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2016: Oasi Verde

Schon seit geraumer Zeit treibt mich dieses Hotel um. Primär für Motorradfahrer gedacht, mit eigenem bzw. angegliedertem Gelände für Trialmaschinen und Softenduros. Und Vermietung solcher Fahrzeuge, denn ein Brocken wie die LC8 würde dort durch eine Schneise der Verwüstung ziehen. Aber auch mit sehr vielen sehr netten Straßen drumherum. Das ganze in einen gruppendynamischen Urlaub mit Freunden verpackt, das wäre es doch…

(Die Planung lasse ich wie immer unten stehen, hier erst mal der Nachbericht.)

Mittwoch, 07.09.2016 Besuche

Der Blogeintrag fiel nur kurz aus. Einer der beiden erwähnten Besuchen steht im Zusammenhang mit dieser Seite. Der andere war ein Besuch in der Filiale Lochau, die ich seinerzeit mit aufgebaut hatte. Immerhin zwei Mal habe ich an schönen Aussichten angehalten, um Bilder zu machen. So weit klappte (noch) der Plan mit der Entschleunigung und der Dokumentation. Dafür fiel das Mittagessen aus und ich schaffte beim Abendessen keinen Nachtisch mehr! Insgesamt ein recht gelungener Tag und ich musste immerhin nicht über die Autobahn alles abkürzen, nur um rechtzeitig im Hotel zu sein. Das hatte ich schon als Plan B in der Tasche, falls ich zu spät los komme. Was auch nicht klappte, war ein spontaner Ausflug zum Skywalk Allgäu, den ich auf einer Hinweistafel entdeckte.

7h20 insgesamt, davon genau 2h Pause für 340km. Höhendifferenz +800m, das zumo fabuliert was von 3600Hm aufwärts. War halt hügelig.

Donnerstag, 08.09.2016 Stelvio und Pfützen

Die Pfützen sind nicht die diversen Seen am Weg, nicht zuletzt der Reschensee. Sondern die KTM hat sie gemacht. Hier habe ich recht ausgiebig gebloggt, weil ich in Livigno notgedrungen Zeit hatte. Die Südschweizrunde am Folgetag sollte entfallen wegen diesem Defekt, den ich aber bis dato1 erfolgreich behoben habe. Mit mehr Willen hätte ich die Runde auch durchziehen können. Aber daß die Bastelei erfolgreich verläuft, war so nicht abzusehen. Ich greife jedoch vor…

Der Tag verlief bis auf die Panne und meine marode Schulter recht gut. Am Reschensee habe ich trotz bereits verlorenem Kühlwasser noch fotografiert, aber dann war es leider echt nur noch ein Durchbeißen bis Livigno. Schade eigentlich, es gab viel Schönes zu sehen unterwegs. Großer Dank gebührt noch dem Kradler aus Esslingen (?), der von der Terasse des Hotels gesehen hatte, wie ich am doch etwas schiefer als gedachten Parkplatz nicht mehr vor oder zurück kam und einfach keine Kraft mehr hatte. Er half beim Rangieren. Am Folgetag durfte ich mich revanchieren und beim Verladen der Moppeds auf den Hänger helfen. Meine Not war jedoch größer. Danke!

7h45 unterwegs, davon 2h12 Pausen. 260km insgesamt. 1017m Höhengewinn, Aufstiege insgesamt lt. zumo 6287m. War heute sehr hügelig.

Freitag, 09.09.2016 Basteltag

Schon am Vorabend hatten die Kumpels von der Karlsruher Moppedstammtischmailingliste zielführend geholfen. Sind ja auch einige LC8-Fahrer drunter. So wurde auch ein eher bummeliger Tag mit zwischendurch basteln draus. Schließlich beinhaltete das so Vorgehensweisen wie „Motor laufen lassen, bis der Luüfter anspringt, dann ausmachen und abkühlen lassen“ und das bringt Wartezeiten mit sich.

Im Blog ist alles recht gut beschrieben. Rückblickend kann ich zu meinen Ausführungen über die unfähigen Kradkollegen noch hinzufügen, daß Artikel in zwei Zeitschriften, die ich nach der Rückkehr gelesen habe, in die selbe Kerbe hauten und in Österreich wohl ein Feldversuch startet, um durch spezielle Markierungen die unfähigen Linkskurvenschneider mehr auf ihre Fahrbahnseite zu motivieren. Ich war ja seit Jahren nicht mehr in einer vielbefahrenen Gegend, ist wohl inzwischen echt ein verbreitetes Problem. Allerdings, wenn ich mir einen größer werdenden Teil unserer Kundschaft anschaue, wundert mich das auch nicht.

Fahrdaten gibt es heute keine, weil ich für die paar Kilometer zum Testen und Knipsen das Navi nicht mit hatte. Lies: Im Zimmer vergessen hatte und nicht noch mal extra hoch wollte.

