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Gewerbeauskunft

Mal wieder die Abzocke unvorsichtiger Tippsen und Filialistenmitarbeiter. Man kennt es ja, Aufträge, die wie Rechnungen aussehen oder einfach nur zu einladend sind. „Kostenlose Nummer für Ihr Antwortfax“ und so.

Zudem finde ich persönlich 25 Euronen im Monat ziemlich happig für den Eintrag auf einer Webseite, die mir nach mehrmaligen hartnäckigen Versuchen immer wieder Firmen im Raum Karlsruhe (Baden-Württemberg) anzeigt, deren Postleitzahl mit 0 beginnt.

Wer so dilettiert, darf seine Briefe auch gerne an die Geschäftsführung (die unter der Adresse einer Filiale nicht erreichbar ist) adressieren, da findet sich dann auch eher jemand, der den Kram in die passende runde Ablage befördert.

Ich mag den Golf…

… weil man ihn so leicht überholen kann.

Nein, es geht diesmal um den Sport. Jemand sucht Sponsoren für sein Verzeichnis sämtlicher Golftermine im Jahr 2006.

Mal abgesehen davon, daß ich es für reichlich spät halte, Sponsoren für ein Werk zu suchen, das längst im Druck sein sollte…

Was zur Hölle haben wir mit Golf zu tun?

Harleyfahrende Zahnärzte rüsten sich anders aus.

Wobei mir der Gedanke eines bierdosenschwingenden Kuttenträgers, der laut „Go get them Tiger!“ ruft, spontan gefällt. Also so mitten aufm Grün.

Spendenbüchse der Pandora?

Hoffentlich nicht.

Derzeit bin ich ich mal wieder Kalif anstelle des Kalifen. Weniger wegen Urlaub, aber Cheffe ist nach seinem freien Tag am Montag erstmal bis einschließlich Donnerstag in der Firmenzentrale auf Schulung. Da kommt es eben vor, daß ich etwas Zeit im Büro verbringe.

Die Bühne betritt eine unserer beiden Azubinen. Unten stünde jemand vom Kinderhilfswerk und wolle die Spendenbüchse abholen, die er vor einem halben Jahr hier aufgestellt hat.

Hier beginnt die Alarmsirene zu hupen. Laut.

Ich erkläre ihr, daß hier nie so eine Büchse aufgestellt war, daß wir das auch eher ungern machen, schließlich ist das (in meinen Augen) eine Verantwortung, die mit manchen Kollegen zu teilen ich ungern bereit bin. Gut, letzteres habe ich nicht laut gesagt. Und ob er sich überhaupt ausgewiesen habe, frug ich.

Die Azubine verlässt die Bühne. Ich mit kleinem zeitlichen Abstand hinterher, denn die Show würde ich gerne live sehen. Ich habe Horrorszenarien vor mir von einem Kolonnendrücker, der vor versammelter Kundschaft im vorweihnachtlichen Wohltätigkeitsrausch laut jammert, daß wir wohl die Spenden für die armen Kinderlein verbummelt hätten um so aus der in diesem Fall mal glücklicherweise stets bankrotten Kaffeekasse einen Schein zu locken.

Ja, ich weiß daß ich ein paranoider Pessimist bin.

Es war nicht ganz so schlimm. Er war sogar schon weg. Und hat uns „wieder“ eine Spendenbüchse dagelassen. Ok, das war also das Ziel. Mit der kühnen Behauptung, er habe schonmal was aufstellen dürfen einfach einen Fuß in die Tür stellen. Meine lieben Kollegen haben wohl nicht wirklich verstanden, warum Handwerker ohne vorherige schriftliche Anmeldung nicht mal ihre Werkzeugtasche abstellen dürfen. Da wird gerade in Filialbetrieben zu gerne abgezockt, indem irgendwas gemacht wird, man sich die ausgeführten Arbeiten von irgendwem abzeichnen lässt und schon ist Tür und Tor offen für eine horrende Rechnung. Ich will nicht wissen, was unser funktionsunfähiger Seifenspender gekostet hat. Aber ich weiche ab…

Sechs Monate sind ein halbes Jahr

So lange sind Annette und ich nun schon zusammen. Ein nett begangenes Jubiläum.

