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Angekommen in Cassis

Sind dann die 3km vom Bahnhof bergab doch gelaufen. Hier auf die Schnelle noch ein Bild von unserer Zimmeraussicht, gemacht mit dem Tablet.

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Nicht abgeneigt

Annette hofft, daß sie mit dem Tablet mehr anzufangen weiß als der Schwiegerpapa, der sein Smartphone nach kurzem Nutzungsversuch doch wieder weitergibt. Sie ist recht angetan, freute sich über die installierten Hörbücher und auch das neueste Werk eines Litaraturschaffenden aus dem näheren Umfeld wurde schon drauf angelesen. Das muß aber etwas schwere Kost sein, aber es mag auch an Annettes Gewohnheit liegen, auf Reisen zu schlummern, denn nun macht sie ein Verdauungsschläfchen.

Und ich atme auf. Es gab doch ein Restrisiko, daß sie mir technikfeindlich den Vogel zeigt. Aber die Vorzüge, die ich schon geschildert habe, überzeugtes wohl auf Anhieb!

Jedem sein Tablet

Im Laufe der Zeit ist es fast schon amüsant. Vorm Verlassen des Hauses morgens und bei der Rückkehr abends ruft Annette im heimischen WLAN mit dem Nokia E511 ihre Mails ab. Um zumindest zu sehen, ob es sich lohnt, sich an den Rechner zu setzen. Und sie liest sie auch nicht immer. Kleines Display und so. Parallel dazu hantiert sie gerne an meinem Tablet rum. Oder lässt mich hantieren, um was nachzuschlagen und die Dreambox zu programmieren. Die Frau muß mal wieder selbstständiger werden…

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  1. eben kein Smartphone, Symbian OS, Tasten, kleines Display []

TGV

Herrlich, hier im Zug von Strasbourg nach Marseille. Schon ab Karlsruhe hatten wir einen TGV, aber hier habe ich die Zeit, um das mal zu würdigen.

Ok, an dieser Stelle lasse ich mal die „Weiterlesen“-Funktion weg. Hat mich gerade ein paar hundert elaborierte Worte gekostet, die ich danach geschrieben hatte. Notiz an mich: Fehler der WordPress-App melden.

So, zuerst eine kleine Abschweifung über den Bahnhof von Strasbourg. Schönes Sandsteingebäude auf der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts1, schön restauriert und von einer modernen Glaskuppel – eher einem Glastunnel – überspannt. Angenehm zugfrei und weder unästethische Taubenabwehrstacheln noch Tauben(scheiße) wurde gesichtet. Auch der Bahnhofsvorplatz ist dadurch drinnen und bietet bei jedem Wetter ein schönes Plätzchen „draußen“. Aber auch schon fast New-Yorker Verhältnisse hier: Polizei, Bahnsicherheit und Militär patrollieren. Fest deshalb, denn sogar letztere verzichten im Gegensatz zu den Amis auf schußsichere Westen. So verging die knappe Stunde Aufenthalt allein mit Leute Gucken recht schnell. Gut, Annette hatte was zum Essen gefunden und verputzt 😉

Ja, TGV, das französische Gegenstück zum ICE. Feine Sache. Größter Unterschied ist das Prinzip, daß mit der Fahrkarte auch gleich eine Platzreservierung gibt. Kein Fahrgast ohne eigenen Sitzplatz. Kein überfüllter Zug, in dem man sich durch die dichtgedrängten Stehenden im Gang kämpfen muß, um dann auch noch seinen reservierten Sitzplatz jemandem abspenstig machen zu müssen, der sich einfach auf Verdacht mal hingesetzt hat. Allein deshalb heißt der ICE bei mir künftig EVW2. In Sachen Sauberkeit, Sitze, Tischchen, WC etc. ist alles leider nur auf deutschem Niveau. Dafür gibt es an jedem Doppelsitz eine Steckdose für die mobile Elektronik. Die Aussicht hier im Obergeschoß des Doppelstöckers ist auch nett. Geräuschpegel ähnlich wie in Deutschland, zumindest von draußen. Drinnen kommt es mir trotz Kindern im Wagen leiser vor, aber sowas schwankt ja stark von Fahrt zu Fahrt. Auf den ersten Blick wirkt es nachteilig, daß hier oben die Staufächer über den Sitzen etwas knapp sind für Gepäck. Dafür hat es aber an beiden Wagenenden und in der Mitte reichlich Stauraum für größere Koffer in angenehmer Höhe. Und unterm Sitz passt wie gewohnt eine Tasche im Kabinengepäckformat, hier also meine blaue Osprey.