Samstag, 10.09.2016 Auf nach Prestine

Verlegungs- und Testfahrt von Livigno nach Prestine, reichlich verbloggt. Machte wieder Laune und ich kam rechtzeitig mit Beginn des Regens an. Nach und nach fand sich auch der Rest der Truppe ein und es wurde ein lustiger Abend.

3h24 unterwegs für die Verlegung. Eine Stunde lang just übern Gavia hat das Navi nicht aufgezeichnet. Die Strecke lässt sich aber leicht nachberechnen. Müssten also dann so 137km gewesen sein mit den Aufzeichnungslücken auch in den Tunnels. Pausenzeiten lasse ich weg, der längste Stop war am Gavia in solch einer Lücke, ansonsten nur Fotos und 1x Tanken.

Sonntag, 11.09.2016 Bummeltag

Schon der Blogartikel ist kurz, weil es einfach praktisch nichts zu schreiben gibt. Ein gemütlicher Urlaubstag. Auch, weil es draußen zu naß war, um mit Freude etwas zu unternehmen.

Montag, 12.09.2016 Mal wieder fahren!

Kleine Runde am Nachmittag über die bekannten Pässe und Schotterpisten der Gegend. Gelegenheit zum Bildermachen gab es nicht, außer beim Morgenspaziergang. Ansonsten alles beschrieben. Und ach ja, abends ging ich gewissermaßen unter die Camper. War eine gemütliche Nacht, wohl für alle Beteiligten.

Unterwegs waren wir 4h45 insgesamt, fuhren 118km und machten 1,5h Pause (1h davon am See)

Dienstag, 13.09.2016 Fotorunde

Dem kurzen Blogbeitrag bleibt noch ein wenig hinzuzufügen. Noch vorm Tanken haben wir im Oasi eine Alp-Tour für den nächsten Tag angefragt bzw. vereinbart. Die Nachbarn waren unterwegs im Alpland und wir trafen sie kurz zwischen Croce Domini und Maniva. Eine gemeinsame Kaffepause scheiterte daran, daß man beim Fahren keine SMS mitbekommt. Auf dem Rückweg schickte mich der Garmin wieder mitten durch die Dörfer, irgendwann standen wir sogar vor einer Treppe oder einem schmalen Fußweg, durch den man selbst mit dem Motorrad nicht kam. Umgehungsstraßen hätte es meist gegeben… Dafür haben wir uns auf dem Rückweg noch eine Kaffepause in einem der Örtchen gegönnt. Denn in wirklich jedem von diesen hat es irgendwo eine kleine Bar. Und kuriose Stammkundschaft.

6h45 unterwegs, davon 3h24 Pausen (1h15 wegen Regen), für 120km.

Mittwoch, 14.09.2016 Alpfahrn

Heutiger Höhepunkt war gleich am Morgen das Fahren mit den Alps, geführt durch einen Einheimischen. Super Sache, kurz und knackig im Blog beschrieben. Der Rest des Tages war eher gemütlich. Entspannungsurlaub… Bilder gibt es keine. Die am Nachmittag von einer der fetten Kreuzspinnen hier wurden allesamt nichts.

Mit den Alps waren wir rund 33km unterwegs in 2h30 inklusive Pausen und allem. Von der LC8 habe ich keine Aufzeichnungen. Ohne GPS landeten wir auf dem Weg zum Oasi auch prompt auf einem kleinen Weg, „den nicht mal ein Muli gehen möchte“2, den wir auf dem Rückweg auch prompt mit der Alp nehmen durften.

Donnerstag, 15.09.2016 Ruhe- und Basteltag

Gemütlicher Tag mit ein wenig Basteln. Bremsbelagwechseln hinten war unspektakulärer als gedacht. Die große Garage erwies sich im Pieselwetter als Segen, so was möchte man nicht im Freien machen müssen. Nachmittags dann eine kurze Testrunde mit der neuen Kameraposition.

Knapp über 7km in 14 Minuten – einmal Bienno und zurück, um die Kamera zu testen.

Freitag, 16.09.2016 Solorunde mit Allem und Schaf

Es ergab sich eine kleine Solorunde, nachmittags dann Packen und Planen. Abendessen noch mal im Oasi mit legendären Pizzen und Nachtischen.

4h insgesamt unterwegs, davon 69 Minuten Pausen. Gesamtstrecke 108km.

Samstag, 17.10.2016 Verlegung nach Südtirol

Der heutige Tag war quasi das Ende der Motorradtour. Zum Blog bleibt hinzuzufügen, daß leider die Videokamera wegen der defekten Halterung vom Vortag außer Betrieb war. Hätte ein paar schöne Aufnahmen gegeben.

