, daß sie nun wieder ganz ist. 😉

So ein Gedanke

Man hört ja immer wieder, daß Wohnsitzlose mittels ausreichenden, aber nicht zu heftigen Straftaten in einer JVA überwintern wollen. Kann wohl durchaus anstrengend sein, das zu schaffen. Da frage ich mich: Zeigt man so einen Winterquartiersuchenden an, ist das dann Gönnerhaft?

(Aus der Abteilung: Das macht sogar dem Karl Aua)