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Geschützt: Ende der Reservierung

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Kassenschlange

Das altbekannte Phänomen.

Aber ich sollte Ausholen. Ich bin heute früher aus dem Laden, weil ich massiv kränkelte. Bis abends ging es dann wieder soweit, daß ich anstelle der noch stärker kränkelnden Frau goofposer zur Nahrungsbeschaffung ausgeschwärmt bin.

An der Pennykasse zwei Leute vor mir. Die erste kippt einen Korb Einwegflaschen vor der Kassiererin aus einem Korb aufs Band. Und noch viel mehr. Lecker, den Shopblogger täts auch freuen.

Der coole junge Südländer war noch faszinierender. Er nutze das langsame Flaschenzählen der Kassiererin, um noch ein wenig durch den Laden zu schlendern, während sein Kram auf dem Band wartete, daß es vorangeht. Auch ok. Beide kamen übrigens kurz vor mir an die noch kundenfreie Kasse. Und noch während dem Zählen klingelte die Kassiererin um Hilfe, da plötzlich sich weitere fünf Leute zum Zahlen entschieden. Die alte Geschichte.

Dann der Oberhammer. Eine Dame mittleren Alters kommt an, greift eine Dose Mais vom hinteren Ende des Warenbandgehäuses, die ich nicht wahrgenommen hatte und stellt sie in aller Seelenruhe zusammen mit einem soeben rangetragenen Päckchen Sauerkraut vor meinen Kram aufs Band, wozu sie diesen und den des Südländers noch auseinanderschieben muß.

Ok, hätte sie etwas unschlüssig auf die lange Schlange geschaut mit ihren zwei Artikeln hätte ich sie ziemlich sicher vor oder zumindest hinter meine drei Sachen gelassen. So entfuhr mir erstmal ein verwundertes, aber dennoch lautes „Hallo!!!???“

Sie wäre ja zuerst hiergewesen, ihre Dose hätte noch dagestanden. Ahja. Gestern stand ich auch schonmal an eben diesem Band, warum war ich dann nicht ganz vorne? Egal, ihre Geschichte mit der undichten Sauerkrautpackung, die sie austauschen musste fand ich ja ganz rührig und erklärte ihr auch das aus dem Absatz drüber.

Vielleicht bilde ich es mir auch nur ein, aber sie schaute ein wenig ertappt, als ich sie zuletzt noch scharfsinnig fragte, ob sie denn nun etwa die eigentlich unverkäufliche Packung wieder unter den Rest gemischt habe.

Geschützt: Reservierung

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HabmeiniPodliebBärchen

Bahnfahren ist immer mal wieder eine inspirierende Sache. Und man begegnet interessanten Menschen. (Join the Army. Ne… Take the railway. See foreign countries. Meet interesting people… and kill them! Nein, nicht in dem Fall.)

Eher amüsant, was ich da so als leicht verzerrte und verwaschene Spiegelung in der Tür zu sehen bekam. Eigentlich trivial. Ein Mann bedient seinen iPod. Welcher um seinen Hals und somit über seinem nicht zu übersehenden Bauch hängt. Und eben mit den typischen Bewegungen am ClickWheel. Nichts besonderes eigentlich.

Aber jeder andere, der früher beim Kinderfernsehen auch nicht schnell genug umgeschaltet hat und einen Blick auf die ihre Logos auf dem Bauch reibenden HabDichliebBärchis werfen musste, hätte sicher auch breit grinsen müssen.

Weihnachtsbeleuchtung

Jetzt sind die Dinger auf den Balkonen und in den Fenstern endlich auch hierzulande wieder verschwunden und man kann ohne Augenkrebsgefahr wieder aus dem Fenster schauen.

Nichts gegen stilvolle Dekoration, aber was jedes Jahr verschärfter in unseren Haushalten abgeht, zeigt, daß Strom nicht teuer und es den Jammerdeutschen noch gar nicht dreckig genug geht.

Meinjanur. Bin schlaflos. Vielleicht bin ich ja infiziert und mir fehlt was. Das wäre erschreckend.

Wieder mobil

Hat ja lange genug gedauert. Und nicht daß ich undankbar wäre für das Telefon, daß man mir geliehen hatte, als ich meins verlor. Aber es fehlte mir einfach die alte Gewohnheit, unterwegs mal eben schnell nach Mails zu schauen.

Dann hat ja, ungebloggterweise, die METRO mir viel Spaß bereitet. Mein auserwähltes K750i hatten sie vorrätig und das zu einem Spitzenpreis. Daheim ausgepackt zeigte es jedoch diverse Gebrauchsspuren und war nach ca. 12 Stunden defekt. Rücknahme ja, Umtausch nein, es sei denn ich warte bis Februar oder nehme das abgegrabbelte Ausstellungsstück. Danke nein.

