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Rad KW40

15156km insgesamt, 47km mehr als vor einer Woche. Alles wieder mit dem KTM, das dann doch ganz anders läuft als das Faltrad und sich im Alltag besser handhaben lässt. Ich sag nur Packtaschen und gefederte Sattelstütze.

Wenn der Hocker wieder fährt, wollte ich ja mal was zum Jahresziel bringen. 16176km waren da das Ziel, um 2400km mehr zu haben als vor einem Jahr und damit 400km oder 20% mehr als ich 2015 gefahren bin. Dazu fehlen mit schlanke 1020km oder anders gesagt, ich müsste noch 620km bringen, um auf Vorjahresniveau zu kommen. Erschütternd. Keine Ahnung, wo ich die ganzen Kilometer liegen gelassen habe. Vielleicht, weil zum Jahresanfang das Rad nicht richtig lief. Oder, weil ich mit knapp 6 Wochen Auswärtstätigkeit mehr weg war als sonst. Lange Rede, kurzer Sinn: 620km in etwas mehr als 10 urlaubsfreien Wochen sind eine Aufgabe. 60km pro Woche, damit hätte ich, konseqent jede Woche gefahren, mein Ziel 2016 geschafft. Jetzt sind sie Pflicht zur Ehrenrettung. Und das zu einer Zeit, in der ich bereits Handschuhe trage.

Andererseits: Es sind auch die kleinen Dinge gewesen. Am freien Tag daheim zu hocken. Keine Umwege zur Packstation, weil das System für mich erledigt ist und ich wieder in die Firma schicken lasse. Zu viel Gequengel, keine Zeit zu haben, weil daheim nix vorangeht.

Also: Endlich mal den alten Kram verchecken, dann habe ich zumindest das aus dem Kopf. Am freien Tag generell 25km Rad fahren, dann sollte sich das mit den 60km pro Woche ausgehen. Halbwegs.

Rad KW39

15109km insgesamt, 54km mehr als beim letzen Mal vorm Urlaub. 360 km hat jetzt das Tern und darf sich erst mal wieder ausruhen, denn das KTM-Rad ist seit Dienstag wieder einsatzbereit und in Verwendung.

Zurück aus dem Urlaub

Der Vollständigkeit halber. Gut zurückgekommen, jeder auf seine Weise. Berichte werden demnächst nach und nach eintrudeln.

Rückreisen

Fahrtechnisch hatte ich ja einiges vor. Über 560km sollten es heute werden, davon nur der nötigste Teil über die Autobahn. Wie würden die Autofahrer da wieder im Vergleich abschneiden? Um das mal detaillierter rauszufinden, steckte ich Annette beim Abschied das Oregon zu.

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Seiser Alm

Stressfrei sollte der letzte Tag vor der Abfahrt werden. Bloß nicht zu sehr anstrengen und zu spät heimkommen, um noch packen zu können. So war es ideal, zu viert von St. Ulrich aus mit der Seilbahn zur Seiseralm hochzufahren und dort ein wenig zu wandern.

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Rad- und Rentnerrunde

Heutiges Hauptevent war erst mal gleich morgens die geführte Tour mit E-Mountainbikes. Die hatten wir gestern noch kurzfristig gebucht und waren die einzigen Teilnehmer. Das war auch gut so.

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Crespeina-Joch ohne Langental

Ein weiterer Klassiker rund ums Grödnerjoch ist das Crespeina-Joch. Die Wanderung war unsere erste in unserem ersten gemeinsamen Urlaub und begeisterte mich direkt fürs alpine Wandern. Unter anderem 😉 Zwei Mal hatten wir insgesamt die Wanderung schon gemacht. Heute sollte es eine Abwandlung geben.

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Langkofelrunde

Die Langkofelrunde ist ein weiterer Klassikerin unserem Repertoire. Oder wie Annette sagt: Wenn man alle paar Jahre dort hin kommt, kann man diese Wanderungen gehen, ohne sich zu langweilen. Und mir macht es die Planung leichter. Auch hier ein Rückblick: Beim ersten Mal hatten wir am Sellajoch geparkt und waren die ganze Runde, auch um den Plattkofel, gelaufen. Da kamen wir im letzten Licht an. Beim zweiten Mal waren wir bequemer: Von Wolkenstein aus die Ciampinoi-Bahn hoch, rüber zur Runde, an der Langkofelhütte dann weiter hoch bis zur Langkofelscharte, mit der Seilbahn von der Demetzhütte runter zum Sellajoch und mit dem Bus zurück nach Wolkenstein.

