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2014: Mallorca

Auch wenn es nach zweiter Wahl klingt, weil erst die Kanaren wegen dem sichereren Wetter angedacht waren, mich zog es schon länger auf die Insel abseits des Ballermannklischees. Und so wurde sie Ziel unseres Annettegeburtstagsurlaubs für dieses Jahr. Ganz ungewöhnlich mal pauschal gebucht, d.h. Flug und Hotel mit Halbpension aus einer Hand. Was sich noch als kniffliger als sonst erweisen sollte, weil es eine unsichtbare Reiseleitung zu kontaktieren galt. Mietwagen statt Transfer haben wir uns auch gegönnt, wobei die ebenfalls anwesenden Schwiegereltern, die ab Bremen und schon zwei Tage früher angereist waren, mit dem Transfer nicht so glücklich waren. Wartezeiten und so. Aber jetzt mal zum Bericht.

09.03.2014 Anreise

Da gibt es dem Blog nicht viel hinzuzufügen. Überhaupt habe ich in dem Urlaub recht viel geschrieben, da Annette abends recht schnell einschlief und ich mit Tablet und Bluetoothtastatur ein super Team hatte, um im Zimmer zu schreiben und das Ganze übers WLAN in der Hotelbar abzusetzen. WLAN im Zimmer hätte 3€/Tag gekostet, aber AldiTalk hatte frisch die Tarife geändert und für 5€ hätte es eine Woche mobiles Internet gegeben mit 120MB statt vorher 60MB. Hätte auch locker für alles gereicht, aber da kann ich geizig sein, wenn es das selbe und mehr auch für einen Spaziergang zur Bar gibt. Ansonsten kann ich nur noch das Parken am Stuttgarter Flughafen bekritteln. Angepriesen wurde Ein- und Ausfahrt einfach mit der bei der Reservierung verwendeten Kreditkarte, aber es kam doch anders. Wir mussten jedenfalls schon mal ein Ticket ziehen.

10.03.2014 Sóller und einer der drei Leuchttürme

Dieser Tag beinhaltete zwei Aktionen: Das Beschnuppern des Ortes am Vormittag und der Spaziergang zu einem der drei Leuchttürme am Nachmittag. Die beiden anderen sind wohl nicht zugänglich, wie wir am morgen feststellten. Insgesamt ein gemütlicher Tag.
Etwas über 9km am Nachmittag in 3h ohne große Pausen, nur zum Fotografieren

11.03.2014 Sa Serra

Auch hier war ich im Blog fleißig. Ich kann aber noch hinzufügen, daß sich im Hotel auch Gewohnheiten bildeten. Aufstehen gegen 06:45Uhr, beide wach vorm Weckerklingeln. Frühstück so ab 07:45Uhr. Klingt nicht nach Urlaub? Uns kam es nicht früh vor und wir hatten tagsüber ja was vor. Unabhängig von der Tour kamen wir auch immer erst gegen 17Uhr zurück ins Hotel. Pünktlich für das Abendessen ab 18:30Uh nach dem beschriebenen Abendritual.

 12.03.2014 Rentnertag

Diese Überschrift hatte ich schon im Blog verwendet und dafür verbal Haue bezogen. Jo mei, es war ein gemütlicher Erholungstag mit zwei Leuten, die ich ohne ausdrückliche Erlaubnis nicht beim Namen nennen will und bei denen die Umschreibungen knapp sind. Dennoch sind wir 12km gelaufen und haben fast 300 Höhenmeter bewältigt.
Und den Raupzug1 hatte ich tatsächlich im Blog vergessen. Von allen außer mir unbeachtet überquerte eine Gruppe Raupen den steinigen Weg. Ich glaubte zuerst, eine kleine Schlange zu sehen, aber das ist wohl ihr Trick: Durch diese Formation wird wohl so mancher Räuber abgeschreckt, dem eine Schlange dieser Größe eher gefährlich, eine Raupe aber ein willkommener Leckerbissen wäre. Tatsächlich wartet auch jede Raupe auf ihren Nachfolger und blieb stehen, sobald der Kontakt abriß. Überhaupt war neben Blüten auch die Insektenwelt sehr interessant, so daß ich um mein 105er Makro recht froh war, auch wenn ich oft auf das 70-300er Sigma und seine Makronebenfunktion zurückgreifen musste. Auch funktionierte die neue Fotorucksackkonfiguration wunderbar, dazu muß ich mal was schreiben.

13.03.2014 Coll de Rei Moro

Unser einziger Tag mit Regen. Verbloggt wurde hier auch wieder ziemlich vollständig. Weil hier ein Bild von mir mit Ausrüstung auftaucht, kommentiere ich das mal. Ich hatte meinen deuter Guide45 als Kabinengepäck mitgenommen. Ordentlich zusammengezurrt und nur mit den Kamerasachen drin relativ leer passt er ins Größenlimit. Für die vergleichsweise einfachen Wanderungen auf Mallorca war er ein wenig überdimensioniert. Wenn die drei Objektive in ihren Köchern an den Ausrüstungsschlaufen baumelten und die Kamera vor der Brust hing, war er praktisch leer. Gelegentlich Regenzeugs, Verbandspäckchen, Messer, Riegel, Kompaß, Batterien und Warnweste füllten bestenfalls das Bodenfach und ein wenig vom Deckel. Die Trinkflasche hing manchmal außen, aber für die 3l-Trinkblase war er wichtig. Und vor allem konnte ich bei Bedarf2 den ganzen Kram in den Rucksack packen und war so deutlich weniger eingeschränkt. Der Zugriff mit dem Toploader vor der Brust ist klasse, aber er schränkt auch den Blick auf die eigenen Füße und den Weg ein. Hier bewährte sich auch die Schnellbefestigung für die Kamera am Schultergurt. Nur ist da die Kamera bei kleinen Schauern und an Felsen oder im Gestrüpp ungeschützt.
Insgesamt waren wir übrigens 6h20 unterwegs für knapp über 13km. Halt mit viel Fotostopps.

