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20081002-Vajolettürme

Länge: 10,3km

Dauer: 4:40h

Anstieg: 1330m

Abstieg: 1330m

Track: 20081002_Vajolett

Diesmal sollte es was Leichteres werden. Allzu große Höhen wollten wir auch meiden wegen dem Wetter. Da kam uns diese Wanderung mit selbem Hin- und Rückweg (was ich normal nicht so gerne mag) gelegen. Sollten wir uns vertrödeln, würde der Timer des Mobiltelefons zur Umkehr mahnen – egal wie weit wir gekommen sind. Übrigens halte ich die Höhenwerte von meinem GPS-Track für gelogen, aber ich habe keine besseren Werte.

Ziel waren die Vajolettürme, beliebtes Motiv für Postkarten. Da man zur Gardeceia-Hütte wohl nicht (mehr) mit dem eigenen PKW hinfahren kann darf nahmen wir die Seilbahn von Vigo di Fassa zum Rif. Ciampedia. (Hin- und Rückfahrt zusammen 12€ pro erwachsene Nase). Entsprechend der angegebenen letzten Fahrt um 18:00Uhr stellte ich den Timer, als wir kurz vor 11:00Uhr losliefen. Direkt am Start locken etliche Hütten. Meist jedoch nicht derzeit, sondern eher im Winter, aber auf dem kleinen Gipfel steht ein halbes Dorf. Auch relativ gut beisammen sind die insgesamt drei Hütten um die Rif. Gardeceia (1950m, 3km, 0:50h), die wir über einem sanft auf und ab verlaufenden Waldweg (Nr. 540) erreichten. Übrigens verkehrt hierher von Pera aus ein Shuttlebus, so daß man sich den Fußweg von der Seilbahn dorthin auch ebenso sparen kann wie die 4€, die der Bus günstiger ist als die Bahn. Dafür verpasst man aber auch einige schöne Aussichten.

Ab diesen Hütten steigt dann der Weg, nun mit der Nr. 7 bzw. 546 versehen, immer stärker an je näher man der weithin sichtbaren Preusshütte kommt. Im letzten Teilstück sind dann auch Serpentinen zu überwinden. Wobei der Weg recht breit ist, so daß neben der Preusshütte (2243m, 5,3km, 1:50h) dann auch das Auto der Betreiber steht. Entsprechend der guten Erreichbarkeit ist die Hütte dann auch recht modern eingerichtet und gut ausgestattet als rustikal urig. Gemütlich aber allemal inmitten der herumfliegenden Wolkenfetzen. Doch bevor wir die Gastlichkeit genossen, machten wir auf einem benachbarten Felsen samt Kreuz „Gipfelbilder“. Und stellten fest, daß die unmittelbar daneben liegende, aber vom Tal aus nicht sichtbare Vajolethütte geschlossen war. Die Türme gabs übrigens nur andeutungsweise zu sehen, denn die Wolken um sie herum rissen kaum auf.

Nach über einer Stunde, reichlich Polenta und (halb)mäßigem Genuß eines isotonischen Getränks bajuwarischer Herkunft (auch Hefeweizen genannt) war dann der Himmel auch so arg zugezogen, daß wir uns den weiteren Weg entlang des 584 Richtung Grassleitenpasshütte, die wir eh nie erreicht hätten, sparten. Den steilen Anstieg zur Gartlhütte sowieso, auch wenn es dort die beste Aussicht auf die Türme geben soll. Zumindest bei weniger Bewölkung.

Der Rückweg verlief entsprechend ereignislos. Wir ignorierten den jetzt erst zur Umkehr mahnenden Timer und entdeckten bei einem Abstecher in die Büsche eine kleine Mäusekolonie.

Dame ohne Unterleib auf dem Weg zu den VajolettürmenAm Rif. Gardecia, im Hintergrund ist schon die Preusshütte zu sehenDas Auto vor der Hütte wird beweisen: Das ist eine Strasse!Vajolettürme - besser gings nichtDa kommen wir her, da müssen wir wieder runter...“Gipfel”kreuz bei der PreusshütteNahrhafte isotonische Getränke machen glücklichIm VajolettalLichtstimmung

Diese Seite findet sich unter Wandern/Tourberichte/Italien und Reisen/2008: Dolomiten.

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1 comment to 20081002-Vajolettürme

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