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Reisetasche

Ich hatte schon beim Kauf wohl was über den Transporter95 geschrieben. Ja, hier. Nun war die Tasche in Oldenburg nach einem Jahr auch endlich mal im Einsatz. Und somit gibt es auch mal ein Bild. Es mag zwar nach großen Lücken aussehen, aber das drückst sich zusammen, wenn alles geschlossen wird. Ich liebe ja modulares Packen. Fehlt eigentlich nur noch eine Beschriftungsmöglichkeit der Einschübe.

Rad KW32

17278km insgesamt, nur 32km mehr als letzte Woche. 24km davon mit dem Tern, das jetzt 460km gelaufen ist. Das hatte ich mit beim spontanen Einsatz in Villingen und bein zum Test ein Mal in Karlsruhe damit zur Arbeit. Zudem war ich ja 2x mit dem Motorrad in der Firma, weil ich am Freitag da ja direkt ins Wochenende gestartet bin.

Zur Statistik: 1614km dieses Jahr, 14km im Plus und ein Schnitt von 50,43km.

Watt, wandern?

01.08.2017 22:00

Das könnte man sich in der Tat fragen. Was wollen wir mit unseren alpinen Präferenzen hier an der Küste zum Wandern finden, wenn die Deichkrone der höchste Punkt ist? Nun ja, sogar der Meeresboden ist uneben…

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Rad KW31

17246km insgesamt auf meinem Tacho, damit 0km mehr als letzte Woche. Nanu, das ist doch normal keine Meldung wert und wird wegignoriert? Nicht dieses Mal, denn während unserer Woche in Oldenburg1 waren wir2 mit von den Schwiegereltern geliehenen Rädern 69km unterwegs. Gemessen mit der Garmin-Uhr. Und die dürfen wirklich zählen, denn bei beiden genutzten Rädern – es war keines mit Akku dabei – war die Sitzposition für mich suboptimal. Zudem wird in Oldenburg allgemein eher gemächlich geradelt. Das erklärt wohl auch die vielen Hollandräder und ungewohnt wenigen Helme. Mit 20km/h ist man da schon ein Raser.

Hier also für die Jahresstatistik die Daten:
1582km gesamt, 32km im Plus. Schnitt 51,03km. Prinzipiell steht jetzt erst mal nichts mehr an, was generell radfreie Wochen bedeuten könnte. 6 Wochen bis zum Urlaub, da kann ich wieder aufbauen. Wobei just diese Woche wird noch mal etwas eng: Der freie Tag ist der Samstag und (fahr)radfrei wegen Motorradtour. Außerdem muß ich ein Mal mit der KTM in die Firma, um etwas auszuprobieren. Macht also 28km+x.

  1. übrigens in der Planung für das Jahressoll mit 0km eingeplant []
  2. genauer: ich, Annette war nicht immer dabei []

Die Bahn macht es spannend

Ankunft in Oldenburg über eine Viertelstunde später, Abfahrt mit 8 Minuten Verspätung. Sollte die technische Störung im Zug, die daran schuld sein soll, nicht noch mal zuschlagen bzw. das Streckennetz weitere Verspätungen wegen Wartezeiten auf den regulären Verkehr bedingen, dann schaffen wir unseren Anschluß in Hannover.

Da wird schon vorgewarnt, daß die zweite Klasse komplett reserviert wäre. Wird wohl dann spannend mit dem Gepäck, denn die Gepäckabteile waren auf der Hinfahrt schon gut überfüllt.

Immerhin ist es hier halbwegs entspannt, keine Leute, die im Flur stehen und das Gepäck ist auch verstaut.

Küstenradler

Vom 31.07.2017, 22:00

Bilder gibt es keine, es gibt höchstens Peinliche. Dazu später. Am ersten Tag des für mich ersten Sommerurlaubs in Oldenburg ging es direkt an die Küste. Carolinensiel hieß das Ziel für das PKW-Navi. Dann wurde umgesattelt.

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Noch mal Schuhe

Es treibt mich schon seit geraumer Zeit um. Ein Paar Schuhe, die sich flach zusammen falten lassen, aber dennoch eine brauchbare Sohle haben, um auf auch etwas unebeneren Wegen zu wandern. Ungeeignet dafür sind sowohl die billigen Fastway-Treter1 als auch die Scarpa Mojito2, da die Sohlen zu dünn und zu profillos sind, aber sie lassen sich toll flach falten. Andersrum ungeeignet sind die neuen Salomon Leichtwanderschuhe und erst recht alles knöchelhohe im Fundus: Super Sohle, aber in der Fersenkappe so steif, daß sie sich nicht umlegen lassen. Anscheinend ein Zielkonflikt, Schuhe mit griffiger Sohle brauchen wohl sinnvollerweise auch einen steifen Aufbau.

Bevor es weitergeht, noch der Hintergrund des Ganzen: Wenig Volumen im Gepäck für Motorradreisen, bei denen man auch mal etwas Rumlaufen will und das nicht nur auf guten Gehwegen in der Stadt. Perfekt wegen Stauraum quasi Null wären ja die Motorradschühchen. Nur scheiden die wegen glatter Sohle aus. Hinweise an den Hersteller, daß so etwas wohl auf dem deutschen Markt gut ankommen würden, wurden mit Kopfschütteln beantwortet. Na gut, umgekehrt schüttelt der Deutsche den Kopf über feminin wirkende Stiefeletten für Männer, die in den südlicheren Ländern gut, bei uns aber seltsamerweise gar nicht laufen.

