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Teig zum Frittieren

In Teig frittiert wird vieles Interessanter. Pilze, Gemüse, was auch immer. Nutzt die eigene Phantasie. Hier der Teig. Benötigt werden:

  • 150g Mehl
  • 2 Eier
  • etwas Salz
  • 1 EL Öl
  • 150ml Flüssigkeit. Manche nehmen Weißwein, ich nehm Bier.

In den Rezepten liest man immer wieder davon, die Eier zu trennen, das Eiweiß separat schaumig zu schlagen und später unterzuheben. Ich halte es simpler, werde es aber mal bei Gelegenheit probieren. Ansonsten: Alles zusammenrühren, halbe Stunde ruhen bzw. quellen lassen, noch mal etwas aufrühren und je nach Wunsch1 etwas (!) verdünnen. Gewünschtes Frittiergut durch den Teig ziehen und ab ins heiße Fett. Bei mir funktioniert die Wokpfanne auf Vollgas ganz gut.

  1. Schichtdicke! []

Ein Tag bei IKEA

Es ist ja für alles gesorgt, da kann man einen ganzen Tag verbringen. Mit dem Rad sind es nur rund 5km von den Schwiegereltern zum Möbelhaus. Weiterlesen

Chorizo in Cidre

Immer wieder gerne genommen, einfach zu machen, aber stark von der Wurst abhängig.

Man benötigt:

  • Dick (ca. 5mm) aufgeschnittene Chorizo oder alternativ Merguez, ca. 300g
  • 25oml Cidre
  • Thymian
  • optional Lorbeerblatt, 4 Wacholderbeeren

Chorizo würfeln, also ca. 5mm Kantenlänge. Merguez in kurze Stücke schnippeln, damit man einzelne Happen hat. Wer sie am Stück lassen will, sollte sie einstechen. Ohne Öl in die kalte Pfanne und langsam heiß werden lassen. So schmilzt das Fett früh raus, denn fettig ist das ganze eh. Bei der Merguez andersrum, die kommt in die heiße Pfanne und röstet schön an. Wenn die Oberfläche gut aussieht, dann mit dem Cidre ablöschen. Thymian dazu, wer mag noch das Lorbeerblatt und die angedrückten Wacholderbeeren. 5 Minuten köcheln lassen. Kann dan in den warmen Ofen.

Frostig

Da konnten wir gleich am ersten Tag in Oldenburg nicht an uns halten und gingen zu Viert auf Radtour, um in Bewegung zu bleiben. Naja, mit ca. 25°C Temperaturunterschied. Erkenntnis: In Oldenburg ist der kalte Wind irgendwie gefühlt kälter, die kaum genutzte Gesichtsmaske hätte gut ins Reisegepäck gepasst. Ebenso wie eine lange Unterhose und bessere Handschuhe. Darum war nach weniger als 11km auch schon Schluß.

Ohne Probleme

Muß man ja auch mal erwähnen. Praktisch pünktlich und beim Umsteigen in Hannover stand der IC schon am Gleis. Also nix mit Frieren am Bahnsteig. Und die Brotzeit zum Mittag lief so auch ohne Geschaukel ab. Perfekt. Trotz vorangegangenem Sturm. Ich sage es ja immer wieder, Bahnreisen ist entspannend.

Datteln im Speckmantel

Einfach aber lecker, am Besten für vorneweg.

  • Packung Datteln, wird nicht komplett gebraucht. Entsteint auf jeden Fall, alles andere isst sich doof.
  • Packung Frühstücksspeck. Darf auf der fettigeren Seite sein. Für 2 Personen reicht auch eine halbe Packung
  • 2 Knoblauchzehen
  • Das übliche Öl zum Anbraten

Eigentlich gibt es zwei Varianten. Die weniger herzhafte kommt ohne Öl und Knoblauch aus. Beiden gemein ist, daß der Speck in Stücke geschnitten werden muß, der ca. 1,5 Mal um eine Dattel reicht. Diese dann in die Speckstücke einwickeln. Der fettigere Speck bappt genug, um die gerne propagierten Zahnstocher weglassen zu können. Ohne Öl in die heiße Pfanne reicht. Bei Hitze 6/10 anbraten, bis der Speck knusprig ist. Warmhalten erlaubt. Wenn es herzhafter und knofelig sein soll, dann etwas Öl in die Pfanne geben, heißmachen und dabei den Knoblauch grob würfeln. Also in etwa vierteln. Kurz anbraten und rausnehmen, damit er nicht verbrennt. Kann anderweitig weiterverwendet werden, z.B. schnell im Hackfleisch der Hackbällchen landen. Oder neben den Pimientos in der Schale zum so mitessen.

Hackbällchen

Ich bin ein großer Freund von Keep It Simple and Safe (KISS), das gilt auch für die Hackbällchen. Das Rezept ist auch wieder von Chefkoch.de inspiriert, aber an eigene Hackrezepte angepasst.

Zutaten:

  • ca. 300g Hackfleisch
  • 3 Knoblauchzehen
  • etwas Petersilie, Pfeffer und Salz
  • der Chefkoch empfiehlt ein paar gehackte Pinienkerne, ich werde mal mit Cashews oder Datteln experimentieren
  • das übliche temperaturstabile Olivenöl zum Anbraten

Knoblauchzehen entweder fein hacken oder mit dem Häcksler klein machen. Mit den Gewürzen unters Hackfleisch kneten. Ich bin kein Freund von Ei und Semmelbröseln. KISS eben. Bällchen formen, die sind schicker. Praktischer anzubraten sind abgeflachte Minibuletten. 2cm Durchmesser sollten genügen. Im heißen Öl (10/10 Temperatur) scharf anbrutzeln, damit sie außen Farbe haben. Bällchen dann rausnehmen und in der Pfanne am besten gleich mit der Tomatensoße weitermachen. Die dürfen zum Garziehen wieder rein, wenn die Soße einkocht und kommen natürlich mit in den Backofen. Passt.