5h03min war ich unterwegs, davon 35 Minuten Pausen, dabei 235km zurückgelegt und über 4000 Höhenmeter gesammelt.

So, das ist dann dieser Teil des Urlaubs. Weiter geht es mit Wandern in Südtirol. Begleitet von Annette und den Schwiegereltern. Weiterlesen…

 

Abschließend hier wieder der Text von vor der Reise, sprich die Planung. Nur so zum Vergleich.

Zitat:

Nur leider passt es nicht in Annettes Produktionsplan. Zu Zeiten, dir für dort sinnvoll wären, kann sie nicht in Urlaub. So ist der derzeitige3 Planungsstand: Freitags losfahren, zumindest bis zum Reschensee kommen. Samstags zweiter Teil der Anreise über Stelvio und Co. Bezug der Ferienwohnungen mit einem weiteren allein Teilnehmenden. Spaß und Spiel auf ein bis zwei Rädern unter der Woche, Fotoprojekte auch nicht ausgeschlossen. Am folgenden Samstag dann Verlegung nach Südtirol, wohin Annette mit dem Auto und hoffentlich auch den immer wieder gern gesehenen Schwiegereltern anreist. Dann eine Woche Wandern und vielleicht noch mal Motorrad fahren, aber das ist dann ein anderer Urlaub.

Update Ende August: Da ich ein verlängertes Wochenende Anfang August doch nicht genommen habe mangels Grund4, wurden die dort frei werdenen Urlaubstage einfach vor meinen Urlaub gehängt. Damit habe ich ab Mittwoch Urlaub. Ein wenig hoffte ich, die zwei Tage für den Rest der Woche auch noch frei zu bekommen, aber die Saison zieht sich in die Länge. Entgegen meiner Proteste dagegen in anderen Urlauben und meinem Plan, alles ein wenig zu entschleunigen, geht es direkt am ersten freien Tag los. Fest steht jetzt folgender Ablauf:

  • Montag, 05.09. Noch kein Urlaub. Letzte Vorbereitungen zwischen Frühschicht und Mitarbeiterbesprechung. Scotty betanken, Reifendruck prüfen.
  • Dienstag, 06.09. Spätschicht. Watt mutt, dat mutt. Sofort heim und ins Bettchen.
  • Mittwoch, 07.09. Aufbruch, so früh es geht. Bis Stuttgart ungefähr A8, dann quer über die Alb bis zum ersten Programmpunkt bei Ravensburg. Später noch ein Abstecher nach Lochau bei Bregenz (optional). Nach 4:45 reiner Fahrtzeit und knapp 330km dann Ankunft im Alpenhotel Sonneck in Bad Hindelang direkt an der Grenze zu Österreich.
  • Donnerstag, 08.09. Hahntennjoch, Imst, Reschensee, Stilfserjoch, Umbrail, Ofenpaß, Munt-Schera-Tunnel, Livigno. 260km, 4:30 Fahrtzeit. Und damit hoffentlich viel Zeit für Einkehr und Fotos. Unterkunft in Livigno ist für zwei Tage das Hotel San Giovanni.
  • Freitag, 09.09. Kleine Runde durch die Südschweiz und Norditalien. Bernina, St. Moritz, Maloja, Splügen, Via Mala, Albula, Julier und wie sie alle heißen. 256km, 4:45 so der Plan.
  • Samstag, 10.09. Verlegung zum Oasi Verde. Nicht auf dem direktesten Weg. Minimum Gaviapaß, Maximum San Marco und Bergamo, dazwischen gibt es Optionen. Kann ich dann vor Ort noch planen.
  • Sonntag, 11.09. bis Freitag, 16.09. Dolce vita in der Lombardei. Croce Domini, Maniva, Spina und noch weiter. Da lasse ich mich endgültig treiben. Mal nen Tag durchs Unterholz mit ner Beta, vielleicht sogar ein Klettersteig in der Nähe…
  • Samstag, 17.09. Verlegung nach Wolkenstein im Grödnertal in Südtirol. Ab da Wanderurlaub, Motorrad ist dann nur noch für die Anfahrt zu den Wanderungen da. Rest und Rückreise dann auf der eigenen Seite.

Klingt alles sehr entspannt und das soll es auch sein. Wenn man bedenkt, daß ich die Strecke bis zum Oasi auch durchaus auf anderthalb Arschbacken an einem Tag runterreißen könnte, ist das schon entschleunigtes Rumlavieren. Fotoausrüstung ist dabei und dieses Mal soll es auch mittags mehr geben als Wasser aus dem Camelbak und einen Müsliriegel. Vielleicht will ich mir auch nur beweisen, daß ich durchaus auch im Annetterhytmus mit dem Motorrad reisen kann.

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  1. Ende September []
  2. so die angebliche Übersetzung der Wegbezeichnung []
  3. 28.02.2016 []
  4. die Party fiel aus []

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