Für eines kann jedoch die SNCF nix, das kann immer passieren: Irgendwer in der Nähe hat seit seiner letzten Körperreinigung einige Schweißtropfen verrinnen und sogar vergären lassen.

Ganz am Rande: Beim Endanflug in Mulhouse konnte ich sehen, daß der Franzose, zumindest im grenznahem Bereich, auch Schrebergärten kennt.

  1. geschätzt []
  2. ExpressViehWaggon []

Fiat Lux

Es werde Licht!

Schon seit einem Jahr lümmelt ein Satz Zusatzscheinwerfer im Keller rum. „Binnichgünstichrangekommen!“ 2x10W LED versprechen ordentliche Lichtausbeute und die Tests überzeugten auch. Nach dem Generve bei der F mit den ständig durchbrennenden Glühlampen kam mir LED auch grad recht. Zudem gab es für die Adventure ein passendes Haltekit, auch wen dies die Scheinwerfer etwas höher anbringt, als ich es bevorzuge. Dafür sollte die Verkabelung einfacher sein.

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Bald geht’s in den Süden

Da sowas oben im Menü gerne übersehen wird, hier der Hinweis: Wie so oft, fahren wir auch dieses Jahr über Annettes Geburtstag weg. In den Süden. Cassis, um genau zu sein, quasi das Nachbardorf von La Ciotat.

Rad KW9

12073km ist der aktuelle Zwischenstand, 44km mehr als in der Vorwoche. Gut, wieder ein Motorradtag dazwischen und sonst kommt man ja zu nix.

Letzter Badetag

Zumindest für diesen Winter und erst mal für das Thermalbad in Bad Schönborn für uns. Hauptgrund hierfür ist jedoch, daß wir das Weihnachtsgeschenk von 2011 in Form einer 12er Eintrittskarte aufgebraucht haben. Und weil die eigentlich zum Jahreswechsel abgelaufen war, durften wir die zwischenzeitliche Preiserhöhung aufzahlen. Zinslose Kredite gelten heutzutage nix mehr…

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Schulweg

Nein, ich bin auf dem Weg nach Hagenbach, Motorrad abholen. Durfte aber 10 Minuten lang an der Straßenbahnhaltestelle vor der Privatschule beobachten, wie sich Schüler heutzutage verhalten. Und damit meine ich nicht mal das Verhalten untereinander, das war schon zu meiner Zeit für Aussenstehende sicher seltsam.

Da sind eher solche Perlen des Sozialverhaltens dabei:

  • Die Straße wird hinter dem Vordermann überquert. Egal, ob da ein Auto kommt. Und wer erst mal angehalten hat, hat eh verloren und darf die gesamte Parade abnehmen. Klappt übrigens nicht bei Straßenbahnen, wird dennoch ausprobiert.
  • Wenn man im richtigen Winkel die Sperre am Eingang des Schulgeländes anpeilt, dann kann man mit dem Rad in einem Zug durch. Die matschige Schneise im Rasen und zur Seite springende ältere Mitbürger1 sind Kollateralschaden.
  • Müll wird auf dem kleinen Dienstweg per Schwerkraft direkt aus der Hand jedenorts entsorgt.
  • Wie niedrig der Äpfel Fallhöhe ist, zeigte auch die genommene Stichprobe beim Verhalten der Chauffeure: Kleinwagen fahren in die Seitenstraße, setzen die Brut ab, wenden und sortieren sich wieder in den Verkehr ein. Größere halten einfach an der Durchgangsstraße. Ist ja reichlich Platz auf dem Radweg.

Fazit: Ausgeprägte Ellbogen. Und der Verdacht, dass zwischen Privatschulen und dem Kreuzchen bei der FDP ein Zusammenhang besteht.

  1. Lehrer? []

Rad KW8

12029km stehen auf der Uhr, somit 54km mehr als in der Vorwoche. Endlich mal wieder mehr als 50km. Arztbesuch, Einkaufstouren und der Abstecher zu Brüderchens Baustelle halfen da.