Inzwischen hatte ich mich dann mit dem W800i arrangiert. Es hat doch eine, wenn auch unauffälligere, Linsenabdeckung und die Farbe ist erträglich. Weiß erscheint mir zwar noch zu empfindlich, aber das Orange ist ja gar nicht transluzent wie die Verpackung vermuten läßt, sondern eloxiert. Und das quasi im Tigger-Orange.

Und um ihr den Spaß vorwegzunehmen: Jetzt meint Annette, daß es schwul aussieht. Aber es kann alles so toll. Danke SonyEricsson für dieses Stück Technik!

Ende der Werbung.

Büchsenhaft

Die Spendenbüchse ist jetzt im Büro inhaftiert. Noch völlig geldleer. Ich hatte sie am Kassentresen vorerst toleriert, aber inzwischen war jemand so schlau und hat sie direkt neben der Eingangstür auf den Katalogpräsenter gestellt.

Ab morgen dann wahrscheinlich mit einem Schild „Geld zum Mitnehmen“

Da kann ich nur den Kopf schütteln.

Gewerbeauskunft

Mal wieder die Abzocke unvorsichtiger Tippsen und Filialistenmitarbeiter. Man kennt es ja, Aufträge, die wie Rechnungen aussehen oder einfach nur zu einladend sind. „Kostenlose Nummer für Ihr Antwortfax“ und so.

Zudem finde ich persönlich 25 Euronen im Monat ziemlich happig für den Eintrag auf einer Webseite, die mir nach mehrmaligen hartnäckigen Versuchen immer wieder Firmen im Raum Karlsruhe (Baden-Württemberg) anzeigt, deren Postleitzahl mit 0 beginnt.

Wer so dilettiert, darf seine Briefe auch gerne an die Geschäftsführung (die unter der Adresse einer Filiale nicht erreichbar ist) adressieren, da findet sich dann auch eher jemand, der den Kram in die passende runde Ablage befördert.

Ich mag den Golf…

… weil man ihn so leicht überholen kann.

Nein, es geht diesmal um den Sport. Jemand sucht Sponsoren für sein Verzeichnis sämtlicher Golftermine im Jahr 2006.

Mal abgesehen davon, daß ich es für reichlich spät halte, Sponsoren für ein Werk zu suchen, das längst im Druck sein sollte…

Was zur Hölle haben wir mit Golf zu tun?

Harleyfahrende Zahnärzte rüsten sich anders aus.

Wobei mir der Gedanke eines bierdosenschwingenden Kuttenträgers, der laut „Go get them Tiger!“ ruft, spontan gefällt. Also so mitten aufm Grün.

Spendenbüchse der Pandora?

Hoffentlich nicht.

Derzeit bin ich ich mal wieder Kalif anstelle des Kalifen. Weniger wegen Urlaub, aber Cheffe ist nach seinem freien Tag am Montag erstmal bis einschließlich Donnerstag in der Firmenzentrale auf Schulung. Da kommt es eben vor, daß ich etwas Zeit im Büro verbringe.

Die Bühne betritt eine unserer beiden Azubinen. Unten stünde jemand vom Kinderhilfswerk und wolle die Spendenbüchse abholen, die er vor einem halben Jahr hier aufgestellt hat.

Hier beginnt die Alarmsirene zu hupen. Laut.

Ich erkläre ihr, daß hier nie so eine Büchse aufgestellt war, daß wir das auch eher ungern machen, schließlich ist das (in meinen Augen) eine Verantwortung, die mit manchen Kollegen zu teilen ich ungern bereit bin. Gut, letzteres habe ich nicht laut gesagt. Und ob er sich überhaupt ausgewiesen habe, frug ich.

Die Azubine verlässt die Bühne. Ich mit kleinem zeitlichen Abstand hinterher, denn die Show würde ich gerne live sehen. Ich habe Horrorszenarien vor mir von einem Kolonnendrücker, der vor versammelter Kundschaft im vorweihnachtlichen Wohltätigkeitsrausch laut jammert, daß wir wohl die Spenden für die armen Kinderlein verbummelt hätten um so aus der in diesem Fall mal glücklicherweise stets bankrotten Kaffeekasse einen Schein zu locken.

Ja, ich weiß daß ich ein paranoider Pessimist bin.

Es war nicht ganz so schlimm. Er war sogar schon weg. Und hat uns „wieder“ eine Spendenbüchse dagelassen. Ok, das war also das Ziel. Mit der kühnen Behauptung, er habe schonmal was aufstellen dürfen einfach einen Fuß in die Tür stellen. Meine lieben Kollegen haben wohl nicht wirklich verstanden, warum Handwerker ohne vorherige schriftliche Anmeldung nicht mal ihre Werkzeugtasche abstellen dürfen. Da wird gerade in Filialbetrieben zu gerne abgezockt, indem irgendwas gemacht wird, man sich die ausgeführten Arbeiten von irgendwem abzeichnen lässt und schon ist Tür und Tor offen für eine horrende Rechnung. Ich will nicht wissen, was unser funktionsunfähiger Seifenspender gekostet hat. Aber ich weiche ab…