Tomatensoße für Hackbällchen

Eigentlich heißt es Hackbällchen in Tomatensoße. Doch bei den Hackbällchen habe ich bisher geschummelt. Mittels Würzmischung oder neulich mit fertigen vegetarischen Bällchen. Was bleibt, ist die Soße. Bei der aktuellen Variante habe ich mich von chefkoch.de inspirieren lassen.

Zuerst wieder die Zutaten:

  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 2 Lorbeerblätter
  • 3 Knoblauchzehen
  • Thymian
  • Chiliflocken oder alternativ 3-4 Stück von den Pimientos Padron abzweigen, putzen und in Ringe schneiden.
  • 1 EL Zucker, Salz, Pfeffer
  • Öl zum Anbraten, bevorzugt temperaturfestes Olivenöl. Am besten das, was vom Anbraten der Hackbällchen übrig ist.

Knoblauch schälen und in dünne Scheibchen schneiden. Gegebenenfalls die Pimientos ringeln. Öl in der Pfanne heiß machen und Knoblauch und Thymian inkl. evtl. der Pimientos anbraten. Nicht das Chilipulver. Nach ca. 2 Minuten bei 8/10 Temperatur ist der Knoblauch fast soweit. Die Chiliflocken dürften jetzt dazu, ebenso die Lorbeerblätter. Kurz wenden, dann den Zucker fein drüberstreuen. Er darf unter Umrühren karamellisieren und dann sofort die Tomaten hinterher, quasi zum Ablöschen. Mit Salz (oder Gemüsebrühenpulver) und Pfeffer abschmecken. Abschließend ca. 10 Minten köcheln lassen, damit die Konsistenz stimmt. Dabei kämen dann die Hackbällchen ins Spiel bzw. in die Soße, aber das wird ein anderes Rezept. Oder etwas flüssiger lassen, in ein Schälchen geben und im warmen Backofen parken.

Pimientos Padron

Auch wenn ich pünktlich nach der Küchenarbeit an Silvester essenstechnisch unpässlich war, so bin ich doch ein wenig stolz auf das zubereitete. Außerdem vergesse ich immer wieder, wenn ich Tapasvariationen zubereite, wie ich das genau beim letzten Mal gemacht habe. Deshalb und weil die Rubrik schon ewig brach liegt, gibt es hier künftig die Rezepte.

Ich beginne mit dem einfachsten, weil mir heute die Zeit knapp ist. Grabraucht werden im großen und ganzen drei Zutaten:

  • Pimientos, seit einiger Zeit als „Bratpaprika“ sogar bei den Discountern zu bekommen. Übliche Packungsgröße 200g, das passt.
  • Öl zum Anbraten (bevorzugt temperaturfestes Olivenöl)
  • Salz. Gerne etwas grober. Wenn es die Salzmischung mit etwas Thymian und so ist, auch kein Fehler.

Die Mengenangaben sind schlecht skalierbar in der Art „für x Personen“, denn von einem Gericht soll man ja nicht satt werden, sondern man isst ja mehrere zu einer Mahlzeit. Darum hier nur so viel: Reicht für 2-4 Personen. Ansonsten wird es einseitig oder man muß sich um die einzelnen Pimientos kloppen.

Zubereitung: Öl in einer Pfanne heiß machen. Ich nehme inseren hohen beschichteten Topf, weil es doch ganz fies spritzen kann. Das hält die Sauerei in Grenzen. Hitze bei 6-7/101, Paprika am Stück rein. Sind ja Fingerfoodhappen. Immer wieder wenden. Vorsicht, spritzt genau dabei gerne! Wenn größtenteils gut gebräunt, dann sind sie auch gar. Dauert ca. 10 Minuten. Kann auch vorbereitet werden und dann in der Tonschale ab in den 50°C warmen Ofen, mitsamt dem Öl. Kurz vor dem Servieren das grobe Salz drüber, fertig.

Futtert sich am besten, wenn man den Stengel packt und abbeißt. So wie bei eingelegten Pepperoni. Bild gibt es leider erst, wenn ich sie mal wieder zubereitet gabe.

  1. Unser Herd geht von 0-10, das nehme ich als Referenz []

Rad KW52 und Abschluß 2017

18263km stehen auf der Uhr, damit 35km mehr als vor einer Woche. Die Woche hatte ja auch nur 4 Arbeitstage, also einen zusätzlich gefahren.

Aufs Jahr 2549km, deutlich mehr, als ich gedacht hätte. Das Vorjahr mal eben um ein Viertel übertrumpft. Im Schnitt waren es dann knapp über 49km pro Woche. Jede Woche, auch wenn ich gar nicht da war.

Das wars dann. Ich habe mir vorgenommen, diese wöchentlichen Meldungen nicht mehr zu bringen. Mein Schwerpunkt 2018 wird auch eher in der weiteren bzw. erneuten Reha der Schulter liegen. Das hatte ich schleifen lassen und muß da bei. Wenn der Erfolg ähnlich ist, dann kann das nur gut werden. Muß es nämlich auch. Doch selbst da werde ich hier nicht damit nerven, wie viel von welcher Übung ich gemacht habe. Da gibt es allenfalls ebenso wie beim Rad mal eine kurze Info am Rande bei passender Gelegenheit.