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Ex-Gadget: Lowepro CompuTrekker AW

Eigentlich vom 14.03.2019

Leider war es keine lange Geschichte. Nach recht kurzer1 musste ich meinen neuen Liebling unter den Kamerarucksäcken ausschlachten und entsorgen.

Was war passiert? Beide Schultergurte rissen oben aus dem Rückenteil aus. Gut, er war gebraucht gekauft und vielleicht war es nicht die beste Idee, die volle Reisetasche obendrauf zu werfen.

Praktisch war er. Das gepolsterte Fach im Boden reichte meist für die benötigte Kameraausrüstung aus und konnte ebenso wie die Abtrennung entfernt werden. Ergab so einen recht geräumigen „normalen“ Rucksack. Auf jeden Fall aber war immer ein 17″-taugliches Laptopfach an Bord, in das das unförmige 15,6″-Teil locker passte. Gut, transportieren kann man es auch im Protactic450AW, aber es steht aus dem eigentlichen Fach etwas raus und muß deshalb mit einer dünnen Hülle vor dem Reißverschluß des Fachs geschützt werden.

Jedenfalls werde ich das urige Ungetüm vermissen. Und freunde mich inzwischen wieder mit dem Flipside Sport an. Das war der mit dem herausnehmbaren Innenleben, das genau in einen Alukoffer der KTM passt. Marokko, ich hör Dir trapsen.

Nachtrag: Abseits des Motorrads ist es aber doch der Protactic. Wegen dem Laptop.

  1. 2 Jahre oder so hatte ich ihn, intensiver genutzt aber erst in seinem letzten halben Jahr []

Gadget, das man bräuchte: Mobiler Router mit VPN

Vielleicht gibt es das ja. Intensiv gesucht hatte ich noch nicht, zufällig gefunden auch nicht.

Was gibt es? Es gibt VPN-Gateways. Die bauen quasi einen Tunnel vom lokalen1 Netz auf zu einem entfernten Netz. Quer durchs Internet, aber eben in einer Art abgekapselten Röhre, in die aus dem großen bösen Netz eben nichts reinkommt. Faktisch ist das dann so, als wären die beiden so verbundenen Netze an einem Ort zusammen. Praktische Beispiele: Mit dem Laptop oder Mobiltelefon sich so mit dem heimatlichen Netz verbinden, dann ist man quasi daheim. Zur Nutzung des Druckers, der Dreambox, des Netzwerkspeichers und so weiter. Oder eben die Verknüpfung der Fritzboxen von Eltern und Schwiegereltern mit unserer. So ist alles quasi ein Netz und ich bin explizit quasi in Karlsruhe, auch wenn ich tatsächlich besipielsweise in Oldenburg bin. Ohne am Endgerät noch mal was machen zu müssen. Dies bitte für später merken.

Dann gibt es noch mobile Router. Hier merke man sich das „mobil“! Entweder kommt eine SIM-Karte rein und alle Geräte, die sich per WLAN mit diesem Router verbinden, sind online. Ohne selbst sich um mehr als WLAN kümmern zu müssen. Bisherige Anwendung: Smartphone macht den Hotspot, Laptop und Tablet sind so unterwegs im Netz. Nun haben solche Router wohl auch eine andere Verbindungsmöglichkeit: Man kann sie mit einem anderen WLAN2 verbinden. Vorteil: Alle Endgeräte auf der Reise müssen nur einmalig das WLAN dieses Routers kennen. Am Zielort der Reise gibt man dann nur beim Router die Verbindungsdaten ein und der ganze Elektrozoo ist online. Keine einzelnen Eingaben der Verbindungsdaten für Telefon (2), Tablet (2), Laptop und gegebenenfalls Kameras, GPS und so weiter. So weit, so nett. Aber noch nicht so dringend notwendig für das bißchen Komfort.

Nun möchte man aber gerne mal eine VPN-Verbindung nach Hause verwenden. Sei es in einem öffentlichen, unverschlüsselten WLAN oder einfach, um viruell daheim zu sein und auf Daten im heimatlichen Netz zuzugreifen. Klar, kann jedes Endgerät selbst machen. Aber oft erst, nachdem man sich mit dem unsicheren Netz verbunden hat. Bis man dann die VPN-Verbindung stehen hat, posaunt der Mailclient zum Beispiel schon mal freudig die Anmeldedaten durchs Netz. Unschön. Die Fritz-VPN für Windows103 ist böse instabil und führt beim Trennen gerne mal zum Bluescreen. Die einzigen, die ich seit Win10 noch zuz sehen bekam. Sehr unschön.

Da wäre das doch eine schöne Lösung: Ein mobiler Router, der quasi als viertes der bereits verbundenen Netze4 in diesem VPN-Verbund steckt und alle Geräte daran sind autumatisch durch eine VPN geschützt. Hier betone ich das „mobil“ nochmal. Klar kann man eine Fritzbox einpacken, die womöglich über einen getrennten WLAN-AP mit dem Netz vor Ort verbinden und ab geht’s. Mit zwei Steckdosen und einem halben Koffer voll Geraffel. Lieber wäre mir aber etwas in der Größe einer Powerbank oder externen Festplatte. Reichweite ist kein großes Kriterium. Der zu versorgende Raum hat ja die Größe eines Hotelzimmers… Aber gibt es sowas?

