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2015: Cassis

Alle Jahre wieder steht Annettes Geburtstag an. Und seit ich mal auf die Idee gekommen bin, ihr einen Kurztrip nach Sardinien zu schenken, ist es Tradition geworden, in jener Woche zu verreisen. Auch nötig, denn es ist für uns beide noch ein Durchatmen vor einem großen Werbemittel bzw. in der schon begonnenen Saison.

Cassis also. Lange hatten wir überlegt, denn das Wetter soll ja angenehm sein1 und die Anreise für eine knappe Woche Aufenthalt auch nicht zu kompliziert. Da wir letztes Jahr an der französischen Mittelmeerküste nicht weiter westlich gekommen waren als La Ciotat und immer noch zu klären war, ob die anderen Calanques im Gegensatz zu der von uns besuchten doch toll wären, drängte sich das auf. Dazu eine TGV-Verbindung bis Marseille, die eine gemütliche Anreise verspricht. Zug und Hotel gebucht, Wanderkarte gekauft, passt erst mal.

Eine Anekdote gibt es noch zum Zugticket: Über die Deutsche Bahn kann man echt nicht vernünftig buchen, wenn ein Großteil der Strecke im Ausland liegt. SNCF ist da deutlich besser und günstiger, aber am günstigsten war es, die Strecke Karlsruhe-Strasbourg über DB zu buchen. Da greift auch das Europa-Special ganz gut, da der reguläre Preis eh nur wenig teurer ist. Außer, man ist doof wie ich: Auf der Rückfahrt fährt der TGV von Marseille bis Karlsruhe durch, ich buchte also zwei Streckenabschnitte im selben Zug, der zudem noch irgendwo in Frankreich seine Nummer ändert. Und habe prompt den falschen erwischt. Denn es fahren zwei TGV kurz nacheinander gen Karlsruhe. 17,50€ Stornogebühr als Lehrgeld. 🙁

08.03.2015 TGV gen Süden

Hier gibt es eigentlich nur ein Bild, das ich mit dem Tablet gemacht habe, als wir ankamen. Und gleich mal die Funktion testete, direkt aus der WordPress-App zu senden. Ansonsten gab es nur die Zugfahrt, von der zu berichten war. Die aber noch etwas weiter ging und was ich hier ergänzen möchte. Die Fahrt bis Marseille war ereignislos. Beim Umsteigen kam die Schwierigkeit, daß das Gleis unseres Zuges erst mal wieder wie in Strasbourg nicht genannt wurde und dann auf dem Bahnhofsplan nicht zu finden war. Ähnlich der Gleise 101 und 102 in Karlsruhe lag es etwas abseits und war nicht an der selben Stelle beschriftet wie die restlichen Gleise des Kopfbahnhofs. Aber ich konnte nicht nur höflich nach dem Weg fragen, sondern auch die Antwort gut verstehen. Die Regionalbahn war dann gut gefüllt mit Landvolk auf dem Heimweg von einem Tag in der Stadt. Erschreckend lässig dabei eine Gruppe Jugendlicher, die völlig unbekümmert in einer Sitzgruppe unweit unserer eine etwas übergroße Zigarette drehten bauten, deren Spaßanteil vernehmlich bis zu uns duftete. Am Hotel angekommen, wie berichtet problemlos bergab zu Fuß, gab es dann eine Treppe zu überwinden. Ein gaar nicht mal so viel älteres französisches Pärchen, das vor der Eingangstür gewartet hatte und auch eintrat, als wir unbekümmert reingingen, fragte nur kurz den Rezeptionisten, ob DAS die Treppe wäre. Ja. Ob es einen Fahrstuhl gebe? Nein. Dann lieber nicht. Ich hingegen schnappte Annettes Trolli zusätzlich zum deuter Guide45 auf dem Rücken und dem Osprey Transporter vor der Brust und stürmte die Rezeption im ersten Stock. Altbau, locker zweiter Stock bei moderner Bauweise.

Abendessen dann in der Pizzaria La Place praktisch vorm Zimmerfenster. Fischsuppe und Pasta mit Jakobsmuscheln2 in Sahnesoße für Annette, für mich der selbe Hauptgang und Annettes Nachtisch.

09.03.2015 Entspannt einrichten

Stressig sollte dieser Urlaub nie werden. Also sondierten wir erst mal die Lage, kauften Verpflegung im Supermarkt3, sondierten die Lage bei den Ausflugsbooten und kehrten abermals im La Place zum Mittagessen ein. Abhängen, Boulespielern zusehen, Bootfahren zu den Calanques, gemütliche Abendvesper im Zimmer. Herrlich erholsam. Und alles etwas detaillierter vor Ort beschrieben.

10.03.2015 Calanquewanderung

Eigentlich ist alles schon im Blog geschrieben. Schön gewandert, schön gegessen. Passt alles.
Eins aber dann doch noch: Unerwähnt blieben die seltsamen „Raupenknödel“ an den Pinien. Vermutlich sind darin die Eier abgelegt, denn es hat daran mal mehr mal weniger Raupen. Und wenn die dann auf Wanderschaft gehen, machen sie das gerne als „Raupzug“ eine nach der anderen. Hatten wir letztes Jahr schon auf Mallorca beobachtet.

11.03.2015 Markttag

Auch über diesen gemütlichen Tag habe ich eigentlich alles geschrieben. Schlendern übern Markt vor der Haustür, Spazierengehen in Ortsnähe und ein fantastisches Abendessen.

12.03.2015 Route des Crêtes

Die „große“ Wanderung an Annettes Geburtstag. Aufs Wesentliche und Schönste zurechtgestutzt. Das alles bei Kaiserwetter und natürlich gab es wieder ein leckeres Abendessen. Aber das schrieb ich ja schon vor Ort.

13.03.2015 Ein letztes Bummeln

Noch ein letztes Mal zum Markt, Mitbringsel kaufen und Bummeln. Nachmittags noch ein größerer Spaziergang zum Cap Cable. Arabisches Abendessen vom Feinsten. Ausführlicher wieder im Blog.

14.03.2014 Rückreise

Relativ ereignislose Rückreise. Das Taxi war doch nicht unbedingt nötig, entstresste aber. Spätestens ab Baden Baden fühlte sich alles wieder ziemlich deutsch an. Am späten Nachmittag durfte ich sogar noch Radeln für den Wochenendeinkauf. Ein bißchen was zum Tag schrieb ich im Zug.

 

Hier lasse ich mal die Planung einfach stehen:

  • 08.03.2015 09:33Uhr-17:58Uhr Fahrt von Karlsruhe nach Cassis mit TGV und Regionalzug. Umsteigen in Strasbourg und Marseille.
  • 08.03.2015 – 14.03.2015 Aufenthalt im Hotel „Le Cassiden„, Wandern in den Calanques, Städtle gucken, ausspannen,
  • 14.03.2015 07:03Uhr-14:46Uhr Fahrt von Marseille nach Karlsruhe mit Regionalzug und TGV. Umsteigen in Marseille und der erwähnte zuginterne Umstieg in Strasbourg.

Liest sich nicht nach viel, klingt nach Entspannung 😉

 

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  1. anders als unerwarteterweise in Andalusien []
  2. in Noilly Prat geschwenkt []
  3. praktischerweise hatte unser Zimmer einen Kühlschrank []

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