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  1. 9€ im Ausverkauf []
  2. saubequem, aber… []

Rad KW30

17246km insgesamt, damit nur 44km mehr als letzte Woche. Unter Zeil, und das in einer erstmals seit langem wieder regulären Woche. So oft habe ich mich über jeden Kilometer als einen zusätzlichen gefreut, daß diesmal das Ziel fast aus den Augen verloren ging. Naja, es gab den Urlaub zu Planen und Buchen, außerdem hat es oft geschüttet. Ich gelobe Besserung.

Die weitere Statistik: 1513km gesamt, damit 13km im Plus. Schnitt 50,43km.

Urlaub 2017

Ja, es gibt noch Urlaub, auch wenn die Veröffentlichungen sich hier in engen Grenzen halten. Im März waren wir kurz in Colmar gewesen für zwei Tage, ansonsten war der Urlaub ja der Renovierung des Arbeitszimmers vorbehalten. Ende Juni sollte es für eine Woche mit dem Motorrad ins Aosta-Tal gehen. Wegen Wetter wurden daraus eine 3-tägige1 Motorradtour durch die Vogesen und drei Tage Wandern im Pfälzer Wald. Auch sehr nett. Da mache ich aber keine Reiseseite auf, sondern werde das ganze mal in Blogbeiträgen verwursten. Aktuell ist ja die zweite Woche des leider geteilten Sommerurlaubs in Oldenburg. Auch traditionell keine Reiseseite. Bleibt noch der zweite Anlauf fürs Aosta-Tal Ende September. Die Details lasse ich hier weg, die stehen auf der Reiseseite!

  1. zwei ganze Tage und zwei halbe []

Mal wieder Bahn

Ja, ich sollte öfter schreiben und im Zug bietet sich die Gelegenheit. Zumindest im ICE wie gerade auf dem Weg nach Hannover und Oldenburg. Im IR neulich mit dem Rad ist es da kniffliger.

Geschichte wiederholt sich, sagt man. So wiederhole ich sicher auch was, was ich bei anderer Gelegenheit schon beschrieben habe. Weil sich in den Köpfen der Mitreisenden1 nichts ändert.

Ein Klassiker darunter: Man wälzt sich mit großem Gepäck durchs Abteil und rempelt in spätestens jeder zweiten Sitzreihe jemanden an und kommentiert das Ganze zur Begleitung mit „Unser Wagen ist ganz hinten“. In einem der vordersten Wagen. Und nein, der Zug verkehrt nicht in umgekehrter Reihenfolge.

Das ganze geht auch lokaler: Wenn sich der Verkehr durch den Wagen kreuzt, weil sich immer noch nicht rumgesprochen hat, daß neben den Türen die Sitznummern stehen, die zu dem Eingang gehören. Und somit die ganz vorne sitzenden ganz hinten einsteigen und umgekehrt.

Platzreservierungen snd ja im Gegensatz zu Frankreich2 nicht inklusive und obligatorisch, sondern Luxus. Und uncool. Zumindest in den Augen derer, die mit den fettesten Rucksäcken zwei Mal durch den Zug laufen, um möglicherweise doch noch einen Sitzplatz zu bekommen. An der Stelle verrate ich ein Geheimnis aus langer Erfahrung: Wer den Gegenverkehr3 durchlassen möchte und sich dabei höflich schmal machend zur Seite dreht, haut seinen Treckingrucksack mit ziemlicher Sicherheit einem Sitzenden an den Kopf. Die Kehrseite der Medallie mit der Prägung „Rücksicht“.

Das alles allein von heute bzw. erneut bestätigt.

Im IR gibt es auch Klassiker. Gerade die Teenager sind heutzutage so fußlahm, daß sie nach der Tür direkt in den ersten Sitz fallen. Oder den dritten, falls der erste belegt ist und man will sich ja nicht direkt neben jemanden setzen. Optional ist das Erkennen und Verstehen der Tatsache, daß dieses Großraumabteil dazu dienen soll, daß dort Rollstühle, große Koffer und Fahrräder4 abgestellt werden. Aber auch Radler sind da stellenweise im Sozialverhalten herausgefordert: Lässt man sein Gepäck am Rad, statt es in der Ablage darüber zu verstauen, dann stellt wenigstens niemand mehr sein Rad daneben, weil es keinen Platz hat.

Irgendwie bin ich wieder nur am Mosern. Fällt aber auch leicht, so bescheuert, wie sich die Menschheit um einen herum benimmt. Und einem dabei leider all zu oft vergessen lässt, wie unauffällig der größte Teil die Herausforderung des Sozialverhaltens herrlich meistert.

Ausgenommen sind hiervon natürlich solche Pfosten, die eine Straßenbahnhaltestelle mit den Verpackungen ihres Besuchs im Schnellimbiß zumüllen und als Sahnehäubchen ihre Glasflaschen obendrauf zerdeppern. Nur eines von vielen Beispielen, daß die Bahnfahrerei nur ein winziger Ausschnitt der Problematik ist.

So, und jetzt Ende des Gemaules. Urlaub!

  1. mal allgemein gesprochen []
  2. ich muß diesen Vergleich einfach immer ziehen []
  3. genau, begegnen sich zwei auf Sitzplatzsuche: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, daß da noch was frei ist, wo der andere herkommt? []
  4. in den letzten beiden Punkten leider auch in Reihenfolge der Priorität laut Beförderungsbedingungen der Deutschen Bahn []