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Sassongher(scharte)

Der Sassongher hat es uns angetan, seit wir in Südtirol Urlaub machen. Beim ersten mal war es ein Aufstieg gemäß Wanderführer mit etwas Überraschung vorm Gipfel1 und einem ewig langen Abstieg. Beim zweiten Mal waren wir im Gipfelbereich wegen eines aufziehenden Gewitters hektisch, hatten aber eine gute Variante der Tour für uns gefunden. Wie sollte das dritte Mal ausgehen?

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  1. uns war nicht klar, daß da ein wenig geklettert werden muß, unsere damalige Wirtin hatte erzählt, sie würden da mit dem Hund hoch gehen []

Silvesterscharte

Zäh ging es heute morgen los. Das Wetter wirkte wenig einladend, auch wenn es weitgehnd hielt. Hielte es doch aber nur auch das Versprechen der Vorhersage und bliebe es trocken. Den Eindruck konnte es aber nicht glaubwürdig vermitteln.

So lümmelten wir also erst im Zimmer und dann beim Frühstück rum, das die Schwiegereltern schon längst ohne uns absolviert hatten. Auch ein Plan für den Tag wollte nur langsam reifen. Am Ende lehnten wir uns an dem niederschlagreichen letzten Tag unseres vorangegangenen gemeinsamen Aufenthalts an: Irgendwie Richtung Langental, irgendwas mit der Steviahütte. So grob. Da, wo wir damals nicht weiter gegangen sind im anhaltenden Schneefall.

Doch bereits die erste Bank am Ortsrand, just nach den ersten Metern des ersten steileren Anstiegs, lud dann eine von uns zu einer kleinen Rast ein. Und so trafen wir ??? Schenk1 und kamen mit ihm ins Gespräch. Das heißt, er plauderte nur so die Weisheiten seines langen Lebens heraus, machte Witzchen, betonte immer wieder, wie kurz nur seine Hüft-OP her wäre und tippelte mit uns den Weg entlang. Gut unterhalten nahm Annette dann sogar seine – weitere – Wegvariante, um im Gespräch zu bleiben. Doch als wir nicht in die Juac-Hütte einkehren wollten, das Wetter weniger gut aussah und er wohl doch den Anstieg vermeiden wollte, zog es ihn mehr zur Regensburger Hütte. Auch gut, wir stiegen nun quasi hintenrum hoch zur Silvesterscharte. Das heißt, nach einer kurzen Stärkung am Wegesrand, bei der es schon ein wenig tröpfelte.

Richtig regnete es dann aber nach der Scharte, da drückten wohl die Wolken rein. Das brachte mich so richtig zum Schimpfen. Die praktisch ungenutzte Kamera wasserdicht verstauen, dabei den Rucksack fast den Hang runterschmeißen, in die Regenhose reinzappeln, all das zerrte kurzzeitig an meinem Nervenkostüm. Und dann dauerte der Regen nicht einmal lange. Irgendwie doch wieder vergnügt spazierten wir auf dem Hinweg wieder zurück durch den Ort. Immerhin hatten wir uns gut eingelaufen.

Das übliche Duschen und Daten sichern – diesmal mit nur wenig Bildern – wurde noch ums Plaudern mit den Schwiegereltern ergänzt. Die peilen einen autofreien Urlaub an, wo wir doch für unseren Aufenthalt Bustickets erhalten haben. Für uns dürfte das auch ganz praktisch werden, auch wenn die Munkelwegwanderung und somit die Sas-Rigais-Überschreitung für mich wohl damit flach fällt. Aber bei dem unsicheren Wetter, das wir in der Woche haben sollen, auch kein Fehler.

Abends ging es dann gleich wieder ins Rino. Mit Wiedererkennung. Nur roch es heute dort irgendwie penetrant nach Heizöl, das schmälerte etwas den Genuß.


6h10min unterwegs, davon 27 Minuten Pause. 11,5km und +-770 Höhenmeter

 

  1. Wir hatten ihm en Künstlernamen verpasst, aber ich komme nicht mehr drauf.  Schenk wegen dem hessischen Zungenschlag, der Vorname sollte für seine Redefreude stehen – schon wieder vergessen. []