14.03.2014 Die andere Seite des Tals

Für diesen Tag ist das Blog mehr als ausführlich. Hinzuzufügen ist lediglich noch die gefallene Entscheidung, den Samstag eher gemütlich anzugehen, „Urlaub vom Urlaub“ zu machen. Waren auch schon recht fordernde Wanderungen dabei, wobei meine Kondition schnell aufblühte und ich einen gewissen Tatendrang auch am Abend noch hatte. Naja, zuletzt eben an diesem Freitag.

15.03.2014 Markttag in Sóller und Cúber-Stausee

Der Markt war recht interessant, aber das feilgebotene war entweder nichts für mich oder zu verderblich. Außerdem war ich unleidig, weil ich mir wohl was eingefangen hatte. Im Blog hatte ich es schon angedeutet. Den zweiten Teil des Tages verbrachten wir auf der Straße und am Cúber-Stausee. Am See gab es neben Kühen, Kormoranen und Möwen auch reichlich Kalauer. Doch von Cúber Libre und Cúberkolose schreibe ich besser nichts. Nur, daß die Kühe harmlos waren, die Möwen laut und der Kormoran zwar schön seine Flügel zum Trocknen ausgebreitet hatte, aber immer schon vor der vorauseilenden Annette flüchtete, bis ich das Tele drauf hatte.
Schade eigentlich, aus dem Tag hätte man mehr machen können, aber es ging einfach nicht. Und abends zuvor hätte ich noch am liebsten die Bergtour am See gemacht, notfalls alleine!

16.03.2014 Rückreise

Früh waren wir wach und mir ging es wieder recht gut. Da wir früh zu Bett gegangen waren, war die Nacht doch erholsam lang. Und so waren wir schon vor dem Frühstück weitgehend mit Packen fertig und hatten noch etwas Zeit, bis die Schwiegereltern vom Transferservice abgeholt werden sollten. Weiter hatte ich im Blog nicht berichtet.
Wir brachen ungefähr zeitgleich mit dem Mietwagen auf. Kurz vor dem mautpflichtigen Tunnel stach mich der Hafer und Zeitreserve sei dank nahm ich die Strecke über den Pass. Der war erstaunlich leer, selbst den Radler war die Mittagssonne wohl noch nicht prall genug. Viel freudenspendende Kurven und nur 10min Zeitaufwand lohnen also, das Geld für die Maut zu sparen. Kurz vor dem Parkhaus am Flughafen tankten wir zum ersten und letzten Mal. Die Rückgabe war noch etwas langwierig, da zwei Personen etwas umständlich ihr Auto anmieteten. Das Einchecken war etwas umständlich, da wir unbedingt ein Selbstbedienungsterminal benutzen sollten oder die ganz lange Schlange. Nach etwas Überzeugungsarbeit funktionierte das Terminal sogar und nachdem di eletzten Wasserreserven getrunken waren, gings auch schon durch die Sicherheitskontrolle.
Da Schwiegermutti ihr baldiges Einsteigen angekündigt hatte, trödelten wir ein wenig im Laden rum und erstanden noch ein paar Mitbringsel. Doch der Blick auf den Monitor zeigte, daß wir die beiden durchaus noch treffen könnten und da unser Gate noch nicht bekannt war, besuchten wir sie an ihrem. Kaum waren sie eingestiegen, machten wir uns auf den kurzen Weg und saßen auch bald im Flieger. Leider gab es dieses Mal mehr Wolken und weniger unterhaltsame Infos aus dem Cockpit, obwohl ich uns dieses Mal extra auf die richtige Seite gesetzt hatte. Auch zeichnete das Oregon endlich mal wieder einen kompletten Flug auf.
Die Kofferausgabe in Stuttgart dauerte leider ein wenig, dann der lange Marsch zum Parkplatz. Zwischendurch ein Zahlautomat und der Hinweis, daß man dort unbedingt zahlen müsse. Toll, das Ticket liegt im Auto und es war doch von Ausfahrt per Kreditkarte die Rede? Immerhin gab es auch an unserem Parkplatz (stark frequentierte) Automaten und Annette hatte genug Bargeld, denn die Kreditkarte wurde nicht akzeptiert und die Schlange hinter ihr immer länger. Stau an den üblichen Stellen, wenn auch an einem Sonntag ungewöhnlich und nervig, und so kamen wir vor 19:00Uhr daheim an, noch vor den Schwiegereltern, deren Flug verspätet abhob.
Schon am nächsten Tag sollte uns der Alltag wieder haben und wir stimmten uns mit Waschen und Aufräumen ein…

Fazit: Letztes Jahr im Urlaub so kalt und naß wie daheim, dieses Mal daheim so warm und trocken wie im Urlaub. Aber es hat sich dennoch gelohnt. Pauschal und Buffet sind kein Teufelszeug, auch wenn die angeblich unbedingt von der unsichtbaren Reiseleitung einzuholende Rückflugsbestätigung etwas nervig war. Selbstgebucht ist auch der Online-CheckIn oder am SB-Terminal ein deutlich geringeres Problem. Aber es hat alles geklappt.

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  1. kein Tippfehler []
  2. bzw. Nichtbedarf der Kamera oder leerem Akku []

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