Bitte keine guten Wünsche mehr. 🙂

Just my 20ct

Irgendwie seltsam. Vermutlich hat irgendwo in Kuffnuckistan eine Fälscherbande herausgefunden, wie man 20ct-Münzen perfekt und wirtschaftlich lohnend herstellt. Jedenfalls werden die derzeit regelrecht in unsere Kasse geschwemmt.

„Ich habs passend…“ und schon liegen bis zu zwei Euro in Zwanzigern auf dem Tresen.

Naja, gut gerollt ist halb im Tresor eingelagert.

Orte an denen man nie sein will

Wo die Teutonen wohnen
Wo die Chinesen verwesen
Wo die Tartaren waren
Wo die Kosacken kacken

So, genug gealbert

Ein feiner Zug

Irgendwie tauchte vor geraumer Zeit auf Frau goofposers Simyo-Konto ein zu hohes Guthaben auf. Ohne entsprechende Buchung. Ein Anruf beim Service von ihr ergab, daß sie wissen, daß sie zu viel Guthaben hat und daß sie dran arbeiten.

Haben sie auch schön gemacht. Es gibt inzwischen einen Buchungsvorgang „Kulanzgutschrift wegen fehlgelaufener automatischer Aufladung“ oder so.

Ich weiß ja, daß es der selbe Laden ist, aber bei eplus muß ich mich immer ewig rumärgern, bis der Kundenservice überhaupt kapiert, was los ist.

PS: Das ist gleichzeitig auch ein Test für die Mail2Blog-Funktion. Mal
sehen, wie das rauskommt.

Nachtrag: Übelst umgebrochene Zeilen kommen dann raus. Schwer zu editieren. Wird nur noch im Notfall verwendet.

Nachtrag2: Durch Migration des Blogsystems (Blogger -> WordPress) natürlich behoben…

Milde gestimmt

So bin ich an schönen Tagen wie diesem. Darum will ich ihnen ja gar nichts böses antun. Nur vielleicht ein ganz klein wenig einen Baseballschläger durch die Hackfresse ziehen.

Irgendwie scheint ein Teil der örtlichen Bevölkerung, insbesondere Teile der akademischen welchen, noch nicht gemerkt zu haben, daß es inzwischen früher dunkel wird. Oder wurde vom Kürzerwerden der Tage überrascht, bevor einer Reparatur der Beleuchtungseinrichtungen möglich war. Aber wenn mir noch so ein Radldepp plötzlich und vorher nicht erkennbar vor die Räder rollt, dann werde ich zum Elch. Echt jetzt.

Inschallah!

Lustige Nachbarn. Ich habe ja zwischenzeitlich mich in einer Garagenbox untergemietet. Eine alte Halle mit einem Gang in der Mitte, je zwei Boxen auf jeder Seite und am Ende eine Werkstatt, die von jemand betrieben wird, der seinen Ursprung sicher südöstlich von Europa hat.

Eine angeregte Unterhaltung mit einem Landsmann in der Muttersprache, untermalt vom einer langsam feuernden automatischen Waffe nicht unähnlich klingenden Druckluftschlagschrauber klingt da wirklich wie der Ausbruch des Heiligen Krieges. Allahuakhbar!

Glück braucht der Mensch

Neulich gab es hier im Wohngebiet eine Aktion von Premiere und der Volkswohnung. Wenn eine Mindestzahl von Bewohnern mitmacht, gibt es ein rudimentäres Premierepaket für ein Jahr und den DigitalTV-Empfänger für umme.

Nun fühlten wir uns nicht direkt angesprochen, denn die Wohnung gehört einer Privatperson und nicht der Volkswohnung. Aber angemeldet haben wir uns dennoch. Wenn wir nicht teilnehmen dürften, würde man uns das schon sagen.

Man ließ uns teilnehmen. Und wohl auch an der damit verbundenen Verlosung unter den 1000 ersten Einsendungen. Denn wir haben gewonnen. Wobei „wir“ in dem Falle eigentlich Frau goofposer ist, denn ich wohne ja noch nicht amtlich bei ihr und alles lief auf ihren Namen.

Jetzt frage ich mich gerade, ob der Fernseher wirklich so viel besser ist als der alte oder ob man den originalverpackt verkaufen sollte zugunsten des Mobiltelefons, das ich seit geraumer Zeit haben wollte und wo ich doch neulich erst mein altes Telefon verloren habe…