  1. also wirklich räumlich naheliegenden []
  2. Hotel, öffentlich in der Bahn z.B., Ferienwohnung []
  3. Laptop []
  4. Karlsruhe und die jeweiligen Eltern []

Metzler Karoo Street

Für die bevorstehende Marokkoreise brauchte es noch neue Reifen. Eigentlich hätte ich auch einfach wieder den K60 Scout genommen. Hat sich halbwegs bewährt und hält lange. Nur gibt es eine kleine, entscheidende Änderung in der STVO: Es dürfen keine Reifen mehr mit einem kleineren Geschwindigkeitsindex als für das Fahrzeug nötig gefahren werden. Auch die M+S-Kennung als Ausrede hilft nicht mehr, es müsste das Schneeflockensymbol sein. Merde.

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Lastenkarle

Lastenkarle ist ein Projekt bzw. ein Verein in Karlsruhe, der es ermöglich, Lastenräder auszuleihen. Aber lest am besten selbst hier.

Ich hatte mir schon länger Gedanken gemacht. Nach einem Aufruf in der Stadtteilzeitung letztes Jahr (!), sich zu beteiligen, um mehr Ausleihzeiten zu ermöglichen, wollte ich mich einbringen. Aber bei meinen unregelmäßigen Arbeitszeiten? Irgendwie verschwand die Idee wieder.

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Rauchzeichen

Tja, man sollte sich mal wieder melden. Zwei Faktoren, nein drei, hindern mich derzeit. Natürlich die chronische Zeitknappheit. Der will ich entgegenwirken, indem ich die Couchzeit vorm Fernseher mit dem Laptop nutze, wenn Annette schon schläft1. Dann nervt der inzwischen nicht mehr ganz so neue Editor in WordPress immer noch. Man könnte sich durch mehr Benutzung dran gewöhnen. Zuguterletzt fehlen doch irgendwie die wöchentlichen Statusmeldungen vom Radfahren. Ohne die fehlt die wöchentliche Erinnerung, daß das Blog brach liegt.

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  1. hier merkt man, daß ich den Artikel erst eine Woche nach dem angeblichen Datum vollendet habe []

Mal wieder neu telefonieren

Vor knapp 17 Monaten verfass(t)e ich dies. Grammatik wird kompliziert in Zeiten der geplanten Blogbeiträge. Um mich neben dem Eintrag in der Aufgabenliste dran zu erinnern, daß ich diese Vertragsverlängerung wieder kündigen sollte. Spart angeblich erst mal 10€ im Monat.

Zitat des Tages

Du führst den Kampf Dein Leben lang, nur leider führst Du ihn nicht an.

– Die Fantastischen Vier, „Mein Schwert“

Nur mal so.

Weg

Nicht ich. Die Zipperlein. Die Schmerzen in der rechten Hand hatte mich ja noch bis spät im Jahr 2018 begleitet. Sie rührten von dem Treppensturz in der Weihnachtszeit 2017 her, ebenso wie das Ziepen in der linken Hüfte. Das war ein paar Tage älter und begleietet mich regelmäßig spätestens bei meinen Übungen gemeinsam mit den Restbeschwerden der rechten Schulter.

Und nun stelle ich ganz beiläufig fest, daß bei eben diesen Übungen weder Hüfte noch Schulter irgendwie auffällig ist. Und ich dachte schon, das bleibt jetzt für immer. Immerhin.

Urlaube 2019

Die zwei Seiten für die dieses Jahr anstehenden Urlaube sind online. Südtirol und Slowenien ist weitgehend durchgeplant. Nur noch hinfahren und Wandern, mehr oder weniger.

Marokko ist da noch etwas vager. Fährfahrtzeiten sind angepeilt, grobe Strecke habe ich im Kopf, wird aber mit den Mitreisenden noch ausgearbeitet. Weil die noch nicht ganz feststehen, ist auch die Fähre noch nicht gebucht. Aber immerhin die Übernachtung vor der Abfahrt. Am Motorrad muß bis dahin auch noch einiges gemacht werden. Passenderweise bin ich bis dahin noch ein wenig für die Firma unterwegs, also muß ich schon strategisch planen.

Kurzgeschichte aus Basel

Ein Kurzausflug mit Kultur: Morgens los mit der Bahn und dem Supersparpreisticket nach Basel. Entgegen des ursprünglichen Planes dann ein wenig in der Innenstadt rumgelaufen, um die Mittagszeit nicht zu verpassen und sind dann recht lecker direkt am Barfüßerplatz Essen gegangen.

Die Tram brachte uns dann raus nach Riehen, was schon fast wieder an der deutschen Grenze bei Weil liegt. Dort findet in der Fondation Beyerle eine Picasso-Ausstellung statt, die es wohl auf Grund allein schon der Versicherungssummen in so geballter Form nicht wieder geben wird. Primär und beworben ging es um die Blaue und Rosa Periode, die frühkubistischen und neueren Werke aus der eigenen Sammlung hat man aber auch nicht im Keller versteckt.

Um 18:00 Uhr wurden wir dann langsam rausgekehrt. Der ursprüngliche Plan war ja gewesen, erst in die Ausstellung zu gehen und dann bis zur Rückfahrt in die Stadt. So herum waren wir dann sehr zeitig wieder am Bahnhof, aber ohne genügend Zeit für einen weiteren Abstecher in die Stadt. Also rumdrücken in den Bahnhofsläden und Kreise laufen am Bahnsteig, um die 20 Minuten der Verspätung rumzukriegen.

Naja, gleich sollten wir es geschafft haben, verlassen soeben Baden-Baden, sollten jedoch schon fast in Karlsruhe sein.