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2008: Dolomiten

Zurück zum leckeren Essen und den schönen Aussichten…

Zeitraum: 28.09.2008 bis 05.10.200

Anreise: Eigener PKW

Unterkunft: Hotel Stella Alpina in Canazei

Wetter: Anfangs und am Ende sonnig, aber kalt. Ein Tag stark bewölkt, ein Tag heftiger Regen, der in Schnee überging und selbst im Tal 10cm zurückließ. Doch in der Sonne hielt der sich nicht lang.

Kleiner Hinweis: Der Link bei der Tagesnumerierung verweist auf den Blogeintrag des Tages.

1. Tag: Sonntag, 28.09.2008

Anfahrt durch Ulm, über den Fernpaß und den Brenner (8€) bis kurz vor Bozen auf der Autobahn (4,90€). Immerhin gabs noch den Karerpaß zu überwinden. Trotz der Ankündigung im Blog, daß ich hier ausführlicher werden wolle, habe ich dem eigentlich nichts hinzuzufügen. Außer daß das Lokal, in dem wir zu Abend gegessen haben, Scoiattolo hieß.

2. Tag: Montag, 29.09.2008

Contrintal mit Langkofelgruppe

Beim Frühstück wurden dann auch schon wieder Erinnerungen wach. Zwar war die Auswahl nicht so riesig wie in La Villa, aber auch regional geprägt und völlig ausreichend. Wie sich herrausstellen sollte, wechselte der Belag jeden Tag, so daß wir im Laufe der Woche doch alles mal hatten. Ich organisierte im Coop am Eck noch schnell etwas Wegzehrung und dann fuhren wir die paar Kilometer bis zum Nachbarort Alba. Von da aus bei bestem Wetter die Wanderung zum Passo San Nicolo. Abendessen dann im La Perla, das uns unsere Wirtin empfohlen hatte.

3. Tag: Dienstag, 30.09.2008

Langkofelhütte

Eigentlich wollte ich früh aufbrechen. Frühstück hätte man ab 8:00Uhr haben können, wir änderten aber über den ganzen Aufenthalt unsere Ansage 8:30Uhr nicht mehr. Trotz ausreichender Vorräte vom Vortag kamen wir nicht allzu früh auf dem Sellapaß an. Die Wanderung rund ums Langkofelmassiv war recht lang und wir kamen erst mit dem letzten Tageslicht zurück ans Auto. Zudem war die Aussicht sehr begrenzt, da nur wenige Meter über uns die Wolken hingen. Weil wir im Refugio Sassolungo herzhaft gegessen hatten (Knödelsuppe, Polenta etc.) verließen wir nach dem Duschen das Zimmer nicht mehr, sondern vertilgten unsere mit herumgetragene Brotzeit.

4. Tag: Mittwoch, 01.10.2008

Via Centrale

Nach den anstrengenden Wanderungen der beiden letzten Tage, die durch Annettes Erkältung und meine Beinverletzung nicht leichter wurden, war für heute Ruhetag angesagt. Auch wenn das Wetter noch so gut war. Sehr gemächlich ließen wir den Vormittag angehen. Dadurch war die Fahrt nach Bruneck etwas spät, aber umso ergiebiger. Wir haben beide neue Ausrüstung erworben. Mittags gabs nur Pizza, weil wir die Mittagszeit und somit die ersehnten Schlutzkrapfen verpasst hatten. Auf dem Rückweg sind wir über den Campolongo und Pordoi gefahren und haben somit zusammen mit dem Sellajoch und Grödnerjoch von der Hinfahrt die Sellarunde komplettiert. Oberhalb von Canazei haben wir dann noch am Weg im Lupo Bianco Halt gemacht. Die Grillstube dieses Hotels war auch eine Empfehlung unserer Wirtin. Leider gabs außerhalb der Saison aber nix Gegrilltes. Nicht daß die normale Karte nicht auch lecker gewesen wäre.

5. Tag: Donnerstag, 02.10.2008

Vajolettürme

Bequem wollten wir bleiben und so spät im Jahr fehlte hier in den Dolomiten etwas, was in Norwegen im Sommer ein großer Vorteil war: Tageslicht bis zu später „Nacht“stunde. Große Rundwanderungen vermieden wir lieber. Annette wollte aber unbedingt die Vajolettürme sehen. Die gabs dann auch, wenn auch meist wolkenverhangen. Die Wanderung von der Bergstation auf dem Ciampedie zur Preusshütte war nicht besonders anstrengend, aber trotz Wolken ins Tal runter recht aussichtsreich. Auch war gesichert, daß wir einfach rechtzeitig umkehren können, um die letzte Seilbahn nicht zu verpassen. Wir waren zwei Stunden vor ihr zurück. Somit hatten wir reichlich Zeit zum Duschen und Ausruhen bevor wir das Restaurant des Hotels Laurin heimsuchten. Wir hatten es entdeckt, als wir am Montag zu früh beim La Perla gewesen waren und ein wenig durch den Ort schlendern mussten.

6. Tag: Freitag, 03.10.2008

Vormittags Einkaufsbummel im Örtchen. Annette machte dabei für nach der Mittagspause einen Frisörtermin aus. Mich scheint die Erkältung, die bei ihr gerade abgeklungen war, erst zu erwischen. So bummle ich den Nachmittag im Hotel rum und schreibe Mails und Blogbeiträge. Der Dauerregen wird zu Schnee. Das macht die Planung der Samstagstour nicht einfach. Abendessen dann wieder im La Perla, das aber irgendwie später aufmachte als am Montag. Auch die Hotelgäste standen verwundert vorm Eingang des dunklen Restaurants.

7. Tag: Samstag, 04.10.2008

Tschamintal

Richtig früh kamen wir auch heute nicht in die Gänge. Auch dauerte die Fahrt über Karer- und Nigerpaß zum Start unserer Wanderung mit einer Stunde länger als gedacht. Entsprechend kurz war dann auch unser Abstecher das Tschamintal hoch. Dafür gabs reichlich (tauenden) Schnee zu sehen und herrliche Ausblicke auf die Berge am Talschluß. Auf dem Rückweg haben wir in Pozza nochmal den größeren Coop geplündert. Zum Abendessen sind wir dann noch in den Nachbarort Campitello gefahren, konnten aber das empfohlene Restaurant dort nicht finden. Satt wurden wir aber auch im Kamerloy auf der Durchgangsstraße.

8. Tag: Sonntag, 05.10.2008

Irgendwie hatten wir vergessen, daß in Deutschland langes Wochenende war und alles unterwegs. Entsprechend zäh war die Rückreise. 10:47h vermeldet das Navi im Vergleich zu den 6:41h der Hinfahrt. Schwamm drüber, es war ein schöner Urlaub.

Hier geht es zur Bilderseite

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