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Mausefalle, Teil 2

Derzeit lebe ich im Laden gefährlich. Heute waren es 4 Regalböden mit Metallaufsatzrahmen, die unvermittelt in eine unerwartete Richtung umgekippt sind. Nicht wirklich schwer, so ein Boden. Vier Böden mit Schwung haben dann schon etwas Impuls. Und der dann gebündelt auf die schmale Metallkante des Aufsatzrahmens. Macht mächtig Aua am Fuß.

Laminat liegt

Das Puzzle war bewältigbar. Nach knapp zehn Stunden bin ich auch etwas geschafft.

Kommende Woche wird noch lustig: Ein Teil der frisch gestrichenen Wand muß doch wieder runter, weil die unterputzte Elektroleitung farblich sich doch bemerkbar macht. Dann wieder neu tapezieren und streichen, die schwarze Tapete endlich mal hinkleben und schlußendlich die Fußbodenleisten. Das ganze dann bitte vorm nächsten Wochenende, denn da muß der Maschinenpark endlich mal zurückgegeben werden.

Letzte Peinlichkeit

Sich auf dem Weg zur Postfiliale, von der man sein neues Navigationssystem abholen will, verfahren.

Ist aber auch blöd. Bärenweg 21 in Karlsruhe liegt genau an der Stelle, an der eine Querstrasse samt Strassenbahn den Bärenweg unpassierbar durchschneidet. Aber man sieht die Post nicht von der Seite der Bahn, auf der sie sich befindet. Der Eingang ist in der Querstrasse… Bekloppte Stadtplanung.

Peter van Gogh

Da hat jemand in der Firma eine nette Mausefalle gebastelt.

Ortsbeschreibung: In einem kleinen, aber hohen Kabuff befindet sich nicht nur der Schaltschrank, sondern es werden dort auch drei Meter hohe Verkehrsschilder, die wir gelegentlich brauchen, gelagert. Zusammen mit den Standfußplatten. Und sonstigem Kram, wie z.B. den Einzelteilen eines runden Stehtisches. Seit letzterer dieser Tage nach Gebrauch wieder demontiert wurde, wohl aber in anderer Anordnung.

Ich gehe also mit (Ruck)Sack und Pack ins Kabuff, um das Licht abzuschalten. Kaum spürbar und ohne Kraftaufwand bringe ich mit dem Rucksack den runden Stehtischfuß ins Rollen. Der lag hochkant etwa anderthalb Meter hoch auf den Schilderstandfüßen. Von denen er runterdonnerte und mit Schwung gegen die in die Ecke gestellten Schilder rollte.

Eins der Schilder fiel um. Mit der Stange gegen den ellenbogenprotektorbewehrten reflexmäßig hochgezogenen Unterarm. Und mit dem Schild selbst haarscharf am Kopf vorbei gegen das Ohr.

Gut, die Überschrift ist Übertreibung, das Ohr ist noch dran. Aber ohne gute Reaktion hätte mich das Teil mit voller Wucht und schmaler Kante am Kopf getroffen. Das hätte dann wirklich bös ausgehen können. Danke, Kollegen!

Erdbeben?

Nein. Die sind schneller vorbei. An der fast fertiggestellten Strassenbahnbaustelle, geschätzte 300m vom Arbeitszimmer entfernt, hämmert so eine Art Bagger rum. Spundwände einer Baugrube eintreiben oder sowas. Jetzt klappern hier alle drei Minuten für ne halbe Minute die Flaschen im Regal. Verfluchte moderne Leichtbauweise!

Neue Tastatur gesucht

Oder so eine von diesen alten vielgerühmten Tastaturen, die man problemlos in eine Geschirrspülmaschine stellen und sauber und funktionstüchtig wieder rausholen kann.

Unter dem kritischen Blick von Annette durfte ich soeben mit einem Uhrmacherschraubendreher zwischen den Tasten rumkratzen. Zugegeben, afrikanische Kleinstaaten haben schon wegen weniger Kriege angefangen als ich da rausgeholt habe, aber sauberer siehts trotzdem nicht aus. Hätte Bilder machen sollen von vorher, nachher und dem Häufchen.

Endlose Geschichte?

Sodele, das Kreppband vom Abkleben ist jetzt runter. Und Teile der Tapete 🙁

Naja, handhabbar. Auch, daß ich Depp beim Abkleben im Zweifel bevorzugt die alte Tapete statt der Decke abgeklebt habe. Somit hat es jetzt stellenweise feine rötliche Streifen am Übergang. Wird mit einem feinen Pinsel nachgearbeitet.

Das Laminatverlegen könnte noch zum Puzzle werden.

Die Woche wird also spannend. Erste Frage: Kann man in drei Stunden zehn Bahnen Vinyltapete mit ordentlich Rapport sauber ankleben?

Fertig

Für heute.

Au Mann. Nein, das Laminat ist nicht wie geplant heute verlegt worden. Streichen war nochmal angesagt.

Kurze Zusammenfassung: Montag war ich krank, Dienstag hab ich die Streicherei angefangen. Und festgestellt, daß ein 5l-Eimer und eine 25cm-Walze inkompatibel sind. Mittwoch Laminat abgeholt. 200kg Material in den 4. Stock wuchten ist unlustig, zum Glück hat mir da mein Herr Nachbar geholfen. Donnerstag das eine Elektrokabel zuende verlegt und zugespachtelt. Dann festgestellt, daß eh nochmal überall drübergestrichen werden muß und Streichen für Samstag beschlossen.

Heute dann Farbe nachgekauft und das komplette Zimmer ein zweites Mal gestrichen. Und für die Elektroinstallation schmore ich sicher in der Hölle. Aber wie war das nochmal? Gute Elektriker schmoren in der Hölle, schlechte am Kabel.

Morgen hat Annette Geburtstag, da ist nochmal Leisegang angesagt. Wir sehen uns eh irgendwie kaum, sie hat Streß im Büro, so ein Hauptkatalog macht richtig Arbeit.

Laminieren dann halt kommende Woche vormittags vor der Arbeit. Und ach ja, die Tapete ist abholbereit.

Geschützt: Saisonstart

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Nettes Kundenfeedback

Ein Kunde hat eine unserer Packtaschen. Die ältere Version, die sich von der aktuell bzw. schon seit einigen Jahren verkauften z.B. an den Steckschlössern zum Verbinden unterscheidet.

Unsere Firmenzentrale war außerstande, die alte Version der Steckschlösser als Ersatzteil zu liefern. Und die Taschen unseres Kunden waren gebrauchsuntüchtig wegen einem Pfennigsartikel, den er auch anderweitig nicht beibekam wegen dem seltsamen Maß.

Sonntag bin ich dann bei meinen Eltern über meine einzelne Packtasche gestolpert, die ich schon lange mal entsorgen wollte, denn das Gegenstück war mir ja mal verlustig gegangen. Also schnell die Steckschlösser weggefleddert und dem Kunden zukommen lassen.

Fand er gut. So gut, daß er meinen Bierspoiler vergrößern will. Er brachte in meiner Abwesenheit für mich eine 1l-Flasche leckeres Vogelbräu vorbei.